Stuttgart macht ernst mit den Dieselfahrverboten


#27
Und wo stehen die: Direkt an der Straße, ca. 2 m vom Straßenrand. Das entspricht nicht den Messvorschriften.
Und und wo gehen nochmal Fußgänger lang, sind die Fenster der Wohnhäuser und fahren Radfahrer? Ach stimmt ja, die haben ja meistens noch 8-10 Meter Grünstreifen dazwischen.
Meßfehler, dass ich nicht lache. Jeder der mal als Fußgänger an einer Hauptverkehrsstraße langgeht merkt selbst ohne Meßgerät, dass es zum Himmel stinkt und im Hals kratzt. Ob Meßfehler oder nicht ist hier völlig egal, es ist in höchstem Maße gesundheitsschädlich.
 
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#28
Nach wie vor sieht der gemeine Fußgänger (pedestrem vulgaris) immer nur einzelne Personen in ihren Vierrädern herumfahren. Es darf ja auch um Himmels Willen kein Fremder ihr bestes Stück beschmnutzen.
Daher erinnere ich noch mal an mein Lieblingswort: Bildet FAHRGEMEINSCHAFTEN!
 
#29
Mir war die Möglichkeit für eine Fahrgemeinschaft in den Dutzenden Jahren lediglich einmal vergönnt.
Flexible Arbeitszeiten führen leider auch zu verschiedenen Arbeitsbeginn- und Endzeiten.

Es gibt Stimmen, die eine Nahverkehrsabgabe fordern, was sicherlich einige zum Einstieg in den Ausstieg resp. Umstieg zum ÖPNV bewegen würde.

Die lokale Förderung alternativer Ideen könnte ebenso für NO2-Entlastung sorgen. In Ulm z. B. ist eine Seilbahn zur Uni angedacht. Hybridbusse befahren die sieben Berge von Ulm bereits und demnächst auch der eCitaro.
 
#30
@doglife

Das sind sicherlich alles sinnvolle Maßnahmen die aber nur sehr langfristig wirken. Ob damit kurzfristig die Luft besser wird, darf eher bezweifelt werden. Grundsätzlich könnte man auch über die Einführung eines 365 EUR Jahresticket für den ÖPNV nachdenken. Die Frage ist, wer das dann finanziert und vor allem, ob der ÖPNV das überhaupt leisten könnte, wenn dann tausende Pendler zusätzlich auf Bus und Bahn umsteigen würden. Dafür bräuchte man wiederum mehr Busse und Bahnen und vor allem auch mehr Fahrer und da es ja dann möglichst Elektrobusse sein sollten, dann wird die Sache schon wieder extrem teuer. Und wie gesagt braucht sowas eine langfristige Planung. Hier muss man von 4-5 Jahren ausgehen bis sowas umgesetzt werden kann.
Weiterhin wäre ein Ausbau von Fahrradwegen bis hin zu Radschnellwegen auch eine schöne Sache. Wobei hier dann wieder das Problem ist, dass im Winter dann doch wieder viele aufs Auto umsteigen würden. Wer setzt sich schon bei Eis und Schnee oder Minustemperaturen gerne aufs Rad. Von daher halte ich die Forderung von mehr Radwegen zwar für Richtig, bringt aber nicht die gewünschte Entlastung der Straßen. Zumindest nicht in dem Maße wie es sein müsste, um die Luft deutlich zu verbessern..
 
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#31
Nichts geschieht kurzfristig.
@doglife
Die Frage ist, wer das dann finanziert und vor allem, ob der ÖPNV das überhaupt leisten könnte, wenn dann tausende Pendler zusätzlich auf Bus und Bahn umsteigen würden.
Vergiss es, das ist alles lediglich eine Sache der Umverteilung. Geld ist genug da. Anstatt die Autoindustrie zu subventionieren, in den Ausbau des ÖPNV stecken zum Beispiel.
@doglife...bringt aber nicht die gewünschte Entlastung der Straßen.
Für wen willst du die Straßen entlasten? Pferdekutschen?
 
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#32
Nicht alles geht mit ÖPNV und Fahrrad: Auch bei E-Autos und Bus und Bahn - die Leute möchten genausoviel essen und werden - vermutlich jetzt erst recht - Dinge über das Internet bestellen. Das heißt: genausoviel oder mehr Lkws und andere Transportfahrzeuge. Ein E-LKW ist aber wohl noch nicht in Sicht. Wie soll dann die Entlastung stattfinden?
 
#33
Ein E-LKW ist aber wohl noch nicht in Sicht. Wie soll dann die Entlastung stattfinden?
Muss ja auch kein LKW sein. Die Post arbeitet doch schon länger mit den selbstgebauten Elektroautos. Ich gebe dir aber Recht, dass es mit den Internetbestellungen schon ein Problem ist und eher zunehmen wird. Vielleicht sollte man hier auch über Kompensationsmaßnahmen nachdenken.
 
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