Vieles neu beim rbb (Radio) 2019


Die Programmänderungen im Radio kamen ja schon im Februar 2019 (Tagesprogramm; Abend- und Nachtprogramm Februar 2017, Nachtversorgung Juni 2018) und das oben beschriebene hätte laut den damaligen Pressemitteilungen schon viel früher passieren sollen. Jetzt warte ich nur noch auf den megakrassen Lateline-Nachfolger, den Ingmar Stadelmann letztes Jahr im Blue Moon angekündigt hat. Sollte eigentlich im Januar 2020 losgehen. Ich warte! Corona kann nicht schuld daran sein... :)
 
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Das Logo scheint seit heute offiziell im Umlauf zu sein. Bei allem Respekt, aber das ist.... nun ja, glatt gebügelte Sender haben halt auch langweilig glattgebügelte Logos. Aus meiner Sicht rausgeworfenes Geld.

Hier steht alles über den Relaunch vom neuen "fritz vom rbb".
So sieht das die große Version des Logos aus (die Zugehörigkeit zum rbb erscheint ihnen nun wichtiger zu sein):
Anhang anzeigen 17748
Irgendwie hab ich das in ähnlicher Form schon mal so gesehen. Sonderlich originell find ich das Fritz Logo jetzt nicht, da wäre sicher mehr drin gewesen. Schade.
epfrgelb.jpg frkl.jpg
 
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Der gesamte PR-Text über den sog. Relaunch von Fritz, welcher bei Satellifax zu lesen ist, klingt für mich irgendwie merkwürdig. Muss man, um das cool oder zumindest ansprechend zu finden, aus Berlin sein oder was genommen haben?
Fazit: Alles Gewohnte bleibt wie es ist aber es wird doch irgendwie besser weil digital und Mobil. Aber eigentlich gibt es ja schon Erfolge davon zu vermelden...🤪
 

Guess who I am

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Hallo zusammen,

ich hatte die Diskussion über Firmengeflechte und Werbungsvermarktung unter dem Dach öffentlich-rechtlicher Sender in einen Extra-Thread ausgliedern wollen. Dabei ist es aus für mich bislang nicht nachvollziehbaren Gründen zum unwiederbringlichen Verlust einiger Beiträge und zu einer nachträglich kaum korrigierbaren Vermischung von Inhalten gekommen. Ich bitte daher darum, hinter dem Verschwinden der Beiträge nicht zu vermuten, das Thema oder die Kritik am ö.r. System passe uns nicht. Ihr könnt selbstverständlich gern einen neuen Thread eröffnen und die o.g. Diskussion dort nochmals anstoßen.

Sorry und viele Grüße
Guess
 
Die Programmänderungen im Radio kamen ja schon im Februar 2019 (Tagesprogramm; Abend- und Nachtprogramm Februar 2017, Nachtversorgung Juni 2018) und das oben beschriebene hätte laut den damaligen Pressemitteilungen schon viel früher passieren sollen. Jetzt warte ich nur noch auf den megakrassen Lateline-Nachfolger, den Ingmar Stadelmann letztes Jahr im Blue Moon angekündigt hat. Sollte eigentlich im Januar 2020 losgehen. Ich warte! Corona kann nicht schuld daran sein... :)
Seit ein paar Wochen läuft der BlueMoon neben Fritz auch auf You fm. Ich denke das soll der megakrasse Lateline Nachfolger sein.
 
Seit ein paar Wochen läuft der BlueMoon neben Fritz auch auf You fm. Ich denke das soll der megakrasse Lateline Nachfolger sein.
Ich will jetzt nichts Falsches sagen, aber ich meine mich daran zu erinnern, dass Ingmar Stadelmann in einer Blue Moon-Sendung darüber gesprochen hat, dass der Blue Moon in ungewisser Zukunft im Internet mehr Präsenz zeigen soll.
Ingmar oder auch Claudia Kamieth streamen inoffiziell den Blue Moon ja schon auf Instagram oder YouTube, aber es soll meines Wissens nach ein wenig professioneller werden, also mit eigenem YouTube-Kanal usw.
 
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Das dürfte daran liegen das Kuttner, Ex-Sprechfunk bzw. Bluemoon-Talker per Radio1 seit etlichen Wochen vormacht, dass es funktioniert. Der läuft nicht parallel im Hauptprogramm, sondern nur ausschließlich über die Social-Media-Kanäle. Eine entsprechende Resonanz wäre also vorhanden.
 
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Und so sieht man das neue Fritz-Logo in einer anderen Bubble:

Zitat von designtagebuch:
Gerade für einen Radiosender mit vorwiegend junger Zielgruppe und vergleichsweise häufig wechselnden Formaten und Angeboten ist es wichtig, regelmäßig zu hinterfragen, ob der visuelle Auftritt noch zeitgemäß, adäquat und passend ist. Wenn man bedenkt, dass das Vorgängerlogo älter ist als Facebook, zumindest die grundlegende Idee mit dem gespiegelten „F“ ist älter, dann wird deutlich, dass eine Überprüfung und Anpassung des Designs überfällig gewesen ist.

Die deutlich prominentere Einbindung des RBB-Logos, formal grundsätzlich wenig zu beanstanden, ist freilich etwas, was Stammhörern nicht gefallen dürfte. Denn mit der stärkeren Gewichtung des RBB-Brandings wird der „Machtanspruch“ der Landesrundfunkanstalt offensiver artikuliert. Ein Drittel der Fläche des Fritz-Logos wird von der RBB-Kachel beansprucht! Auf der visuellen Ebene schlüpft die Jugendwelle Fritz also stärker als bisher unter die Fittiche des RBB. Eine Identifikation mit Fritz wird der vorwiegend jungen Zielgruppe, die traditionell jeglichem Obrigkeitsgebaren eher ablehnend gegenübersteht, somit erschwert. Eine derart großflächige Abbildung des RBB-Logos erscheint mir für eine Marke wie Fritz wenig sinnvoll, zumal, wie etwa im Webauftritt (Screen), die Darstellung des RBB-Logos redundant ist.
 
Gerade für einen Radiosender mit vorwiegend junger Zielgruppe und vergleichsweise häufig wechselnden Formaten und Angeboten ist es wichtig, regelmäßig zu hinterfragen, ob der visuelle Auftritt noch zeitgemäß, adäquat und passend ist. Wenn man bedenkt, dass das Vorgängerlogo älter ist als Facebook, zumindest die grundlegende Idee mit dem gespiegelten „F“ ist älter, dann wird deutlich, dass eine Überprüfung und Anpassung des Designs überfällig gewesen ist.
Wenn diese Logik stimmen würde, müßte Coca Cola längst in der Versenkung verschwunden sein. Deren Logo gibt es seit 1886 und wurde im Laufe der Jahre ganze 8 mal verändert, allerdings immer nur so minimal, das man es kaum wahrnehmen konnte. Und trotzdem war es immer zeitgemäß adäquat und passend. Und was ist das überhaupt für ein Argument, dass das Vorgängerlogo älter war als Facebook? Wird Coca Cola nur von Rentnern getrunken? Der rbb hat ohne jede Not ein über Jahre aufgebautes Markenlogo zerstört. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Was das neue Logo suggeriert ist die komplette Absage an die Werte und Inhalte des alten Radio Fritz. Das ist die psychologische Botschaft, zumindest aus visueller Sicht. Und das ist gelinde gesagt hochnotpeinlich.

Denn mit der stärkeren Gewichtung des RBB-Brandings wird der „Machtanspruch“ der Landesrundfunkanstalt offensiver artikuliert. Ein Drittel der Fläche des Fritz-Logos wird von der RBB-Kachel beansprucht! Auf der visuellen Ebene schlüpft die Jugendwelle Fritz also stärker als bisher unter die Fittiche des RBB. Eine Identifikation mit Fritz wird der vorwiegend jungen Zielgruppe, die traditionell jeglichem Obrigkeitsgebaren eher ablehnend gegenübersteht, somit erschwert.
Und das kommt dann raus, wenn mutmaßliche Diplom-Psychologen mit Wertevorstellungen aus den 50er Jahren Erklärungsversuche artikulieren. Dass das "Mutterunternehmen" im Logo einen gewissen Platz findet, ist so ungewöhnlich nun nicht. Das gibts bei anderen Marken auch. Zugegeben, über die Größe ließe sich jetzt streiten, aber das sind nur rein optische Aspekte, welche nicht mal im Ansatz das auslösen, was hier suggeriert wird. Wir leben wie erwähnt, nicht mehr in den 50ern. Was die "Obrigkeitsgebahren" angeht, beißt sich die Theorie ohnehin mit der Praxis, denn wo eckt den Fritz noch an? Wo ist Fritz noch anders als die Anderen? Wo genau ist die alte Rebellion des alten Programms geblieben? Das neue Logo ist nur die konsequente Weiterführung dessen, was der rbb seit geraumer Zeit auf (fast) allen seinen Wellen betreibt - nette, freundliche Durchhörbarkeit, je nach Zielgruppe mal mehr mal weniger gekünstelt spaßig und musikalisch angepaßt. Die wenigen frechen Lichtblicke finden im Grunde nur noch bei Radio 1 statt, Stichworte Kuttner und Wosch. Das ist die Realität.

Die Kommentare darunter sprechen für sich. Der Autor scheint in seiner "Bubble" so ziemlich allein auf weiter Flur zu sein.
 
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Heute werden alle Logos so kreiert, dass sie bei Facebook und Co. super aussehen, dass sie sich in diesem kleinen Kreis oder Quadrat super darstellen lassen. Wie wird Fritz da dargestellt? Als RBB_F? (habe noch nicht nachgeguckt) Wie war es früher? Das gespiegelte F? (würde völlig reichen, wäre absolut perfekt)

Ich stimme dir aber zu. Der Charme des alten Logos, das freche, das gegen den Strich gebürstete, alternative, anti-mainstreamige, "anderse", ist spätestens jetzt völlig weg. Der Logowechsel 2007 war schon ein Rückschritt (ich habe immer leise geweint...), das jetzt ist sein Tod. Mir sagt das Logo: "Du bist zu alt, du gehörst hier nicht mehr dazu, wir sind nicht mehr dein Lieblingsradio von vor 25 Jahren, ciao! Wir machen jetzt Radio für zuckersüße Millennials und du bist kein Teil davon." (was zugegebenerweise ja auch stimmt, trotzdem bin ich by heart immer noch einer von euch und keinesfalls bei den Radiowellen zuhause, zu denen ich altersmäßig eigentlich gehöre. Auch wenn die manchmal die bessere Musik spielen, das stimmt!)

Und eine (so große) Dachmarke brauche ich im Jugendradio nun wirklich nicht. Dann kann man den Sender ja gleich RBB4 (ex-Radio 4 U) nennen. Beim N-Joy-Logo graut es mir schon seit 2001. Das optisch beste Logo war das alte UnserDing-Logo, aber auch das wurde ja völlig zerstört.
 

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Das N-Joy Logo ist ja langweilig im NDR Standardlook. Da ist überhaupt nichts junges dran. Dahin bewegt sich der RBB bei Fritz nun auch hin. Vorne direkt das bekannte RBB Halbtrapez wie es jetzt bei jedem Logo zum Einsatz kommt. Unterscheiden tun sich damit nur noch die Logos von YOU FM PULS SPUTNIK und DASDING vom restlichen Angebot dieser Rundfunkanstalten. Bei YOU FM wirkt es gleich wie ein Privatsender. Nur DASDING markiert durch die >> noch den Bezug zum SWR.
 
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