Russischer Giftgasanschlag


NATÜRLICH hat auch damit der Kreml nix zu tun. War vermutlich ein Racheakt der Briten um Putin die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Diese ganze verlogene russische Bagage widert mich so an. Werfen Giftgas in Syrien und vergiften nach Lust und Laune Leute im In- und Ausland. Das ist so erbärmlich und primitiv. Einfach nur widerlich.-
https://www.tagesspiegel.de/politik...t-aktivist-womoeglich-vergiftet/23066450.html
 
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Das stimmt so nicht. Wenn man es war und es nicht zugeben will, dann soll man wenigstens schweigen, aber die total gespielte Entrüstung der Russen immer wie man nur darauf kommen könnte DIE zu verdächtigen, das ist doch einfach nur billiges Schmierentheater. Die Beweislage ist so erdrückend, dass Leugnen eh nichts mehr bringt. Die ganze Welt weiss mittlerweile welch Geistes Kind Putin ist.
Dann sollen Sie die KLappe halten und sich im stillen ärgern, dass sie aufgeflogen sind.

Ich verstehe auch nicht, warum du immer noch die russische Seite so verteidigst. Russland mordet, spioniert, hackt und beeinflusst immer ungenierter diverse Länder der Welt und dann kommst du mit dem Argument machen die anderen ja auch. Mag sein, aber erstens nicht so extrem und gefährlich wie Russland und zweitens macht es das dadurch etwas besser oder entschuldigt es irgendwas?
 
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Die Beweislage ist so erdrückend
Für wen oder was?

warum du immer noch die russische Seite so verteidigst
Ich verteidige nicht die russische Seite, sondern ich ärgere mich über pauschale antirussische Reflexe. Als ob die Grenzlinie zwischen den "Guten" und den "Bösen" auf dieser Welt so klar wäre.

kommst du mit dem Argument machen die anderen ja auch.
Komme ich überhaupt nicht. Ich habe mich nur auf die "inhaltsleeren Sprechblasen" bezogen, nicht auf das "machen". Und was die Sprechblasen betrifft, da schenken sich unsere Politiker, die Britischen, die Russischen und alle anderen wirklich nichts.
 
Für fast alles. Für den Mordversuch an Skripal, für die Hackerangriffe weltweit, für den Abschuss der Malaysian Airlines Maschine, für die Einflussnahme bei der US-Wahl etc.

Ich verteidige nicht die russische Seite, sondern ich ärgere mich über pauschale antirussische Reflexe. Als ob die Grenzlinie zwischen den "Guten" und den "Bösen" auf dieser Welt so klar wäre.
Natürlich gibt es keine Grenzlinie, aber es sind keine antirussischen Reflexe. Sondern einfach nur ein völliges Unverständnis darüber was Russland damit eigentlich bezweckt die ganze Welt gegen sich aufzubringen. Die geopolitische Lage ist eh schon brisant genug, das ist es sicherlich nicht hilfreich, überall noch weiter zu zündeln. Man muss sich ja nicht lieben, aber man kann doch einfach friedlich zusammenleben und sich einfach zurückhalten. Aber Putin scheint das zunehmend schwerer zu fallen.
 
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Direkt nach dem Giftgasanschlag habe ich auch gestaunt, wie schnell Russland ins "Spiel" gebracht wurde.
Dann aber habe ich mich auf meine Erfahrung mit Briten verlassen: Sie würden niemals umgehend eine Partei ins Visier nehmen, so wie es doch tatsächlich die "Nachschmeissseiten" im Eingangspost taten ("Die Russen? Niemals!") - und siehe da, die Beweislast zeigt inzwischen: mein Bauchgefühl passt!
Nun müssen wir uns auf Platzek verlassen, wenn es um die Verbesserung der Beziehungen zu Russland geht...
 
Mein erster Reflex war: "So blöd können die Russen doch gar nicht sein."

Und dann das große Fragezeichen, das sogar @Tweety aufgefallen ist:

ein völliges Unverständnis darüber was Russland damit eigentlich bezweckt
Und genau deshalb bin ich immer noch skeptisch: Es ist überhaupt kein Nutzen für Russland zu erkennen, keinerlei belastbares Motiv, außer "die sind halt böse und aggressiv". Das ist mir zu plump. Meine "Erfahrung mit den Briten" sagt mir, in Geheimdienstangelegenheiten ist denen alles zuzutrauen.
 
Und genau deshalb bin ich immer noch skeptisch: Es ist überhaupt kein Nutzen für Russland zu erkennen, .
Es muss nicht immer ein "Nutzen" vorhanden sein. Politiker handeln selten rational. Ich könnte dir tausend Beispiele nennen alleine aus Deutschland, wo man sich die Frage stellt, wo ist der Nutzen?
Der Grund im Fall Skripal ist aber relativ einfach. Putin ist ja selbst ein Geheimdienstler und hat für Überläufer nur Hass und Verachtung übrig und deshalb hat man es eben gemacht. War ja übrigens nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Das man sich dabei schadet war sicherlich einkalkuliert und wird vermutlich als nicht relevant bewertet. Man kann es ja abstreiten und dann ist die Sache damit erledigt, glaubt man.
 
Das muss du Putin fragen, da kann ich dir keine Antwort drauf geben. Vielleicht wolle man die Brexit-Unsicherheit ausnutzen. Vielleicht hatte man vorher auch einfach andere Dinge auf der Angenda oder Skripal sollte sich in Sicherheit wiegen oder, oder, oder....
Am Ende des Tages ist es auch egal, ob jetzt nach einem Jahr, nach sechs, oder 16.
 
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Na super, schon wieder das berüchtigte "Recherchenetzwerk Bellingcat" alias Hobby-Forensiker Eliott Higgins.

Der fiel immer wieder mit einseitigen Anschuldigungen zugunsten der US/GB-Politik auf. Inzwischen wurde er offiziell zum Senior Fellow des ThinkTank Atlantic Council erhoben. >>> "Kaum belastendes Material gegen vermeintliche Skripal-Attentäter "
 
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