Soundprocessing – Der Klang der Sender


Dann können das durchaus Nebenprodukte einer HF-Strecke gewesen sein.
Hör mal in der DLF Mediathek in den Mitschnitt, ist es das "Zwitschern" was Du gehört hast, oder klang das anders?

Eine weitere Möglichkeit (und hier wird's dezent OT) wäre, dass die Programmausschnitte der Kabarettistin aus einem Pultmitschnitt per internem USB-Recorder der örtlichen Beschallung stammen, sowas kann u.a. Yamaha - deren aktuelle Pulte (CL und QL Serie) zeichnen intern aber nur 128kBit/s mp3 auf.
Wenn der Encoder sehr niederpeglig ausgesteuert und die Aufnahme in der Nachbearbeitung für die Sendung im Pegel kräftig angehoben wird, werden die Artefakte deutlich hörbar. Dynamikprozessing macht's dann noch schlimmer. Denn oft ist das Pegelniveau innerhalb des Pultes eher niedrig, besonders wenn man eine potente Beschallungsanlage im Saal hat, die bei Vollaussteuerung viel zu laut wäre.
Man dreht ja nicht für jede Veranstaltung die Pegelsteller am Eingang der Endstufe 'runter, bloß um pultintern immer Vollpegel anliegen zu haben. Laut/leise insgesamt macht der Summenregler im Pult, wird das Signal für den internen Mitschnitt dann hinter Regler abgegriffen, ist die Aufzeichnung entsprechend unterpegelig.
Das geht selbstverständlich auch anders, aber daran muss man auch erstmal denken.
(Soweit der kleine nicht-ganz-aber-irgendwie-doch-OT Selbsterfahrungsbericht aus der Beschallungsabteilung)
 
Dann ist das recht sicher der Originalaufnahme des Kabarettprogramms geschuldet.
Es gibt ja viele Wege, auf denen so ein Mitschnitt entsteht. Und das ist nicht immer ein DLF-Ü-Wagen, der die Veranstaltung aufzeichnet, sondern wie oben beschrieben eine eigene Aufnahme des Veranstalters oder des Redakteurs/der Redakteurin, mit eigenem Gerät angefertigt.

Ab hier wird es aber schon deutlich Spekulatius und OT, und deshalb zurück in die angeschlossenen Funkhäuser in 60 Sekunden ab - JETZT;)
 
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