SDTV-Abschaltung der ARD über Satellit beginnt noch 2020


s.matze

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Irgendwie ist es recht still geworden. Ich bin gespannt ob man angesichts Corona an dem Termin festhält.Einige Installateure haben gleich mal 3 Monate dichtgemacht.
Rund 15 Prozent (derjenigen die überhaupt noch TV auf herkömmlichen Weg konsumieren) schauen derzeit angeblich noch kein HD über Sat:
https://de.astra.ses/tv-monitor-satellit-ist-fuehrender-tv-empfangsweg-deutschland

Und von einer Werbekampagne oder Hinweisen zum Umstieg hört auch gar nichts, ist ja auch kein Geld da. Wenn man abschaltet, müsste man ja mal so langsam damit anfangen, die Leute darauf hinzuweisen. Die werden keine Fachpublikationen von Astra lesen.

Bleibt uns SD also noch (mind.) ein weiteres Jahr erhalten oder stellt man ein Fünftel aller Deutschen am Jahresende vor vollentete Tatsachen (=schwarzer Bildschirm) ?
Das betrifft auch diverse 2. und 3.-Geräte die in der Liste oben nicht auftauchen.
 
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Radiokult

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Man müßte wissen wie genau die Umfrage aussah, denn ich behaupte mal das mehr als gut 45% ihr TV-Bild per Sat beziehen. Die meisten Kabelnutzer wissen nämlich schlicht nicht, das zur Zuführung ihres Fernsehsignales auch nur ein Astra-Signal genutzt wird. Vor allem bei kleineren Kabelanlagen ist das nach wie vor usus.
Und davon abgesehen haben die Leute vermutlich im Moment andere Sorgen als das SD-Signal.
 

s.matze

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Die Mainzelmännchen haben schon gesagt dass sie bleiben!

es empfangen nach wie vor insgesamt sechs Millionen Zuschauer ihre Programme in Deutschland ausschließlich über SD-Signale

https://www.dwdl.de/nachrichten/77618/vorerst_keine_abschaltung_zdf_haelt_an_sdverbreitung_fest/

. Jetzt wird die ARD gar nicht anders können und zurückrudern, wetten? Die Schmach dass man aus den Haushalten verschwindet und die dann das ZDF schauen, wird man sich nicht geben, denn bei der ARD hält man sich (zu Recht) für wichtiger als das ZDF.

Alles andere wäre auch ein Witz. In dieser Zeit kann man den Leuten nicht zumuten sich neue Geräte zu kaufen. Zumal die ARD ja auch gar keine Anstalten macht eine Infokampagne zur Umstellung zu starten (kostet auch wieder...)
 
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Tweety

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Es geht doch um 2021. Wieso kann man den Leuten nicht zumuten neue Geräte zu kaufen? Ob die nun zum Bäcker, Discounter, schwedischen Möbelhaus oder eben zum Elektronikmarkt gehen, spielt doch wohl keine Rolle. Immerhin kurbelt man damit auch die Wirtschaft etwas an, solange man nicht beim Ami Onlinehändler kauft. Für einen Witz halte ich eher das Verhalten des ZDF. Für nicht mal 10% der Bevölkerung die noch in SD sehen, zieht man jetzt den Schwanz ein. Bei der Abschaltung von DVB-T alt, hat es auch keine Sau interessiert. Für mich ist das Verschwendung von Gebührengeldern. Kein Wunder, dass in Deutschland nix mehr läuft, wenn sich ständig irgendwelche "Bedenkenträger" durchsetzen. Schlimm, schlimm. Innovationen.... igitt... bloß nicht. 4K, 5G, Full HD... alles Teufelszeug. Fast schon ein Wunder, dass wir schon Farbfernsehen haben und die Postkutschen durch Züge ersetzt wurden. Deutschland wird international immer mehr zur Lachnummer. Dabei war Deutschland mal stolz auf seine Ingenieure und die technischen Erfindungen. Firmen wie Grundig, Siemens, Braun, Blaupunkt, Telefunken hatten weltweit ein fantastischen Ruf.
Alles längst Geschichte, mittlerweile ist man nur noch die Resterampe für (meist minderwertige) asiatische Technologie. Jedes Entwicklungsland ist mittlerweile fast besser aufgestellt als Deutschland in Sachen technologischer Fortschritt, aber für uns ist das Internet ja "Neuland". Daher gucken wir auch 12 Jahre nach der Einführung von HD Fernsehen in Deutschland immer noch gerne in SD. Auch eine UKW Abschaltung kommt natürlich nicht Frage, weil es ja immer noch Leute gibt, die an der Technik die mittlerweile fast 70 Jahre alt ist, immer noch so hängen. Da braucht man sich dann auch nicht wundern, wieso die Programme immer mehr Zuschauer an das Internet verlieren.
Sorry, wenn es zu OT war, aber das musste ich auch mal loswerden.
 
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Radiokult

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Stellenweise belustigender Artikel. Punkt 1: Beim ZDF geht es um genau einen Transponder. Das ist finanziell gesehen eine andere Hausnummer als bei der ARD, die für die SD-Verbreitung ihrer Programme "geringfügig" mehr Platz benötigt.
Und dann finde ich es schon ziemlich komisch, dass ausgerechnet das Medienportal DWDL in der Hätte-Würde-Könnte-Form in Bezug auf die SD-Verbreitung der Privaten schwadroniert. RTL und Sat1/Pro7 haben Anfang des Jahres ihre Verträge in Bezug auf die SD-Verbreitung per Astra bis mindestens 2024 verlängert. Skurill dabei ist, dass man weiter im prähistorischen und qualitativ nachweislich schlechteren mpg-Format senden will und nicht in mp4, wie es beispielsweise bei den SD-Kanälen bei Sky der Fall ist.
 
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Grasdackel

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Skurill dabei ist, dass man weiter im prähistorischen und qualitativ nachweislich schlechteren mpg-Format senden will und nicht in mp4, wie es beispielsweise bei den SD-Kanälen bei Sky der Fall ist.
Die prähistorischen Receiver, für die auch das ZDF weiterhin in SD senden möchte, beherrschen in der Regel kein mp4.
 

Radiokult

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Die prähistorischen Receiver, für die auch das ZDF weiterhin in SD senden möchte, beherrschen in der Regel kein mp4.
Das kann aber kaum ein Argument sein. Wovon reden wir da? Die alten d-Boxen von Nokia? Wer einen solchen Stromfresser ernsthaft noch benutzt, sollte für mindestens einen Monat in Fernseh-Quarantäne gesteckt werden. Durchaus brauchbare (HD-)Receiver gibts mittlerweile für teils unter 20 Euro. Das sollte auch für Oma Müller mit der schmalen Rente stemmbar sein.

Ich schrieb es hier andernorts schon einmal. Das Erste parallel weiter auch in SD wäre aufgrund der aktuell besonderen Umstände erwägenswert. Alles andere nicht! ARD Alpha, One, arte, tagesschau24, Phoenix, Kika, 3sat... niemand braucht das auch als parallele SD-Version. Bei den Dritten ist das auch so eine Sache. Wenn man bedenkt dass der WDR für die Verbreitung seiner HD-Versionen alleine schon 2 Transponder benötigt, kann man erahnen was da für Geld verpulvert wird.
Insgesamt belegen ARD und ZDF 8 Astra-Transponder alleine für die HD-Verbreitung, wovon das ZDF für seine beiden Programme nur einen benötigt. Weitere 8 kommen für die SD-Verbreitung hinzu, wovon das ZDF wiederum ebenfalls nur einen benötigt. Genaue Zahlen betreffs der Kosten sind keine öffentlich. Man kann aber davon ausgehen, das mehrere tausend Euro monatlich allein für die Transpondermiete und zwar pro Transponder, draufgehen. Dazu kommen die Kosten für die Infrastruktur zum Uplink etc., denn alleine mit der Transpondermiete ist es ja nicht getan. Da kommt insgesamt locker jeden Monat ein Sümmchen zusammen, das mindestens im oberen 6-stelligen Bereich liegen dürfte, eher sogar drüber.
 

Grasdackel

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Durchaus brauchbare (HD-)Receiver gibts mittlerweile für teils unter 20 Euro. Das sollte auch für Oma Müller mit der schmalen Rente stemmbar sein.
Ich bin da ganz bei dir, zumal man es bei der Einführung und Umstellung von DVB-T auch einfach gemacht hat, ohne groß zu fragen. Mit meiner Bemerkung hatte ich nur versucht, die Argumentation der Sender an der Stelle nachzuvollziehen. Warum man in den Chefetagen an dem Punkt so sehr hadert, ist mir völlig unverständlich. Ich persönlich würde zur Kostenersparnis auch einfach radikal die SD-Signale abschalten und die betroffenen Zuschauer müssen zu Weihnachten eben mal die 20 EUR in einen Receiver fürs neue Jahr investieren.
 

lg74

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ARD alpha SD und SR Fernsehen SD vom Hörfunktransponder abschalten. Dafür das Erste SD und das ZDF SD auf den Hörfunktransponder. Bitrate der beiden TV-Dienste soweit runter, dass die 4 Radioprogramme des DRadios da auch mit drauf passen (bitte DLF, DLF Kultur und DLF Nova in je 320 kbps). Und dann den ZDF-SD-TP sowie alle anderen ARD-SD-TP abschalten.
 

s.matze

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Da es in den vergangenen Wochen und Monaten keine Kampagne wie beim Astra-Analogumstieg (ein Jahr Vorlaufzeit) damals gab, keine Laufbänder, keine Informationen von Seiten der Sender war das genauso zu erwarten. Siehe Beitrag vom 13. mai: ". Jetzt wird die ARD gar nicht anders können und zurückrudern, wetten?". Dem ZDF und den Privaten überlässt man nicht die Zuschauer. Dafür ist die Rivalität unter den Sendern viel zu stark ausgeprägt.


ARD und Co.bleiben. Wie zu erwarten war. Mal wieder nur viel Lärm um nichts.
https://www.digitalfernsehen.de/top...ieben-sd-abschaltung-um-mehrere-jahre-558288/

:)
 
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Die Privaten mit ihrem HD+ Geschäftsmodell, blockieren mal wieder den Fortschritt für die ÖR-Sendeanstalten, so wie es jetzt aussieht werden die üblichen Verdächtigen wahrscheinlich auch noch im Jahr 2026 noch in SD senden...
 

Radiokult

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Die Privaten haben schon Anfang des Jahres ihre SD-Ausstrahlung bis 2024 verlängert.

Dem ZDF und den Privaten überlässt man nicht die Zuschauer.
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das Unsinn ist. Bereits 2012 (!) lag die Verbreitung von HD-fähigen Empfangsgeräten laut den „Television International Key Facts 2013“ von IP Networks bei 70%. Selbst die billigste Discounter-Glotze kann heute HD und teilweise auch UHD. 2018 lag die Zahl bei etwa 80%. Was die ARD da macht, übrigens ebenso wie das ZDF, ist Verschwendung von Gebührengeldern.
 

lg74

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"HD-tauglich" im Sinne von "H.264 integriert" waren schon manche Fenrseher 2008 - auch inkl. DVB-C-Tuner, selbst wenn man, um den zu nutzen, angeben musste, in "Schweden" oder in "--------" zu wohnen. 2009 kamen die ersten Triple-Tuner-Geräte. CI+ gibt es seit 2010 in den Fernsehern.

Schauen wir uns mal den Geräteabsatz seitdem an: https://de.statista.com/statistik/d...satz-von-fernsehern-in-deutschland-seit-2005/

69 Mio Fernseher seit 2011 verkauft. Nicht alle davon hatten DVB-C-Tuner oder DVB-S2-Tuner. Von denen, die es nicht hatten, bekamen etliche später noch nen HD-tauglichen Receiver vorgeschaltet. Da ist eine riesige Gerätebasis im Land verteilt.

Ja, es gibt Fälle, in denen nicht SD deswegen geschaut wird, weil man die Kiste nicht richtig eingestellt hat, sondern weil tatsächlich nur SD vorhanden ist. Gerne in der Kombi "Fernseher ohne DVB-C und ohne DVB-S2, vorgeschalteter Receiver nur SD". Das ist für oft weniger als 30 EUR auf dem Gebrauchtmarkt zu beheben, bei Sat noch günstiger, weil da einst viel mehr Receiver von technisch fortschrittlichen Menschen gekauft und vorgeschaltet wurden als beim später digital nachziehenden Kabel, bei dem sich dann oft der Tuner direkt im TV fand. Gut brauchbare HD-taugliche Sat-Receiver gehen teils inkl. Versand in der Bucht für weniger als 10 EUR raus.

HD-tauglicher FTA-Kabelreceiver für 6,59 EUR: https://www.ebay.de/itm/Technotrend-TT-micro-C2810-HDTV-Receiver-/353092825553

HD-tauglicher FTA-Kabelreceiver für 5,49 EUR: https://www.ebay.de/itm/WISI-OR-152-HDTV-/274374968806

HD+-tauglicher Satreceiver für 8,79 EUR: https://www.ebay.de/itm/Technotrend-TT-micro-S835HD-TV-Receiver-/264772329676

HD-tauglicher Satreceiver für 7,29 EUR: https://www.ebay.de/itm/WISI-LaSAT-OR-180-A-DVB-S-S2-HD-Receiver-/203015276169

komfortabler FTA/Conax-tauglicher HD-Kabelreceiver für 19,99 EUR: https://www.ebay.de/itm/TechniSat-Digit-HD8-C-HD-DVR-titan-/153994483877

Die Reihe ließe sich fortsetzen. Das Zeugs ist ständig im Angebot. Wer nicht auf ein bestimmtes Gerät aus ist, kann täglich zugreifen. In den Kleinanzeigen-Börsen sogar noch viel stressfreier.
 

CosmicKaizer

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In welcher Qualität ist eigentlich das Signal, das seit neuestem über Amazon verbreitet wird? Ich schaue über einen Beamer und da kommt mir das Amazon-Signal flüssiger vor als über die ARD-Mediathek selbst. Die Mediathek rufe ich über den veralteten Chrome des Beamers auf, Amazon über ne App.
 

Radiokult

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Sagen wir es mal so: In den Mediatheken der ARD sind mir noch keine Videos über 720p begegnet, sprich man fährt dort mit der niedrigsten HD-Auflösung von 1280x720 Pixel, übrigens selbst bei arte. Die Ursache dürften Kostengründe sein, denn je höher die Auflösung um so mehr Content wird beim Abrufen verballert. Und das kostet halt.
Amazon, Netflix und Co. bieten dagegen HD-Versionen von 1080p und darüber an. was man dann je nach verwendeten Gerät natürlich optisch auch wahrnimmt.
 

Grasdackel

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In den Mediatheken der ARD sind mir noch keine Videos über 720p begegnet,
Dann hast du nur nicht richtig geguckt. Neuer Produktionen werden gerne mal in 1920x1080 in die Mediathek gestellt, wird dann als "Full HD" in den Einstellungen bezeichnet. Spontan fällt mir einer der fürs TV leider gekürzten Eberhofer-Krimis ein, bei dem mir das vor einiger Zeit zum ersten Mal aufgefallen ist. Derzeit stehen zumindest einige der Wenders-Filme in höherer Auflösung als bei der TV-Ausstrahlung zum Abruf bereit.
 

Radiokult

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Okay, das ist ja löblich, scheint aber wohl bisher nur ausgewählte Filme zu betreffen. Ansonsten wäre noch eine Korrektur meinerseits anzumerken. Netflix & Co. stellen ihren Content in der Regel in 1080i und höher zur Verfügung, nicht in p, denn das wäre dann doch ein bisschen sehr viel Datenmenge. Das i steht dabei für interlaced, also quasi Halbbild-Verfahren, was wiederum ein Relikt aus Röhren-TV-Zeiten ist, aber eben erhebliche Datenmengen einspart. Das p steht für progressive, sprich Vollbilder.
 
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lg74

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Selbst so Allerweltszeug wie eine normale Eisenbahn-Romantik-Folge ist inzwischen in 1080p abrufbar:

https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/eisenbahn-romantik/1165375.xxl.mp4

Die gebotene Videobitrate reicht aber nicht für hohe Ansprüche. Es ist wirklich ok fürs Laptop, auf großen Screens dürfte man aber merken, dass das eben nur 6-7 MBit/s im Mittelwert sind und nicht 14. Aber hier dominiert der grundlegende Effekt der höheren Auflösung in "ehrlichem" Progressive in meinen Augen doch deutlich und deklassiert die 720p-TV-Version.

Auch der hr, den ich im TV-Bereich eher als sparsam ansehe, stattet "Allerweltsware" in der Mediathek mit 1080p aus:

https://hr-a.akamaihd.net/video/as/...0531175455_0208948_1920x1080-50p-8000kbit.mp4

Nur der RBB brilliert online weiterhin mit 540er Format. ;)


Gerade mal das hr-Ding angesehen:

Code:
Video
ID                                       : 1
Format                                   : AVC
Format/Info                              : Advanced Video Codec
Format-Profil                            : Main@L4.2
Format-Einstellungen für CABAC           : Ja
Format-Einstellungen für ReFrames        : 4 frames
Format_Settings_GOP                      : M=4, N=100
Codec-ID                                 : avc1
Codec-ID/Info                            : Advanced Video Coding
Dauer                                    : 44min
Bitrate                                  : 6 325 Kbps
Breite                                   : 1 920 Pixel
Höhe                                     : 1 080 Pixel
Bildseitenverhältnis                     : 16:9
Modus der Bildwiederholungsrate          : konstant
Bildwiederholungsrate                    : 50,000 FPS
ColorSpace                               : YUV
ChromaSubsampling/String                 : 4:2:0
BitDepth/String                          : 8 bits
Scantyp                                  : progressiv
Bits/(Pixel*Frame)                       : 0.061
Stream-Größe                             : 1,97 GiB (97%)
Titel                                    : Hessischer Rundfunk mp4toolbox 1.2.2
verwendete Encoder-Bibliothek            : x264 core 157 r2945 72db437
Kodierungseinstellungen                  : cabac=1 / ref=3 / deblock=1:0:0 / analyse=0x1:0x111 / me=hex / subme=7 / psy=1 / psy_rd=1.00:0.00 / mixed_ref=1 / me_range=16 / chroma_me=1 / trellis=1 / 8x8dct=0 / cqm=0 / deadzone=21,11 / fast_pskip=1 / chroma_qp_offset=-2 / threads=16 / lookahead_threads=2 / sliced_threads=0 / nr=0 / decimate=1 / interlaced=0 / bluray_compat=0 / constrained_intra=0 / bframes=3 / b_pyramid=2 / b_adapt=1 / b_bias=0 / direct=1 / weightb=1 / open_gop=0 / weightp=2 / keyint=100 / keyint_min=10 / scenecut=0 / intra_refresh=0 / rc_lookahead=40 / rc=crf / mbtree=1 / crf=21.0 / qcomp=0.60 / qpmin=0 / qpmax=69 / qpstep=4 / vbv_maxrate=8000 / vbv_bufsize=16000 / crf_max=0.0 / nal_hrd=none / filler=0 / ip_ratio=1.40 / aq=1:1.00
Tagging-Datum                            : UTC 2020-02-03 16:04:01
colour_range                             : Limited
colour_primaries                         : BT.709
transfer_characteristics                 : BT.709
matrix_coefficients                      : BT.709

Audio
ID                                       : 2
Format                                   : AAC
Format/Info                              : Advanced Audio Codec
Format-Profil                            : LC
Codec-ID                                 : 40
Dauer                                    : 44min
Duration_LastFrame                       : -5ms
Bitraten-Modus                           : konstant
Bitrate                                  : 192 Kbps
Kanäle                                   : 2 Kanäle
Kanal-Positionen                         : Front: L R
Samplingrate                             : 48,0 KHz
Bildwiederholungsrate                    : 46,875 FPS (1024 spf)
Stream-Größe                             : 61,5 MiB (3%)
Titel                                    : Hessischer Rundfunk mp4toolbox 1.2.2
Tagging-Datum                            : UTC 2020-02-03 16:04:01

192 kbps netto LC-AAC für den TV-Ton. Ok, der hr ist auch beim Radio-Ton via DAB+ vorbildlichst. Aber wenn man sonst so schaut, was das Radio in Zukunft so für Bitraten haben soll (siehe WDR oder MDR), dann tun sich da Abgründe auf.

Ich verzichte inzwischen i.d.R. auf DVB-Mitschnitte und greife wenn möglich auf diese handlichen Mediathek-Files zurück. Zumal die halt sauber sind vorne und hinten. Nachträgliches Schneiden von Anfängen aus DVB-Quelle führt bei mir immer zu elend langen grünen schemenhaften Katastrophen am Filmanfang.
 
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Radiokult

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Selbst so Allerweltszeug wie eine normale Eisenbahn-Romantik-Folge ist inzwischen in 1080p abrufbar:

https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/eisenbahn-romantik/1165375.xxl.mp4
Erstaunlich, wirklich. Allerdings müßten dann einige ÖRs mal erklären, warum da soviel Content quasi verschleudert wird, aber die Datenmengen für einen anständigen Audio-Stream der Rundfunkprogramme nicht vorhanden sein wollen. Das beißt sich doch wie verrückt.

Nachträgliches Schneiden von Anfängen aus DVB-Quelle führt bei mir immer zu elend langen grünen schemenhaften Katastrophen am Filmanfang.
Ach, die ts-Datei in mp4 oder mpg umbenennen. Dann sollte die jedes gängige Schnittprogramm fressen. Dann kannste dem Video nach Belieben auch noch dein eigenes "Senderlogo" verpassen. Mittlerweile gibts ja selbst im Free-Bereich Videoschnittprogramme die für kleinere Cuts ohne große Effekthascherei durchaus brauchbar sind.
 
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lg74

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Allerdings müßten dann einige ÖRs mal erklären, warum da soviel Content quasi verschleudert wird, aber die Datenmengen für einen anständigen Audio-Stream der Rundfunkprogramme nicht vorhanden sein wollen.
Ja, das allerdings. Und zwar sehr heftig. Es wäre ja schon viel erreicht, wenn es von jedem Hörfunkprogramm eine saubere Variante mit 192 kbps MP3 und gutem Codec gäbe.

Ach, die ts-Datei in mp4 oder mpg umbenennen. Dann sollte die jedes gängige Schnittprogramm fressen.
Das Fressen ist nicht das Problem. Der Schnitt an der nicht richtigen Stelle ist offenbar das Problem. Dann ist das Bild am Anfang oft grün bei mir und kommt erst nach einiger Zeit, wohl weil der Einstieg mit einem unvollständigen Frame erfolgte.

Kannst Du eine gute Freeware benennen? Ich "schneide" teils mit XMediaRecode, freilich ohne neu zu codieren (Stream Copy) und teils sogar in Echtzeit mit der roten Aufnahmetaste vom VLC, weil ich mich bislang nicht tiefer mit Videoschnitt befassen wollte. Dafür betreibe ichs zu selten.
 
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Kurzer Einwurf : Bei ARD und ZDF sind 1080p nie wirklich 1080p, selbst auf DVB-T2.
Da wird lediglich das 720p50 Signal abgegriffen und auf 1080p50 aufgeblasen.
2009 bei der HD-Aufschaltung auf Astra, konnte man noch nachvollziehen das ARD/ZDF sich auf 720p50 geeinigt haben, weil es als alternative nur 1080i50 (mit prähistorischem interlace) gab, aber heute im jahre 2020 wo es H.265 kompatibele Geräte gerade zu hagelt (selbst H.266 steht schon in den Startlöchern), immer noch die meisten inhalte in 720p25 (!) anzubieten ist, na ja ich sags mal neumodisch : Voll 2013!
 

lg74

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Da wird lediglich das 720p50 Signal abgegriffen und auf 1080p50 aufgeblasen.
Ist das noch immer überall so? Mir war so, als ob die Erneuerung einiger SAW anstand?

Die Files aus der Mediathek dürften dann noch eine andere Kategorie sein. Die werden ja nicht nach der linearen Ausstrahlung aus dem abgegebenen 720p50-Signal herausgeschnitten und online gestellt. Zumindest bei vorproduzierten Inhalten dürften sie aus der Quelle konvertiert worden sein. Es ergäbe ja auch keinen Sinn, 720er Material vor dem Einstellen in die Mediathek auf 1080 aufzublasen. Bei T2 ists was anderes, da hat man festgestellt, dass H.265 den 1080-progressive-Modus am effizientesten hinbekommt. Offenbar wollte man sich dann gleich diese Variante für zukünftige "echte" Bespielung offenhalten.

aber heute im jahre 2020 wo es H.265 kompatibele Geräte gerade zu hagelt
Ja - wohl letztlich alle, die man kaufen kann (wegen T2). Aber im Bestand bei den Zuschauern finden sich HEVC-Geräte noch in der Minderheit. Da ist H.264 Mainstream.
 
@lg74 Mit den H.265 kompatibelen Geräten meinte ich eher die Smartphones/Desktops/Smart-TVs, und man kann ja auch einen 1080p HEVC Stream anbieten und einen H.264 720p Stream (in diesem falle würde der 1080p Stream sogar weniger Bitrate benötigen als der 720p Stream ;)).

Natürlich hat die ARD nicht unendlich kapazitäten, aber man könnte z.b die qualitätsoption "Mittel" abschaffen (für mehr kapazität), dann hätten die steinzeit Internet-User (DSL1000 :oops:) immernoch ihre option "Niedrig", und der rest der Welt hätte dann "HD 720p H.264" und "Full HD HEVC".
Ist das noch immer überall so?
Ob das wirklich überall noch so ist kann ich nicht 100%tig sagen, aber böse Zungen in einem großen Digital-Fernsehen Forum behaupten, das die Sendeabwicklung größtenteils immer noch in 720p50 läuft.
 
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