Suche dringend Kulturjournalisten


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#1
Hallo Freunde der Nacht :eek:) ich mache seit kurzem die Pressearbeit für einen begnadeten Musiker. Sein Name ist Serge Blenner. www.blenner.com Er ist Franzose, lebt in Hamburg und komponiert und produziert professionell seit über 20 Jahren im eigenen Studio und Verlag New Age Music. Als jahrelanger Radiomoderator und Musikkenner bin ich selbst sehr begeistert von der Musik von Serge Blenner, es ist eine gelungene Mischung aus Jean Michel Jarre, Filmmusik, symphonischer Klassik und athmosphärischen Naturklängen. Seine Alben sind bei Fans und Liebhaber dieser Musikstilrichtung in Japan und den USA ziemlich begehrt, nur eben in good old Germany will es nicht so recht klappen. Deshalb bin ich auf der Suche nach echten Kulturjournalisten, die ich für Serge Blenners Musik begeistern möchte und mit denen hoffentlich auch einmal ein Interview zustande kommt, das dann vielleicht in den großen deutschen Medien veröffentlicht wird. Auch im Bereich ChillOut oder Filmmusik gibt es sicherlich einen Markt für diese Musik. Neben dem Bereich Hörfunk (Kulturradios) visiere ich natürlich auch die Printmedien an (Stern, Focus, SZ, Welt etc.)
Wer von Euch kann helfen, kennt entsprechend Leute oder Anlaufpunkte ?!
 
#3
AW: Suche dringend Kulturjournalisten

Nein, so ist es ja nun nicht ! Nur fehlen mir irgendwie die "Fachleute" - eben die gestandenen Kulturjournalisten, die die nötigen und nützlichen Verbindungen haben und für entsprechende Öffentlichkeit sorgen können... Radiomacher und Plattenbosse interessiert so etwas nicht wirklich, die suchen nach anderen Musikstars, die entweder ins Format passen oder einen schnellen und lukrativen kommerziellen Erfolg abwerfen... Da sind "Ausnahmekünstler wie Serge Blenner nicht wirklich aufgehoben. Ich weiß, dass es schwer ist so etwas unter die Leute zu bringen, aber der Mann ist flexibel und hat Riesentalent - kann also auch für entsprechende Projekte, Filme, Dokumentationen etc. komponieren und produzieren. Nur muss sich eben die breite Öffentlichkeit dafür interessieren und ein entsprechendes Interview und die Publikation seiner Arbeit und Musik wäre ein guter Anfang...
 
#4
AW: Suche dringend Kulturjournalisten

Dann häng dich mal ans Telefon und klapper die Musikredaktionen bei den öffis ab.
In der Regel braucht es aber einen Anlaß für einen Beitrag oder ein Interview, z.B. eine Tour oder CD Veröffentlichung.
 
#6
AW: Suche dringend Kulturjournalisten

Hi C U On The Radio,
der Hinweis von dira ging schon in die richtige Richtung: Für das, was Du versuchst, ist viel geduldiges Telefonieren und ein konkreter Anlass gefragt.

Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Ich versuche seit geraumer Zeit, Rundfunkprofis in unseren Breiten japanische Musik (Pop, Rock, R&B, Electronica etc.) schmackhaft zu machen. Im Oktober ist es mir immerhin zum ersten Mal gelungen, einen FRITZ-Moderator auf eine japanische Rock-Band so neugierig zu machen, dass er einen Titel von denen in seiner Sendung gespielt und auf das bevorstehende Konzert in Berlin einige Tage später hingewiesen hat. Das hat mich aber gut zwei Dutzend Anrufe in Potsdam gekostet (weil ich zunächst einen anderen Mann in der Redaktion angesprochen hatte, der dann befunden hatte, dass das nichts für's Tagesprogramm ist, mich aber dankenswerterweise an seinen Kollegen verwiesen hat, in dessen Sendung - nach 20 Uhr - die Band thematisch sowieso besser passte), und ohne den konkreten Anlass des Konzerts wäre es, denke ich, wahrscheinlich zumindest schwerer gewesen, ihn dafür zu gewinnen.

Ob Dein Ansatz, mit Hilfe eines solchen Forumsaufrufs »gestandene Kulturjournalisten« zu erreichen und für Serge Blenner zu interessieren, funktioniert, möchte ich bezweifeln. Besser wäre dann schon, wenn Du denen (den gestandenen Kulturjournalisten) Promomatarial (Tonträger plus Infos) in die Redaktionen schickst und hoffst, dass einer anbeißt. Wenn man, wie Du, keine namentlich kennt, lassen sich Namen durch einen einfachen Blick in die betreffenden Zeitungen/Zeitschriften leicht herausfinden. Selbst wenn es sich bei den von Dir Angeschriebenen »nur« um freie Mitarbeiter handeln sollte, die nicht regelmäßig in der betreffenden Redaktion anwesend sind, würde man das Material in der Regel schon an diese weiterleiten. Das läuft dann zwar mehr nach dem Prinzip »Schuss ins Blaue«, aber um einige Mühe (und Enttäuschungen) kommst Du nicht herum.

Beste Grüße und Sayonara
aleta
 
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