Soundprocessing bei Webradio, Podcast ect.


#1
Hallo zusammen,
ich plane langfristig etwas mit Radio zu machen, bin mir aber noch nicht so sicher,
ob es in die Richtung Webradio oder Podcast gehen soll.

Kurz zu meiner bisherigen Ausstattung:

Mikrofon: Rode Procaster und Sennheiser MD421-II

DAW: Acoustica 7

Mischpult: Behringer Xenyx 1204USB, Yamaha AG06

Lautsprecher: Mackie CR3 (Monitore?)

Ich habe zwar schon etwas herumgetüftelt, bin mir aber nicht so sicher ob es so
richtig ist und auch noch nicht so überzeugt vom Klang.

Mein Problem ist:
1. Das Rode Procaster ist mir einen Hauch zu basslastig, darum mit Hochpassfilter bei 220 Hz und 6dB/Oct. den Bassbereich abgesenkt.

2. Der Kompressor mit diesen Einstellungen:
Ansprechschwelle: -12dB
Verhältnis: 4:1
Ansprechzeit: 0.3 ms
Abklingzeit: 300 ms
Aufholverstärkung: 6 dB


3. Limiter mit folgenden Werten:
Harte Begrenzung
Eingangsverstärkung: 4 dB
Begrenzen auf: -2 dB
Halten: 10ms
Makeup-Gain verwenden



Ist das so richtig, oder was könnte man daran noch verbessern?

Gruß
ForenSchnecke
 
#2
Ob das so "richtig" ist, kann niemand wirklich beurteilen, weil ein paar Parameter über Sound nichts aussagen. Sound kann man nur hören, beurteilen und dann so bearbeiten, bis das herauskommt, was man sich vorstellt. Grund dafür sind u.a. die Mengen an Unbekannten, die sich dahinter verbergen, z.B.:
  • wie bildet das Mikrofon die Stimme ab
Ein Procaster ist nicht das Nonplusultra und kann einen Sprecher durchaus unangemessen verstellen. Es kann aber auch ausreichend sein.
  • welche Dichte hat die Sprecherstimme
Man kann schon natürlich ein recht kräftiges Signal ohne jede Bearbeitung haben, aber auch ein fisteliges, welches man stark aufpumpen muss. In letzterem Fall ginge man aber evtl. auch schon nicht dem richtigen Hobby nach.
  • wie fügt sich das Sprachsignal ins Programm ein
Was soll denn nun das Ziel deiner Produktionen werden? Radio oder Podcast? Welche Struktur haben die Inhalte und wie klingen die anderen Programminhalte neben deiner Stimme im Downmix. Aufgesetzt? Untersetzt?
Orientiere dich an deinem Hörempfinden und gehe dabei diesen Fragen nach, justiere entsprechend so lange, bis du das Gefühl hast, das Gesamtwerk wirkt auf einen Hörer schlüssig und nicht gestückelt. Dazu wird es mehr brauchen als einen Kompressor und seine paar Reglerpositionen, und auch diese werden auch bei jedem - egal ob Hard- oder Software - andere sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
#3
Ob das so "richtig" ist, kann niemand wirklich beurteilen, weil ein paar Parameter über Sound nichts aussagen. Sound kann man nur hören, beurteilen und dann so bearbeiten, bis das herauskommt, was man sich vorstellt. Grund dafür sind u.a. die Mengen an Unbekannten, die sich dahinter verbergen, z.B.:
  • wie bildet das Mikrofon die Stimme ab
Ein Procaster ist nicht das Nonplusultra und kann einen Sprecher durchaus unangemessen verstellen. Es kann aber auch ausreichend sein.
  • welche Dichte hat die Sprecherstimme
Man kann schon natürlich ein recht kräftiges Signal ohne jede Bearbeitung haben, aber auch ein fisteliges, welches man stark aufpumpen muss. In letzterem Fall ginge man aber evtl. auch schon nicht dem richtigen Hobby nach.
  • wie fügt sich das Sprachsignal ins Programm ein
Was soll denn nun das Ziel deiner Produktionen werden? Radio oder Podcast? Welche Struktur haben die Inhalte und wie klingen die anderen Programminhalte neben deiner Stimme im Downmix. Aufgesetzt? Untersetzt?
Orientiere dich an deinem Hörempfinden und gehe dabei diesen Fragen nach, justiere entsprechend so lange, bis du das Gefühl hast, das Gesamtwerk wirkt auf einen Hörer schlüssig und nicht gestückelt. Dazu wird es mehr brauchen als einen Kompressor und seine paar Reglerpositionen, und auch diese werden auch bei jedem - egal ob Hard- oder Software - andere sein.
Hallo dea,

erst mal vielen Dank dafür, da kann man ja schon mal ansetzen.
 
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