SWR1: Großes Radio mit Macken


Ok, jetzt schreibst Du schon im SWR1-Faden, obwohl offensichtlich WDR-mäßig unterwegs. Und nimmst es Dir dann raus, eine Moderatorin zu beurteilen, die Du offensichtlich noch nie gehört hast. Radiotroll, sorry, aber Dich kann man nicht ernst nehmen!
 
Falsch, ich habe Frau Scherrer schon gehört. Aber das tut gar nix zur Sache, denn mir geht es um Eure Art des grundlosen Verreißens und Eure Arroganz. Selbst wenn Frau S eine Stimme wie eine Quetschkommode hätte, würde ich der Sendung folgen. Würde ich feststellen, das die Sendung inhaltlich falsch, verkürzt oder sonst was wäre, dann würde ich abschalten und meinen Unmut darüber äußern. Aber nicht, ohne in die Sendung hineingehört zu haben. Ist doch nicht schwer zu verstehen, oder.
 
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Hier diskutieren etliche Leute mit (mich eingeschlossen), die Frau Scherrer seit Jahren immer wieder regelmäßig hören. Das Urteil, das sich hier wie ein roter Fader durch die Postings zieht, hat damit nahezu schon empirische Qualität. Sehr mutig, ohne Gegenbeweis dagegen anzuargumentieren.
 
Ich argumentiere nicht gegen diese Leute, sondern ich verurteile Vorverurteilungen. Ich messe die Qualität von Sendungen nicht an der Stimmfärbung des Moderators, so wie es hier einige tun, sondern an dem, was an Inhalt bzw Musik transportiert wird. Von daher ist es hilfreich, sich die Sendung erst einmal anzuhören. Erst dann merke ich ja, ob meine musikalischen Vorlieben getroffen werden und mir bisher Unbekanntes und Erhellendes über den Künstler erzählt wird. Passiert das nicht, dann darf gemeckert werden. Dies aber grundsätzlich vorauszusetzen, halte ich nicht für legitim.
 
Ich denke, dass Radiomoderatoren/-innen von der Stimme her schon mal Geschmackssache sind, von den Aussagen, der Musik- oder Politik-Kompetenz ganz zu schweigen. Humor, Schlagfertigkeit, das Handeln von unerwarteten Situationen etc. pp. - jeder hat seine Favoriten/-innen.

B. Scherrer höre ich nicht so ungern (wenn auch die Schneidewind-Schuhe etwas zu groß sind ...), aber das ganze Programm auf SWR 1 ist für mich bis auf Ausnahmen nicht mehr hörbar. Bei Leute (meist im Auto) ertrage ich Lewis Capaldi oder Give A Little Bit (zum 12376. Mal - war einst ein schöner Song), weil das Thema, der Gast oder das Gespräch interessant sind.

Schmidts Samstag höre ich im Andenken an meinen Lieblingsmoderator und weil die Musikauswahl so ist, wie sie eigentlich in einem ÖR-Sender immer sein sollte: Vielfältig! Bei Schwarzwaldradio ist zwar das Musikprogramm zwar vielfältig (heute eine Live-Version von "Easter"/Marillion am hellichten Tag!), aber bei den Infos muss man Abstriche machen. Aber die liefert einem auch die Tageszeitung oder die Tagesschau.

Aber wir waren bei den Moderatoren/-innen. B. Scherrer hat für mich noch einen gewissen Charme, auch wenn ich jetzt hier geteert und gefedert werde. Fr. Pollok und Herr Ohrner, die privat die nettesten Menschen sein mögen, moderieren jedoch so betulich und humorfrei, dass ich lieber eine CD auflege oder eine Playlist abspiele, sorry.
 
Off-Topic-Modus (ein):

Da ich gestern einen ziemlich "straffen" Arbeitstag hinter mir hatte, war ich voller Vorfreude. Kam mir gerade entgegen. So ein lässiger Reggae-Abend. Vielleicht gar mit Interpreten, die ich nicht kenne, oder mit interessanten Zusatzinformationen. Im Hinterkopf hatte ich Jochen Stöckle deshalb gespeichert, weil er in einer Ausgabe von "Der Abend" vor etwa zwei Wochen kurz nach einem Reggae-Titel mitteilte, dass man sich als Freund dieser Musik den 06. Februar vormerken kann, da dann in "Der Abend" alles unter dem Zeichen von Reggae und Artverwandtem stehen wird.

Nach Erfahrung, dass es eben nicht Jochen Stöckle, sondern von Barbara Scherrer präsentiert wird, wollte ich mich zum Squash-Spiel verabreden. Doch der Kollege hatte kurzfristig keine Zeit. Zum selber Musik auflegen war ich geistig zu groggy. Also was mache ich? Springe über den Schatten und gebe ihr doch nochmals eine Chance. Die wievielte eigentlich, weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht mehr.

Off-Topic-Modus (aus):

Von der ersten Stunde hatte ich die ersten zehn Minuten in etwa verpasst. Fand es von der Musikzusammenstellung solide. Von der Moderation war es für meine Ohren auch erträglich. Gefreut habe ich mich über zwei Dinge: Der Reggae-Rhythmik-"Lehrgang" on air von Stephan Randecker und das ich Michael Lehmann das erste Mal seit längerer Zeit wieder hören durfte, mit seinen Eindrücken aus Jamaika.

Ab der zweiten Stunde empfand ich es schon anstrengender. Da wurde die "Rampenzeit" beim Anmoderieren nicht eingehalten und in den Song hinein gesprochen. Außerdem wurde mir zu viel in "Labertaschenmanier" moderiert. Ich hatte das Gefühl mehr über die Rolle der siebenjährigen Naomi Campbell in einem Reggae-Videoclip zu erfahren als über die Interpreten selbst.

Den Rest gab mir dann der Police-Titel: bei der Anmoderation wurden die Rollen von Sting und Andy Summers vertauscht. Selbiger Titel außerdem nicht ausgespielt, sondern nach zwei Minuten gegen die Wand gefahren, weil das Backtiming nicht passte. Eine Sendung zu fahren, ist eben eine Kunst für sich.

Danach machte ich die Kiste aus.

Subjektiver Gesamteindruck*:

Musikzusammenstellung: zufriedenstellend
Moderation: stark nachlassend nach akzeptablem Beginn
Zusatzinformationsgehalt: nach solider ersten Stunde immer belangloser werdend, am Schluss dann auch wieder mit einem "Schnitzer".

*Die gesamte Sendung habe ich nicht verfolgt. wie bereits angemerkt.
 
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Ich wiederhole gerne meine Worte, die ich vor ewiegen Zeiten schon einmal hier im Thread schrieb: Es gibt ARD-weit nur noch ein Programm für jede Zielgruppe.

Also

1. Liebhaber- bzw. Mainstreamprogramm (40 - 60 Jahre)
2. Kultur/E-Musik
3. Pop/Rock (20 - 40)
4. Regional
5. Nachrichtenwelle
6. Junge Leute
Durch die Reduzierung regionaler Inhalte und die Verjüngung der Musikauswahl in den sogenannten Regionalprogrammen, sowie durch die Auslagerung aktueller und informativer Inhalte in spezielle Spartensender ist es schwerer geworden für die ersten bzw. die Mainstreamsender sich inhaltlich und musikalisch sowohl akzeptabel wie auch erfolgreich zu positionieren. Größtenteils gelingt dies heutzutage nur noch durch beliebte und prominente, ehemalige Moderatoren der Pop- und Jugendsender (Starmoderatoren) sowie durch programmliche Highlights, sogenannte Schmankerl die aber leider nicht 7/24 gesendet werden können.
Wo die Starmoderatoren fehlen, weil diese aus Altersgründen in Ruhestand gehen, evtl. sogar sterben oder zu anderen Sendern abwandern entsteht eine personelle Lücke die von den verbleibenden 08/15 Moderatoren nicht geschlossen werden kann. Wo zudem keine Schmankerl gesendet werde, also wo das besondere oder einmalige ausbleibt verkommen die Mainstreamsender leider mehr und mehr zum Dudelfunk.
 
Programmhinweis: SWR1 Leute am kommenden Donnerstag (13.02.20)

Carola Oldenkott, Peter Heilbrunner, Bastian Schneeberger, Wolfgang Heim, SWR1 Redakteure.
Beantworten am Weltradiotag die Fragen der SWR1 Hörer.

Seit seiner Einführung durch die Vereinten Nationen 2012 wird am 13. Februar der Weltradiotag begangen. Die Generalkonferenz der UNESCO initiierte auf Anregung Spaniens den Welttag des Radios in Erinnerung an die Gründung des United Nations Radio am 13. Februar 1946. Ein freier Radioempfang stellt sicher, dass weite Teile der Weltbevölkerung diskriminierungsfrei Zugang zu Informationen haben. In Deutschland hören beinahe 80 Prozent der Bevölkerung täglich mehr als vier Stunden Radio. Radio gilt als Informationsmedium Nummer Eins. Und Audio boomt. Podcasts, Hörbücher, Hörspiele. Macher des SWR1 Programms von Musik- bis zur Nachrichtenredaktion sind heute zu Gast in SWR1 Leute und beantworten die Fragen der SWR1 Hörerinnen- und Hörer.

Moderation: Nicole Köster
Bei der Auswahl der Gäste hat ein kleiner Tausch stattgefunden; anstelle Peter Heilbrunners findet sich in der am Mittwoch verschickten Newsletter-Version noch Ulrike Berner.
 
Türlich! Muss beantworten klein, weil der Satz weitergeht und SWR1-Hörer und SWR1-Redakteure beide mit Strich und Redakteure mit Artikel. Bei der Aufzählung fehlt das UND vor dem letzten Menschen. Sonst ist die Aufz. nicht fertig. Richtig muss sein:

Die SWR1-Redakteure A, B, C und D beantworten am Welt-Radiotag die Fragen der SWR1-Hörer.

(würde ich Welt-Radiotag schreiben und nicht wie dort steht Weltradiotag. Weil es ist ja nicht der Tag des "Weltradios" (=Weltempfänger), sondern der weltweite Radiotag". das kann man machen muss man aber nicht, um es zu verdeutlichen, dass es eben der WELT-Radiotag ist und nicht der WELTRADIO-Tag) . Finde Welt-Radiotag besser zum lesen.
 
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Ich würe eher sagen: "die Überzeugung dass das so wie es da steht richtig ist und gar keine Fehler enthält" siehe Beitrag 5085.


Wer regt sich denn auf? Ich hab doch nur die Fehler gefunden weil danach gefragt wurde und einige sie nicht sehen oder sehen wollen. Was so schlimm daran?
 
Freunde! Worüber regt ihr euch hier auf? Das da oben ist kein Satz! Das ist das Konzept der Seite!

https://www.swr.de/swr1/bw/swr1leute/Kinder-und-Jugendpsychiater-14,tobias-renner-106.html

Seht ihr die Zeilenumbrüche? Seht ihr die unterschiedlichen Schriftarten und -größen?

BERUFSBEZEICHNUNG

Name

Macht was?
Jede Zeitung, jede Website macht das so.

Wenn die Welt nichts zum aufregen hat, erfindet sie sich etwas...

Das einzige, das wirklich aua macht: Der fehlende Strich zwischen SWR1 und Hörer bzw. Redakteure. Da bekomme ich auch immer einen Hals.
 
Das Personal dazu hat man: Annett Lorisz, Patrick Neelmaier oder Christian Rönspies verfügen durchaus über Expertise. Von den neueren Köpfen traue ich es auch Matthias Sziedat zu, in diese Position zumindest "hineinzuwachsen". Als gelegentlicher Sidekick in "Schmidts Samstag" machte er keine schlechte Figur, als er immer wieder einmal eher unbekannte Platten vorstellte. Auch liegt die "Kopfhörer"-Vergangenheit noch nicht in allzu großer Vergangenheit, als dass man sich nicht daran orientieren könnte; beim Aufbau eben solcher Spezialsendungen. So aufgebaut, dass jedes Genre der Kernzielgruppe werktäglich abends abgebildet wird. Präsentiert von fundierten Moderatoren mit Mehrwert für den Hörer.
Dass Christian Rönspies momentan nur nachts "genutzt" wird, finde ich eine drastische Fehleinschätzung. Ich würde ihn gerne mal wieder tagsüber oder abends hören.

Otto Meyer, könnte vielleicht den einen oder anderen interessieren, ist mittlerweile verantwortlich für "Kopfhörer live", eine Veranstaltung des Rantastic in Baden-Baden. Damit führt er diese seinerzeit von ihm für das Mantelprogramm in Baden-Baden entwickelte Reihe fort, eben eher unbekannteren aktuellen Interpreten eine Bühne zu geben. Natürlich nur in etwas kleinerem Maßstab gemessen - eine kleine Lokation wie Rantastic verfügt nicht über die Mittel wie der SWR1. Aber es ist handverlesene ausgesuchte Musik für den Musikliebhaber - etwas, das mir viel zu kurz kommt, insbesondere eben in den abendlichen Sendestrecken.
Hochinteressant, danke!
Manchmal wirkt es darüber hinaus auch fast schon wie eine Realsatire: Da bewirbt man eine Band wie Wishbone Ash sowohl auf der Homepage als auch in diversen nervigen Werbe-Jingles im laufenden Programm, obgleich diese Band im laufenden Programm so gut wie nicht mehr vorkommt. Oder Heaven 17 und Big Country ähnliche Fälle: Da wird ein grosses Tamtam veranstaltet, aufgrund der von SWR1 präsentierten Konzerte, im selben Zeitraum auch massig Titel der Interpreten gespielt, die man ansonsten vergeblich dort im Programm zu hören bekommt. Aber sobald diese SWR1-Präsentation vorbei ist kehrt man wieder in den 08/15-Trott zurück und nur noch die üblichen Verdächtigen der Interpreten tauchen auf.
Anderes Beispiel: Jedes Mal, wenn ich im 10CC-Spot "Rubber Bullets" kurz angespielt höre, rege ich mich fürchterlich auf. Was für ein großartiger Song - mehr als ein paar Sekunden davon sind anscheinend nicht mehr drin???

Das gilt aber z.B. auch für Nickelback oder OneRepublic - das versank im Laufe der Jahre immer mehr in der musikalischen Bedeutungslosigkeit.
Nickelback sind für mich so etwas wie die neuen Bon Jovi... die Band hat mich nie sonderlich interessiert. OneRepublic sind fraglos kommerzieller und elektronischer geworden, aber im Gegensatz zu Maroon5 kann ich die Gruppe immer noch gut anhören (auch wenn SWR1, seiner aktuellen Maxime des "Spielens bis zum Kollaps" treu bleibend, die aktuelle Single viel zu oft spielt).

Und manchmal hab ich echt das Gefühl, SWR1 spielt die Spreu und lässt den Weizen links liegen. Bestes Beispiel: Matt Simons. Sicher ein fähiger Musiker - wer das nicht glaubt, soll mal den Mitschnitt vom SWR3-NewPop-Festival hören, als er noch ganz frisch war. Aber "We Can Do Better" und "Open Up"... brrr! Was für fürchterliche, grauenhafte, anbiedernde Songs! Und natürlich hat SWR1 beide bis zum Erbrechen gespielt (grad lief schon wieder "open up"). Und was schiebt der gute Mann nach? Ein tausendmal besseres "After the Landslide". Von SWR1 wie oft gespielt? Genau! Null Mal! Man fasst es einfach nicht. :wall:

Dafür war "Schmidts Samstag" diesmal absolut granatenmäßig-grandios! Selten gespielte Songs wie "Misfit" von Curiosity Killed the Cat oder "I Got the Music in Me" von Kiki Dee, und völlige Neuentdeckungen wie "I Spy for the FBI" (Untouchables) oder "Alien" von der Atlanta Rhythm Section. So soll, nein muss Radio sein!!!

Eine gewisse Schizophrenie wird aber immer deutlicher. Beispiel: Sonntag. In der Stunde nach 16:00 kommt nur tausendfach Aufgewärmtes. Radio aus. Um zwanzig vor sechs mach ich es wieder an: Gutes SWR1-Programm, vier Songs am Stück, bei denen ich keinen Umschaltdrang spüre. Danach: Fast nur tolle Musikwünsche! "Stormbringer" (Deep Purple), "Stormfront" (Billy Joel) - und so ganz außergewöhnliche Sachen wie "There's a Storm Coming" von Joe Cocker oder "Waiting for the Wind" von Spooky Tooth! Dazu noch "Dunderstruck" ;)

Aber was für eine Enttäuschung dann nach Ende der Sendung - wieder habe ich das Gefühl, dass SWR1 einfach dieselbe CD abspielt wie schon tausend Mal zuvor. Das miese Bananarama-Remake von "Venus", der einzige überlebende Song von Men at Work (die das gar nicht verdient haben - warum bloß laufen so geniale Stücke wie "It's a Mistake", "Overkill" oder "Dr. Heckyll & Mr. Jive" nicht mehr?!?!), und schon ist es wieder aus mit der Freude. :cry:

Immerhin, die Reggae-Sendung war gut gemacht, und der "Radiotag" morgen sollte auch interessant werden. Ob man es schafft, Steve Hackett heute Abend (23-24 Uhr) gescheit zu würdigen? Schaumermal...
 
Heute Abend ab 23 Uhr wird wohl in Peter Gabriels Geburtstag hineingefeiert - lt. Tweet von Patrick Neelmeier. Und ich hoffe, man spielt dann auch Genesis mit Gabriel 😉.
(Das nur als kleine Spitze, weil man zum Tod des Jefferson Airplane Sängers Marty Balin ein Stück von Starship spielte, auf dem er garantiert keinen Mucks gesungen hat).
Dank an meinen Vorredner: der letzte Schmidts Samstag war sowas von grandios, dass ich das folgende Programm nur mit Abschalten honorieren konnte.
 
Freunde! Worüber regt ihr euch hier auf? Das da oben ist kein Satz! Das ist das Konzept der Seite!
Schlimm, wenn schlechtes Deutsch als Konzept bei einem ÖR durchgeht.

Seht ihr die Zeilenumbrüche? Seht ihr die unterschiedlichen Schriftarten und -größen?
Ich schon.
Aber was
- "sieht" ein Ausländer bei dieser "Schreibweise"
- hört ein Blinder (Text to Speech) beim Vorlesen?

Jede Zeitung, jede Website macht das so.
Das halte ich für ein ganz großes Gerücht!
 
heute Live Stream aus dem Studio - fühlt sich fast wie bei der Hitparade an :)

Hörer können auch ihre Fragen stellen: ob auch einer gesendet wird, der fragt warum immer der gleiche 0815 Mist läuft?:D:D
Das es besser geht bewies der geniale letzte Schmidts Samstag - so geht Radio

Dickes Lob auch heute an Frau Köster - tolle Leute Sendung mit guten und nachhakenden Fragen an die eigene Programmchefin. Mir gefällt sie wirklich sehr in Leute. Sie hakt immer nach - egal wer da ist und auf mich wirkt sie auch immer neutral dabei. Bei Heim hat sich das leider negativ entwickelt und man merkt sofort wenn er jemanden nicht mag.
 
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Bin ganz Deiner Meinung, SWR1Hörer, Frau Köster war als Neuzugang ein echter Gewinn. Auch Wolfgang Heim als Grandseigneur dieser Sendung (zumindest nach Siller) "is always worth a listen" wie der Brite sagt. Es gibt wenig Gäste oder Themen, von denen man nicht irgendwie profitiert. Wermutstropfen ist die Musikauswahl, aber das ist ja bekannt.
 
Zur Musikauswahl noch: Die Aussagen und Antworten von Musikchef Bastian Schneeberger waren wohlfeil und erinnerten mich an Matthias Holtmanns seinerzeitigen Kommentar zu einer Hörerkritik, warum man denn immer und immer das Gleiche spiele: Das ist doch gleichbleibende Qualität :cool: ! Man darf gespannt sein, was die künftigen Specials in der Art von Rio Reiser und Peter Gabriel bringen werden.
 
Also ich fand den heutigen Tag nicht gerade besonders. Die Musikauswahl war recht belanglos, die Selbstbeweihräucherung war jedoch ziemlich arg. Kritik am eigenen Programm habe ich heute keine gehört.
 
Also wie gesagt - ich persönlich fand den Tag gestern musikalisch gesehen dann doch besser als wie ein "Durchschnittstag beim SWR". Selbstbeweihräucherung hatte ich eh erwartet und dann auch bekommen :)

Interessant war dann ab 19 Uhr der Besuch von Matze Holtmann und Friedemann Leinert bei Stefanie Anhalt. Welch Aura und welch Magie plötzlich im Studio war. Ganz toll.
Dazu wurde hier auch folgendes gesagt, was man durchaus auch auf die momentane langweilige Musikrotation anwenden kann.

Es ging um die "alten" Radiozeiten und Friedemann sagte (sinngemäß): früher machte jeder der moderierte selber die Musik, nicht wie heute. Man kam ins Studio und lief ins Nachbarbüro und schaute welche Platten da rumlagen. Dann legte man einfach auf was man spielen wollte. Da kamen auch Promoter ins Studio. Einmal CBS (Sony) mit der neuen Emerson Lake und Palmer Platte - die kannte niemand. Die hab ich sofort aufgelegt. Einfach so....... Radio kann man auf dem Klo machen - mit nur einem Plattenspieler - DAS IST RADIO"

:cool::cool:
 
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