Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe


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Der Radiotor

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Da ist man sich der Zustimmung der LMK-Versammlung ja so bewusst, dass man schon mal die PMs verfasst hat :D
 

Radiocat

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AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Glaubt mir, es ist üblich, dass die Pressemitteilungen schon vorher geschrieben werden. Das wird doch alles in den Ausschüssen schon beschlossen. Im Prinzip ist diese Versammlung nur ein pseudodemokratisches Abnickgremium. In seltenen, nein seltenSTEN Fällen fällt die Abstimmung mal anders aus, als im Vorfeld erwartet. Nur verschickt werden die PMs normal erst NACH den Sitzungen.
 

maadien

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AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Jetzt nach dieser Panne müsste man sich ja eig. bei der LMK Versammeln und dagegen Protest einlegen.
Wäre ja der Hammer wenn man so das Runder umreißen könnte...
Naja, aber die LMK bleibt halt die LMK ...
 

Der Radiotor

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AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Glaubt mir, es ist üblich, dass die Pressemitteilungen schon vorher geschrieben werden. Das wird doch alles in den Ausschüssen schon beschlossen. Im Prinzip ist diese Versammlung nur ein pseudodemokratisches Abnickgremium. In seltenen, nein seltenSTEN Fällen fällt die Abstimmung mal anders aus, als im Vorfeld erwartet. Nur verschickt werden die PMs normal erst NACH den Sitzungen.

M.E. hat es das in der Hörfunkgeschichte zweimal gegeben, dass ein Medienrat etwas nicht abgenickt hat. Delikaterweise war zweimal die NRJ Group dran beteiligt:

1997 fand in der ersten Abstimmungsrunde die Lizenzierung von Rockland Radio bei der damaligen LPR RLP nicht die erforderliche Mehrheit, das klappte dann erst im zweiten Versuch.
2001 kippte bei der LfK BaWü der Medienrat einen Vorschlag der Geschäftsleitung, anstatt Radio Favorite (TON) wurde Energy für Ludwigsburg/Rems-Murr lizenziert.
 

Radiocat

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AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Ja, ich schrob ja....Makulatur. Und ich weiß, wovon ich rede!
Vielleicht hat da jetzt irgendein Mitarbeiter absichtlich diesen Fehler gebaut...wer weiß? Meine Achtung hätte er, denn es wird höchste Zeit, dass diese pseudodemokratischen Vorgänge endlich mal ans Licht kommen. Das tolle ist: Man findet bei den zuständigen Stellen gar nichts dabei, dass es so ist. Es wird als normal angesehen. Soviel zum Schmoren im eigenen Saft!
 

Der Radiotor

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AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Ja, ich schrob ja....Makulatur. Und ich weiß, wovon ich rede!
Vielleicht hat da jetzt irgendein Mitarbeiter absichtlich diesen Fehler gebaut...wer weiß? Meine Achtung hätte er, denn es wird höchste Zeit, dass diese pseudodemokratischen Vorgänge endlich mal ans Licht kommen. Das tolle ist: Man findet bei den zuständigen Stellen gar nichts dabei, dass es so ist. Es wird als normal angesehen. Soviel zum Schmoren im eigenen Saft!

Ganz ehrlich: Hätte es einen Bewerber wie Byte.FM oder Motor FM gegeben hätte ich mich auch aufgeregt. Aber zwischen bigFM und Energy zu entscheiden ist doch wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Heute sind wir alle mündige Radiobürger und können mit Internetzugängen und Smartphones selbst etwas gegen die Eintönigkeit im Radio unternehmen. Ich halte die LMAs in der digitalisierten Welt ohnehin für Auslaufmodelle.

Und wie ich schon schrob: Ich habe hier in der Nähe zu Frankfurt schon ein Energy, ein zweites kommt im Herbst bundesweit auf DAB+. Wozu dann noch ein Drittes?
 

Der Radiotor

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Und jetzt können wir mal kräftig über folgende Aussage des LMK-Direx lachen:

"Die LMK hatte verschiedene Pressemitteilungen vorbereitet, um die passende nach der Vergabeentscheidung zeitnah verschicken zu können".

http://www.horizont.net/aktuell/med...vergabe-an-BigFM-vorzeitig-bekannt_98154.html

Welch Zufall, dass ausgerechnet jene Version mit bigFM an die Presse ging :D
Das war wirklich ärmlich, liebe Landesanstalt für Medienkonzentration und Korruption, oder wofür stehen die Kürzel LMK?
 

Kreisel

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AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Ganz ehrlich: Hätte es einen Bewerber wie Byte.FM oder Motor FM gegeben hätte ich mich auch aufgeregt. Aber zwischen bigFM und Energy zu entscheiden ist doch wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Heute sind wir alle mündige Radiobürger und können mit Internetzugängen und Smartphones selbst etwas gegen die Eintönigkeit im Radio unternehmen. Ich halte die LMAs in der digitalisierten Welt ohnehin für Auslaufmodelle.

Und wie ich schon schrob: Ich habe hier in der Nähe zu Frankfurt schon ein Energy, ein zweites kommt im Herbst bundesweit auf DAB+. Wozu dann noch ein Drittes?

Riesig wäre der Unterschied zwischen big FM und Energy sicher nicht gewesen. Trotzdem hätte ich mich über Neuerungen auf der zweiten Frequenzkette gefreut. Hier in Birkenfeld gibt es ja kein anderes Energy über UKW und ob die bundesweite Version hier gleich über DAB+ gehört werden kann, muss sich noch zeigen.

Ich bin mal gespannt, was jetzt dank der Panne noch alles passieren wird. Wie will die LMK beweisen, dass es keine Einigung im Vorfeld gab? Was in RLP auffällt ist, dass Änderungen beim Privatradioangebot immer nur bei der dritten Kette stattfinden. Die Änderung RPR ZWEI - big FM bei der zweiten Kette gab es ja nur, weil man dies bei RPR so wollte. Schon damals hätte es meiner Meinung nach eine Neuausschreibung der zweiten Kette geben müssen.
 

Becht

Gesperrter Benutzer
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So wird wohl das Logo aussehen von Radio Mainz Live

 

Radio-Loge

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Die Argumentation der LMK ist eine nette Schmunzette... Der Beweis, dass es sich um kein so dargestelltes Versehen handelt, kann natürlich nicht angetreten werden. Aber gewisse Zweifel bestehen durchaus.

Ein grundlegendes Problem im System:

- Die Versammlung der LMK besteht aus 42 Mitgliedern, die die gesellschaftlich relevanten Gruppen, Vereinigungen, Verbände, die Kirchen, den Landtag usw. vertreten. Das heisst: Hier regiert offensichtlich der Klüngel. Vermutlich auch als "polit-freundschaftliches Vorruhestands-Modell". Vorsitzende: Renate Pepper, SPD. Direktor Helmes war Gewerkschafter, also mit größter Wahrscheinlichkeit ein SPD-naher Mann. Wer so einen Posten inne hat, sollte der Landesregierung poltisch sehr nahestehen. Einfach mal den Vergleich mit anderen Bundesländern wagen, wie dort parteipolitisch zusammen gewürfelt wurde...
- Warum sollte in einer Landesmedienanstalt nicht ähnlich klüngelhaft gehandelt werden, wie beim ZDF-Rundfunkrat (vergleiche die Schlagzeilen vom letzten Jahr)?
- Die weiteren Mitglieder und deren parteipolitische Herkunft kann jeder gerne selbst googlen: Der Rechts- und Zulassungs-Ausschuss der LMK.

Egal in welchem Bundesland, ist natürlich jede Radiostation gut beraten, sich auf selber Augenhöhe mit der jeweiligen Landesregierung zu bewegen. Denn von den Symphatien hängen weitere Lizenzjahre ab.
Frage: Wie oft habt Ihr kritische Landespolitik-Berichterstattung im Privatfunk erlebt, besonders kurz vor Lizenzverlängerungen?

Heißt also:
Kein elektronischer Medienbetrieb wird sich gegen offensichtliche Missstände auflehnen, obwohl der Journalisten-Kodex eigentlich anderes fordert. Schließlich hängt das eigene Lizenz-Wohl auch davon ab...

Aber es gibt noch einen weiteres Manko:
Die (stillen) Gesellschafter. Kaum ein Sender kann sich Unterstützung von der Tagespresse erhoffen. In fast jeder größeren Radiostation hängt irgendwo ein Großunternehmen wie Axel Springer, Bertelsmann, Bauer oder Burda drin. Aber auch die lokalen Blätter stecken oft mit drin. Da wird natürlich keine Zeitung Nestbeschmutzer spielen und einen Aufmacher draus stricken, wenn es bei einem Sender intern böse Schlagzeilen (wie das oben angesprochene Angestellten-Problem, vernachlässigter Journalismus) geben könnte.

Hier ist die Rheinpfalz ausnahmsweise mal ein Fels in der Brandung... Chapeau für das Aufgreifen des Themas.
 

Radio-Loge

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AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Spielt sich Ägypten im landespolitischen Kleinformat vor unseren Augen ab?


Kress.de verkündet einen Teilerfolg für die Gerechtigkeit:

14.02.2011 13:16
Peinliche PR-Panne:
Medienanstalt verkündet Radiolizenzgewinner zu früh

Die rheinland-pfälzische Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) hat am Montagmorgen versehentlich schon den Gewinner im Lizenz-Wettstreit um die zweite Radiokette im Land verkündet - obwohl die Versammlung der Medienanstalt darüber erst am Nachmittag entscheiden wird.

Laut der LMK-Pressemitteilung, die die Anstalt prompt wieder zurückgezogen hat, bekam der Jugendsender big FM seine Lizenz auch für die Zeit nach dem 1. Oktober 2011 verlängert. Die Frequenzen für die zweite Hörfunkkette waren im OKtober 2010 neu ausgeschrieben worden. Neben big FM, einer Tochter von Radio RPR, habe sich die Radiogruppe Regiocast mit dem Programm NowFM und die französischen Energy-Gruppe mit Energy Rheinland-Pfalz beworben.

Unter Berufung auf die "Vielfalt des Gesamtangebots im Programm und dem Beitrag zur publizistischen Vielfalt durch seine Gesellschafter" habe big FM das Rennen gemacht, meldet die LMK. Allerdings gelte für die Lizenz ein "Widerrufsvorbehalt", womit die Medienwächter sicher stellen wollten, "dass zentrale Zu*sagen zum Landesbezug des Programms dauerhaft gewährleistet sind".

Der Verfahrensfehler bei der Lizenz-Neuvergabe könnte nun zur Folge haben, dass sich die unterlegenen Wettbewerber mit rechtlichen Schritten gegen die Entscheidung wehren. Die Panne könnte ihnen als Indiz für ihre Spekulationen dienen, wonach die Lizenzvergabe bereits im Vorfeld zwischen den Medienwächtern und Radio RPR abgemacht worden sei.

von Eckhard Müller
 

Der Radiotor

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AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Die LMK hat das einzig richtige gemacht und die Entscheidungen um die Radiolizenzen auf die nächste Sitzung vertagt. Bliebe noch Zeit dass z.B. Energy und Regiocast über ein gemeinsames Konzept reden könnten o.ä.
 

Radiocat

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AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Jau, der Skandal ist jedenfalls sicher. Egal, wie jetzt entschieden wird. Und ich denke, in der Turmstrasse werden Köpfe rollen. Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass das ein kleiner Sabotageakt war. Obwohl natürlich eine Mail ganz leicht mal zu früh rausgehen kann. So oder so, einige werden da jetzt im Viereck springen. Ich will mir die Stimmung bei der LMK grad nicht vorstellen...
Gut, obn Big FM oder NRJ, inhaltlich hat Radiotor schon recht. Wobei NRJ wenigstens bislang an allen Standorten auch Infrastruktur geboten hat und Arbeitsplätze geschaffen hat. Das beide, sowohl Big als auch NRJ gerne bundesweit senden würden, ist ja klar. Big FM hat derzeit drei Bundesländer mehr oder weniger komplett, NRJ diverese Filialen in Ballungsräumen. Direkte Konkurrenz machen sie sich bislang nur im nordwestl. Baden-Württemberg und neu im Rhein-Main-Gebiet.
In BaWü sind die Zahlen von beiden recht beschämend. Eine Abschaffung der Landesmedienanstalten zugunsten einer bundesweiten Behörde wäre dringend notwendig. Die Anstalten kommen doch der Globalisierung via Internet gar nicht mehr bei. Und verrennen sich dafür in irgendwelchen Medienkompetenzprojekten. Man könnte solchen Aktionismus auch Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder Selbstsinngebung nennen.
 

Becht

Gesperrter Benutzer
AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Die LMK hat das einzig richtige gemacht und die Entscheidungen um die Radiolizenzen auf die nächste Sitzung vertagt. Bliebe noch Zeit dass z.B. Energy und Regiocast über ein gemeinsames Konzept reden könnten o.ä.

Man prüft auch alle Frequenzen neuauszuschreiben....
 

Der Radiotor

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Man prüft auch alle Frequenzen neuauszuschreiben....

Das entstammt wohl deiner Mannheimer Phantasie und ist nie angedacht gewesen. Im März soll nun neu entschieden werden, der Vorschlag des Rechts- und Zulassungsausschusses big-fm bleibt dabei wohl bestehen, es kann freilich sein, dass aufgrund der jetzt akuten Diskussion das ein oder andere Versammlungsmitglied seine Stimme enthalten wird oder sogar gegen den Vorschlag stimmen wird. Das einzige was alles noch kippen könnte wäre ein Zusammenschluss von Energy und NowFM/Regiocast, mit Energy als etabliertem Markennamen und zusätzlichen Dingen die Regiocast beisteuern kann (z.B. Fußball). Wäre ja nix neues, in Sachsen und Bremen arbeitet man ja auch zusammen. Ein Konzept gebündelt mit allen Versprechungen die beide Partner in ihren Lizenzanträgen ausformulierten. Also quasi das aufwändigste und teuerste Jugendradio was es bisher in Deutschland gegeben hat. Ein Zusammengehen von zwei solch großen, hochmotivierten Radiounternehmen könnte vielleicht auch das verbohrte LMK-Gremium mit seiner bisherigen Denkweise "Wir lizenzieren alles, Hauptsache es ist RPR" noch mal zum Grübeln bringen, oder zumindest in Erklärungsnot, wie man ein solch geballtes Konzept mit dann über 40 zu schaffenden Arbeitsplätzen gegenüber einer Modulations-Zuspielung aus Stuttgart ablehnen kann.
 

Der Radiotor

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Seit heute ist die Promo-Website www.energy-rheinlandpfalz.de vom Netz. Hat NRJ aufgegeben? Oder ist es nur ein Server-Problem? Oder geht man gar in Kürze mit einem richtigen Auftritt inkl. Webradio schon mal on Air, nach dem Motto "Sehr her, wir können's"?
 

Fastvoice

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@Der Radiotor: Seltsam, bei mir lässt sich die Seite derzeit problemlos aufrufen - war möglicherweise nur temporär offline.
 

Becht

Gesperrter Benutzer
AW: Rheinland-Pfalz: Showdown bei UKW-Lizenzvergabe

Antenne Mainz kann am 01.10.2011 starten....

Die rheinlandland-pfälzische Landesmedienanstalt (LMK) ist erleichtert: Nach der Kommunikationspanne im Zuge der Frequenzvergabe an den Radioveranstalter BigFM hatte die Vergabe einer Lizenz für einen lokalen Hörfunksender in Mainz ebenfalls wegen einer zu früh verteilten Medienmitteilung ein juristisches Nachspiel - die LMK allerdings setzte sich am Ende durch.

Das Verwaltungsgericht Neustadt habe den Antrag einer Einstweiligen Verfügung des Veranstalters Radio Mainz zurückgewiesen, teilten die Medienhüter am radio_QeXeL_dab_ukwMittwoch mit. Dass der Rivale Radio Mainz Live seine Sendetätigkeit zum 1. Oktober aufnehmen kann, steht nun fest. Das Auswahlverfahren des Landesmedienanstalt war nach Ansicht der Richter rechtmäßig, obwohl irrtümlich eine Pressemeldung verteilt wurde, in der das Ergebnis verfrüht und noch vor der Zustimmung der Gremien bekannt gegegen wurde. Radio Mainz witterte deshalb ein abgekartetes Spiel.

In der Gesellschaft mit beschränkter Haftung haben sich unter anderem namhafte Unternehmer aus der Region, das Bischöfliche Ordinariat, Vereine wie Mainz 05 oder das City Management und Unternehmen wie die Schott AG zusammengeschlossen. Die Radio Mainz GmbH erhielt zwar eine Sendeerlaubnis, eine Sendefrequenz konnte aber nicht zugewiesen werden.

Ein "Freispruch erster Klasse" war die Gerichtsentscheidung wohl nicht: Die Richter wiesen zwar sämtliche erhobenen Einwände zurück, ließen aber offen, ob möglicherweise weitere Faktoren hätten berücksichtigt werden müssen, die die LMK unter Berufung auf die gesetzlich vorgeschriebene Ausschlussfrist nicht einbezogen hatte. Die Abwägung der Interessen habe aber dafür gesprochen, dem Bewerber Radio Mainz Live den Sendestart zu ermöglichen, da anderenfalls die Frequenz brach gelegen hätte, hieß es.

Quelle: LMK RLP....
 
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