Soundprocessing – Der Klang der Sender


Die Summen gehen immer nochmal durch einen d02. hatte ich vergessen ...

Das Gemummel is nunmal so, wenn man mit zu guten Lautsprechern die Einstellungen macht. So eine Geithain hat einen sauberen, durchhörbaren Bass. Klingt gut, also mehr davon rauf. Mit den Höhen ist es andersherum. Weils sie auch so schön klar sind, nimmt man sie lieber etwas raus, is ja schön transparent auf dein Geithain.
 
Da müssen die beim RBB ja ganz besondere Geithain haben. Andere anstalten, die - teils regelrecht historisch - auf Geithain setzen, klingen Lichtjahre besser. Ich möchte Bayern 2 nennen - Jünger d07 (so nicht inzwischen gegen den neuen Jünger gewechselt), durchaus deutliche Kompression, aber unverzerrter, dynamischer, sauberer Klang auf allen Wegen.

Was der RBB abliefert, ist einfach nur schäbigster Rotz, mit brutaler AGC hochgezogen wie bei einem minderwertigen Kassettenrecorder aus den 80er Jahren, verzerrt bis zur akustischen "Klötzchenbildung", gell und dumpf gleichzeitig, null Sprachverständlichkeit, entstellte Musik, einfach nur widerlich. Das ist auch auf Geithain nicht "transparent", im Gegenteil.

Aber so militant, wie sich der RBB seit 2011 gegen jeden Versuch, daran etwas zu verändern, sperrt, muss dieser Sound ganz weit "oben" in dieser Anstalt einen Fan haben. Könnte man dieses Processing nicht bei dieser Person daheim und im Auto einbauen, anstelle die Gebührenzahler damit zu belästigen?
 
Gut, das war das letzte Mal, dass ich hier einen Einblick gebe. Deine Meinung ist das Eine. Aber wenn hier die Kollegen so derbe beleidigt werden habe ich auch keinen Bock mehr drauf. Sicher geht es besser. Mach ne Eingabe an den rbb, setz dich mit den Leuten auseinander. Aber sone Nummer hier von dir ist unterirdisch.
 
Was ist hier "unterirdisch"? Außer diesem ARD-weit unerreicht üblen Sound, der z.B. bei Radio Eins ("gehobenes Programm"!) seit Sommer 2011 auf allen Wegen läuft (vorher waren die digitalen Wege sauber). Ich habe mich mehrfach beschwert, bis an die höchsten Stellen. Ich bin in den Antworten regelrecht verhöhnt worden. Ein RBB-Mitarbeiter, der einst ebenfalls Beschwerden vorgetragen hat (es gab etliche Beschwerden deswegen), wurde dafür regelrecht intern angegriffen. Auf das Thema reagiert man im RBB offenbar sehr gereizt und das dürfte schon seine Gründe haben. Sogar eine Tontechniker-Legende aus der DDR bekam für den Versuch, mir in dieser Angelegenheit zur Hilfe zu eilen, sein Fett weg und verstand die Welt nicht mehr.

Bittte nicht vergessen: als in Berlin mit Wohnsitz gemeldeter Beitragszahler finanziere ich dieses Elend mit. Ich erwarte für mein Geld eine Qualität, wie sie andere (Bayern 2, DLF Kultur, ...) problemlos liefern können. Das kann doch wohl nicht zuviel verlangt sein?

Anbei nochmal eine Kostprobe: wer bitteschön soll so etwas ertragen? Das konnte mein Jugendweihe-Recorder 1988 besser - und den habe ich 1990 schleunigst durch ein Gerät ohne Automatik-Aussteuerung ersetzt.
 

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Gefällt mir: U87
@ADR : Was ist denn so unterirdisch am Statement von Radiowaves? Er hat doch völlig recht. Der Sound von Radio Eins ist definitiv und objektiv unter aller Kanone. Da sind ja 104.6 RTL und der Berliner Rundfunk besser.

Nicht falsch verstehen: Das Programm soll hier in keinster Weise auch nur ansatzweise kritisiert werden. Aber die Vehemenz, mit der hier der schlechte Sound verteidigt wird (offensichtlich auch von dir) ist schon eigenartig.
 
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Ich verteidige nicht den schlechten Sound, der gefällt mir auch nicht.

"Was der RBB abliefert, ist einfach nur schäbigster Rotz..."
" ... null Sprachverständlichkeit, entstellte Musik, einfach nur widerlich..."

Die Wortwahl ist unterirdisch. So äußert man keine konstruktive Kritik. Zumal wir nicht mal wissen, ob "radiowaves" jemand ist, der es besser könnte.
Dieses aufgeblähte Besserwissen ärgert mich einfach. Er soll seine Kritik sachlich äußern und mal seine Kompetenz zeigen, indem er konstruktiv sagt,
was man besser machen könnte.
 
Das machen wir (mehrere) doch seit Jahren. Ich habe es mit massivem Aufwand gemacht, war mehrmals vor Ort, habe vor Jahren mit V. Düspohl kommuniziert dazu. Alles verlief im Sande, es wirkt wie Absicht (ich will nicht einmal der Ebene "Radio Eins Management" etwas unterstellen, es wirkt wie "höher aufgehängt").

Ich habe Audiobeispiele geliefert, in denen man hört, wie durch das Processing heftige Verzerrungen entstehen (vor allem an im Original eher leisen Stellen). Ich habe mir auf Umwegen vor-Processing-Audio beschafft und dem, was uns Hörern zugemutet wird, gegenübergestellt. Ich habe gezeigt, wie die Sprachverständlichkeit auf Betten durch das Processing leidet. Ich hatte empfohlen, mal bei den Kollegen von Bayern 2 oder DLF Kultur zu schauen, was die verwenden (UKW-konform und dennoch sauber).

Jahre zuvor hatten wir das ganze ja schon einmal: als 2005 der Hörfunk-Transponder startete, war der RBB die erste Woche nicht nur mit dem UKW-Processing drauf, sondern auch noch zusätzlich stockdumpf (was einem bei der ARD arbeitenden Bekannten von mir nichtmal auffiel). Es gab Beschwerden aus zig Richtungen, die liefen damals im Gästebuch des Medienmagazins auf. Am anderen Wohnort liegt davon vielleicht sogar noch ein Screenshot oder eine abgspeicherte Webseite. Ich erinnere mich u.a. an jemandem vom ZDF Mainz, der ebenfalls ermahnte, wie auf ADR auch auf DVB sauberes Audio abzuliefern. Nach einer Woche war dann zuerst einmal die fehlerhaft irgendwo hineingeratene Deemphasis weg, es klang dann tonal exakt wie UKW. Nach weiteren Beschwerden (damals via Medienmagazin / Jörg Wagner weitergeleitet) wurde das komplette UKW-Processing auf DVB rausgenommen und wir hatten von Sommer 2005 bis Sommer 2011 anständiges Audio auf den digitalen Wegen, auch ein Jahr lang auf dem DVB-T-Radiopilotprojekt in Berlin.

Problematisch war dabei die teils unmöglichen Lautheits-Sprünge zwischen unterschiedlichen Programmelementen und die schwierige Umsetzung DVB->UKW in Kabelanlagen (Hubüberschreitung). Das wäre nicht nötig gewesen, wenn die "Hausaufgaben" an anderen Stellen erledigt wären (interne Abläufe nach R128, werktreues UKW-Processing mit d07 auch auf den digitalen Wegen) - der BR zeigt doch, wie es geht. Und hat auf Bayern 2 auch teils Selbstfahrbetrieb.

Was im Sommer 2011 intern passiert ist, weiß ich nicht. Alle Versuche, auf welchen Wegen auch immer (und ich nutzte mindestens 4 Wege in den RBB) etwas zur Klärung beizutragen, schlugen fehl. Es wird bei diesem Thema mindestens "dicht" gemacht, teils wurde dermaßen heftig angegriffen, dass klar erkennbar wurde, dass hier intern Menschen, die für den guten Ton arbeiteten, regelrecht gebrochen worden waren. Niemand, der sein Berufsleben vollständig dem guten Ton verschrieben hat, verteidigt doch diesen Sound und wird dabei noch persönlich verletzend. Das ging bis zur Unterstellung psycischer Probleme beim Beschwerdeführer, denn hunderttausende Hörer hätten doch keine Probleme damit.

Und dann habe ichs aufgegeben. Ich zahle halt brav meinen Rundfunkbeitrag und höre nichtmal die wenigen Sendungen, die ich auf Radio Eins gerne hören würde - weils klanglich nicht erträglich ist. Und ich kenne inzwischen einige Leute, denen es ähnlich geht.

Ob ich es "besser könnte"? Nein, zumindest nicht auf Anhieb. Ich habe noch nie einen 8200er Optimod nebst d07 dahinter eingestellt und ich arbeite nicht beim Rundfunk. Aber muss ich das? Muss ein Wein-Kenner ein guter Winzer sein? Oder jemand, der ein neues, mackiges Auto besitzt, ein exzellenter Maschinenbauer, um Kritik anbringen zu dürfen? Ich sage: nein. Und so kompliziert kann es doch nicht sein, etwas zu realisieren, was in anderen ARD-Anstalten auch funktioniert.
 
Komische Logik. Ich muss doch auch kein Sternekoch sein, um im Restaurant zu kritisieren, wenn das Essen zu Brei verkocht ist.

Außerdem erwähnt er doch ziemlich genau, was ihm an dem Sound missfällt.

Im Übrigen finde ich seine letzten Beispiele jetzt nicht sooo extrem wie manch anderes, was er in diesem Zusammenhang präsentiert hat. Ich war mehr erschrocken, wie das Intro von Phil Collins geschnitten ist ...

Ich hoffe, dass die Diskussion hier noch weitergeht und durchaus mehr Soundbeispiele -positiv wie negativ- eingestellt werden
 
Ich war mehr erschrocken, wie das Intro von Phil Collins geschnitten ist ...
Der war aber von NDR 1 MeckPomm und zeigt auch fieses Kampfprocessing mit Hochregeln leiser Stellen bis sonstwohin

Anbei noch was von Radio Eins (Lost in Music_20120106 - Optimod zieht Rauschen hoch, pumpt.mp2), schon älter, belegt aber mehrere der Probleme:

- Verzerrte, metallisch grelle, verzischelte Stimme (Jürgen König klingt normal nicht so).

- Viel zu schnell regelnde AGC, damit massives Pumpen und Rauschatmen, besonders gut bei diesem rauschenden Titel im Zusammenspiel mit dem Gesang zu hören. Was steht in der Anleitung zum Jünger d07 zum Thema Gain-Änderung?

Auszug Anleitung Juenger d07.png

Das Geschriebene gilt ja nicht nur für diese Geräte, sondern generell für die Hörphysiologie, also auch für Regelvorgänge in anderen Audioprozessoren.

- Viel zu großer Regelumfang der AGC: die sollte auf wenige dB begrenzt werden. Ich hatte mal in einer Panne (Sendeloch), die zufällig in meinen Mitschnitt von "Lost in Music" (womit eine meiner einstigen Anhör-Sendungen genannt wäre) geriet, ein winziges "digitales" Restrauschen (Dither?) drin, das vor Prozessing auf -84 dBFS (zwei niedrigste Bits) begrenzt war, im DVB-Signal aber auf -52 dBFS hochgezogen wurde. Demnach waren da 30 dB Gain beteiligt. Im Detail fand ich 16 dB Gain im Regelbetrieb (Hochregeln eines alleine laufenden Nachrichtenbettes) und dann zusätzlich nochmal ca. 11 dB weiteres Aufregeln des Rauschens, nachdem dieses Bett zuende gelaufen war und ein Sendeloch kam. Sind in Summe auch fast 30 dB Gain. Es rauschte wundervoll.

Ein Zusammenschnitt Original / DVB-Version noch hier: Radio_Eins_Vergleich_ohne_mit_Processing_1.mp3 - da hört man auch prima das brutale Hochziehen leiser Stellen, das gnadenlos das Grundrauschen hörbar macht. Und auch der Unterschied vor/nach Processing in der Stimme ist deutlich und offenbart für meinen Geschmack schon suboptimales Bearbeiten des Mikrofons: das zischelt schon im Original, das Processing ruiniert es dann vollständig. Auch zu hören: das Klirren im Klavier am Ende bei 1:08-1:12.
 

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Und noch ein Vergleich. Das geht bei der Nachrichtensprecherin los (im Original weitgehend saubere S-Laute, im "Endkundensignal" völlig verspuckt und beinahe vernuschelt) und endet bei der verdröhnten und verzerrten Sprachwiedergabe der beiden Moderatoren (Audio mehrfach geschnitten/gekürzt). Das Original bekam ich damals witzigerweise nichtmal auf direktem Wege aus dem RBB, sondern über einen Umweg, der in ein "westdeutsches" Bundesland führte.
 

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Danke, @Funkminister!

Sehr tolle Einblicke, die man "von außen" durch bloßes Reinhören ins Programm ja nie bekommen kann. Ok, ich hätte MDR Radio MV mal via Sat hören/messen können, auf diese Idee bin ich freilich nie gekommen. Gerade mal gemacht: 9 Minuten gegen 20:30. Die NF geht bis ca. 16 kHz, teils mal kurz bis knapp 17 kHz. Das ist auch bei Sprache so (und eben nicht bis ca. 20 kHz), kann aber sein, dass die aktuelle Sendung (Radio Pomerania) in Gänze vorproduziert ist (habe spontan einen schlecht geschnittenen Atmer in der "Live"-Moderation gefunden) und bereits durch anderweitige Begrenzungen und einmal 384 kbps MPEG 1 Layer 2 gelaufen ist. Auffällig dynamisch wirkt das Gehörte für mich auch nicht, es zieht eine AGC fies leise Stellen hoch (Audio 1 im Anhang, Phil Collins rauscht derbe auf) und sehr "dichte" Stellen gehen angestrengt in die Verzerrung (Audio 2 im Anhang). Ich hätte da kaum auf den "HD-Pfad" des Optimod getippt.
(...)
Mein Bauchgefühl sagt: wäre hier wohl kaum der Fall, das Signal wirkt absolut "postfromm" vom Anhören und Ansehen her.
Diese Sendungen sind als einzelne Wort-Takes vorproduziert (von den AutorInnen selbst, nach alter Tradition des DDR-Funks ;) ), und werden dann vom Techniker abends "live" abgewickelt. Insofern Bearbeitung ja, normalerweise aber nicht was Klang oder Dynamik betrifft.
Wenn die Wortaufnahmen im NF nicht mehr als 16kHz bringen, hat das ganz sicher Gründe in der Produktionskette - bei Musik ist das aber ein Indiz dafür daß der Optimod unnötigerweise den Frequenzgang kastriert.

Das Signal für die digitalen Verbreitungswege ist definitiv anders prozessiert als der UKW-Teil, wie die Parameter aber sind kann ich leider nicht sagen. Inhäusig fingert niemand an den Optimods rum, und ich kenne mich mit den Dingern bedientechnisch nicht aus. Die AGC die Du hast arbeiten hören ist Teil des Processings, das passiert nicht im Sendepult.

Also schon mal unterschiedliche Player im dira! für Musik und Beiträge, damit man auf unterschiedliche Pult-Kanäle kommt?
Nicht direkt unterschiedliche Pultkanäle, die SAST spielt auf drei Kanälen aus und signalisiert datenmäßig dem Pult, ob der ausgespielte Inhalt Wort oder Musik ist, und das Pult routet dann in die entsprechende Summe. Das kann man im Dira Scheduler für jede Take auswählen.

Ach wie fein... noch sein ein Kandidat. Ich erinnere mich an ein Gestell in einem Privatfunk-Radiozentrum, in dem ein Avalon Vt 747sp in einem der Signalwege saß.
In diesem Fall einer von SPL.

Da verteilt man Musik und Wort getrennt? Wozu das denn?
Weil die abnehmenden Funkhäuser ein unterschiedliches Processing verwenden, und sich auch das Signalführungskonzept jeweils unterscheidet. Das Schweriner Funkhaus bügelt bei nehmendem Nachtprogramm die OEL quasi direkt auf die OSLn (nicht direkt, der Optimod ist dazwischen), es gibt aber auch Schaltungsvarianten bzw. Processings, die Musik und Wort separat wollen. Absicht ist die Vermeidung von doppeltem Processing und eines wechselnden Klangbildes je nach gebendem Haus.
Vorgesehen war das schon länger, umgesetzt wurde es letztendlich mit Beginn der ARD Hitnacht, wo ja noch mehr Abnehmer hinzugekommen sind.

Dann wohl ein Jünger, entweder der klassische d07 oder einer der neuen D*AP4 mit FM-Option?
Ein d07 pro Sendeleitung, genau.

Warum noch mit outboard-Equipment? Andere Anstalten bearbeiten die Mikrofone inzwischen komplett mit den Tools des Mischpultes, der BR macht das meines Wissens z.B. so. Sollte doch auch in den 52er DHD möglich sein? Oder hat man da bewusst keine Mic-In oder gar generell keine analog-In verbaut?
Kann ich nicht direkt beantworten, ich mutmaße daß man auf analoge Inputs weitestgehend vezichten wollte. Vielleicht auch weil man möglichst kurze analoge Kabelwege angestrebt hat.
Im ursprünglichen Konzept war auch vorgesehen, mit den v02 mehr Signalbearbeitung zu machen, was sich dann als unpraktikabel herausgestellt hat. Ob man damit DSP-Resourcen im DHD-Kern sparen wollte, oder das eine Idee von "Goldohren" war, weiss ich leider nicht.

Heftig, aber der Dichte des bei Radio MV gefahrenen Musikprogramms gewiss angemessen. Ist ja kein Klassik- oder Jazzprogramm...
Nunja, zumindest eine Jazzsendung gibt es. Und dieser wäre eine sanftere Sprachbearbeitung durchaus zuträglich. Aber da ja ohne Techniker produziert wird...

Aua! Also doch eine Sollbruchstelle. Ich hatte die Story vom WDR-Nachrichtenstudio vernommen und ein Schweizer Privatsender hatte die gleiche Erfahrung gemacht. Bietet Gefell dazu keine Modifikation an, dürfte sich ja vermutlich um ein Schaltungsproblem handeln im Bereich des Impedanzwandlers? Angesichts der (Preis)klasse dieses Mikrofons sollte doch so etwas selbstverständlich sein, oder?
Ich meine daß Gefell eine Reparatur angeboten hatte. Die Mikrofone sind in den Sendebetrieb nicht mehr zurückgekehrt weil man alle Studios auf BCM104 gleichgezogen hat. Man mag sie mögen oder auch nicht (ich tu es nicht immer*), aber sie sind für Selbstfahrerstudios halt die pflegeleichteren Kandidaten als die aus Gefell.

*) für Fernsehvertonungen habe ich ein altes "Made in W.-Germany" U87 ausgegraben, nicht aus Voodoo-Gründen sondern weil ich die Kugel für Sprache in einem gut klingenden Studio bevorzuge.

Grüße,
Sebastian
 
Hi All! ,

The 9th september 2018, starting at 10:00AM, there will be a new edition of the Dutch Processing Freakday...

The Processing Freakday is all about on-air audio processing without commercial influences.
It's a day for people who want to know what's going on under the hood of a soundprocessor and what the latest innovations are regarding to technical on-air (audio)processing, streaming, coding, monitoring, measuring and anything else that belongs whitin this area.

PFD contains the top of international speakers and engineers. They will speak about (feature) visions, technical stuff and the newest innovations and novelties.

You can find some more information on www.processingworld.nl
the adres is: De Methoeve, Gunnerstraat 39, Weerselo (near the german border with De Lutte / Oldenzaal).


Here's our program:

10.00u | Opening

10.15u – 10.45u | Demo Monitoring by PMC Limited (Joystick Audio)
a. Setup monitoring, the do’s and don’ts.
b. Lineair sound within studio monitoring.
c. How to get a good monitoring reference in your room.


10.50u – 11.15u | Demo by Jay Taylor, Product expert of Wheatstone
a. AES 67 digital standard
b. VOX Pro 7


11.20u – 11.50u | Demo by Cornelius Gould, Product expert of Telos
a. Omnia 11 latest upgrade;
b. How to get a decent coded signal from your studio to the transmitter (Livewire)
c. A live demonstation about the differences in (audio) quality.


11.55u – 12.25u | Demo by Hans van Zutphen, Owner of Stereotool
a. A demonstration of stereotool: Delossifier, Declipper, Lyquid Dynamics
b. Bass Clipper / Clipper SSB/DSB Switching
c. Omnia SST


12.30u – 13.00u | Demo by Leif Claesson, Owner of Breakaway One and Mpxtool
a. Introduction new MPXTOOL
b. Latest updates about Omnia 9 and Omnia 9SG
c. Breakaway One Update


13.05u – 13.35u | Voiceprocessing (live tweak) by Triple Audio (different microphone setups)
a. How to adjust your voiceprocessor on your mics, voice and other studio equipment
b. How to adjust your voiceprocessing on your main (broadcast) processing.


13.40u – 14.10u | Demo by Christian Pladdet, Sales Manager of Broadcast Partners
a. All you need to know about DAB+.


14.15u – 14.45u | Demo by Gerard Niehoff, Distributor of D&R
a. World premiere of new digital broadcast mixer.
b. Airlite / Airmate / Airlab / Airmax / Airence / Airmeter


14.50– 15.20u | Demo by Wheatstone
a. AirAura X4 demo by Mike Erickson
b. New X4 algorithm by Steve Dove


15.25u – 15.55u | Demo by Peter Van Beusekom, Product expert of Orban
c. Demo Xponential Loudness... what does it do?
d. Newest novities Orban


16.00u – 16.25u | Demo by Hans van Zupthen, Product expert of μMPX
a. Demo about μMPX


16.30u – 17.30u A-B-C-D-E-F-G-H “Grand Finale” Comparison |
Vorsis FM55 / Omnia Volt / Stereotool / Breakaway One / Vorsis X4 / Omnia 9 / Omnia 11


17:30u – End & after party.


Offcourse everybody is welcome to join us!!!
 
Ich glaub der sendet nach amerikanischem Standard. Vermutlich klingen die dortigen HD-Radiosender genau so. Die Amis sind halt anspruchslos. Ist eig. bekannt mit welcher Bitrate und welchem Codec der ganze Spass zugeführt wird? Scheint ja so ziemlich das billigste vom billigen zu sein.
DAB+ mit 72kbps ist in Referenz dazu ja schon wahrer "HiFi-Genuss".



Edit: warum wird in diesem Thread hier eigentlich so selten geschrieben?
 
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Damit hier mal wieder etwas steht und anknüpfend an meine beschreibenden Texte hier einfach mal drei Hörbeispiele, abgegriffen von den jeweiligen Sendeleitungen, nicht rückempfangen.
Dazu die Screenshots der Lautheitsanalyse - blau Pultsumme, gold DVB, pink UKW.
Bitte nicht von der Beschriftung in den Screenshots verwirren lassen, die war bei UKW und Pultsumme vertauscht.
Inhaltlich habe ich gekürzt, technisch/klanglich sind die Dateien unverändert.

1_Pultsumme.PNG
2_DVB.PNG
3_UKW.PNG
 

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Und da es sich gerade anbot, nochmal eine gut vergleichbare Signalquelle:
Das Ende der heutigen Tagesschau.
Danach eine live gesprochene Verkehrsmeldung, und der Einstieg in die folgende vorproduzierte Sendung mit Anmod und einem Stück Musik.
Sozusagen ein bunter Strauß verschiedener Quellen ;)
Inhaltlich auch hier mit Rücksicht auf die Dateigröße gekürzt.
 

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