Vergabe der UKW Frequenzen 93,6 MHz und 105,5 MHz


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#1
Weiteres Verfahren zur Vergabe der UKW Frequenzen 93,6 MHz und 105,5 MHz
Der Medienrat hat die Antragsteller auf die Frequenzen 93,6 MHz und 105,5 MHz angehört. Der Medienrat will über die Vergabe in seiner nächsten Sitzung am 3. März 2003 entscheiden.

:cool:
 
#3
Habt ihr schon gesehen, was für saftläden sich teilweise beworben haben?
<a href="http://www.sfmediasite.de/sfmediasite/ausschreibungen/deutschland/berlin/2003_berlin_936_1055.php" target="_blank">http://www.sfmediasite.de/sfmediasite/ausschreibungen/deutschland/berlin/2003 _berlin_936_1055.php</a>

Einiges ist ganz interessant, anderes zum totlachen <img border="0" title="" alt="[Winken]" src="wink.gif" />

Greetz,
Stinger

-&gt; <a href="http://www.radiowebcams.de" target="_blank">RADIOWEBCAMS.de</a>
 
#4
Bei 100,6 (Thimme) hatte der Medienrat noch am selben Nachmittag nach der Anhörung entschieden, das Thimme die Frequenz behalten kann. Warum braucht es denn jetzt so lange? Die Anhörung war am Dienstag Mittag durch. Warum hat der Medienrat nicht sofort am Nachmittag entschieden? Heißt das,105,5 wird neu lizensiert?
 
#5
Und was denkt ihr: Wer hat chancen auf eine Frequenz in Berlin/ Brandenburg: Der offene Kanal? Oder doch eher Mega, Jam oder Sunshine - oder jemand ganz anderes?? Vieleicht Bob Geldorf mit seinem Rockradio...
 
#6
Ich kann nur sagen, was ich für klug halte:
Der Medienrat hat mit der Entscheidung damals für faz-businessradio schon eine Fehlentscheidung getroffen und ein nicht funktionierendes Geschäftsmodell eines branchenfremden Verlages bevorzugt vor Anbietern wie etwa Focus-Radio, die hinter sich wenigstens mit Burda Broadcast ein erfolgreiches Radiounternehmen (Antenne Bayern, BB Radio usw) hatten.

In der deutschen Radiolandschaft gibt es zu viele unprofessionelle Anbieter. Das ist auch den Landesmedienanstalten geschuldet, die einen Vielfaltskult betreiben und in der Vergangenheit immer wieder unprofessionelle Anbieter bevorzugt haben, um Vielfalt auf der Anbieterseite zu gewährleisten.

Nun sind wir in einer Phase der Konsolidierung. Es wäre wirtschaftlich klug, jetzt das Motto "Vielfalt um jeden Preis" durch das Motto "Wirtschaftliche Sicherheit geht vor" zu ersetzen. Das wäre übrigens auch gut für die vielen engagierten Mitarbeiter, die viel Schweiß und Herblut in Radioprojekte investieren und dann wieder arbeitslos werden, weil eine unprofessionelle Mutter oder ein schlechtes Management die Sache versaubeuteln.

Aber werden die Landesmedienanstalten wirklich auf die Linie "Wirtschaftliche Sicherheit geht vor" umschwenken? Diese Gremien sind oft selber von Amateuren besetzt und sie wollen lieber wieder einen bunten Vogel lizensieren als irgendetwas unterstützen, dass nach Konzentration im Radiobereich aussieht.

Die mabb hätte das Zeug, ein vernünftiges Signal in diese Richtung zu geben. Sie hat das mit Abstand professionellste Personal (Benda, Nowotny, Rexin, Hammerstein usw.) und muß den härtesten Markt in Deutschland betreuen. Ich fände es sehr ermutigend, wenn die jetzt dahingehend entscheiden würden, dass ein professioneller Anbieter (Burda, RTL o.ä.) eine der beiden Frequenzen bekäme.

Jeder weiß: Konzentration in bestimmten Maß tut dem Markt gut. Es wird Zeit, dass unser Schicksal, also das der Radiomacher, nicht länger in den Händen amateurhafter Gesellschafter liegt. Das tut auch dem Medium Radio gut. Nur große Gesellschafter können sich auch Spartenprogramme jenseits von AC leisten (also Wortprogramme, Fromate für Ältere, Klassik, Jazz usw.),weil sie Synergien im Vertrieb und in der Verwaltung/ im Marketing haben.

Vieleicht setzt ja die mabb in diese Richtung ein Signal.
 
#7
Begrüßung !

Kollege(in ?) Dudelhuber, guter Gedanke, gute Ansätze, aber ...
auch die vermeindlich "Großen" haben schon Dinge
in den Sand gesetzt, oder ? Von Lizenrückgaben , oder Entlassungswellen usw. ist doch nicht selten zu hören. Ob ein weiteres (teil-)automatisiertes
Hitformat zusätzliche Arbeitsplätze schafft, würde ich mal so nicht unterschreiben. Und
sog. Spartenprogramme sind, gemessen an der Erwartungshaltung "Großer",kommerziell auch nicht unbedingt so lukrativ und daher lohnenswert. Es scheint also, auch diese Variante bietet keine wirkliche Sicherheit. Ob die MaBB soooo kompetent mit den angeführten Herren ist, würde ich auch gern mal in Frage stellen. Mit Ausnahme der Herren Rexin und Nowottny ist - soweit ich weiß - keiner in/aus den Medien. Zudem sind die "aktiven" Tage dieser Herren, speziell die des Herrn Rexin auch schon etwas länger her. Nicht das dies ein Maßstab sein sollte, aber inwiefern dieser Rat der Medien am zeigenössischen Mediendasein wirklich teilnimmt, darf vor dem Hintergrund einiger früherer Entscheidungen, zumindest bezweifelt werden.
Wie würdest Du denn entscheiden, wenn Du Mitglied des Medienrates wärst und zugegeben, auch schon früher bei großen und kleinen Anbietern ins Klo gegriffen hättest ? Prinzipiell ist in der Region
das Wesentliche schon vorhanden, bleibt also nur der Gang in die Programmvielfalt. Und das bedeutet zumeist "Sparte". Und die "ganz Großen" wollen ( so hört man, bzw. kann es aus den Anträgen lesen ) nunmal eher "Masse", möglichst 14-49, erreichen. Also, wo liegt die Lösung.
Eine nicht ganz leichte Aufgabe. Oder gibt es da
doch noch ein Massenformat, was nicht genannt wurde ? Na ? Los Ihr Profis, Eure Meinung !

Gruß in die Runde

BBT
 
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