Terroranschlag in London


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#1
langsam hat man das Gefühl, dass sich die Anschläge immer schneller wiederholen und eine neue Methode dafür verwendet wird. Einfach mal ein PKW/LKW nehmen und Gas geben. Wie praktisch. Man kann nur hoffen, dass dieser Anschlag jetzt nicht wieder von den Trumps oder Petrys dieser Welt für eine Anti-Ausländer-Poltik benutzt wird.
 
#2
Interessant und perfide ist es, dass dies genau am Jahrestag der Brüsseler Anschläge geschieht. Morgens gedacht man noch der Opfer in Belgien und nachmittags ist es nur wenige hundert Kilometer schon wieder traurige Realität. Die Welt ist einfach nur krank, zumal bei solchen Anschlägen wirklich immer nur Unschuldige betroffen sind.:(

Offenbar sind auch die Medien bereits ziemlich abgestumpft. Da ich gestern abend unterwegs war, wollte ich mich so gegen 21 Uhr , als ich wieder zuhause war, mal auf den neuesten Stand bringen. Also erstmal Fernseh an. Im Ersten Länderspiel Deutschland-England. :eek: Hätte man sicherlich auch VErständnis für gehabt, wenn man das abgesagt hätte zumal der sportliche Wert eh gleich Null war. Also weiter durchgezappt und auf allen Kanälen business as usal. Dann müssen eben die Nachrichtenkanäle herhalten. Also N-TV eingeschaltet.. eine der üblichen US-Dokus. N 24 eine Doku über randalierende Betrunkene im Flugzeug.:confused: London Fehlanzeige. Stattdessen Laufband mit den Hinweis auf weitere Information ab 23 (!!) Uhr in einer Sondersendung.:thumbsdown: Also weiter zur Phoenix auch dort normales Programm, na gut dann wenigstens Tagesschau24 als letze Hoffnung, aber auch dort Fehlanzeige. Einzig über die Laufbänder bei N-TV oder N24 konnte man sich informieren. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das schon sehr befremdlich fand. Wenigstens die Nachrichtensender wie N24 oder N-TV oder Tagesschau24 könnten da doch mal das Programm umstellen. Offensichtlich erwarte ich das aber zuviel. :rolleyes:
 
#3
Ich hatte gestern den Eindruck das die Medien insgesamt langsam aber sicher begriffen haben. N24 und n-tv waren zwar unmittelbar danach live drauf und verloren sich mehr oder weniger im üblichen "hätte, würde, könnte", denn was soll man unmittelbar nach einem solchen Anschlag auch berichten, wenn noch keinerlei gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Dennoch hat man gestern insgesamt recht besonnen agiert, was man durchaus mal positiv hervorheben sollte.

@Tweety
Bei allem Respekt, aber wer macht denn heute noch die Glotze an, um sich über die aktuelle Newslage zu informieren? Das macht man doch heutzutage im Internet. ;)
 
#4
@Tweety
Bei allem Respekt, aber wer macht denn heute noch die Glotze an, um sich über die aktuelle Newslage zu informieren? Das macht man doch heutzutage im Internet. ;)
Vermutlich ist das so und es bleibt wohl auch nicht mehr viel anderes übrig. Das da meist nur spekuliert wird und das wenig ergiebig ist,ist mir auch klar, aber zumindest die Nachrichtensender hätten doch doch da was machen können. Zumindest vielleicht um 21 Uhr ein Nachrichten-Update, aber die Leute dann um 21 Uhr auf die Sondersendung um 23 Uhr zu vertrösten ist dann doch eher der journalistische Offenbarungseid für einen Nachrichtensender.
 
#7
Ich habe mich gestern einmal mehr gefragt, wozu die ARD eigentlich bei solchen Ereignissen einen Brennpunkt veranstaltet, wenn es darin ohnehin nicht mehr zu sagen gibt als zuvor bereits in der Tagesschau. Ich bin da auch nicht so ganz bei euch, dass man auf Gedeih und Verderb sein Programm umwerfen muss, nur weil etwas Schreckliches passiert ist. Lieber zu gegebener Zeit qualitativ ordentliche Infos als eine stundenlange Schleife mit Reportern, die dann 2km vom Geschehen entfernt erzählen, dass sie eigentlich nichts Neues wissen. Da hat der Brennpunkt voll und ganz gereicht.
 
#8
Ich bin da auch nicht so ganz bei euch, dass man auf Gedeih und Verderb sein Programm umwerfen muss, nur weil etwas Schreckliches passiert ist. Lieber zu gegebener Zeit qualitativ ordentliche Infos als eine stundenlange Schleife mit Reportern, die dann 2km vom Geschehen entfernt erzählen, dass sie eigentlich nichts Neues wissen.
Das kommt eben drauf an. Bei einem Anschlag oder einer anderen Katastrophe in Deutschland finde ich das schon berechtigt. Gerstern musste das nicht unbedingt sein, aber wenigstens Nachrichtensender könntne dann abends auch darüber berichten. Das ist einfach deren Geschäft und wenn sie schon bei Terrorangriffen nicht berichten, wann dann?
 
#9
Und wieder mal zeigt es sich, daß die ganzen Überwachungsmaßnahmen rein nichts zur Vermeidung solcher Anschläge beitragen. Der Mann war geheimdienstlich sogar bekannt, und gerade in GB, wo die Überwachung viel penetranter ist, als woanders, konnte er ein PKW in eine Menschengruppe steuern, dann noch zum Parlamentsgebäude vordringen, bis er schlußendlich zur Strecke gebracht wurde. Antiterrormaßnahmen und Überwachungsinstallationen haben hier kläglich versagt.
Das viele Geld sollte man stattdessen in per Zwang verordnete Bildung stecken, denn gebildete Menschen geben sich seltener her für so ein Sch...
 
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#11
gerade wurde gemeldet, dass die Polizei heute in Antwerpen einen Mann nach einer Verfolgungsjad festgenommen und somit einen weiteren Anschlag verhindert hat. Dieser raste mit hoher Geschwindigkeit durch eine Haupteinkaufsstraße. Menschen hätten panisch zur Seite springen müssen. In dem Fahrzeug wurde ein Messer, eine Waffe und ein Kanister mit unbekannten Inhalt sichergestellt.
 
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#12
Auch wenns zynisch klint, aber man sollten wohl mitterweile einen Allgemein-Thread Terroranschläge in Europa aufmachen. Man verliert ja völlig den Überblick. Berlin, Paris, Brüssel, London, Madrid, Antwerpen usw.
 
#14
Man verliert ja völlig den Überblick. Berlin, Paris, Brüssel, London, Madrid, Antwerpen usw.
Und da fällt auch auf: die Anschläge gehen in europäischen Haupt- bzw. Großstädten reihum. Das kann kein Zufall sein.

Ich bin überzeugt, dass immer neue Sicherheitsmaßnahmen selten etwas bringen. Und die Anschläge mit Fahrzeugen sind erstens einfach und zweitens genauso wenig zu verhindern.

Man kann sich nur selbst schützen, wenn möglich. Wer in Großstädten wohnt oder sich dort für ein paar Tage aufhält, sollte an Touristen-Hotspots und bei großen Menschenansammlungen umsichtig sein. Klar, das verbeitet Misstrauen und auch eher Panik, aber eigentlich ist man gegen Terroranschläge machtlos. Leider.

Auch wenn es banal klingt: in einem 1000 Seelen-Dorf ist man weniger Terrorgefährdet, als in einer Großstadt. Die Attentäter wollen Aufmerksamkeit und die gibt es nur, wenn viele Opfer zu beklagen sind.

Es gibt zu viele kranke Geister mit ebenso kranken Ansichten...
 
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#16
Die Argumentation mit dem Cui-Bono-Prinzip allein kann jedoch auch zum Fehlschluss cum hoc ergo propter hoc führen, da aus dem gleichzeitigen Vorhandensein eines Interesses und eines Ereignisses, das diesem Interesse dient, nicht auf die Kausalität des Ereignisses geschlossen werden kann, das ja auch durch ebenfalls interessierte Dritte oder bloßen Zufall eingetreten sein kann.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cui_bono
 
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