Urteil zum Rundfunkbeitrag


#52
Ich würde es mal mit Zuhören probieren.
Solche Antworten bekommt man von DLF-Hörern leider öfter zu hören.
Wem das Programm nicht gefällt, der hat eben nicht richtig zugehört.
Warum sollte ich mich selbst mit so LANGWEILIGEN Programmen QUÄLEN ??
Gut, dass ich es nicht MUSS.

Da ist mir jedes NKL lieber. Die Sprecher dort strahlen nämlich noch echten
Enthusiasmus und Freude aus. Da macht es oft sogar Spass, sich Sendungen
zu Themen anzuhören, die mich so eigentlich gar nicht interessieren, allein schon,
weil die die Freude am Radiomachen rüberbringen.

Der DLF versprüht dagegen eher den Charme von Beerdigungszeremonien und Grabreden.
 
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#53
Auch den vielgelobten DLF finde ich einfach nur öde, dröge, selbstgefällig und langweilig.
Der öffentlich-rechtliche Journalismus kann nur zwei Dinge:
1. Die Konservativen verteufeln und beschimpfen.
2. Den Geknechteten, Ausgebeuteten, Unterdrückten, Abgehängten, Geflohenen etc. mit Empathie begegnen.
Für beides braucht man keinen Funken Intelligenz. Haltung ersetzt das Denken. Der öff.-rechtl. Journalismus heute würde einen Sebastian Haffner als Nazi verleumden.
 
#54
Der öffentlich-rechtliche Journalismus kann nur zwei Dinge:
1. Die Konservativen verteufeln und beschimpfen.
Kommt drauf an. Pauschal jedoch: nein.

2. Den Geknechteten, Ausgebeuteten, Unterdrückten, Abgehängten, Geflohenen etc. mit Empathie begegnen.
Kommt drauf an. Pauschal jedoch: nein.
Dennoch mit deutlich mehr Empathie als so mancher Privatsender, der ihnen vor allem mit Quotengier begegnet und auch nicht davor zurückscheut, die Grenzen Richtung Verletzung der Menschenwürde auszuloten.

Für beides braucht man keinen Funken Intelligenz. Haltung ersetzt das Denken. Der öff.-rechtl. Journalismus heute würde einen Sebastian Haffner als Nazi verleumden.
Ganz entschieden: nein. Braucht man auch keinen Funken Intelligenz.

Belege brauch' ich keine zu posten.
Erstens belegst Du Deine Aussagen ja auch nicht, zweitens reagierst Du auf Gegenbeweise auch nicht.

Gruß
Skywise
 
#55
Auf diese Pauschalisierungen von Jasmin würde ich gar nicht mehr reagieren, sie dreht doch immer alles so, als sei es der linksgrünversiffte Staatsfunk schuld. Nicht zu vergessen: Wegen der rot-grünen Bildungspolitik schaffen es Leute wie ich nicht, ganze, grammatikalisch korrekte Sätze zu schreiben... Moment mal! :thumbsdown:
Zur Sache: Heute ist im ARD-Radiofestival der konservative ehemalige Richter am BVerfG Di Fabio im Gespräch. Ob der da am laufenden Band verteufelt wird?
 
#57
Ich werd gleich vor lachen vom Stuhl fallen. Bevor die AfD (und Artverwandte) weiter über den politischen Klüngel der ÖRs schwadronieren, sollten sie mal lieber vor ihrer eigenen Haustür kehren und die Erkenntnisse des Bildblogs erläutern. Wenn das keine Einflußnahme auf Medien ist, was ist es denn dann? ÖR-Bashing aus dieser Ecke ist nichts weiter als verlogene Heuchelei.

https://bildblog.de/100081/die-verbindungen-von-compact-zu-rechtspopulisten-und-rechtsradikalen/

Obwohl, das sind dann bestimmt wieder alles nur Fakenews... :wall:
 

radiorosi

Gesperrter Benutzer
#58
Über die angebliche Linkslastigkeit der ARD kann ich ebenfalls nur lachen. Gestern lief um 10:10 Uhr in der Sendung "Kontrovers" auf DLF eine Diskussion zum Thema "Rassismus". In ihr haben 80% der Anrufer erst einmal bestritten, dass es überhaupt Rassismus in Deutschland gibt. Die eingeladene AFD-nahe Politikerin Erika Steinbach verharmloste AFD-Sprüche wie man solle eine türkischstämmige Politikerin über Anatolien entsorgen.

Ob es in Deutschland Rassismus gibt haben die Anrufer in ihrer Blindheit, diesen zu erkennen, selbst beantwortet. Wer übrigens wissen will, wie rechtsextrem Teile des Volkes sind, muss nur in die Kommentarspalten "Der Welt" gucken.
Und die AFD ist ein Haufen krimineller Scharlatane.

Aber um zum Thema zurückzukommen: Die gestrige Kontrovers-Sendung ist dem DLF gänzlich entglitten und widerspricht dem Märchen, die ARD sei links. Das ist sie schon lange nicht mehr.
 
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#59
Der DLF gehört aber nicht zur ARD, das sollte man berücksichtigen. Das Deutschlandradio mit seinen 3 Sendern ist eine völlig eigene Anstalt die mit der ARD nur manchmal zusammenarbeitet. Das merkt man allein schon daran, dass keins der 3 DRadio Programme irgendwelchen abgenudelten Popdudel spielt, wie die 2. oder 3. Landesprogramme der ARD
 
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radiorosi

Gesperrter Benutzer
#60
Er gehört zu einer Dachorganisation aus ARD und ZDF.

Jedenfalls sind es vom Rundfunkbeitrag in Höhe von 17,50 € die am besten angelegten 50 Cent. Den Mist der Landesrundfunkanstalten könnte man zu 60 bis 80% abschalten.
 
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#61
In einem gebe ich #53 von Jasmin Recht: Ganz häufig ersetzt Haltung das Denken, insbesondere bei jenen Journalisten, die sich selbst dem linken, intellektuellen, emphatisch-guten Lager zuordnen. In gleichem Maße aber ersetzt im rechten, nationalistischen, patriotischen Lager Borniertheit das Denken, so dass man allgemein festhalten kann: Denken ist generell vom Aussterben bedroht.
 
#63
Compact ist eine in diesem Lande erscheinende Publikation, nicht mehr und nicht weniger. Solange sich unter anderem die AfD über die politische Einflußnahme der sogenannten etablierten Parteien auf die Medien echauffiert, parallel dazu aber selbige genauso betreibt, ist sie schlicht unglaubwürdig.
 
#64
Es war richtig, nach dem Krieg den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu gründen. Damals wusste jeder, was es heißt, wenn der Staat den Rundfunk als Propagandamittel nutzt (Nebenbei bemerkt: "Empathische Ignoranten" erinnern sich nie an die Geschichte. Daran erkennt man die Empathiker. Geschichte überfordert sie...) Nach 1945 hatte allerdings niemand es für möglich gehalten, dass der Rundfunk sich zu einem "Propagandaministerium in eigenem Auftrag" macht.
Die verfassungsrechtliche Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems, nämlich einen Beitrag zu leisten zu einer funktionierenden demokratischen Gemeinschaft, wird in der Praxis nicht mehr erfüllt. Namhafte Nachrichten-Moderatoren führen sich allerorten kindisch auf. Informationen sind eingewickelt in eine Hülle einseitiger politischer Ideen. Niemand braucht diesen Nanny-Journalismus, der einem vorschreibt, was man denken soll. Das hat nichts mehr zu tun mit Grundversorgung und Ausgewogenheit.
 
#65
Der öffentlich-rechtliche Journalismus kann nur zwei Dinge:
1. Die Konservativen verteufeln und beschimpfen.
2. Den Geknechteten, Ausgebeuteten, Unterdrückten, Abgehängten, Geflohenen etc. mit Empathie begegnen.
Für beides braucht man keinen Funken Intelligenz. Haltung ersetzt das Denken. Der öff.-rechtl. Journalismus heute würde einen Sebastian Haffner als Nazi verleumden.
1. Der Vorwurf ist mir einschlägig populistisch.
2. Verdammte Empathie! Verdammte Seenotretter der Refugees! Sorry, das hängt so alles zusammen...
3. Sebastian Haffner war einst Springers Kältester Krieger, dann zur APO-Zeit Mitschreiber der Rebellion, heute tot. Ich würde sagen, ein typischer Wendehals.
 

radiorosi

Gesperrter Benutzer
#66
Also wenn ich mal so die öffentlich-rechtlichen Flagschiffe (allen voran DLF, Bayern 2, WDR 5) vor meinem geistigen Auge vorbeiziehen lasse, nehme ich inhaltlich eine solche Bandbreite an Informationen und deren Deutungen war, dass ich Jasmin B. in keinster Weise folgen kann. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass Journalisten qua ihrer Aufgabe alles infragestellen müssen, somit sich weniger dazu eignen, konservativ zu sein. Und es ist halt so, dass die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte (bis hin zu den Menschenrechten) von kritischen Geistern befördert worden. So gesehen freue ich mich über jeden Journalisten, der nicht konservativ ist. Nichtsdestotrotz senden die Programme auch die Ansichten konservativ eingestellter Menschen. Bestes Beispiel ist das Asylthema. Hier kann niemand behaupten, dass CSU- und AFD-Ansichten zu dem Thema unter den Tisch gefallen wären.
 
#67
Also wenn ich mal so die öffentlich-rechtlichen Flagschiffe (allen voran DLF, Bayern 2, WDR 5) vor meinem geistigen Auge vorbeiziehen lasse, nehme ich inhaltlich eine solche Bandbreite an Informationen und deren Deutungen war, dass ich Jasmin B. in keinster Weise folgen kann.
Über unausgewogene Beiträge habe ich mich auch auf diesen Sendern schon geärgert. Außerdem haben sie relativ wenig Hörer und können somit kaum zur politischen Meinungsbildung breiter Massen beitragen. Wie die populäreren Wellen journalistisch aufgestellt sind, ist ja regional sehr unterschiedlich. In manchen Gegenden sieht es da sehr düster aus. Die meisten scheinen sich vor allem an Desinteressierte zu richten. Der Beitrag des öffentlichen Radios zur funktionierenden demokratischen Gesellschaft könnte jedenfalls deutlich größer sein.
 
#68
1. Der Vorwurf ist mir einschlägig populistisch.
2. Verdammte Empathie! Verdammte Seenotretter der Refugees! Sorry, das hängt so alles zusammen...
3. Sebastian Haffner war einst Springers Kältester Krieger, dann zur APO-Zeit Mitschreiber der Rebellion, heute tot. Ich würde sagen, ein typischer Wendehals.
Jemand der ins Exil gegangen ist, der schon in den 1930er Jahren sehr klarsichtige Bücher und Artikel geschrieben hat, nennst Du Wendehals? Interessant...
Du meinst also Sebastian Haffner sei ein Opportunist gewesen? War er dem linken Juste Milieu und Deiner Meinung linientreu genug? Da ziehe ich meinen Hut, Du hast eine Bewußtseinsstufe erreicht, die ich als alter Chinese nie erreichen werde noch will.

Die Fragen sind doch lieber Doglife:
  • Was sind denn Deine journalistischen Meriten?
  • Auf wie viele Veröffentlichungen kommst Du?
  • Und vor allem, woher beziehst diese geist-moralische Überlegenheit?
  • Hast Du schon einmal etwas von Haffner gelesen?

Der öffentlich-rechtliche Journalismus kann nur zwei Dinge:
1. Die Konservativen verteufeln und beschimpfen.
2. Den Geknechteten, Ausgebeuteten, Unterdrückten, Abgehängten, Geflohenen etc. mit Empathie begegnen.
Für beides braucht man keinen Funken Intelligenz. Haltung ersetzt das Denken. Der öff.-rechtl. Journalismus heute würde einen Sebastian Haffner als Nazi verleumden.
Jasmin nun übertreibe mal nicht. Auch wenn dich den Nanny-Journalismus und das betreute Denken der Öffis sehr kritisiere und der politische Standpunkt zumeist grün-rot ist. Vieles ist akzeptabel und entspricht journalistischen Standards. Doch vieles ist eben auch sehr tendenziell und unkritisch geworden. NGOs haben einen Heiligenschein, die Auswahl von Interviewpartner, im Zweifelsfall sind es Grüne oder Linke, ist schon heftig. Was einige Moderatoren so treiben, dass ist Parteipresse.
Ein Medium dass sich mit einer Zwangsabgabe von allen finanzieren lässt, unterliegt folgerichtig einem hohen Legitimationsdruck sowohl in politischer Neutralität, journalistischem Standard als auch der Qualität von Ficton-Programmen. Ich rede einmal nicht von den viel zu teuren Sportrechten. Das ist eben nur teilweise Geschmackssache. Im internationalen Vergleich ist die Fiction Produktion kaum wettbewerbsfähig. Der Output dieses gigantischen Apparats ist einfach zu gering. Eine überdimensionierte Verwaltung, ein Gremienunwesen, Doppel- und Dreifachstrukturen, exorbitante Pensionen verschlingen Unsummen. Am eigentlichen Produkt wird gespart.

Ich sehe nicht, dass das System mutig reformiert wird. So bleibt trotz des BVG-Urteils der Druck auf dem Kessel. Aber die Öffis machen sich lieber beim Ancien Regime Liebkind. Hier liegt das Problem.
 
#69
Das Problem der Öffis liegt auch darin, dass sie berechtigte Kritik, insbesondere die Benennung all der schief laufenden Entwicklungen wie in @Dr. Fu Man Chu #68 vorletzter Absatz beschrieben, als Majestätsbeleidigung und als Angriff auf die Demokratie definieren, dem man sich selbstverständlich niemals beugen werde. Und so kann nichts draus werden.
 
#70
Das Problem der Öffis liegt auch darin, dass sie berechtigte Kritik, insbesondere die Benennung all der schief laufenden Entwicklungen wie in @Dr. Fu Man Chu #68 vorletzter Absatz beschrieben, als Majestätsbeleidigung und als Angriff auf die Demokratie definieren, dem man sich selbstverständlich niemals beugen werde. Und so kann nichts draus werden.
Es ist eben die klasssiche Catch22-Situation. Aus dem Apparat selbst, der eben so selbstgefällig ist, kann man keine Reform erwarten. Die Geschichte lehrt, jedes reformunfähige System geht über kurz oder lang an seinen Grundwidersprüchen und der Reformunfähigkeit zu Grunde. Es ist nicht eine Frage des ob, sondern das wann. Auf jeden Fall glaube ich nicht, dass die jetzige Struktur von ARD/ZDF/DLR in Stein gemeißelt ist.

Ansonsten, einige sehr zutreffende Gedanken von Michael Jürgs, der sich wohl leider langsam in die ewigen Jagdgründe verabschieden muss: https://meedia.de/2018/08/01/der-be...ebskranken-alpha-journalisten-michael-juergs/
 

radiorosi

Gesperrter Benutzer
#73
Zu DLF, Bayern 2 und WDR 5:

Über unausgewogene Beiträge habe ich mich auch auf diesen Sendern schon geärgert. Außerdem haben sie relativ wenig Hörer und können somit kaum zur politischen Meinungsbildung breiter Massen beitragen. Wie die populäreren Wellen journalistisch aufgestellt sind, ist ja regional sehr unterschiedlich. In manchen Gegenden sieht es da sehr düster aus. Die meisten scheinen sich vor allem an Desinteressierte zu richten. Der Beitrag des öffentlichen Radios zur funktionierenden demokratischen Gesellschaft könnte jedenfalls deutlich größer sein.
Hier hört sich das nicht ganz so dramatisch an:

Zitat:
"Die ARD hatte bei der Veröffentlichung der gerade erschienen MA Audio 2018 IIgleich mehrfach Grund zum Jubeln. Außerordentlich erfreut zeigt man sich jedoch über die „Rekordwerte“ für die Informations- und Kulturwellen, die mit erstmals über sieben Millionen Hörern ihren Erfolgskurs fortsetzten: demnach entscheiden sich heute in Deutschland jeden Tag 7,2 Millionen Menschen für mindestens eines der einschlägigen Programme des öffentlich-rechtlichen Senderverbundes – was einen Zuwachs von 300.000 Hörerinnen und Hörern im Vergleich zur letzten Erhebung bedeutet. Die Tagesreichweite der ARD-Informations- und Kulturangebote stieg von 9,7 Prozent auf 10,2 Prozent."
https://www.radioszene.de/124324/nicole-nelhiebel-interview-bremen-zwei.html

Natürlich wirst Du mit Qualitätsjournalismus nie die Massen erreichen. Das sehe ich in jedem Kiosk. Da liegen ein paar Qualitätszeitungen mit überschaubarer Auflage und zig Schundtitel mit deutlich höheren Auflagen aus.

Und Du hast Recht, was den Journalismus, so es ihn überhaupt noch gibt, in den populären ARD-Wellen angeht: Hier müssten die Aufsichtsgremien Änderungen erzwingen.
 
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#74
Nur so am Rande; Im Grundgesetz steht nichts von einem fetten ÖR Zwangsgebühren System, welches notwendigerweise an der Willensbildung mitwirkt. Im Zeitalter eines technisch weitverbreiteten und demokratisierten Zugangs zu jeder Art von Informationen, gelten halt andere Regeln als nach dem Kriege. Aber es gibt auch interne Feinde der Akzeptanz des ÖR Rundfunks: Aktivistinnen mit zwanghaftem Einordnungswahn wie zB Frau Hayali sorgen eifrigst dafür, dass auch noch ein letzter Rest Glauwürdigkeit der Inhalte verloren geht. Übrig bleibt eine linke Filterblase und deren Fans, die das Medium bis aufs Messer verteidigen und nutzen. Hoffnungsschimmer: Das Problem der ÖR Geldvernichtungsmaschine löst sich ohnehin von allein: alle die mir einreden wollen, wie notwendig sog Qualitätsjournalismus für mich sein soll, mögen mit Menschen unter 30 über deren mediales Konsumverhalten sprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Leute die das ÖR Medium überhaupt nicht nutzen und nutzen wollen, dauerhaft bereit sein werden Gebühren zu zahlen. Damit ist die wirtschaftliche Grundlage hinfällig.
 
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radiorosi

Gesperrter Benutzer
#75
Übrig bleibt eine linke Filterblase und deren Fans, die das Medium bis aufs Messer verteidigen und nutzen. Hoffnungsschimmer: Das Problem der ÖR Geldvernichtungsmaschine löst sich ohnehin von allein: alle die mir einreden wollen, wie notwendig sog Qualitätsjournalismus für mich sein soll, mögen mit Menschen unter 30 über deren mediales Konsumverhalten sprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Leute die das ÖR Medium überhaupt nicht nutzen und nutzen wollen, dauerhaft bereit sein werden Gebühren zu zahlen. Damit ist die wirtschaftliche Grundlage hinfällig.
Sehe ich ganz anders. Diese Menschen werden älter und lernen irgendwann den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu schätzen.

Und vonwegen "linke Filterblase": Was sollen Journalisten, die ihre Arbeit ernstnehmen, denn anders sein als progressiv?
 
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