Todesfahrt über Berliner Weihnachtsmarkt


#76
Wenn man ab dem Kindesalter teilweise stark muslimisch und antiwestlich erzogen wird, kann das dann so enden
Das lasse ich nicht gelten. Wer muslimisch oder antiwestlich erzogen wird, bringt deshalb nicht wahllos unschuldige Menschen um. Ein bisschen Bereitschaft zum Differenzieren sollte man schon mitbringen, wenn man ernsthaft Ursachenforschung betreiben will. Diese vollkommene Verrohung und Gefühlskälte, die nötig ist, um in eine feiernde Menschenmenge hineinzurasen, hat m. E. primär weder mit muslimischer Religion noch mit antiwestlicher Haltung zu tun. Das sind lediglich die Alibis, die sich der Täter auf die Windschutzscheibe geklebt hat. In Wahrheit ist er schlicht und einfach ein durchgeknallter krimineller Psychopath.
Und als solcher sollte man ihn und seinesgleichen auch behandeln und bezeichnen.
 
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#77
Dann hätte doch inzwischen IRGENDEIN Polizist, der den Tatort absichert, irgendein Behördenmitarbeiter geplaudert
Wie auch immer. Ich denke das Misstrauen ist angebracht wenn eine bestimmte sog. "Schutz"-Behörde im Spiel ist, der danach wieder mehr Macht gegeben werden soll. Siehe auch:
Prost Neujahr
 
#79
Hinzu kommt noch die tägliche Langeweile und Ablehnung der Bevölkerung, die junge Typen in die Arme des IS treiben.

Ich zitiere mich selbst, weil genau diese Aussage heute Vormittag in einem Beitrag von SWR1 getätigt wurde. Ausländerbehörden bestätigen dies.

Meist junge, männliche Asylanten hängen zwangsläufig den ganzen Tag ab (arbeiten dürfen sie meist nicht), sie rotten sich zusammen und kommen dann gelegentlich auf dumme Gedanken bis hin zur Sympathie für den IS und dessen Werbern. Aber auch hier werden schnell die Regierung und die Behörden als Schuldige ausgemacht. Denn langwierige Asylverfahren verursachen die oben genannten Probleme. Mindestens die Kleinkriminalität wird ansteigen und viele dieser Kleinkriminelle wissen, dass ihnen da nicht viel passieren kann.

Irrsinnig auch die Tatsache, dass Leute ohne Bleiberecht nicht abgeschoben werden können, wenn "ihr" Staat die Rückkehr verweigert.
 
#80
Angenommen, Deutschland wäre ein echtes Scheiß-Land, aus dem man fliehen muss, weil man sonst beruflich, privat, gesellschaftlich verkackt hat, vielleicht sogar, wenn man anderer Meinung als die AFD ist, mit Knast rechnen muss.
Schweden (nur als Beispiel) hat Asylgesetze. Dorthin kann man fliehen. Dort geht es wirtschaftlich besser, die Kinder haben eine Perspektive, die Frau wird nicht von irgendwelchen Idioten entführt und vergewaltigt. Allerdings darf man nicht so genau sagen, woher man kommt und was man vorher gemacht hat. Deshalb ist es das Klügste, man wirft seine Pass weg und tut so, als könne man sich an nichts erinnern.
Was würdest du tun? Pass wegwerfen? Herkunft verschleieren? Deutschland verlassen?
Ja, das würdest du tun! Aber nur, wenn du deinen Verstand beisammen hast. Ansonsten würdest du in deinem Scheiß-Land bleiben.
Aber denk daran: Jeder Mensch hat nur ein Leben.
 
#81
In Wahrheit ist er schlicht und einfach ein durchgeknallter krimineller Psychopath.
Und als solcher sollte man ihn und seinesgleichen auch behandeln und bezeichnen.
Da habe ich gerade heute was bei ZEIT online gelesen, was dem widerspricht. Die meisten sind demnach psychisch recht normal, es ist komplizierter und kommt auf Konstellationen an, wo dann in mehreren Bereichen des Lebens etwas wirklich schief läuft.

Interessant finde ich die Entwicklung von Gegenstrategien im letzten Drittel des Artikels, wo eine Parallele zur Rundumbetreuung von jugendlichen Straftätern gezogen wird.

http://www.zeit.de/2017/01/gewalt-psychologie-taeter-terror-aggressionen-attentaeter
 
#82
Was würdest du tun? Pass wegwerfen? Herkunft verschleieren? Deutschland verlassen?
Ja, das würdest du tun!
Vermutlich würde ich fliehen. Aber ich würde sofort wieder in meine Heimat zurück wollen um sie wieder aufzubauen, sobald es die Lage dort wieder zulässt. Und das ist in Deutschland aktuell der Unterschied: Asylanten werden (zu Recht) aufgenommen und unterstützt. Soweit alles korrekt. Allerdings lassen die weiterführenden Maßnahmen daraufhin deuten, dass diese Menschen dauerhaft hier bleiben (sollen). Vielleicht ist das der Knackpunkt?
 
#83
Angenommen, Deutschland wäre ein echtes Scheiß-Land, aus dem man fliehen muss, weil man sonst beruflich, privat, gesellschaftlich verkackt hat, vielleicht sogar, wenn man anderer Meinung als die AFD ist, mit Knast rechnen muss.
Angesichts von geplanten Gesetzen gegen "Fake News" und deren Verbreiter besteht die sich abzeichnende Gefahr eher darin, anderer Meinung zu sein als die parteiübergreifend-grünrote Gesamtsozialdemokratie.
Was würdest du tun? Pass wegwerfen? Herkunft verschleieren? Deutschland verlassen?
Möglicherweise. Ganz sicher aber nicht die Aufnahmebereitschaft des Gastlandes damit vergelten, daß ich schwedische Frauen begrapsche und Weihnachtsmarktbesucher mit einem Mercedes-Benz-Truck zermalme.
Und das ist in Deutschland aktuell der Unterschied: Asylanten werden (zu Recht) aufgenommen und unterstützt. Soweit alles korrekt. Allerdings lassen die weiterführenden Maßnahmen daraufhin deuten, dass diese Menschen dauerhaft hier bleiben (sollen). Vielleicht ist das der Knackpunkt?
Ganz sicher sogar. Die Rückkehr der Hunderttausenden wird nicht einmal erwogen; die Politik hat sich damit abgefunden, diese bis an ihr Lebensende aus Steuermitteln zu alimentieren. Die Bürger allerdings nicht, und diese Diskrepanz dürfte noch für einige Reibereien sorgen. Zum Beispiel am nächsten Wahlabend.
 
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#84
Die Rückkehr der Hunderttausenden wird nicht einmal erwogen; die Politik hat sich damit abgefunden, diese bis an ihr Lebensende aus Steuermitteln zu alimentieren.
Mit Verlaub, das ist doch Nonsens. Vor allem bei den nordafrikanischen Staaten gibt es das nicht unerhebliche Problem, dass diese Staaten ihre Flüchtlinge zum einen nicht zurückhaben wollen. Und zum anderen kann man (nach derzeitiger Gesetzeslage) nicht Asylsuchende wieder in Länder zurückschicken, die wir selbst als nicht sicher einstufen.
Im übrigen ist deine Pauschalisierung auch so Kokolores. Insbesondere bei den Syrern gibt es (aus eigener Erfahrung) jede Menge Flüchtlinge die auf jeden Fall zurück wollen. Wir tun immer so, als hätten diese Leute kein Heimatgefühl. Die kommen nur her, um unserem Sozialstaat auf der Tasche zu liegen... ein Bullshit den ich bald nicht mehr hören kann. Sicher, bei einem kleinen Prozentsatz ist das so, da brauchen wir uns keinerlei Illusionen hingeben. Das ist aber eben nur ein kleiner Teil, Schmarotzer wie es sie nunmal überall gibt. Im übrigen, wieviele Hartz4-Empfänger haben sich eigentlich gemütlich in der Hängematte unseres Sozialstaates eingerichtet? Da redet plötzlich keiner mehr drüber. Die freuen sich eher noch, das jetzt die Flüchtlinge die Prügelknaben der Nation sind...
 
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#87
Vermutlich würde ich fliehen. Aber ich würde sofort wieder in meine Heimat zurück wollen um sie wieder aufzubauen, sobald es die Lage dort wieder zulässt. Und das ist in Deutschland aktuell der Unterschied: Asylanten werden (zu Recht) aufgenommen und unterstützt. Soweit alles korrekt. Allerdings lassen die weiterführenden Maßnahmen daraufhin deuten, dass diese Menschen dauerhaft hier bleiben (sollen). Vielleicht ist das der Knackpunkt?
Die sollen nicht hierbleiben, die sollen in die Lage versetzt werden, sich hierzulande zurechtzufinden, damit sie nicht pausenlos auf Hilfe angewiesen sind, und - falls es mal wieder länger dauert - nicht nur den Einheimischen auf der Tasche liegen, sondern selbst für den eigenen Unterhalt sorgen können, gegebenenfalls auch für den ihrer Familie in der Heimat.
Nach einem Krieg sind die alten Arbeitsverträge nichts mehr wert, der Krieg hat im Land seine personellen und materiellen Spuren hinterlassen, und die neue Richtung steht noch nicht ferst. Daher ist es durchaus erwünscht, daß die Flüchtlinge hierzulande sich neues Wissen aneignen, vielleicht eine Ausbildung in einem weiteren Bereich machen, Geld verdienen, um gegebenenfalls auch die eigene Familie entsprechend unterstützen zu können oder einen Wiederaufbau nach ihrer Rückkehr mitfinanzieren zu können. Letzten Endes wichtiger ist allerdings das Know-How und das soziale Umfeld. Das können die Deutschen den Flüchtlingen auch gerne mitgeben, denn eigentlich kostet es gar nicht mal so viel. Daß daraufhin sich vielleicht noch einige Leute dazu enschließen, dauerhaft hier zu bleiben - okay, solche Fälle gibt's natürlich. Aber auf dieses Ergebnis wird nicht abgezielt. Und genauer betrachtet findet eine so ideale Form der "vorläufigen Integration" wie oben beschrieben auch gar nicht richtig statt.

Gruß
Skywise
 
#88
Vor allem bei den nordafrikanischen Staaten gibt es das nicht unerhebliche Problem, dass diese Staaten ihre Flüchtlinge zum einen nicht zurückhaben wollen.
Und das muß man als ein Land, das Milliarden an Entwicklungshilfe zahlt, achselzuckend hinnehmen? Ist da nicht vielleicht das eine oder andere Druckmittel denkbar...?
Und zum anderen kann man (nach derzeitiger Gesetzeslage) nicht Asylsuchende wieder in Länder zurückschicken, die wir selbst als nicht sicher einstufen.
Da die meisten angeblich Asylsuchenden aus EU-Ländern einreisen, vermag ich das Problem so nicht zu erkennen. Im übrigen mutet es schon sehr seltsam an, Länder, in denen jährlich Hunderttausende von Deutschen ihren Urlaub verbringen, pauschal als "unsicher" einzustufen.
Im übrigen, wieviele Hartz4-Empfänger haben sich eigentlich gemütlich in der Hängematte unseres Sozialstaates eingerichtet? Da redet plötzlich keiner mehr drüber.
Warum auch? Daß es solche Schmarotzer gibt, ist doch wohl kein Argument dafür, noch mehr von der Sorte aus allen Teilen der Welt aufzunehmen.
Kombiniere: Du würdest also nach Schweden gehen. Ist das nicht so ein Scheiß sozialdemokratisiertes Gutmenschenland?
Ich wünschte, ich könnte irgend einen Sinn in dieser Frage erkennen.
 
#89
Und das muß man als ein Land, das Milliarden an Entwicklungshilfe zahlt, achselzuckend hinnehmen? Ist da nicht vielleicht das eine oder andere Druckmittel denkbar...?
Wenn ich mich richtig erinnere, waren doch genau solche Geschichten einer der Mitauslöser für den Arabischen Frühling. Der Westen™ hat Druck ausgeübt, die Länder (insbesondere Nordafrikas) hatten darauf keinen Bock mehr und wollten lieber die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen, indem sie die Duckmäuser aus dem Land jagen, die den Industrienationen alle möglichen Zusagen machten und damit den eigenen Leuten immer mehr Suppe zum Auslöffeln gaben, mit der sie immer weniger einverstanden waren.

Da die meisten angeblich Asylsuchenden aus EU-Ländern einreisen, vermag ich das Problem so nicht zu erkennen. Im übrigen mutet es schon sehr seltsam an, Länder, in denen jährlich Hunderttausende von Deutschen ihren Urlaub verbringen, pauschal als "unsicher" einzustufen.
Ich würd' schon unterscheiden wollen zwischen Leuten, die Geld ins Land bringen, und Leuten, die Probleme ins Land bringen. Hierzulande wird ja auch zwischen Flüchtlingen und Investoren unterschieden. Oder zwischen Schmarotzern und den Leuten, die für den eigenen Verein Tore schießen können.
Ne, ich sag's mal so: ich kenne schon einige Leute, die in den letzten drei, vier Jahren auch in den Ländern des Arabischen Frühlings Urlaub gemacht haben. Im Regelfall haben sie aber darauf geachtet, daß sie weit von den Orten entfernt blieben, an denen gerade die Kacke am Dampfen war. Vor drei Jahren Ägypten - muß wunderschön gewesen sein. Wenn man nicht gerade in Kairo Urlaub gemacht hat, das hätte ich höchstens kerngesunden Lebensmüden empfohlen. Die Wahrscheinlichkeit, daß man genau an solche Orte, in denen gerade die Kacke am Dampfen ist, ausgewiesen wird, ist dagegen vergleichsweise hoch. Und daß man dort nicht mit offenen Armen empfangen wird, sondern wie einer, der mal seinem Land "Leck mich am ..." äh "Lebewohl" gesagt hat, macht die Angelegenheit auch nicht liebevoller.

Gruß
Skywise
 
#90
Und das muß man als ein Land, das Milliarden an Entwicklungshilfe zahlt, achselzuckend hinnehmen? Ist da nicht vielleicht das eine oder andere Druckmittel denkbar...?
Das ist es sicher. Aber selbst eine Kürzung der Entwicklungshilfe löst das Problem nicht. Das hätte mutmaßlich eher zur Folge, das sich noch mehr von dort hierher aufmachen. Im übrigen gibt es auch noch so "schicke" Freihandelsabmachungen zwischen Afrika und der EU, welche ebenfalls nicht gerade wenig zu der Situation beitragen. Aber wehe das sagt jemand laut....

Da die meisten angeblich Asylsuchenden aus EU-Ländern einreisen, vermag ich das Problem so nicht zu erkennen.
Nun ja, natürlich könnte man die jetzt abschieben in die entsprechenden EU-Drittstaaten. Und dann? Das Problem gelöst ist damit immer noch nicht. Für die Bundesrepublik wäre es hübsch bequem, ist man abgesehen von den Meeren im Norden doch rundum von Drittstaaten umgeben. Die würden die Leute dann aber mit großer Wahrscheinlichkeit auch nur wieder weiterschieben. Und wieviele Leute soll das ohnehin schon ziemlich gebeutelte Griechenland noch aufnehmen? Oder wäre dir die Türkei lieber? Erdogan hat noch nicht genug von denen als Druckmittel, oder wie? Oder lassen wir sie einfach im Meer krepieren? Haben will sie schließlich ohnehin keiner.

Daß es solche Schmarotzer gibt, ist doch wohl kein Argument dafür, noch mehr von der Sorte aus allen Teilen der Welt aufzunehmen.
Das habe ich auch nicht behauptet. Aber so manchem scheinen hier ab und an ein paar Relationen abhanden zu kommen. Ich habe hier vorhin erst die aktuellen Zahlen der hiesigen Job-Center auf den Tisch bekommen. Es gibt soviele offene Ausbildungsplätze wie seit Jahren nicht mehr. Gleiches gilt für offene Arbeitsstellen. Nur die Arbeitslosen (ausdrücklich ohne Ausländeranteil) werden skurillerweise nicht weniger. Schon merkwürdig, oder? Da darf man sich ja wohl mal seine Gedanken drüber machen.

Leider ist die Welt nur selten so einfach wie wir sie alle ganz gerne hätten. Die die straffällig werden oder sich unserem Wertesystem nicht unterordnen können, werden bedingungslos nach Hause gschickt. Da bin ich sofort bei dir. Der Rest hat aber ein Anrecht darauf, genauso behandelt zu werden, wie du auch behandelt werden möchtest, wenn du dorthin kommst. Und der übergroße Teil dieser Asylsuchenden ist nunmal friedlich. Das sind vergleichsweise völlig normale Menschen. Weiter nichts. Wenn wir anfangen das Grundgesetz dieses Landes nicht mehr für alle gelten zu lassen, sondern nur noch für "Auserwählte" und unsere christlichen Grundwerte endgültig zum Teufel jagen, dann hat diese Demokratie tatsächlich verloren. Wir scheinen auf einem holprigen Weg dorthin zu sein....
 
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#91
Leider ist die Welt nur selten so einfach wie wir sie alle ganz gerne hätten. Die die straffällig werden oder sich unserem Wertesystem nicht unterordnen können, werden bedingungslos nach Hause gschickt. Da bin ich sofort bei dir. Der Rest hat aber ein Anrecht darauf, genauso behandelt zu werden, wie du auch behandelt werden möchtest, wenn du dorthin kommst.
Da liegt ja schon das Problem. Die werden eben nicht nach Hause geschickt, sondern bekommen bestenfalls ein Strafverfahren was sich bekanntlich ja hinziehen kann. Falls man überhaupt die Taten zweifelsfrei nachweisen kann oder es sich um harmlosere Delikte wie z.B. Diebstahl, Schwarzfahren oder einfache sexuelle Belästigung handelt, die schon meist gar nicht mehr aufgenommen werden, weil es eh nichts bringt.
 
#92
Alles richtig. Aber bei und mit Deutschen, die Frauen begrabschen, passiert das doch ganz genauso. Das Problem sind nicht die Ausländer. Das Problem ist das ineffiziente Justizsystem, welches an permanenten Personalmangel leidet. Und das war schon lange bevor die Auslänger kamen so. Das Problem sind zumeist hoffnungslos überforderte Beamte, siehe Lageso, dauerunterbesetzte Polizeiwachen und vieles andere mehr. Die Hauptverantwortung dafür trägt nach meinem Dafürhalten auch nicht das Merkel, sondern unsere deutsche Misere. Der ist als Innenminister der oberste Dienstherr, der schlicht seinen Laden nicht im Griff hat und irgendwie auch nur wenige Anstalten macht, ihn in den Griff zu bekommen.
Es mag wie platter Populismus klingen, aber zur Bankenrettung hat dieses Land über Nacht viele Millionen übrig. Um endlich mal das Justizwesen auf Vordermann zu bringen, Verfahren zu beschleunigen, zeitnah Recht zu sprechen (völlig unabhängig davon ob Ausländer involviert sind oder nicht), haben wir nur warme Worte. Macht sich ein Ausländer hier einer Straftat schuldig, hat er ein Anrecht auf ein rechtsstaatliches Verfahren, keine Frage. Das ist ja schließlich der entscheidende Unterschied zwischen unserer Demokratie und den diktatorisch anmutenden Staatengebilden anderswo. Das einzige was nicht einzusehen ist, dass diese Verfahren sich über Monate und manchmal auch Jahre hinziehen. Ist der Fall klar, hat sich sowas binnen Tagen oder höchstens Wochen zu erledigen und aus die Maus, inklusive Urteilsvollzug.
 
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#93
Es wundert mich, dass hier die Diskussion über den Begriff "Nafris" noch nicht aufkam. Vielleicht hat die Kölner Polizei sich damit eher unglücklich ausgedrückt und einige (auch Grünen Politiker) heben jetzt mahnend den Zeigefinger.

Man hat sich bei den Kontrollen am Kölner Dom auf junge Nordafrikaner konzentriert, die teilweise auch aggressiv aufgetreten sein sollen. Am Ende verlief auch die Silvesterparty am Kölner Dom friedlich, vermutlich durch die hohe Polizeipräsenz und die intensiven Personenkontrollen.

Mich wundert es aber, warum sich an Silvester auffällig viele junge Nordafrikaner auf Bahnhöfen zusammenrotten. Das Phänomen trifft nicht nur auf Köln zu, auch am HBF Trier berichtete die Polizei von gleichen Aktionen.

Ich denke, die Polizei hat in Köln dieses Mal richtig gehandelt, ein Staat soll auch durchgreifen können. Ich hätte nicht in der Haut des Kölner Polizeipräsidenten stecken wollen, wenn es Samstag wieder so wie 2015 ausgeufert wäre. Auch in Berlin am Brandenburger Tor blieb es zum Glück friedlich, während es in Istanbul leider einen Terroranschlag/Amoklauf mit vielen Toten gab. Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass es die europäischen Großstädte immer reihum erwischt. 2017 wird vermutlich auch nicht zur Ruhe kommen.
 
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#95
#97
Ich wünschte, ich könnte irgend einen Sinn in dieser Frage erkennen.
Der Sinn von Fragen ist es stets, eine Antwort zu bekommen.
Wenn man die Frage nicht versteht, dann kann man sagen: Ich verstehe die Frage nicht. Der Fragende kann sie dann vielleicht erklären oder präzisieren.
Wenn man aber antwortet: Ich wünschte, ich könnte irgend einen Sinn in dieser Frage erklennen, dann suggeriert man, eine Frage sei erst dann eine ernstzunehmende Frage, wenn der Gefragte einen Sinn darin erkennt. Diese Frage also sei Quatsch. Du weißt aber: Es gibt keine blöden Fragen. es gibt nur blöde Antworten.
 
Daß der Fragensteller seine Frage in der Regel für unblöd hält, schien mir bislang selbstverständlich. Insofern ist der Rezipient der Einzige, der das halbwegs objektiv beurteilen kann.
 
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