SWR1: Großes Radio mit Macken


Neue Songs? Gerne, aber dann auch gute, die einen gewissen Qualitätsstandard haben.
Sicher doch. Ein Song ist ja nicht alleine deswegen "gut", weil er "neu" ist, er ist nur noch nicht so abgedudelt. Genauso ist eine B-Seite eines von SWR1 bis zum Umfallen runtergedudelten Interpreten (bzw. einer Band) nicht automatisch besser (oder hörenswerter), als irgendein eher unbekanntes Stück eines weniger bis unbekannten Interpreten, der es eben nicht bis zu den "grössten Hits" geschafft hat, egal ob aus dem Jahre 1960 oder 2019.
Denn auch bei den "grössten Hits" gibt es genug Musikstücke, bei denen es mir unbegreiflich ist, wieso die einen solchen Erfolg hatten. Und jetzt werden wir jahrein, jahraus damit gequält, nur weil irgendeine "Platte" 1970 in irgendwelchen Charts mal einen fünften Platz erreichte....
 
Da hier mehrfach "Kayleigh" vermisst wurde: Lief heute morgen bei Patrick Neelmeier. Und ja, Marillion sind auch mit Steve Hogarth gut, ich habe sie gesehen :cool:.

Dass Dir, Perfectionist, ist Deinem Alter die Herrschaften Bieber, Ezra + Co. auch nicht zusagen, macht Mut. Nun bleibt halt die Frage, welche neuen Songs gespielt werden sollten, wenn es nach uns hier ginge. An The Who's neuem Album scheiden sich die Geister. Alan Parsons und viele andere Helden von früher werden mit ihren aktuellen Titeln (zumindest tagsüber) vollkommen unter-spielt bis totgeschwiegen.

Und was ich gar nicht verstehe: Da bringen Künstler der 70er/80er neue Alben heraus, die gar nicht sooo schlecht sind. Was läuft tagsüber? Die alten Hits der immer noch aktiven Musiker. Muss man das verstehen? Beispiel: Mark Knopfler brachte vor 1 Jahr ein recht gutes, spielbares Album heraus. Was lief meistens auf SWR1? Sultans Of Swing ... :wall:

Wo soll denn das "Spätwerk" besagter Künstler laufen, wenn nicht auf dem ÖR-Kanal SWR1? Auf Radio 7 oder Antenne Schlagmichtot? Einzige Ausnahme: Wenn SWR1 eine BW-Tournee der Band sponsort, wie gerade Heaven 17. Dann hört man aus einleuchtenden kommerziellen Gründen mehr davon ...

Die New-Pop-Helden haben ja ihre Verbreitungswege, warum also auf SWR 1 :rolleyes: ? Bis vor ein paar Jahren war die aktuelle Popmusik m. E. noch hörbarer: John Mayer, Jason Mraz, James Morrison, Coldplay, Duffy, Aura Dione oder Gabriela Cilmi waren durchaus begabt, natürlich auch Amy Winehouse + Adele.

Nicht dass mein Post zu lange wird, aber die Moderation auf SWR1 BW ist ja das andere: Nix gegen eine Janet Pollok evtl. auf SWR 4, aber ich habe schon zu Thomas Schmidt's Zeiten bei GMBW immer 2 von 3 Wochen zugehört - also nur bei Schmidt + Neelmeier. Sie sendet leider nur wohlfeiles Geplapper, schade. Scherer finde ich besser, aber die Schneidewind-Schuhe sind ihr einfach zu groß. Anhalt, Lorisz, Sziedat, Wolters und erst recht Patrick Neelmeier kann man gut hören. Wenn da nicht die Musik wäre - siehe oben. Es fehlt einfach der Kopfhörer, es fehlen schmerzlich Thomas Schmidt :cry:, aber auch G. Schneidewind + Otto Meyer.
 
wieso The Who so viel Aufmerksamkeit bekommen, wenn Rockmusik generell und auch die von The Who doch in SWR1 eigentlich keine Rolle mehr spielen,
Umso erfreulicher!
besonders verglichen mit dem, was z.B. mit Alan Parsons' neuem Album passiert ist (gar nix!)...
Wenn der Sender das Wort "Rock" demnächst ganz streicht, gibt es nur noch
Soft-Pop a la SWR4 und Alan Parsons. Da kommt Freude auf.
 
nimmt in diesem Jahr am australischen ESC-Vorentscheid teil. Bin auf ihre Performance gespannt.
"Australien" und "Eurovision" - merkste selber, wa?
Komplettr Unsinn ist das was die EBU da abzieht! Die Teilnahme von Australien hat man damals den Europäern als einmalige Aktion zum Jubiläum 2015 verkaufen wollen obwohl jedem klar war dass es nicht dabei bleiben würde. Was daraus geworden ist, aus dieser "einmaligen Aktion" sieht man ja.
Natürlich gleich mit fest zugesichertem Finalplatz, während sich andere EU-Mitglieder und Nettozahler qualifizeren mussten und im HAlbfinale rausgeflogen sind - ein Schlag ins Gesicht der europäischen Teilnehmerländer die seit vielen Jahrzehnte tolle Beiträge einreichen.
Dann hieß es, damit Australien im Jahr darauf wieder dabei sein kann, macht man die Hürde so hoch und setzt einen 1. Platz voraus - ansonsten war's das. Da der Kandidat aber zu schlecht war hat man erneut einen Regelbruch vorgenommen und Australien für 2016 wieder zugelassen, aber diesmal nur mit Quali. Der ganze ESC ist allein deshalb absolut unglaubwürdig, weil die EBU die Zuschauer nur belügt und die Regeln ändert wie es gerade in den Kram passt.

Diese lächerliche Veranstaltung kann man spätestens nach dem feministisch-politischen Sieg dieses gackernden Pummelchens aus dem Siedlungsbauer- und Menschenrechtsverletzerstaates im letzten Jahr nicht mehr ernst nehmen.

Deutschland bzw. die ARD täte gut sich mit sofortiger Wirkung von der Finanzierung dieses scheinheiligen Polit-Events zurückzuziehen! Dann sparen wir uns auch die jährliche Blamage mit unseren Hüpfdohlen die nicht singen können.
 
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"Australien" und "Eurovision" - merkste selber, wa?
Komplettr Unsinn ist das was die EBU da abzieht! Die Teilnahme von Australien hat man damals den Europäern als einmalige Aktion zum Jubiläum 2015 verkaufen wollen obwohl jedem klar war dass es nicht dabei bleiben würde. Was daraus geworden ist, aus dieser "einmaligen Aktion" sieht man ja.
Natürlich gleich mit fest zugesichertem Finalplatz, während sich andere EU-Mitglieder und Nettozahler qualifizeren mussten und im HAlbfinale rausgeflogen sind - ein Schlag ins Gesicht der europäischen Teilnehmerländer die seit vielen Jahrzehnte tolle Beiträge einreichen.
Dann hieß es, damit Australien im Jahr darauf wieder dabei sein kann, macht man die Hürde so hoch und setzt einen 1. Platz voraus - ansonsten war's das. Da der Kandidat aber zu schlecht war hat man erneut einen Regelbruch vorgenommen und Australien für 2016 wieder zugelassen, aber diesmal nur mit Quali. Der ganze ESC ist allein deshalb absolut unglaubwürdig, weil die EBU die Zuschauer nur belügt und die Regeln ändert wie es gerade in den Kram passt.

Diese lächerliche Veranstaltung kann man spätestens nach dem feministisch-politischen Sieg dieses gackernden Pummelchens aus dem Siedlungsbauer- und Menschenrechtsverletzerstaates im letzten Jahr nicht mehr ernst nehmen.

Deutschland bzw. die ARD täte gut sich mit sofortiger Wirkung von der Finanzierung dieses scheinheiligen Polit-Events zurückzuziehen! Dann sparen wir uns auch die jährliche Blamage mit unseren Hüpfdohlen die nicht singen können.
Soll ich einen Arzt rufen? So wie Du schreibst, biste kurz vorm Herzkasper...
 
Diese lächerliche Veranstaltung kann man spätestens nach dem feministisch-politischen Sieg dieses gackernden Pummelchens aus dem Siedlungsbauer- und Menschenrechtsverletzerstaates im letzten Jahr nicht mehr ernst nehmen.
Das sind Äußerungen, für die ich das Internet manchmal hasse - pure Hetze.
 
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Über Sinn und Unsinn des ESC und seiner Spielregeln ist hier schon genug diskutiert worden. Am Ende zählt, dass es eine kultige und unterhaltsame Veranstaltung ist, die eine ganze Reihe von Ländern vereint, die sich sonst nicht einmal mehr mit dem Hintern angucken. Das Geld, das da hineingesteckt wird, ist allemal besser angelegt, als die Unsummen, die für einen fruchtlosen Klimagipfel hinausgeworfen werden. Innerhalb der ARD-Anstalten fehlt leider der Mut, den nationalen Vorentscheid wirklich zu reformieren und etwas ergebnisoffener zu gestalten. Hier steckt Potenzial.
 
"Australien" und "Eurovision" - merkste selber, wa?
Komplettr Unsinn ist das was die EBU da abzieht! Die Teilnahme von Australien hat man damals den Europäern als einmalige Aktion zum Jubiläum 2015 verkaufen wollen obwohl jedem klar war dass es nicht dabei bleiben würde. Was daraus geworden ist, aus dieser "einmaligen Aktion" sieht man ja.
Natürlich gleich mit fest zugesichertem Finalplatz, während sich andere EU-Mitglieder und Nettozahler qualifizeren mussten und im HAlbfinale rausgeflogen sind - ein Schlag ins Gesicht der europäischen Teilnehmerländer die seit vielen Jahrzehnte tolle Beiträge einreichen.
Dann hieß es, damit Australien im Jahr darauf wieder dabei sein kann, macht man die Hürde so hoch und setzt einen 1. Platz voraus - ansonsten war's das. Da der Kandidat aber zu schlecht war hat man erneut einen Regelbruch vorgenommen und Australien für 2016 wieder zugelassen, aber diesmal nur mit Quali. Der ganze ESC ist allein deshalb absolut unglaubwürdig, weil die EBU die Zuschauer nur belügt und die Regeln ändert wie es gerade in den Kram passt.

Diese lächerliche Veranstaltung kann man spätestens nach dem feministisch-politischen Sieg dieses gackernden Pummelchens aus dem Siedlungsbauer- und Menschenrechtsverletzerstaates im letzten Jahr nicht mehr ernst nehmen.

Deutschland bzw. die ARD täte gut sich mit sofortiger Wirkung von der Finanzierung dieses scheinheiligen Polit-Events zurückzuziehen! Dann sparen wir uns auch die jährliche Blamage mit unseren Hüpfdohlen die nicht singen können.
Ganz einfach. Warum macht man keinen WorldVision Songcontest, bei dem jedes Land der Erde gleichberechtigt ist und nicht von der EBU veranstaltet wird sonder von einer WBU? Könnte man auch prima als Nebenbeiplattform für mehr Aufmerksamkeit zum Klimaschutz nutzen. Das mit Australien ist nix halbes und nix ganzes. Wie können die überhaupt zur EBU gehören? Die haben ja gar keinen Bezug zu europäischen Kulturen.
 
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Ich fand die Leute-Sendung mit Gniffke ganz respektabel. Heim hat wie immer gut gefragt (eigentlich alle kniffligen Themen rund um ÖR und Lügenpresse) und Gniffke hat jedenfalls deutlich reflektierter und differenzierter geantwortet, als erwartet - nicht so holzschnitzartig, wie man ihn sonst kennt.
 
Ich fand die Sendung mit Heim und Gniffke auch gut. Weniger gut dann später Janet Pollok. Sie kündigte zwar die Reunion der Boomtown Rats an. Aber anstatt dann die bereits spielbare neue Single dieser Band zu präsentieren, lief zum gefühlt 100.000 Mal I Don't Like Mondays :wall: Steilvorlage vergeben; bloß kein Risiko eingehen ...
 
Die Sendung war und ist hörenswert (Podcast steht im Web), vor Allem weil Heim vor Gniffke nicht buckelte und auch heikle Themen wie Gniffkes Blogger-Tätigkeit und dessen Parteimitgliedschaft ansprach. Zudem störte sich Heim an der Ausrichtung des SWR-Fernsehens ("Gehört Andy Borg wirklich zur Grundversorgung?") und zitierte mehrfach den SZ-Medienkritiker Hans Hoff, der am Sonntag selbiges TV-Programm als spießig abgetan hatte - was Gniffke hörbar ärgerte.

Kluge Fragen von Heim und differenzierte Antworten des Intendanten - ÖR-Radio par excellence.
 
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Tach mal wieder... :cool:

Mittlerweile verliere ich (wie viele andere hier schon vor langer Zeit) den Glauben beim Hören von SWR1 RP und leider auch SWR3.

Bei SWR1 RP gefällt mir die Musikauswahl (mittlerweile) besser als bei SWR3, allerdings sind die dort offensichtlich nicht fähig, ein gutes Programm zu machen, bzw. sie wollen es schlicht nicht. Das wäre allerdings fatal. Es nervt z.B., dass bei SWR1 RP kaum ein Titel zu Ende gespielt wird, 90% der gespielten Songs werden im hinteren Drittel abgewürgt, sei es durch den Werbeblock, durch eine halbwichtige Verkehrsmeldung, oder es wird einfach ohne Not reingelabert und es kommt ein weiterer Song. Ich witzele immer, dass der SWR1 RP-Hörer nicht weiß, dass bei Foreigners "I wanna know what love is" am Ende noch ein Chor singt... :rolleyes:
Das ist Amateurradio der 80er Jahre! Ich erinnere mich an SWF3-Zeiten, wo auch oft in die Songs gelabert wurde, bis sich die Hörer zuhauf darüber beschwerten und dann wurde es bis heute dort besser. Bei SWR1 RP ticken die Uhren diesbezüglich wohl anders.
Aber gefühlte 10 Mal in der Stunde auf diesen hochbekloppten Weihnachtssong-Contest hinweisen, dafür ist dann Sendezeit zuhauf vorhanden! Für mich persönlich gibt es 2 Hörer-NoGos: OnAir vorgetragene Gedichte und selbst gesungene Liedchen. Das erinnert mich an SWF-Radiozeiten, als live am Telefon Oma Erna zum 85. von der ganzen "Enkelschar" gegrüßt wurde. Gruselig!

Eigenartigerweise beweist SWR1 RP dann während den 2 Wochen "Top 1000 Hitparade", dass man auch 10 Minuten-Versionen bis zur letzten Rille ausspielen und sogar eine prima Musikmischung anbieten kann. Leider gilt das nicht für die restlichen 50 Wochen im Jahr.

Und wohlwissend, dass am SWR1 RP-Mikro Leute über 50 stehen, die damals noch mit Plattenspielern in ihrer Sendung arbeiteten, ist es mir schleierhaft, wie man den Songstart des "Albums der Woche" von Vinyl jedesmal so verkacken kann? Entweder trifft die Nadel noch auf den Song davor, oder die Leerrille zieht sich ewig, bis der Song anfängt. Das Album der Woche wird immer gespielt, wenn ich im Feierabendverkehr stehe und ich kann mich nicht erinnern, dass das Abspielen per Turntable ohne Panne funktionierte.
Hat man beim SWR keine 1000€ für einen Technics SL 1200 MK7 Direktantrieb übrig und dreht die Platte an den Anfang des Songs? Bzw. im Archiv müssten doch noch passende Geräte stehen? Sollen die doch das Album der Woche gleich von CD spielen, den Klangunterschied hören die gebeutelten Hörer eh kaum. Das Knistern kann man über eine 2. Spur künstlich erzeugen. :p

Klar, ich könnte auch auf SWR3 umschalten, aber da wabert seit einiger Zeit eine ganz andere Seuche: die Dauerbeschallung durch die deutschen Heulsusen Bendzko, Giesinger, Oerding, Forster, usw und zusätzlich wird man dort nicht müde, in sicheren, regelmäßigen Abständen Schrottmusik von Rea Garvey zu nudeln.

Damals, als man bei SWF/R3 noch frech und mutig war, hätte man sich wohl genau über solche Musik lustig gemacht und sich geweigert, diese ins Programm zu nehmen. Heute ist man denen eng verbunden und hofiert sie, damit diese "Künstler" regelmäßig Exklusivkonzerte geben. Klar, Metallica sind dafür zu teuer und man will den geliebten Hörer ja auch nicht vergraulen.

Was nutzen mir Top-Moderatoren, wenn man sie immer mehr in ein Format-Korsett zwingt? Da kann man im Grunde auch die Teletubbie-Quietschies von BigFM oder Dasding für 10€ pro Sendestunde da hinsetzen...

Auf der Arbeit hat man mir ein DAB+-Radio "aufgezwängt", da gefällt mir Radio Bob ganz gut. Moderation mies, aber die (Rock)Musikauswahl ist ok. Mal sehen, wann ich im Auto auch auf DAB+ umstelle.

In diesem Sinne, frohe Weihnachten! :eek:
 
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Gefühlt wird die Rotation immer enger.
Wenns in RP zu schlimm war, habe ich immer auf BW umswitchen können -
jetzt meide ich SWR GANZ und wechsle zu Schwarzwaldradio.
Dennoch: Allen ein Frohes Fest!
 
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War das von Till Brönner eigentlich ernst gemeint?? Erst redet er von "Santa Claus is Coming to Town" und dann spielt er "Let It Snow"... ?! Oder hab ich jetzt Bohnen in den Ohren? Na ja, frohes Fest...

Wenn der Sender das Wort "Rock" demnächst ganz streicht, gibt es nur noch
Soft-Pop a la SWR4 und Alan Parsons. Da kommt Freude auf.
Ich bin auch kein Fan von diesem Weichspülsound á la Air Supply, Bee Gees und wie sie alle heißen. Das Alan Parsons Project hatte aber mit Eric Woolfson (RIP) einen wirklich genialen Songwriter (man höre nur Songs wie "Silence and I", "Ammonia Avenue", "Some Other Time" oder "Children of the Moon") und das aktuelle, hauptsächlich von Parsons' aktueller Liveband geschriebene Album "The Secret" gefällt mir auch ziemlich gut. Hauptsächlich soft, ja (bis auf die Eröffnung mit Steve Hackett, das etwas experimentelle "One Note Symphony", "Requiem" und "The Limelight Fades Away"), aber eben hochklassig. Auch klanglich herausragend!

Ich fand die Sendung mit Heim und Gniffke auch gut. Weniger gut dann später Janet Pollok. Sie kündigte zwar die Reunion der Boomtown Rats an. Aber anstatt dann die bereits spielbare neue Single dieser Band zu präsentieren, lief zum gefühlt 100.000 Mal I Don't Like Mondays :wall: Steilvorlage vergeben; bloß kein Risiko eingehen ...
So etwas Ähnliches ist auch mit Huey Lewis passiert - wobei ich da den Songs wenigstens eine Handvoll Mal hören durfte (und er ist wirklich gut), aber auch wohl eher wieder in HR1...

Da hier mehrfach "Kayleigh" vermisst wurde: Lief heute morgen bei Patrick Neelmeier. Und ja, Marillion sind auch mit Steve Hogarth gut, ich habe sie gesehen :cool:.
Bei Regenbogen 2 lief gerade mal wieder das komplette "Misplaced Childhood"-Album. Diese Band leidet besonders an der - man kann es kaum anders sagen - Ignoranz vieler Radiosender. Man macht Werbespots für ihre Konzerte und nutzt dafür ausschließlich die alten Fish-Nummern - von denen höchstens zwei im Konzert kommen, und "Kayleigh" ist alles andere als gesetzt. Dann gehen die Leute ins Konzert und sind enttäuscht, weil sie die Musik nicht kennen und vielleicht auch noch den "neuen Sänger" (seit 1989 dabei, trotzdem hat Jochen Stöckle ihn so genannt und nicht mal seinen Namen in den Mund genommen!) nicht mögen. Gerade bei eher sperriger Musik wie dieser zahlt es sich aber wirklich aus, wenn man sie schon ein bisschen kennt...

Und was ich gar nicht verstehe: Da bringen Künstler der 70er/80er neue Alben heraus, die gar nicht sooo schlecht sind. Was läuft tagsüber? Die alten Hits der immer noch aktiven Musiker. Muss man das verstehen? Beispiel: Mark Knopfler brachte vor 1 Jahr ein recht gutes, spielbares Album heraus. Was lief meistens auf SWR1? Sultans Of Swing ... :wall:
"Down the Road Wherever" ist wirklich toll, eines der wenigen Knopfler-Alben, das ich ohne großes Gähnen hören kann (ich liebe MK, aber auf seinen Soloalben hat er selten dieselbe Abwechslung und qualitative Stringenz erreicht wie zu Dire-Straits-Zeiten). Auf der Tour hat er allerdings selbst nur zwei Songs davon gebracht... :confused:

Die New-Pop-Helden haben ja ihre Verbreitungswege, warum also auf SWR 1 :rolleyes: ? Bis vor ein paar Jahren war die aktuelle Popmusik m. E. noch hörbarer: John Mayer, Jason Mraz, James Morrison, Coldplay, Duffy, Aura Dione oder Gabriela Cilmi waren durchaus begabt, natürlich auch Amy Winehouse + Adele.
Von der Liste kann ich aber wirklich nur Coldplay gutheißen... mir gingen die aktuellen Künstler auch schon vor zehn Jahren eher auf die Nerven (auch wenn noch nicht ganz so viel nach demselben Schema gestrickt war), aber die Frequenz schien mir, zumindest bei SWR1, nicht ganz so dermaßen hoch zu sein. Wobei es schon fast beunruhigend ist, dass ich schon anfange, das damalige Werk von James Blunt oder Ed Sheeran mental zu verklären...

John Mayer ist für mich der Weichspüler unter den Bluesern, und als Popmusiker total belanglos; Jason Mraz ertrage ich nur auf dem erwähnten Alan-Parsons-Album, James Morrison ist OK, Duffy überbewertet, Aura Dione... war das die mit diesem unsäglichen "Geronimo"?, bei Gabriela Cilmi springe ich bis heute auf, um den Sender schnellstmöglich zu wechseln, Amy Winehouse war talentiert, wurde aber zu sehr ausgereizt (besonders "Back to Black" kann ich einfach nicht mehr hören), und bei Adele ist es bei mir wie bei George Ezra: Die Songs klingen zu Beginn noch interessant, aber nerven mich schon nach drei Mal Hören. Zudem hat sie es bis heute nicht geschafft, eine Gesangstechnik zu lernen, die ihre Stimmbänder und meine Ohren schont! Bis auf "Rumour Has It", "Make You Feel My Love" und "Skyfall" kann ich auf sie auch gut verzichten...

:p
 
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