SWR2: G20 - Rechte Randale auf linker Demo


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#1
Interview in SWR2: 24:16 min | Mo, 17.7.2017 | 18:00 Uhr | SWR2

"Unter den Randalierern beim G20-Gipfel in Hamburg seien auch etliche Mitglieder der rechtsradikalen Szene gewesen. Das sagt Andreas Scheffel, Video- und Fotojournalist, im Interview. Er selbst habe mehr als 70 von ihnen zweifelsfrei identifizieren können." (Quelle: SWR-Artikel)

Gibt es weitere Hinweise?
Ich frage mich: Wer hat das organisiert und welche Rolle spielt der Verfassungsschutz dabei? :rolleyes:
 
#2
Bleibt zu hoffen, dass dieser SWR-Beitrag dazu führt, entsprechende Ermittlungen in Gang zu setzen bzw. auch in diese Richtung zu lenken. Es ist nichts neues (und nichts auf die aktuelle Zeit und dieses Land beschränktes), wie immer wieder versucht wird, falsche Spuren zu legen in politischen "Gesellschaftsspielchen" und Machtkämpfen. Hier geht es letztlich um die Neugestaltung der Weltordnung. Entweder so, dass die Menschheit eine Zukunft hat (dann wäre das aber das Ende der Trennung der Menschen von ihren Wurzeln und damit das Ende des vergeblichen Versuchs, Sinn durch Konsum zu substituieren und damit das Ende des Großkapitals) oder so, dass sich die Menschheit in den kommenden paar Jahren weitgehend komplett ausrottet. Die Zeichen stehen eindeutig dafür, dass mehrheitlich letzteres gewünscht ist - teils bewusst, großteils unbewusst. Und dazu passt jede Lüge und jede falsche Spur, die einem nur einfallen kann.
 
#5
Das schlimme an diesen Ausschreitungen in Hamburg sind einerseits die Verletzungen von Personen und Beschädigung fremden Eigentums, aber viel tragischer ist es, dass durch die Krawalle die friedlichen Demonstrationen völlig untergingen, bzw. alle Demonstranten kategorisch in die gleiche linksradikale Schublade gesteckt wurden.

Lenge Zeit haben die Medien der Gesellschaft suggeriert, dass Rechtsradikalismus böse ist, aber Linksradikalismus wurde eher toleriert. Spätestens seit den Krawallen in Hamburg von meist Linksradikalen stehen diese Typen gesellschaftlich auf der gleichen Stufe wie Rechtsradikale/Nazis.

Ich bin gespannt, wie sich gerade die Umfragewerte der Linken und AfD nach den Hamburg-Krawallen entwickeln. Glaubhaft sind die Distanzierungen der Linken, Attac oder der Antifa für mich nicht, das klang eher halbherzig und im Unterton begrüßte man das Handeln der Autonomen.

Wer vermummt auf eine Demonstration geht, hat garantiert keine friedlichen Absichten und ich akzeptiere es auch nicht, dass die Polizei von diesen Typen als Schweine oder Gegenstände betitelt werden, weil man ja gegen den Staat und dessen Kräfte ist.

Das ist mir zu einfach: in einem Staat leben, der einen gut absichert und man die Möglichkeit hat, sein Maul weit aufzureißen, ohne dass es Konsequenzen hat, die Bequemlichkeiten mitnehmen und bis zum Ende ausschöpfen, dann aber gegen diese Staatsform und deren Kräfte zu sein, ist schon irgendwie banal.

Für mich ist Linksradikalismus ebenso gefährlich und abzulehnen, wie Rechtsradukalismus.
 
#7
Zuletzt bearbeitet:
#9
"Da trafen sich Kriegsverbrecher und Kriegstreiber und die redeten nur Bullshit, Bosbach ist ein Politzombie,
Was stimmt daran nicht?
die Ditfurth hat sowieso
immer recht und die kriminellen Vermummten wollen nur spielen.
Und überhaupt leben wir in einem ganz schlimmen Polizeistaat".
Steht zwar nirgends, aber genauso entstehen Fake News.
Ernst nehmen kann ich eine solche, teilweise beleidigende Schreibe, wirklich nicht.
Zielgruppe sind auch nicht die Apotheken Umschau-Leser...
 
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