SWR1: Großes Radio mit Macken


Heute und morgen laufen bei SWR 1-RP wieder die Wunschtitel für die "Herzenssache" mit vielen Sachen, die man sonst nur in der Hitparade (und vielleicht bei "SWR 3 spielt verrückt") hört.

Michael Lueg hat offenbar eine Super-Schicht: Er hat um 10 Uhr begonnen und ist immer noch dran.
 
Ich finde, seine unaufgeregte Art zu moderieren paßt zu dieser Sendung.
Michael Lueg steht übrigens immer noch am Mikro und hat gleich um 18.00 Uhr 8 Stunden hinter sich. Kann mir nur vorstellen, daß die Ablösung aus irgendeinem Grund nicht gekommen ist.
 
@Picknicker, was hast Du an Lueg auszusetzen? Für mich noch einer der besten Mods bei SWR1 RP, aber gut, alles Geschmackssache.
Für mich ist das ein Selbstdarsteller vor dem Herrn. Da find ich z.B. Steffi Vitt viel besser, aber wie gesagt Geschmackssache. Ich hör RP auch nicht so oft, aber wenn Lueg moderiert, schalt ich ab. Früher war halt mehr Lametta, gilt auch hier wie überall. Die Guten werden nicht mehr.
 
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SWR1 BW: Heute morgen tatsächlich ein unbekannter Titel von einer un-
bekannten Band. Kann das sein? "Make It Better" von der aktuellen US-Band
High South:thumbsup:. Allemal besser als ein ausgeleierter Besttester und Klassiker.
Im März `20 in Deutschland und Österreich unterwegs.
 
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Die Sender sollten sich wieder mehr auf ihre Kernkompetenz, den Musikjournalismus und die regionale Bericherstattung konzentrieren statt den ganzen Quatsch mit quer an den Mund gehaltenen Handys und irgendwelchen Videos vom Studiohund und wer von den Praktikanten auf Facebook gerade den Kaffee übes Mischpult verschüttet hat. Radio spielt sich auch zu gewissen Maßen im Kopf ab. Wenn man mit allen Details ins Bild geht, verliert der Hörer irgendwann die Illusion. Wenn Radio zu plastisch wird, klingt es auch so. Und wer sich nur noch auf den ganzen Webportalen Instagram usw. herumtreibt hört nur noch halb hin oder schaltet irgendwann ganz ab weil das "Gelaber/ Gedudel" nervt wenn man dem Lieblingsmoderator via Webcam über die Schulter schauen und nebenbei sein Tageshoroskop lesen will.

Das Radio der 70er und 80er war doch gerade deshalb so fesselnd und spannend, weil keiner wusste, was da gerade wirklich vor sich geht und ob die Wahnsinsstory wom Sendeschiff stimmt oder ob die gerade in irgendeinem Keller sitzen. Diese Vorstellungen der Leute, und auch die Überraschung bei einem Besuch im Studio, dass das alles "ganz anders" ist als man es sich vorgestellt / erwartet hat, macht das Radio doch aus. Das Mitfiebern bei Rätselsendungen, die bange Frage, läuft der Titel aus oder wird reingeredet, reicht das Band auf dem Tape noch für die komplette Hitparade, ist die eigene Karte mit dem Musikwunsch pünktlich zur Sendung angekommen, wird der Gruß vorgelesen und der ersehnte Titel in voller Länge ausgespielt.

Seit dem alle Sender alles von sich 24 Stunden rund um die Uhr ins Netz stellen, ist die Spannung vorbei.
 
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Das weiß ich. Aber die gehen mir auch am Allerwertesten vorbei ;)
Solche Dinge, mit denen sich nur Wichtigtuer und Blender befassen, die keine Hobbys haben oder in ihrer Freizeit zu wenig ausgelastet sind.

Und einen Unterschied gibt es doch:
Während die Illusion vom romantischen Platten-Auflegen im Studio früher das Radio lebendig gemacht hat, macht dieser ganze AsozialMedia- und Dutzend-Webchannel-Quatsch das Radio heute nicht lebendig - sondern schaufelt dem Medium Hörfunk sein Grab!

Wer sich da herumtreibt stellt nämlich nur bald fest, dass es noch was besseres gibt. Und: Heute WEIß jeder, das ist alles nur Fake. Früher hat man die Story vom verstaubten Vinyl geglaubt, wenn die ersten 128er mp3s mit untergelgten Knack-SFX abgefahren wurden.
 
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Oh, ich hab hier noch echtes Knack-Vinyl. Sogar digitalisiertes Knack-Vinyl auf der Festplatte und den Rauschfiltern geht auch immer mal wieder mal ein Knack durch die Lappen. Da brauch ich gar kein SFX. :p
 
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