Rundfunksituation in Stuttgart


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#1
Nachdem ich aus beruflichen Gruenden nach Stuttgart umgezogen bin, wundert mich die Situation, dass es dort eher wenige gute private Radiosender gibt.

Eigentlich bin ich ueberrascht darueber, denn viele Bayrischen Staedte haben ihr eigenes "Energy", "Gong", "Charivari" und auch das Klassik Radio.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit tragt in Stuttgart die Kessellage dazu bei. Ein weiterer Nachteil ist auch die Zusammenlegung von SDR und SWF, beim neuen SWR ergibt sich eine sogenannte Frequenz Doppelbelegung in vielen Bereichen.

Aus den Umliegenden Gebieten kann man dann noch Regenbogen, einen Energy Sender, und auch den amerikan. AFN sender kriegen.

Es gibt nur einen Radiosender, welcher sich an die Stadt selbst wendet, und zwar das "Stadradio" auf 107,7. Ich denke, dass man mit 5 - 10 kW Frequenzen sicher noch das
"Klassik Radio" oder einen anderen Sender aufschalten koennte?

Im Fernsehen gibt es auch das selbe Thema: Privatsender haben sich kaum in Stuttgart niedergelassen, und SAT-1 moechte ueberhaupt die terrestrische Verbreitung in Stgt. ab April einstellen. Von DSF, Pro7, RTL2 wie vergleichsweise in Muenchen, kaum zu sprechen...

Was meint Ihr dazu? Auf der anderen Seite hoert man manchmal auch ueber eine moegliche weitere Sendekette, welche in dieser Region starten soll, aber keiner weis etwas konkretes....?
 
#2
Das ist mir auch schon aufgefallen. Komisch, dass es in Stuttgart kaum Lokalsender gibt. Und Stadtradio 107.7 soll es ja angeblich auch nicht mehr lange geben. Einzige Alternative ist meiner Meinung nach die Konkurrenz aus Böblingen von Radio BB, die auch ganz hörbar sind.
An was liegt es, dass es in Stuttgart wenig Radiosender gibt? Möglicherweise belegt ja der SWR alle Frequenzen!
 
#3
Na, der SWR bunkert doch schon fleißig Frequenzen in der Region. Allein am Standort Funkhaus, 7 km vom 100 kW-Sender Degerloch entfernt, läuft noch ein Füllsender mit 200 Watt und einer mit 500 Watt. Der Sender vom Funkhaus auf 90,8 MHz für SWR3 Metro Stuttgart wurde ja bereits '00 für DASDING geopfert und mit 2 kW nach Degerloch verlagert.
 
#4
Schaut nach Mannheim und Ulm - da sieht es ähnlich aus. Diese Märkte würden auch Platz für mehr bieten als das aktuelle Radio-Angebot. Ist wohl ein BaWü-Problem.
 
#5
Es stellt sich ueberhaupt die Frage, " Was erofft sich eine Sendeanstalt indem sie moeglichst viele Frequenzen doppelbelegt?"

1) der Sender waechst nicht gerade in der Hoerergunst

2) durch Doppelbelegung ist auch das land nicht besser versorgt Ein Radiohoerer kann ohnehin nur eine Frequenz hoeren

3) Nachteil fuer den Konsumenten: Keine weiteren Anbieter,-> keine Konkurrenz, -> fade und oede Radiolandschaft = Raum Stuttgart
 
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