Spitz- und Künstlernamen bei Moderatoren


#1
Tante Google kennt keine "Vroni Rothe". Nur eine "Veronika Rothe".
Villeicht kann man die Namen hier ja auch so schreiben, wie sie heißen ohne sie zu verniedlichen.
Eine furchtbare Unsinne in Bayern die Namen so zu verunstalten. Vreni, Hubsi, Herbi...
Maxi Arland hat das Verstanden und nennt sich wieder Maximilian, so wie er auch heißt.
 
#4
DAS wüsste ich auch gerne. Frank Landes (RTL Berlin) oder Frank Schulte (FFN) ??? Frank Laufenberg oder Elstner ja wohl eher nicht. Du siehst: Es hat schon seinen Grund warum bekannte Personen des öff.Lebens einen Nachnamen haben damit es nicht zu Verwechslungen kommt ;)
Außerdem wo wird bei Frank-Franky etwas abgekürzt??? Da kommt doch sogar ein Buchstabe dazu.

Bei Fantasy verstehe ich das ja noch als Jugendsender, die möchten eben cool sein. Da muss man eben mit 30 klingen wie ein Teenager. Ich finde es aber auch genauso doof dass man aus einem Leikermoser ständig einen "Leiki" macht. Wie im Kindergarten.
 
#6
Mir ging es generell darum, dass es keine Seltenheit ist, dass Moderatoren Spitz/Künstlernamen im Radio verwenden. Und da ist Franky genauso einer wie Vroni. Die Vroni ist ja keine ABY-Erfindung, sie hieß beim früheren Sender ja schon genauso.
Außerdem klingt Vroni wirklich sehr bayrisch und das dürfte ABY daran auch gefallen.
 
#11
Da brauch ich gar nicht drüber nachdenken. Das ist einfach lächerlicher Schwachsinn.
Die Zeiten von Radio Luxemburg, als man sich für Moderatoren noch neue Namen ausgedacht hat, sind vorbei.
Wenn der Mann so heißt, und Person des öffentlichen Lebens ist, und das ist ein Radiomoderator, dann sollte man ihn auch unverfälscht beim Namen nennen.
Aber bei der Antenne Bauern, ähm Bayern, muss ja alles verniedlicht werden. Vielleicht hatte man auch Angst vor Hörerverlust, wenn Sonntags am Brotzeittisch eines abgeschiedenen bayerischen Landhauses jemand namens "Hakan" den nächsten Titel anmoderiert.
Aber das sind alte Kamellen. Dieses aufdringliche und unerträgliche "Mir san mir" Radio, wie die Antenne es noch vor ein paar Jahren gebracht hat, ist zum Glück Geschichte, oder zumindest entschärft worden.
 
#13
Ne hat er nicht ...

Es ist eine Radiostation .... dort muss man nicht die Namen nennen, die in der Geburtsurkunde stehen.
Wenn man "unverfälscht seinen Namen" nennen würde, dann würden Hörergespräche so ablaufen:

"Antenne Bayern, hier spricht Stefan Ulrich Heribert Meixner, wer ist am Telefon?"
"Hallo, hier ist Katrin Margarete Edeltraud Müller"

Nene, da ist mir schon lieber, wenn dort eine Vroni arbeitet und mit der Uschi telefoniert.
 
#14
Was für eine lächerliche Diskussion. Also wirklich. Schon mal daran gedacht, dass manche Menschen ausschließlich mit einem Spitznamen leben? Ich habe Freunde, bei denen ich kurz überlegen muss, wie ihr richtiger Vorname ist. Eine Welt brach für mich als Kind zusammen, als ich herausfand, dass meine Oma nicht wirklich Wilma, sondern Wilhelmina hieß. Gerade in Bayern hats viele Spitznamen. Solange der Sender sie nicht vorgibt, ist das doch vollig wurscht!
 
#15
Spitznamen sind soweit okay. Gegen Matuschke hat ja auch keiner etwas, außer vielleicht Matuschke selbst. Der hat er ja immer wieder mal betont, dass er seinen Vor- und Zunamen Matthias Matuschik eingentlich ganz nett findet.

Aber Sender, die ihre Shows "Kaiser am Nachmittag" oder so ähnlich nennen, meide ich. Einen Moderator nur mit seinem Nachnamen anzukündigen, finde ich fasst schon Respektlos, während Spitznamen ja eher freundlich gemeint sind. Es kommt natürlich auch auf das Format an. Bei einem reinen Nachrichtensender käme mir Koschi auch ein bisserl komisch vor.
 
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#18
zun thema "künstlernamen"... zahlreiche in bayern etablierte moderatoren verwenden auch die in den amerikanischen dopplungen -abgeleitet aus ihren nachnamen- so zb "billy billmaier" (gong nürnberg), "barny barnsteiner" (rockantenne) oder "gery gerspitzer" (extraradio hof). bei billmaier geht der erfundene teil seines namens sogar soweit, dass er im impressum seines hauparbeitgebers (abseits von radio) als "billy" auftaucht......
 
#19
Auch noch zu den Künstlernamen: Wenn es denn irgendwie etwas mit dem echten Namen zu tun hat, dann kann ichs noch nachvollziehen... Auch dann, wenn man das Pseudonym irgendwo erklärt bekommt (z.B. auf der Website oder im laufenden Programm)...

Aber komplette Namenserfindungen wirken auf mich sehr künstlich und irgendwie kommt man sich als Hörer auch veräppelt vor, wenns derartige Geheimnisse um die Person gibt. Ein Moderator ist nunmal eine Person des öffentlichen Lebens, manche wollen es dann aber offenbar doch nicht sein...

Man kann als Medienmensch auch mit echtem Namen sehr wohl noch ein Privatleben haben, es sei denn man ist so genial, dass man sich vor Fans kaum retten kann... oder man ist so grottenschlecht, dass man sich schämt, sein wahres Ich zu verraten.

Als Beispiel fällt mir gerade "Lola" von Energy Nürnberg ein. Die nette Dame heißt im wahren Leben "Stefanie Schmidts" und ihr Name wurde meines Wissens weder OnAir noch irgendwo anders mal aufgeklärt. Heute mit den sozialen Netzwerken kann man zwar manchmal draufkommen, aber der reine Radiohörer wird die Wahrheit nie erfahren.

"billy billmaier" (gong nürnberg), "barny barnsteiner" (rockantenne) oder "gery gerspitzer" (extraradio hof)
Wie ist das denn hier, stimmen denn wenigstens die Nachnamen der Herren?
 
#20
die nachnamen dürften die echten sein, der barny ist eigentlich der holger, der gery eigentlich der stephan und beim billy weiß ichs nicht... vorbild dürfte bespielsweise der legendäre casey kasem sein....und der casey ist eigentlich der kemal :)

ein gutes beispiel für völlig erfundene namen ist ja auch jessica winter, der man den namen bei n1 in nürnberg verpasst hat. die geschichte dazu war irgendwas mit "gegenteil zum dr. sommerteam der bravo" oder so und dann hat man die jessica dazukombiniert, weil schon eine sandra (die bardenbacher?) da war... und nach wechsel über sat1 zum berliner radiomarkt hat sie noch einen draufgesetzt und ihren verheiratetnnamen dazugenommen und ist seitdem jessica witte-winter. der echte name sandra vollmer hätte unter umständen spätestens beim neuanfang in berlin auch gepasst oder auch ein wechsel auf sandra witte...ist aber nicht meine entscheidung....
 
#22
Bei Radio Luxemburg, das sich immer beim Vornamen nannte, gab’s schon einen Charly und einen Dieter, als ein gewisser Carl Dieter Heckscher zum Team stieß. Was also tun? Man ließ die Hörer abstimmen, daß der „Discjockey ohne Namen“ (was ja recht übertrieben war) fortan „Thomas“ heißen solle. Der Rest ist Geschichte.

Und nu?
 
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#25
Beim Lesen mancher Posts in diesem Thread bleibt nur zu hoffen, dass die/der Verfasser/in nicht eines Tages im Leben mit echten Problemen konfrontiert wird - das dürfte nämlich die komplette Überforderung zur Folge haben. Im Ernst: wie kann man sich angesichts der momentanen Konflikte um uns herum so künstlich-hysterisch über die Nutzung von Spitznamen aufregen...?
 
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