Ukw 93.6 in Berlin - wer wird sich bewerben?


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#1
Die MABB hat die 93,6 aus geschrieben. FAZ sendet in den letzten Zügen.

Was meint Ihr:

- Wer wird sich bewerben?
- Wer hat die größten Chancen, die Frequenz zu ergatten?
- Und vor allem: Was fehlt Eurer Meinung nach für ein Sender in der Hauptstadt?

Bin gespannt auf Eure Meinungen!
 
#2
Hi!
Ich finde, es sollte weiterhin ein Nachrichten- und Informationsprogramm gesendet werden, da man das öffentlich-rechtliche InfoRadio nur zum einschlafen hören kann <img border="0" title="" alt="[Breites Grinsen]" src="biggrin.gif" /> ! Bin eigentlich traurig, das FAZ sich verabschiedet, denn ich finde, die haben Ihre Sache sehr gut gemacht!
Ansonsten gibt es kein Format, was es noch nicht in Bln gibt!
Greetz,
Stinger
 
#3
auf der welle von faz wird sich auch ein 24 std.
schwulen radio bewerben mit viel geld!
berlin hat ja die zielgruppe und um werbung müßen
die sich auch keine sorgen machen.die schwulen
haben ja nach einer untersuchung ganz schön viel.
 
#4
Stimmt, daran hab ich noch gar net gedacht!
OK, das ist wenigstens mal was anderes...
Greetz,
Stinger

<small>[ 27-05-2003, 17:53: Beitrag editiert von Stinger ]</small>
 
#5
Hey Alkaselzer und Kleiner Muc, könnt Ihr beiden Biedermänner auch konstruktive Postings abgeben?

Dann bitte hier....

M.E. wird die MABB auf der 93,6 wieder ein 24-Stunden Wortprogramm lizensieren,sofern sich unter den Bewerbern einer befindet der dies anbietet(Focus Radio ?).

MfG

<small>[ 28-11-2002, 22:53: Beitrag editiert von NewsToUse ]</small>
 
#6
Oops, soeben entgleitet uns aber die Tonlage, oder? Wenn "andy muc" den Wink mit dem Scheunentor (oder eher schon der ganzen Scheune) nicht versteht, ist das durchaus dramatisch. Aber in so einem Fall empfiehlt es sich, davon auszugehen, dass Andy eben andere Talente hat als Orthografie oder Reaktionsvermögen. Oder Toleranz. Vielleicht ist er ja ein hervorragender Tischler? Oder ein begnadeter Bademeister?! (...) Im Ernst: die Idee eines Gayradios birgt meiner Ansicht nach viele Reize, dennoch scheint mir der Adrenalinkick, in der schlimmsten Wirtschaftstalsohle seit Kriegsende gleich zwei Risikofaktoren in einen Topf zu werfen (Akzeptanz schwuler Medienpräsenz + schlechte Finanzlage) etwas zu stuntfreudig. Trotzdem: eine schöne Idee!

<small>[ 29-11-2002, 00:40: Beitrag editiert von le corbusier ]</small>
 
#7
eigentlich wollte ich hier eine konstruktive Diskussion auszulösen und nicht solche dumpfbacken-Sprüche wie z.T. oben! - schämt euch!

zu focus radio: dieser Traum hat Markwort wohl derzeit ausgeträumt, damit wird es nix. (siehe radioszene)
Gibt es jemand anderes, der ein reines Wortprogramm derzeit wagen würde? welche chancen hätte es?

zu schwulen radio: meint Ihr wirklich die MABB findet das Konzept gut? Reicht der MABB eine sexuelle Präferenz für die Ausrichtung eines gesamten Programm?

welche weiteren Formate hätten in Berlin eine Chance? was fehlt?

Bin weiter gespannt auf Eure Meinungen!
 
#8
moin, moin,

schwulenradio?

finde ich eigentlich auch nicht so schlecht.
doch halt...:

sind alle schwule gleich?

ich glaube nicht...

da wird es wohl doch den einen oder aneren geben, der nicht auf barbara streisand und marianne rosenberg steht...
was machen die macher dann?
programm für alle altersgruppen wird ja wohl schwulig ... äh schwierig (sorry - war nur ein wortspiel - und bevor ihr euch aufregt: ich habe absolut nichts gegen schwule)...

wenn das aber schwierig ist, alle schwule zu erreichen, wen spricht man dann an?
und gibt sich die industrie damit zu frieden, das - wenn schon schwulenradio - nicht alle schwulen erreicht werdenß
und will die deutsche industrie auf einem schwulenradio überhaupt werben?

fragen über fragen...
 
#9
Mir dünkt, dieses Thema habe hier schonmal eine Kontroverse ausgelöst...

Wen ein sich als schwul definierendes kommerzielles (Produktionen, die z.B. in Offenen Kanälen laufen, sind ein ganz anderes Thema) Programm erreichen will wird klar, wenn man einmal über den Kanal schaut: Es handelt sich um jene Teilmenge, die sich wohl selbst als "Gay" definiert. Eines dieser englischen Programme (LBH-Radio) empfahl der werbetreibenden Wirtschaft seine Zielgruppe damit, daß ein 28jähriger "Gay" die Mentalität eines 23jährigen und die Kohle eines 35jährigen habe. Das klingt natürlich nach einem lukrativen Markt

Ob sich die deutsche Industrie dafür begeistern ließe ist sicher eine andere Frage. Jedenfalls läuft es auf knallharte Ausgrenzung hinaus, und zwar auf Ausgrenzung von Schwulen durch Schwule.
 
#10
Bravo, K6 - das ging mir auch schon die ganze Zeit durch den Kopf. Warum sollten Schwule im Querschnitt einen anderen Geschmack in puncto Radio haben als die Hetero-Bevölkerung? Was wäre an einem Schwulen-Radio anders? Es wäre auch entweder AC oder Oldie oder.....
Bestenfalls würden da vielleicht ein paar mehr bekennende Künstler auftauchen - aber sonst? In den Nachrichten nur O-Töne von schwulen Politikern? Beiträge nur über Schwulenthemen, weil sich Homos nicht für andere Inhalte interessieren?

Ich als Hetero kapiere es nicht, da ja bekanntermaßen Schwulsein quer durch alle Bevölkerungsgruppen geht, also auch quer durch den gesamten Radiomarkt und -geschmack.
 
#11
Ich wünschte die MABB würde einen Programmveranstalter auswählen, der kein 24 h Wortprogramm sendet. Berlin braucht einen Sender der sich von der Masse abhebt. Kein Oldie-HOT etc.AC, kein CHR, kein News-Format. Ein Musikprogramm mit Anspruch, dass sich nicht an den Billboards orientiert und trotzdem Gewinn abwirft. Ein Programm das begleitet durch den Tag und keine "hahaha lustige MoShow" hat, sondern sich traut Satire zu senden. Ein Programm das sein Format selbst entwickelt. Ein Sender der neben der Info-Grundversorgung seinen Hörern einen Ohrenschmaus komponiert. Ich habe so ein Format entwickelt.........gibt mir Geld <img border="0" title="" alt="[Winken]" src="wink.gif" /> ! 50000 Hörer pro Stunde müßten drin sein
Egal ob Homo oder Hetero

Gruß

Euer Sebastian

funfm@web.de

<small>[ 02-12-2002, 13:57: Beitrag editiert von Sebastian ]</small>
 
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