Veränderungen bei Bayern 1


Auf keinen Fall. Dann fehlt eine Stunde Aktualität plus die Nachrichten um voll und um halb. Außerdem ist B5 kein Wortprogramm, sondern ein Nachrichtenradio. Sie sind nur notgedrungen ein Wortprogramm. Würde man Nachrichten singen, wäre B5 ein Musikprogramm. Das Wortprogramm ist (war?) B2, das früher sogar mal Bayern 2 Wort hieß. Wenn, müsste der Gottesdienst dort laufen. Oder auf B5 plus, aber nicht im normalen B5. Wo sendet der hr Gottesdienste? Auf hr-info? Auf hr2? Neulich war ich froh, dass auf hr4 keine (mehr) kamen. Auf B1 sind sie heute aber auch falsch, das stimmt.

Programmplätze für die Kirche auf den Massenwellen ja, aber dafür gibt es ja heute sowas wie "Auf ein Wort", "Zuspruch" oder je nachdem wie es heißt. SWR1 und 4 morgens 5:57 und 6:57 z.B., B1 und B3 abends 21:57 und 22:57, WDR morgens auch jede Stunde auf einer anderen Welle (WDR4 8:55, ist das noch so?) und so weiter.
Doch, an Ostern gab es noch Gottesdienste auf hr-4
 
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Ist halt die Frage ob die Kirchen da mitmachen würden.
Ah ja, die berühmte Trennung von Regierung und Kirche im katholischen Gottesstaat Bayern, wo in keinem Klassenzimmer und keinem Gerichtssaal das Kreuz fehlen darf...
Seit wann bestimmt denn eig. die Kirche WO (welche BR-Welle) und WANN(Uhrzeit) ihre Inhalte gesendet werden? Ist der ARD-Rundfunk wohl doch nicht so unabhängig wie er gerne tut? wichtig ist doch nur DASS es läuft und im vorgegeben Umfang (Länge/Anzahl)???


Da fällt doch auch schonmal die "Gedanken zum Tag" weg oder werden vergessen. Oder wie neulich nachts das "Wort zum xyz-Tag" auf BR2 einfach mittendrin abgewürgt. Die Privaten packen ihre Kirchensendungen in die Nacht oder frühen Sonntagmorgen, wo es keinen stört. Damit es möglich niemand bemerkt.

Warum packt man die Radiokirche nicht zu BR Klassik (die spielen ja auch geistliche Musik) oder meinetwegen zu Bayern 2 ?
Woanders läuft das ja auch in den Kulturprogrammen (HR2, SR2). Man stelle sich das mal bei der Welle Nord oder MDR Sachsen vor...

Bei BR2 passt das am Besten hin, da dort auch Religionssendungen laufen, nämlich ev.Perspektiven und kath.Welt sowie "Shalom" an Feiertagen. Warum man aber immer noch die Doppelausstrahlung von ev.P. und k.Welt in BR2 und BR Heimat auferhält, weiß der Geier....
 
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Freunde, wo seid ihr eigentlich zuhause? Ein bißchen Allgemeinbildung darf man doch wohl voraussetzen, oder?

https://de.wikipedia.org/wiki/Bayern_2

"Nachdem im Oktober 1980 das Spartenprogramm Bayern 4 (2004–2009 Bayern 4 Klassik, seit 2010 BR-Klassik) auf Sendung gegangen war, hielten in Bayern 2 zunehmend reine Wortsendungen Einzug; schließlich wurde das Programm in Bayern 2 Wort umbenannt. 2003 kamen nach einer weiteren Programmreform in größerem Umfang wieder musikalische Inhalte hinzu. Bayern 2 erhielt den Namen Bayern 2 Radio. Seit dem 8. Oktober 2007 läuft das Programm wieder unter der Bezeichnung Bayern 2."
 
@RadioHead da wo ich herkomme antwortet man auf ne anständig gestellte Frage auch anständig und ohne arrogantem Klugscheisser Unterton. Aber in Mainz scheint die Mentalität wohl ne andere zu sein als in München...
Danke trotzdem für deine Antwort.
 
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Der hr sendet sonntags um 7.30 Uhr eine Morgenfeier auf hr2, an hohen kirchlichen Feiertagen gibt es dann Gottesdienste, früher auf hr1, nun auf hr4, die Christmette gibt es aber glaub ich bei hr2.

Die Morgenandachten, neudeutsch "Kirche in..." gibts beim WDR auch immer noch zu den gewohnten Zeiten (2 um kurz vor 6, 5 um kurz vor 7, 3 inklusive Choral um 10 vor 8 und 4 um kurz vor 9), lediglich 1LIVE sendet wesentlich kürzere Beiträge zu wechselnden Sendezeiten.
 
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Die Rundfunksender auch die Privaten müssen der christlichen Glaubensgemeinschaft ein paar Sendeminuten pro Tag einräumen.Früher gab es bei FFH am Sonntag Vormittag auch noch die Sendung Kreuz und Quer in Zusammenarbeit mit der christlichen Glaubensgemeinschaft.

Gegen die Worte zum Tag oder die Morgenandacht, wie sie früher beim NDR hieß ist nichts einzuwenden. Nur wirklich so stundenlange Gottesdienstübertragungen auf Bayern 1 an Feiertagen erscheinen schon sehr deplaziert und sehr herausgehoben gegenüber anderen Glaubensgemeinschaften.

Im Übrigen haben die anderen Religionsgemeinschaften bisher noch keine Übertragungskapazitäten im Radio an ihren Feiertagen.....also wenn schon Alle, oder gar keine .Da sollte man sich irgendwie mal einig werden.
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Persönlich bin ich der Meinung das Religion mit ihren Religionsausübungen ganz nah und persönlich in ihre lokalen Gemeinden,Gotteshäuser gehört und eher weniger in seichte Unterhaltungsprogramme des Rundfunks.
 
Ein interessanter Bericht, aber eigentlich auch eine Bankrotterklärung des BR.

Das erste Programm im Freistaat, also DAS Programm, das kulturell für Bayern stehen sollte, ist nichts anderes, als ein ausschließlich an der Quote ausgerichteter, vollkommen belangloser Formatdudler ohne auch nur den geringsten musikalischen Bezug zum Freistaat. Wer das nicht glaubt, darf sich gerne mal die Playlist des ersten Programms im Freistaat durchlesen.

Um das richtig einzuordnen, Bayern 1 ist kein Großstadtdudler, der sich gegen fünf identische Konkurrenten behaupten muß, er ist auch kein Privatprogramm, das ausschließlich von Werbeeinnahmen abhängig ist und es ist auch kein Programm, das auf eine bestimmte kleine Zielgruppe zurechtgeschnitten werden muß.
 
Ich habe in der letzten Woche auch ein paar Mal Bayern1 gehört. Das Programm ist genau so schrecklich wie das von NDR1 Niedersachsen. Beim NDR gibt es wenigstens noch eine moderierte Nachtsendung, auch wenn die Moderatoren nicht allzuviel von sich geben (dürfen). Die Frechheit bei beiden Stationen ist das Kürzen von Titeln, so etwas sollte verboten werden. Dies zeigt was für eine erbärmlicher Flachfunk die ÖRA-Stationen geworden sind. Das Geld was sie erhalten das sind sie beileibe nicht mehr wert. Für Programme wie die Obengenannten müsste der Hörer sogar noch Schmerzensgeld erhalten - sorry ich habe so eine Knolle auf diese elenden Flachfunker!
 
Ein interessanter Bericht, aber eigentlich auch eine Bankrotterklärung des BR.

Das erste Programm im Freistaat, also DAS Programm, das kulturell für Bayern stehen sollte, ist nichts anderes, als ein ausschließlich an der Quote ausgerichteter, vollkommen belangloser Formatdudler ohne auch nur den geringsten musikalischen Bezug zum Freistaat. Wer das nicht glaubt, darf sich gerne mal die Playlist des ersten Programms im Freistaat durchlesen .
Zugeben B1 und B3 sind zum Dudelfunk verkommen. Es gibt allerdings BR Heimat, Bayern 2 und BR Klassik. Warum man sich da so an die Zahl festmacht erschließt mir nicht. Es ist doch völlig wurscht ob nun das 1. BR Programm oder das 8. BR Programm, BR Heimat ist. Wichtig ist doch nur eins, das es überhaupt ein BR Programm gibt das in Mundart geführt wird und Bayerische Musik bringt, ob das nun die 1. 5. oder 8. Hörfunkwelle ist, ist doch völlig egal. Wenn mir nach Bayerischer Volksmusik oder tradimix ist, schalt ich BR Heimat ein, fertig. Auf Bayern 1 höre ich nur noch die Regionalnachrichten. Beim SWR ist es doch auch die 4. Welle die Regionaler zugeschnitten ist. BR ist ohnehin die einzige Anstalt die überhaupt sich eine Welle leistet wo einheimische Musik gespielt wird. Bei NDR gibt kein Programm das Plattdeutsche Lieder usw spielt.
 
Ich habe in der letzten Woche auch ein paar Mal Bayern1 gehört. Das Programm ist genau so schrecklich wie das von NDR1 Niedersachsen. Beim NDR gibt es wenigstens noch eine moderierte Nachtsendung, auch wenn die Moderatoren nicht allzuviel von sich geben (dürfen). Die Frechheit bei beiden Stationen ist das Kürzen von Titeln, so etwas sollte verboten werden. Dies zeigt was für eine erbärmlicher Flachfunk die ÖRA-Stationen geworden sind. Das Geld was sie erhalten das sind sie beileibe nicht mehr wert. Für Programme wie die Obengenannten müsste der Hörer sogar noch Schmerzensgeld erhalten - sorry ich habe so eine Knolle auf diese elenden Flachfunker!
Wen genau interessiert es, was du persönlich oder sonstjemand hier über irgendein 1er-Programm denkt? Fakt ist, dass B1 seit Jahren mehr und mehr Hörer an sich bindet und allein deshalb „das Geld“ wer ist, das „sie erhalten“. Und von „dem Geld“ werden im übrigen auch die Info- oder Spartenprogramme bezahlt, die kaum einer hört und die ich persönlich schrecklich finde. Interessiert aber zurecht auch keinen. Nimm dem BR das 1. und 3. Programm weg, hat er nen Marktanteil von 7%. Dann kommen die „wer braucht schon nen ÖR, wenn ihn keiner hört?!“-Rufe. Man muss die Masse erreichen, um Minderheiten bedienen zu können und sich (wenn manche es so sehen) Klasse leisten zu können. Kapieren die meisten hier aber nicht.
 
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AntenneBayern123:
Bitte entschuldige untertängist dass ich es gewagt habe das zu machen wozu ein Forum auch ist - meine Meinung gepostet. Es ist ja schön dass du für diesen Flachfunk so zu haben bist - ich vermag es aber nicht einzusehen für diesen Schrott zur Kasse gebeten zu werden. Ein öffentlich-rechtlicher Sender der Titel kastriert und gefühlt immer die gleichen 50 Titel spielt, der kann nicht verlangen von der Allgemeinheit finanziert zu werden. Das sollten sie den privaten Dummfunkern wie Antenne Bayern oder Antenne Niedersachsen überlassen.
 
Man muss die Masse erreichen, um Minderheiten bedienen zu können und sich (wenn manche es so sehen) Klasse leisten zu können. Kapieren die meisten hier aber nicht.
Dennoch darf bei einem öffentlich-rechtlichen Programm Masse nicht ausschließlich zu Lasten der Qualität gehen. Und niemand würde es dem BR anlasten, wenn sein erstes Programm nur noch 800.000 Hörer hätte, statt etwas über einer Million, dafür aber wieder ein Programm senden würde, für das man sich als "Sponsor" des Bayerischen Rundfunks nicht schämen müßte. Abgesehen davon ist längst nicht bewiesen, dass ein Programm mit mehr musikalischem Regionalbezug (sprich: Mehr als ein deutschsprachiger Titel pro Stunde, und das auch noch meist von einem Interpreten, der nicht aus Bayern stammt) wirklich zu einem dramatischen Einbruch der Hörerzahlen führen würde.

Und last but not least könnte man mit einem breiter aufgestellten ersten Programm das eine oder andere Spartenprogramm wieder einstellen, weil dessen Inhalte im Hauptprogramm mit aufgehen, was eine echte Win-Win-Situation wäre.
 
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