Vieles neu beim rbb (Radio) 2019


Nach Dörti Dani, Mola Adebisi (bisher erst 1 Mal?) sowie Mousse T. moderierte nun Sebastian Krumbiegel von den Prinzen am Samstag 17-19Uhr auf rbb 88.8. Der Reiz, den die Sendung "Die Sendung" dienstags auf radioeins mit einer eigenen Musiknote und viel Moderation ausmacht, fällt da allerdings leider aus. Wenn man nicht wüsste, dass er moderiert, würde man keinen Unterschied wahrnehmen.
 
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Relativ neu ist der Podcast „Die erzählte Recherche“ vom INFOradio, mittlerweile gibt es 7 Folgen.
Sehr interessant ist das Thema Der rbb und Cottbus, hier nachzuhören:


https://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net...d256_25b606db-9c14-406c-887c-25620f0c7866.mp3

Link Podcast allgemein:

https://www.inforadio.de/podcast/feeds/die-erzaehlte-recherche/die-erzaehlte-recherche.html

und das ist die TV-Sendung, die häufiger erwähnt wird:

https://www.rbb-online.de/wirmuessenreden/videos/kohleausstieg.html
 
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Das Kulturradio hat ziemlich genau 0 Hörer. Das ist sogar für ein Kulturprogramm zu wenig. Ich meine vor allem, dass es keinerlei Relevanz im kulturellen Diskurs von Berlin und Brandenburg hat und das kann so nicht akzeptabel sein. Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht. Klassik als einzige musikalische Kultur zu präsentieren ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Wenn es aber Klassik sein soll, dann sollte dringend eine Ausrichtung ala B4Klassik erwogen werden.
 
Man hat es beim rbb endlich geschafft, den aktuell laufenden Titel mit Interpret im Radiotext (UKW) anzuzeigen.
Ach, auf UKW war das auch nicht dabei? Hatte ich mangels RDS-tauglichem UKW-Tuner in Berlin nie verfolgt (wäre aber mit dem DAB-Stick und der FMplayer-Software gegangen). RDS-Daten sind nämlich auch seit kürzlich auf DVB dabei. 14,5 Jahre nach Inbetriebnahme des Hörfunktransponders...

Auf DAB ging das doch schon lange, oder? Die Metadaten waren also zumindest vorhanden.

Klassik als einzige musikalische Kultur zu präsentieren ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
Dabei hat gerade der RBB ja noch am ehesten Elemente der Popkultur auf Radio Eins, wenngleich in einer akustischen Darreichungsform, die einem Schweinetrog gleich kommt und dazu ziemlich verklingelt ist mit allerlei nervigen Soundelementen. Aber der RBB hat es - der MDR hat so etwas nicht, der hr hat es nicht, der SWR hat es nicht, der BR hat ein wenig auf Bayern 2.

Ich hatte beim Lesen von "Was erwarten Sie von einem guten Kulturradio? " schon dieses komische Gefühl: das lässt sich nicht in einem Programm abbilden. Es wird immer ein fieser Kompromiss sein. Klassik-Hardliner verachten alles, was nicht "Klassik" ist (auch den Jazz, teils auch Wort). Manche sind etwas offener und lassen wenigstens noch Lesungen auch Werken der Weltliteratur zu. Andere wünschen einen fluffigen, lulligen Mix wie auf MDR "Kultur", wieder anderen stülpt sich dabei der Magen nach oben in die Speiseröhre. Die Lösung kann eigentlich nur heißen: alle öffentlich-rechtlichen Programme sollten kulturell anspruchsvoll sein - auch die Popwelle, zumindest am Abend mit der Musikkultur, aber tagsüber auch beim gediegenen Wortinhalt. Das wäre ein Auftrag für die ganze ARD, einfach wieder auf allen Wellen anständiges Radio zu machen.
 
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Neu bei RBB 88.8 ist Nadine Kallenbach. Im Sendeschema taucht sie (noch) nicht auf, aber ich habe sie dort gestern gehört und war sehr positiv überrascht, das war eine sehr erfrischende Moderation, die man nur selten im deutschen Radio hört und vielleicht auch schon längst nicht mehr erwartet, vorallem nicht auf diesem Sender.
 
Das ist wirklich mal eine interessante Persönlichkeit. Die kommt nämlich ganz schön rum die junge Dame: Eventmoderation, Instagram, Promi-Interviews, Nominierung für den Radiopreis, war bei Energy in Berlin UND Sachsen, Jump, bei Sputnik ist oder war sie auch (erste Erwähnung 2015):

https://www.nadinekallenbach.com/vita/
https://www.rbb888.de/team/mitarbeiter/nadine-kallenbach.html
https://www.sputnik.de/team/sputnik-team-nadine-kallenbach100.html
http://www.moderatorenxxl.de/moderatorinnen/nadinekallenbach/nadinekallenbach.html

Und das als frischgebackene Mutter, Respekt! Ich frage mich ob und wann die Frau mal schläft? :eek: :cool:
 
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Neu bei RBB 88.8 ist Nadine Kallenbach. Im Sendeschema taucht sie (noch) nicht auf, aber ich habe sie dort gestern gehört und war sehr positiv überrascht, das war eine sehr erfrischende Moderation, die man nur selten im deutschen Radio hört und vielleicht auch schon längst nicht mehr erwartet, vorallem nicht auf diesem Sender.
sie ist schon einige Wochen dabei, auch heute moderierte sie von 10-13Uhr ☺️
 
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Ich glaube sie moderiert nur am Wochenende, dann sind aber wohl 2 von den 3 Radiosendern aufgezeichnet. Bei RBB 88.8 am Samstag war sie live, während die Dörti Dani Show im Anschluss ein schnell eingesprochenes VT aus dem Automaten war. Da fehlte einfach jegliche Dynamik. Das muss eigentlich nicht sein. in den 80er Jahren wurde viel aufgezeichnet. Man hört es einfach ob es eine aufgezeichnete Sendung ist oder VT. Meiner Meinung nach ist Voice-Tracking eine Perversion des modernen Radios. Vielleicht viel mir deshalb die Sendung beim RBB 88.8 mit Nadine Kallenbach so positiv auf. Live, lokal und lebendig.
 
Da an 88acht nichts mehr erkennbar öffentlich-rechtlich ist, passt da doch alles hin, was nicht erkennbar öffentlich-rechtlich ist. Betrifft auch andere Namen, die in diesem Thread unlängst gefallen sind.
 
Es geht nicht um das Alter eines Protagonisten, sondern sowohl um seine Wirkung, als auch seinem beruflichen Image. Beides ist offenbar aus Sicht der Entscheider einer "Verjüngung" zuträglich.

Meine Prognose: Wird wie bei bisherigen und ähnlichen Unterfangen nicht greifen.
 
Jeder tut halt was er für richtig hält. Mich hat der RBB 2011 als Hörer verloren, als sie diesen Schweinesound auf die Digitalwege aufgeschaltet habe. Und letztlich hat mich der RBB damit von meiner langjährigen Popradio-Phase geheilt - da kann ich ihm ja sogar dankbar dafür sein.
 
Boah, was hat Radio 1 für einen miesen Klang... Höre den Sender dank Überreichweiten gerade über DAB Plus, aber das, was dort auf die Antenne gegeben wird, ist grottig. :thumbsdown:
Also ich find das rbb Processing noch verhältnismäßig angenehm, im Vergleich was der MDR auf DAB so rausbläßt. Das ist wirklich indiskutabel für eine große ÖR Anstalt. Dagegen sind sogut wie alle rbb Wellen so ziemlich sauber im Klang (klar an den HR kommen die auch nicht ran, der spielt in ner ganz anderen Liga)

Besonders bei rbb Kultur hat es mich überrascht dass sie trotz 96kbps noch einen wunderbaren voluminösen Klang haben der einigen 112-120 kbps Programmen ebenbürtig ist. Der klangliche Unterschied zum MDR ist da riesig trotz "nur" 8kbps mehr Bruttobitrate.
 
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