Reporter-Aufnahmegeräte


Dieser Satz von divy war natürlich als Steilvorlage gedacht und lag daher nicht nur auf der Schulter, sondern praktisch auf der Hand...

divy ist auch so ein "Spitzbube' hier im Forum. ;) Auch vermeintlich kleine Gags sind Gags.
 
Die wesentlich älteren Rekorder (häufig Flashkisten der ersten Generation) mit den dort gängigen Kugeln dran habe ich erst neulich in den Staaten bewundern dürfen...
Public Radio?

Was ganz anderes sind die völlig schrecklichen Videoschalten der BBC per Skype oder ähnlichem, häufiger zu sehen auf BBC World.
Und gern in Horrocks Hörfunkbude zu hören, deren schönes neues Heim auch so gern mal als Demonstration von so richtig schön bescheidenem Studioklang daherkommt. Schaut man mal nach Bildern, kommen dann wenig überraschend solche Dinge wie Glaskästen mit Elefantenpimmeln zum Vorschein.

Aber man muß sich den Mist ja nicht anhören.
 
Hallo!

Das war's: Mein Tascam DR-100 lässt sich nicht mehr einschalten. Beim Druck auf die Einschalttaste blitzen nur die Clipping-LED und die Beleuchtung der Aufnahmetaste ganz kurz (und kaum zu sehen) auf.

Die Frage ist nun, was ich machen soll, denn das Gerät ist genau vier Jahre alt. Weiterhin sind praktisch alle Beschriftungen der Tasten und Schalter "abgegriffen", die Schutzkörbe der beiden UNI-Mics defekt, die "Stoßstangen" um die beiden Körbe verbogen... Lustigerweise hat das Display aber noch nicht einen einzigen Kratzer! ;)

Ehrlich gesagt - das alles müßte bei einer Reparatur gleich mit gemacht werden. Ob sich das wirklich noch lohnt?

Ich verzichte auf ein Foto des verstorbenen Gerätes, um euch vor dem Wochenende nicht zu schocken.

Grundsätzlich war der Recorder sehr zuverlässig und ein treuer Begleiter. Bei der Audioqualität gab es nix zu meckern. Die richtigen "Macken" des Gerätes sind bekannt:

- Aufnahmeverstärker für dynamische Mikrofone viel zu schwach (kein ausreichender Pegel)
- sporadisch auftetendes Pfeifen bei Aufnahmen mit externen Mikrofonen und Phantomspeisung (sehr störend, weil damit die Aufnahme sofort versaut ist)
 
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Hallo!

Das war's: Mein Tascam DR-100 lässt sich nicht mehr einschalten. Beim Druck auf die Einschalttaste blitzen nur die Clipping-LED und die Beleuchtung der Aufnahmetaste ganz kurz (und kaum zu sehen) auf.
Mein aufrichtiges Mitgefühl, ich finde es auch immer sehr bedauerlich, wenn irgendso eine Elektronikkiste den Geist aufgibt. Reparatur? Kann man wohl getrost vergessen.

Für mich immer sehr beruhigend, dass ich für den Reporternoteinsatz noch ein Cassettengerät Sony WMD-6C im Schrank liegen habe. Dort wartet es tapfer auf die Stunde X - bislang leider, oder gottseidank - vergeblich. Alle sechs Monate darf es dann aber doch ans Licht und mir in einem kleinen Probelauf beweisen, dass es nichts von seinen tollen Qualitäten eingebüßt hat. Ich spreche ihm dann immer gut zu und lobe seine vielen Qualitäten, vor allen Dingen den Mikro-Vorverstärker, der auch die schönsten Töne über ein dynamisches Beyer oder Sennheiser quasi rauschfrei auf den Sender bringen könnte.

Und wenn wir dann fertig sind, muss ich ihm immer versprechen, dass es natürlich wieder ein nächstes Mal geben wird. Bei ebay verscherbeln für lächerliche 100 Euro? Das wird es bei uns nicht geben. Ehrlichkeit, Treue und Verlässlichkeit, das sind bei uns selbstverständliche Werte, die bei uns über viele Jahre gewachsen sind und bis an unser hoffentlich noch weit entferntes Ende Bestand haben werden. Allem profanen Gerede zum Trotz, dass die Technik dem Menschen zu dienen habe und nicht umgekehrt.

Viele Grüße und Kopf hoch!

Nicolai
 

fotoralf

Gesperrter Benutzer
Weiterhin sind praktisch alle Beschriftungen der Tasten und Schalter "abgegriffen", die Schutzkörbe der beiden UNI-Mics defekt, die "Stoßstangen" um die beiden Körbe verbogen...
Wenn das Gerät so aussieht, dann ist wohl entsprechend liebevoll damit umgegangen worden. Dass es dabei vier Jahre gehalten hat, spricht eher für seine Qualität.

Ralf
 
Von verbogenen "Stoßstangen" haben auch schon andere Leute berichtet. Das passiert halt - bei mir bei einer Vollbremsung im Auto. Und von abgegriffenen Beschriftungen z.B. beim Sony PCM 50 wurde hier im Forum auch schon geschrieben.

Vom Zoom H6 findet man schon einige längere Testberichte im Net. Interessantes Gerät (MS-Mikro, als Audio-Interface verwendbar usw.).
 

fotoralf

Gesperrter Benutzer
Vorsicht: das MS-Mikrofon scheint, wenn man den Berichten in verschiedenen Foren glauben will, nicht unbedingt eine der Stärken des H6 zu sein. Ich habe es selbst wohlgemerkt nicht ausprobiert.

Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wäre aber nett, wenn das mit der MS-Aufnahme gut funktionieren würde. Mit dem VST Plug-In ("MS-Decoder" von der Zoom-Website) könnte man "hinterher" im Soundeditor am Stereo-Sound drehen. Das funktioniert wohl auch im Gerät selbst, das Menü scheint etwas fummelig zu sein. Das Display scheint mir auch etwas klein geraten zu sein.
 

fotoralf

Gesperrter Benutzer
Das kann man im Prinzip mit jeder XY-Aufnahme auch, wenn man sie nach MS wandelt. Meist geht es ja nur darum, die Basisbreite etwas zu verändern. Entsprechende Plug-ins gibt es ja.

Das nicht so tolle MS-Mikrofon sollte jedenfalls kein Argument gegen das H6 sein. Wenn ich nicht schon das H4n hätte und damit bestens zufrieden wäre, dann hätte ich das H6 mit Sicherheit gekauft.

Ralf
 
Immer mit der Ruhe! ;)

Testweise habe ich meine Rode NT5 mit den Kugelkapseln ins Bad gestellt. Das Fenster war "angekippt" und ich stand etwa 70cm von den Mics entfernt.

Das ist der original aufgezeichnete Aufnahmelevel. Nach Sonnenuntergang sollte es ruhiger werden. (Und ich kann in der Zwischenzeit mal etwas essen...)
 

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Meine erste Aufnahme habe ich mit einem MP3 Player mit eingebautem Radio beim SWR1 bei der Rechnungsstelle gemacht. Bearbeitet dann mit der phantastischen Freeware mp3 directcut von Markus Pesch.
Den Player mit dem Radio und der Aufnahmefunktion für mp3's hatte im Media Markt ca. 6o Euronen gekostet. Ich hatte damals schon mindesten vier tragbare Radios zerschlissen, weil ich meinen Sender immer hören wollte und da war die Investition gerechtfertigt. Hat jahrelang gehalten der Player. 800 Euro. Das klingt sehr nach öffentlich rechtlich.
 
Heute würde ich evtl. den Palm Treo nehmen, weil der sofort die Daten verschlüsselt und schützt auch vor Windows. Dem Rest sowieso. Aber dann auf die Karte und dann auf den Rechner über die Karte, weil die Syncfunktion des Treo650 nicht so toll ist. Manchmal ist er bockig. Aber was die Verschlüsselung und die Kontrolle über Windows angeht, wunderbar. Mit Androiden würde ich gar nichts aufnehmen. Das wird zu schnell übers www korrumpiert. Ja, ja so weit sind sie schon, die bösen Buben. Man erstellt sich eine mp3, selbst oder von einem selbsterstellten Mitschnitt und sobald die Aufpasser das mitkriegen, dass da eine mp3 keinen ID3 Tag hat, hauen sie drauf. Mein Computer bennent die Daten dann um, wenn er es mitkriegt. Aber dann geht die Sucherei los wenn plötzlich alle mp3 "you can get it if you really want" oder Kellermaschine ++x heissen. Wenn man dann die Länge der Stücke nicht ungefähr kennt muss man halt in alle reinhören. Nach dem Motto, wer keine Arbeit hat, der macht sich welche.
 

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Also ich habe zur Nachempfindung des Fahrberichts auf WDR 2 eine flux-kompensatorisch gleichgerichtete Sensordiode ganz einfach mit einem Stück Schlauch eines kaputten Blutdruck Mess-Geräts befestigt. Wichtig dabei ist ein harter 80 Hz Cut, den ich mit dem Treo650 sonst so nicht hinkriege. Das zum Thema öffentlich rechtlich.
 
Früher hatte man 3 Aufnahmeformate: Kassette, MD und DAT. Ganz früher auch Tonbandmaschinen von Uher usw. Am weitverbreiteten war aber die Kassette, digital war es die MD und einige wenige hatten einen mobilen DAT-Rekorder. Sowie heute einige wenige einen PCM-D100 benutzen, die meisten nutzen wohl ihr sehr iPhone und dazwischen gibt es noch Flash-Speicher. TV-Reporter machen es übrigens gelegentlich mal so, XLR Mikro auf einen Flash-Speicher: http://www.bhphotovideo.com/c/product/1086779-REG/tascam_dr_10x_dr_10cx_plug_on_micro_linear.html
 
Na sage mal - was soll denn ein Fernsehmoderator mit einem Flash-Speicher? Natürlich ist das ein aufgesteckter Sender, vermutlich ein SKP 3000. Bei dem Mikrofon bin ich mir nicht so ganz sicher. Es ist lang und grau, der Schaft ist in keiner Weise irgendwie konisch. Es kann aber kein Richtrohr sein, weil das sonst mit dem Windschutz und dem Flag nicht hinhauen würde. Vielleicht ein Beyer M 58.

Jedenfalls ist das eine sehr ungewöhnliche und eigenartige Konstruktion. Fernsehleute nehmen normalerweise keine Kugel.

Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, leider habe ich keinen Bericht zum aktuellen DR-100MKIII von Tascam. Sicherlich ein lecker Teil, wenn man den Bewertungen Glauben schenkt.

Ich habe 'ne Frage zum MKII. Schon das allein ist hier im Thread etwas lustig. Und ja, ich habe das Manual gelesen und auch im Net gesucht, Videos angeschaut...

Es geht mir um dieses "Digital-Kabel", welches beim MK2 wohl mitgeliefert wurde. An dieses Kabel kann ich mich nicht erinnern und ich schmeiße eigentlich nix weg... Es ist weg - Punkt.

Kann mir bitte ein Besitzer eines DR-100 MK2 dieses Kabel zeigen und evt. auch "durchklingeln", damit ich das Kabel nachbauen kann? Ja, das kann doch eigentlich nicht so schwer sein. Bei mir kommt aber immer "DIN UNLOCK".

Vielen Dank!
 
Beichte:

@Cavemaen: Mein alter DR-100 läuft auch heute noch rund um die Uhr und zeichnet das Programm von SW-Radio auf. Alles völlig problemlos.

Bitte nicht weitersagen, aber wir sind hier ja unter uns. Das war damals ein peinlicher Fehler meinerseits: Wenn "HOLD" aktiviert ist, funktionieren die Tasten nicht. Der Recorder lässt sich dann natürlich auch nicht mehr einschalten.
 
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