Viva Radio


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#1
Die Telekom führt derzeit Tests auf Mittelwelle 855 kHz (Standort Nordkirchen) aus. Angeblich sollen ja dort ab Ende Oktober Viva Radio (6 - 19 Uhr) und Power Radio (19 Uhr - 6 Uhr) starten. Über die zweite Mittelwelle 702 KHz in Jülich konnten bislang noch keine Testsendungen gehört werden.
 
#4
Naja, das mit den 50km ist jetzt stark generalisiert. Bei MW spielen da viele Faktoren eine Rolle.
Nachts, wenn die Raumwelle aktiv ist, sind die Sender trotz geringer Leistung in ganz Europa zu hören, so lange die Frequenz frei ist.
Das ist sie meistens natürlich nciht, daher wird sie auch im Nahbereich durch andere Sender überlagert.
Dann kommt es auf den Empfänger an, gute AM-Empfänger sind eine Seltenheit in Otto Normalteenies Haushalt und wenn nebendran der PC läuft, der Fernseher an ist und noch n paar Halogentrafos ihren Dienst tun, dann brummts sowieso nur noch...dann hilft halt nur in den Wald rauszufahren. Das sollte man vielleicht der Zielgruppe als Tip geben (damit sie mal was anderes sehen)...aber mit Kopfhörern bitteschön, um die Natur zu schonen!
Naja, n paar QSL-Cards dürfte die Redaktion schon zu verschicken haben. Solche Nationalprogramme mit 5kW sind in Übersee immer beliebte "Catches"!
 
#5
Stimmt! Analoge Mittelwelle ist was für Tagsüber. Nachts muss man schon eine freie Frequenz haben (wie z. B. Mega Radio auf 1431 kHz), dann ist der Empfang prächtig. Was aber dazu führt, dass man bei Einbruch der Dunkelheit u. U. die Frequenz wechseln muss, um das Programm weiter zu hören. Auch nicht sehr benutzerfreundlich. Und was die Interferenzen durch diversen Elektrokram betrifft, ist MW natürlich unendlich störanfälliger als UKW. Das wird sich erst mit der Einführung von DRM ändern, auch wenn hier die Qualität immer noch nicht unbedingt mit UKW vergleichbar ist. Aber ehrlich gesagt, wer etwa RTL Radio über UKW-Kabel hört, der wird feststellen -- deren Sound ist so unglaublich schlecht, dagegen ist das holländische Radio 10 auf MW 675 kHz schon fast eine Wohltat für die Ohren. Übrigens ein gutes Beispiel für annehmbare Qualität auf der analogen MW.

Es hängt auch viel vom verwendeten Empfänger ab. Meist reicht es auch schon, das Radio etwa 2 m von der Störquelle weg zu stellen, und das Brummen ist weitgehend unhörbar.
 
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