SWR1: Großes Radio mit Macken


SWR 1 möchte auch so belanglos werden wie die anderen Stationen. Es ist leider so. Immer das gleiche Konzept. Immer mehr "Durch Hörbarkeit". Es ist ja nicht einer der sich mal austoben kann. Ob ich im Norden Süden oder Westen unterwegs bin. Überall das gleiche Konzept bei dem ARD Rundfunkprogrammen.
Bei SWR 1 RP ist man ja unfähig den Plattenspieler zu bedienen, unglaublich. Ausnahme sind jeweils DKultur und DLFNova. Sendungen wie Studio 9 und Tonart überraschen immer wieder.
 
Der Mensch macht den Unterschied, nicht das Format. Eine einzige echte Radiopersönlichkeit on air, und dem Hörer ist das Format völlig egal, weil er wegen der Persönlichkeit einschaltet
Das mag durchaus stimmen. Soweit ich die Postings in diesem Thread aber kenne, läuft bei ihm auch "bessere" Musik, als im Normalfall üblich. Bei Schmidt "dudelt" es halt etwas weniger.
 
In vielen wachen Nächten in denen ich mich durch die Radiostationen der Republik höre frage ich mich: Wozu leistet sich der SWR noch den Luxus einer eigenen Nachtsendung in den beiden ersten Hörfunkprogrammen?

Inhaltlich hat diese Sendung in den letzten 22 Monaten in denen sie mittlerweile in Stuttgart produziert wird nicht an Qualität hinzugewonnen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Daran ändern auch ehemalige Baden-Badener wie Adrian Beric hinterm Mikrofon nichts!

Unterhaltsammer für die Zuhörerschaft wäre es die Hauseigene ARD Popnacht aus dem dritten Programm zu übernehmen. Oder die von NDR1 produzierte ARD Hitnacht. Musikalisch wie inhaltlich passt letztere bestens zum übrigen programmlichen Einerlei in SWR1. Zumindest in 6 Nächten während der Woche. Einmal pro Woche könnte man ja weiterhin Herrn Schmidt oder Frau Scherrer oder auch Frau Loris hinters Mikrofon stellen.

Wie auch immer, eine Übernahme des gemeinschaftlichen ARD Nachtprogramms würde den Gebührenzahler viel unnötig ausgegebenes Geld sparen.
 
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Das war in einigen Programmen und Sendungen Usus. SWF3 war darin ganz groß, auch SWF1 konnte das. Mit der Einführung der unbedingten Durchhörbarkeit per Computer verschwand das Privileg.
 
Einmal pro Woche könnte man ja weiterhin Herrn Schmidt oder Frau Scherrer oder auch Frau Loris hinters Mikrofon stellen.
Ich fände es auch schön, wenn in der Nacht auch mal Moderatoren aus Rheinland-Pfalz am Mikrofon wären, vielleicht Frank Harbeck oder Steffi Stronzyk. Dann wäre es ein bisschen Abwechslungsreicher.
 
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Ein Musikprogramm ohne Freepics für den Präsentator ist eigentlich unvorstellbar. Meine erste Frage: Wenn ich ne Sendung bei Euch mache, darf ich dann auch selbst Musiktitel auswählen? Nein! Gut, dann gibts keine Sendung von mir bei Euch! So einfach ist das.
 
Ich fände es auch schön, wenn in der Nacht auch mal Moderatoren aus Rheinland-Pfalz am Mikrofon wären, vielleicht Frank Harbeck oder Steffi Stronzyk. Dann wäre es ein bisschen Abwechslungsreicher.
Gute Idee, dafür wäre ich auch und ich vermisse in der Nacht die tolle Dörthe Thebben. Insgesamt würde ich auch es so einschätzen, dass mit dem Wechsel von Baden-Baden nach Stuttgart die Qualität etwas abgenommen hat. Ingo Lege ist zwar ein Gewinn, aber insgesamt war die Moderation früher besser. Auch die gelegentlich im Einsatz warenden SWR3 Moderatoren Michael Spleth und Jochen Graf fehlen.
 
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In der Leute-Sendung eben eine interessante Unterhaltung mit der Historikerin
Heike Görtemaker:thumbsup:. Die Musik zwischendurch - einfach grausam. Bei einem
tiefschürfenden Thema ist es auch dem Studiogast gegenüber respektlos, das
übliche Dudelzeug abzuspulen:thumbsdown:.
 
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Heute bei SWR1 BW

08:13 Uhr Ed Sheeran & Justin Bieber - I Don´t Care
11:18 Uhr Ed Sheeran & Justin Bieber - I Don´t Care
13:16 Uhr Ed Sheeran & Justin Bieber - I Don´t Care
16:39 Uhr Ed Sheeran & Justin Bieber - I Don´t Care

Und wann wird er wohl das nächste mal laufen ?....
Auch wenn er brandneu ist (heute erschienen) Muss das denn wirklich sein? o_O
 
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Ja, sie haben aus einem Programm (hr3, SWR3, Bayern 3) drei gemacht (plus die Einser und die Jugendradios). Klar, dass es da Überschneidungen gibt.

Früher fand die Popkultur nur in den dritten Programmen statt, die ersten waren Hauptinformations- und Schlagerwellen, die Jugendradios gab es noch nicht (die Infowellen auch nicht). In den 90ern und 00ern wurden den dritten Programmen die oberen und unteren Enden abgeschnitten und in neue Programme gepackt. Zusätzlich ging die Zeit ja auch weiter. Der Jugendsound von vor 30 Jahren (vgl. Popcorn-Cover) findet sich heute in den ersten Programmen wieder, die sich vom Alter her immer noch an die gleichen Leute wenden wie vor 30 Jahren - nur, dass das halt heute die ehemaligen Jugendradio-Hörer sind (me!). Bayern 3 hat die Classics aus den 80ern mittlerweile aufgegeben, SWR3 (und hr3?) noch nicht. Gleichzeitig wollen die dritten Programme auch ein bißchen den trendigen Sound aus dem Jugendradio mitnehmen, gerade weil das echte Jugendradio auch nicht immer die besten Frequenzen hat. Im Grunde könnte man das Programm in der Mitte einsparen und die anderen beiden schärfer positionieren. Allerdings müsste man dann ständig hin- und herschalten - was man im Grunde heute ja auch schon muss. Ich fand die Programmstruktur von vor 30 Jahren am besten, als die Programme mittags und abends jung waren, vormittags alt, spätabends soft und ansonsten eher so mittel. Heute sind die Programme entweder rund um die Uhr jung oder rund um die Uhr alt. Da lobe ich mir dann doch wirklich ein Programm wie SWR1, das nicht nur auf Oldies setzt.
 
die Jugendradios gab es noch nicht
Das stimmt so aber nicht. Die dritten Programme (SDR 3 und SWF3) erfüllten sehr wohl diese Funktion. Außerdem gab es bis in die achtziger ja fast nur drei Programme pro Rundfunkanstalt. Erst dann kamen die vierten Senderketten auf, wo alles landete was in den drei anderen nicht gewünscht war. (Gastarbeitersendungen) und die ersten regionalen Fenster.
 
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