Vorräte für den Katastrophenfall anlegen


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#28
Ja, das ist immer das Totschlag-Argument die Nato hat sich ja so stark ausgedehnt und bedroht das arme wehrlose Russland. Dabei wird eines immer vergessen die osteuropäischen Länder haben sich alle FREIWILLIG der Nato angeschlossen und dort wurden, bis jetzt, nie grössere Truppenkontigente stationiert. Ein wirkliche Bedrohung von Russland durch die Nato-Ausdehnung ist doch ein Hirngespinst. Die NATO kann sich selbst kaum verteidigen, geschweige denn einen Angriffskrieg gegen Russland führen. Seit der Annexion der Krim und der Unterstützung der "Separtisten" im Osten der Ukraine haben wir tatsächlich eine andere Situation. Russland hat grössere Truppenkontigente in den Westen seines Landes verschoben und damit das militärische Gleichgewicht in Europa nachhaltig gestört. Was Putin vorhat oder nicht vorhat, weiss kein Mensch, da dieser unberechenbar ist.

Wenn man jetzt hingeht und Russland in der Opferrolle sieht, macht man doch den Bock zum Gärtner. Aber das ist ein Thema was sehr kontrovers diskutiert wird. Trotzdem sollte man nicht verkennen, dass die Zeiten der friedlichen Revolutionen vorbei sind und es durchaus eine militärische Bedrohungslage geben könnte. Zummindest ist diese nicht mehr gänzlich auszuschliessen. Die muss noch nicht mal militärisch sein, Stichwort hybride Kiregsführung.

Das war 10-20 Jahren noch völlig anders.
 
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#29
Das hat uns dieser Planet als Hausaufgabe mitgegeben.
Oh Gott. Geht noch mehr Betroffenheitslyrik...?
sowohl bei @Radiowaves, als auch bei @Radiokult bin ich mir ziemlich sicher, dass die beiden bereits einen Super-GAU miterlebt haben
In Deutschland? Da muß ich wohl in der Tat zu jung sein...
Zitat von ???:
Für Gesamteuropa schätzte Elisabeth Cardis 2006 ab, dass bis 2065 mit etwa 16.000 Schilddrüsenkrebserkrankungen und 25.000 sonstigen zusätzlichen Krebserkrankungen zu rechnen ist
Also rund 41.000 zusätzliche Krebsfälle innerhalb von 60 Jahren. Kling gewaltig, ist es aber nicht - im Gegenteil: Bei jährlich rund 3,2 Millionen Krebsneuerkrankungen in Europa (ganz Rußland inbegriffen) ist das nicht mal statistisches Grundrauschen. Selbst wenn es 41.000 zusätzliche Krebserkrankungen pro Jahr wären (was aus dem Wortlaut nicht hervorgeht), wäre dies ein Anstieg um gerade mal 1,28 Prozent, was innerhalb der natürlichen Schwankung liegen dürfte.
 
#30
Du hast ein kleines Wörtchen überlesen, obwohl Du es selbst in der Folge schriebst. Absicht?
Für Gesamteuropa schätzte Elisabeth Cardis 2006 ab, dass bis 2065 mit etwa 16.000 Schilddrüsenkrebserkrankungen und 25.000 sonstigen zusätzlichen Krebserkrankungen zu rechnen ist
Die natürliche Schwankung liegt, laut Forschern, bei unter einem und nach genanntem Super-Gau bei bis rund 1,1 Prozent. Nur in Gebieten die stärker belastet sind können Krebserkrankungen häufiger auftreten.

In Deutschland? Da muß ich wohl in der Tat zu jung sein...
Mir ist neu, dass radioaktive Wolken an der Grenze Halt machen. Aber das dachte man sich auch damals in Frankreich und gab in den Tagen, als hierzulande bereits die ersten Warnungen wegen erhöhter Radioaktivität - ebenfalls zu spät - raus waren, überhaupt keine Meldung heraus.
 
#31
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#36
Wie ich immer sage: Man muß das Forum komplett lesen. Denn wir haben fast alles zu diesem Themenkomplex längst "durchgenommen". Ich gehe daher immer davon aus, daß auch Ihr das getan habt. Nicht? Keine Hausaufgaben erledigt? Okay...


Der "wahrscheinlichste Katastrophenfall" für Deutschland ist nach Aussagen des Innenministers ein längerfristiger Stromausfall.
Damit hat er aber nicht unrecht. Ohne Strom - über mehrere Tage - bricht in DE praktisch alles zusammen. Und es ist ja nicht so, daß wir das hier in den radioforen nicht schon längst wüßten. Ich habe damals nicht ohne Grund einen Arbeitsbericht des TAB (siehe unten) verlinkt. Hier im Forum kann sich also wirklich niemand mit den Worten "Das habe ich nicht gewußt!" rausreden!

http://www.radioforen.de/index.php?...ernstfall-wie-was-wo.24187/page-7#post-716547

TAB)
Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) ist eine selbstständige wissenschaftliche Einrichtung, die den Deutschen Bundestag und seine Ausschüsse in Fragen des wissenschaftlich-technischen Wandels berät.
BTW: Das TAB hat in der Zwischenzeit weitere, überaus interessante, Publikationen herausgebracht, die mit Sicherheit lesenswert sind. Die beraten immerhin die Abgeordneten des Bundestags. Und es ist (für uns als ktitische Beobachter des Geschehens um uns herum) sicher kein Fehler, all diese Positionen (auch) zu kennen...


Da ist es natürlich überaus sinnvoll, wegen eines 13.000 Kilometer entfernt stattgefunden habenden Tsunamis die problemlos funktionierenden und überaus zuverlässigen Kernkraftwerke abzuschalten, die pöhsen CO2-emittierenden Kohlekraftwerke am besten gleich mit, und die Energieversorgung der viertgrößten Industrienation dieses Planeten unter Abschaffung der Physik komplett auf Wind und Sonne umzustellen.
Wo ist dein Problem? Strom gehört - wie Trinkwasser aus der Leitung oder gut ausgebaute Straßen/Schienenwege - zu den elementsarsten Dingen, die ein Staat als "gegebene" Infrastruktur einfach bieten muß, um die Wirtschaft überhaupt am Leben zu halten, zu fördern oder gar "anzulocken". Man kann sowas natürlich auch über niedrige Steuern regeln, so wie das in einigen Kantonen in der Schweiz der Fall ist.

Egal welche Position man vertritt, grundsätzlich beutet die "Menschheit" den Planeten "ERDE" seit Beginn der "industriellen Revolution" (sagen wir grob ab 1850) richtig aus. Moment - immer langsam.

Das war auch früher schon so. Europa würde heute so wie es ist nicht existieren, wenn die alten Germanen (oder sonstwer) nicht den Wald gerodet (und verbrannt) hätten... Das ist von der "Ökobilanz" her gesehen eigentlich sehr schlecht. In diesem Zusammenhang darf man
aber auch nicht vergessen, daß die "Weltbevölkerung" zu dieser Zeit sehr überschaubar und klein war und dieses "Abholzen" viele hunderte Jahre gedauert hat.

Wichtig ist dabei zu bemerken, daß große wissenschaftliche Entdeckungen erst im Mittelalter gemacht wurden und eine Industriealisierung erst mit der Erfindung der Dampfmaschine begann. Seitdem sind fossile Brennstoffe extrem wichtig. Gut - heute haben wir Turbo-Diesel mit Euro 5 Norm und kippen auch Pisse (Harnstoff - Ad Blue) dazu, um die Abgaswerte einzuhalten.

Und obwohl wir mittlerweile wissen, daß genau das Verbrennen dieser, seit mindestens 60 Mio Jahren (tief) unter der Erde verborgenen Energie nicht gut für die Welt und uns ist, machen wir es trotzdem! Wir kaufen heute sogar vermehrt schwere SUW's - man gönnt sich ja sonst nix.

Ein kleines Gegenargument zwischendurch, welches rein wisseschaftlich nicht von der Hand zu weisen ist:
Die Photosyntese würde besser funktionieren, wenn der CO2 -Gehalt in der Luft noch etwas höher wäre.

Und jetzt komme ich langsam zum Punkt, dem eigentlichen Kern des Problems.

Als Kind habe ich mal in einem Buch gelesen, daß die Erde pro Sekunde Energie im Wert von 8 Milliarden Ostmark erhält. Praktisch umsonst. Das hat mich damals schwer beeindruckt. Heute, 40 Jahre später, haben wir die nötige Technologie, um genau diese Sonnenenergie intelligent zu nutzen und damit auch alle Energieprobleme dieser Welt lösen zu können. Man kann sogar aus Urin Strom gewinnen - ausreichend um ein Handy aufzuladen Wir können auch das!

Irgendwer will das aber nicht. Wer ist "irgendwer"?
Das sind die Leute, die mit dem Fördern (Bergbau, Bohrtürme inclusive Ölpest bei Unfällen) und dem Verkauf dieser Energie Geld verdienen. Die "Öl -Multis" wollen das so und würden gerne so weitermachen, denn der Bedarf an den (veredelten) Produkten (Heizöl (Diesel), Benzin oder Gas) ist ja zweifelsfrei vorhanden. Ich hoffe ihr merkt, daß hinter den Multis auch noch andere Leute (chemische Industrie) in der Nahrungskette hängen und daran nuckeln...

Aber warum tun wir uns all den Scheiß an, obwohl wir es seit langer Zeit besser wissen und können? Das betrifft selbstvertändlich auch die Nutzung der Atomkraft (Stichwort Endlager). Von den Risiken während des Betriebs eines AKW rede ich jetzt ja gar nicht, denn ich will euch nicht unnötig beunruhigen... Peanuts.

Was wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, daß die Menschheit einfach Raubbau betreibt, sich irgenwelche Konzene den Gewinn einstecken, die Allgemeinheit (Steuerzahler) später aber für die Folgekosten aufkommen muß. Man nennt das auch "Ewigkeitskosten", ein Wort, welches ich bis vor wenigen Tagen auch noch nicht kannte. Kurz gesagt: Wenn man die Pumpen abstellt, säuft das Ruhrgebiet einfach ab....

https://de.wikipedia.org/wiki/Ewigkeitskosten


Es ist auch heute kaum vermittelbar, daß ENERGIE eigentlich nichts kostet! Die Sonne scheint, der Wind weht, Wasser fließt, Biogas entsteht mit jedem Furz. Es sind nur die notwendigen Investionen, mit denen man auch dezenzal die Versorgung mit Strom realisieren könnte. Genau das wäre die Aufgabe des Staates! Natürlich muß man etliche Milliarden an Steuergeldern investieren. Aber das ist schliesßlich unser Geld - praktisch Volkseigentum. Und schon ist Schluß mit der Strom-Zockerei und den neuen Überlandtrassen. Ich kann es nicht mehr hören.

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#37
Oh Gott. Geht noch mehr Betroffenheitslyrik...?
Könnte ich Dir als Audio frei Haus liefern. Mache ich aber nicht, sind Mitschnitte eines heute zuendegegangenen international besuchten spirituellen Festes. Hatten wieder mal alles dabei: Frau aus Namibia, "Indianer" (also son echter mit entsprechender Vorgeschichte und Reservat und so) aus Nordamerika, Friedensaktivist aus Palästina, Mann aus Kenia, der dort ökologische Landwirtschaft aufbaut (die sind stolz wie Bolle und von denen wird keiner nach Europa kommen, denn sie haben gute Perspektive vor Ort), Frau aus den USA, etliche Deutsche, Österreicher, Schweizer. Gestern lief über das Mischpult ein Livekonzert einer Sängerin, die in der Schweiz wohl recht bekannt ist und auch mit Tina Turner zusammenarbeitete.

Da sind Mediziner, Biologen, Physiker etc. dabei, also erstmal kein Esoterik-Verdacht. Und dennoch kommt immer und von allen die gleiche Aussage. Und wenn sie von ihren Vorfahren berichten, kommt auch die gleiche Aussage, das Thema ist also nicht neu. Und das Thema ist international, es wurde auf allen Kontinenten erkannt. Es ist das Thema, das Du "Betroffenheitslyrik" nennst. Lyrisch ists nicht, aber "Betroffenheit" stimmt schon: wir sind alle betroffen von dem, was wir anrichten.

Mir ist heute schleierhaft, wie jemand _nicht_ so empfinden kann. Da ich vor 20 Jahren aber auch nicht so empfunden habe (zumindest nicht in diesem Maße), wird es noch rätselhafter: was bewirkt eine Veränderung beim Einzelnen? Wa smuß dem Einzelnen passieren, daß sich etwas ändert? Manche nennen es "Bewußtsein", das man angeblich erlangen müsse. Nur läßt mich das auch ratlos zurück, denn ich bin mir nicht wirklich darüber im Klaren, zu welchem Anlaß und auf welchem Wege ich so etwas erlangt haben soll.
 
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#38
Das ist doch recht einfach zu erklären: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Von "Das haben wir schon immer so gemacht" bis "never change a running system" gibts für alles und jeden eine Ausrede. Von den "schönen Worten" abgesehen sollte man aber auch nicht vergessen, dass an den ganzen Energien auch ungezählt viele Existenzen dranhängen, vom Unternehmer bis hin zum normalen Familienvater. Was machen wir mit denen? Was willst du überhaupt mit dem "Menschenüberschuss" dann anstellen, der zum Nichtstun verdonnert wird? Windräder und Solarzellen arbeiten locker ein paar Jahre mehr oder weniger wartungsfrei. Da braucht man keine Hundertschaften von Leuten mehr für. In den ganzen Kohlekraftwerken ist das bekanntlich etwas anders. Alleine der Kampf in Brandenburg darum, ob man nun weiter Kohle fördert oder nicht, ist nicht ganz so einfach, wie sich das manche vielleicht machen. Klar ist da auf der einen Seite der unbedingt fördernswerte Ökologie-Aspekt. Andererseits sind da aber auch tausende Arbeitsplätze in einem ohnehin nicht gerade üppig ausgestatteten Bundesland, die man zwingend erhalten muss, wenn man das Land nicht noch mehr entvölkern will. Wie löst man ein solches Dilemma?
Nächstes Problem: Nachhaltigkeit. In einer wie auch immer gearteten Marktwirtschaft, welche nur durch Wachstum und immer währenden Konsum funktioniert, hat der Begriff eigentlich überhaupt keinen Platz. Da ist Nachhaltigkeit geradezu kontraproduktiv. Auch dieses Dilemma berührt wieder das bereits Angesprochene. Und auch dafür hat noch niemand eine verständliche Lösung präsentiert. Es reicht nicht einen theoretischen Weg aufzuzeigen. Da muss mehr kommen.
 
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#39
Der "wahrscheinlichste Katastrophenfall" für Deutschland ist nach Aussagen des Innenministers ein längerfristiger Stromausfall.

Da ist es natürlich überaus sinnvoll, wegen eines 13.000 Kilometer entfernt stattgefunden habenden Tsunamis die problemlos funktionierenden und überaus zuverlässigen Kernkraftwerke abzuschalten, die pöhsen CO2-emittierenden Kohlekraftwerke am besten gleich mit, und die Energieversorgung der viertgrößten Industrienation dieses Planeten unter Abschaffung der Physik komplett auf Wind und Sonne umzustellen.
Dieser Katastophenfall des längerfristigen Stromausfalls wird aber wahrscheinlich nicht wegen nicht laufender AKWs, KohleKWs oder fehlender Sonne bzw. Wind sein, sondern wegen einer lahmgelegten Netzsteuerung und durch russische Systema-Agenten zerstörten Hochspannungsleitungen sein. Einzelne ausgefallene Kraftwerke sind dagegen leicht und quasi sofort ersetzbar, Leitungen wieder herzustellen dürfte ungefähr diese 10 Tage in Anspruch nehmen.
 
#41
Das ist doch recht einfach zu erklären: Von den "schönen Worten" abgesehen sollte man aber auch nicht vergessen, dass an den ganzen Energien auch ungezählt viele Existenzen dranhängen, vom Unternehmer bis hin zum normalen Familienvater. Was machen wir mit denen? Was willst du überhaupt mit dem "Menschenüberschuss" dann anstellen, der zum Nichtstun verdonnert wird?
Punkt 10 vielleicht?
http://www.radioforen.de/index.php?threads/gefechte-in-afghanistan.30431/page-6#post-515370

Wer das nicht möchte, beispielsweise weil er (noch) Skrupel hat, muß über kurz oder lang - aber zwangsläufig - über ein bedingungsloses Grundeinkommen nachdenken. Mir ist klar, daß keine Partei dieses heiße Eisen anfassen will, denn damit würde man ja an den "Grundwerten" unserer Gesellschaft rütteln. Arbeit, Arbeit Arbeit! (Sie soll der Sage nach auch frei machen...) Rente (ohne Abzüge erst) mit 70? Wer ernsthaft darüber nachdenkt, weiß, daß das einfach lächerlich ist. Es gibt heute nicht mehr genug Arbeit für Alle! Der technische Fortschritt sorgt mittlerweile für eine (fast) automatische Produktion in vielen Bereichen - und diese Entwickung geht immer schneller.... Der Mensch wird dort nicht mehr gebraucht. Eigentlich wird damit eine alte Utopie der Menschheit wahr, bzw. rückt in greifbare Nähe.

Kommt raus aus eurem Hamsterrad - macht mal eine Pause. Denkt nach - und weiter.

Ups - das bedeutet ja, daß man über den Kapitalismus nachdenken muß.. Nee, nee - bitte nicht - das wollen wir dann doch nicht. Noch nicht. Noch schlafen aber auch noch nicht genug Leute unter den Brücken und Menschen über 65 müssen sich mit Minijobs die Rente aufbessern, damit sie nicht unter einer Brücke landen, falls dort noch ein Plätzchen frei sein sollte. (Das kam gerade - und wieder mal - in den Nachrichten.)

Wollen wir DAS? Das ist die Frage.


BTW, damit es nicht völlig OT wird:
http://www.swr.de/swr1/bw/programm/...0/nid=446250/sdpgid=1305497/nydkrj/index.html
 
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#42
Dieser Katastophenfall des längerfristigen Stromausfalls wird aber wahrscheinlich nicht wegen nicht laufender AKWs, KohleKWs oder fehlender Sonne bzw. Wind sein, sondern wegen einer lahmgelegten Netzsteuerung
Eher nicht:
Man arbeitet mit den in TV-Serien oft gesehenen, aber unrealistischen Hackerangriffen, die große Versorger lahmlegen und Chaos erzeugen. In Wahrheit haben sich diese Unternehmen längst auf derartige Bedrohungen eingestellt und haben ihre sensitiven und durch Störungen beeinflussbaren Bereiche abgeschirmt
Einzelne ausgefallene Kraftwerke sind dagegen leicht und quasi sofort ersetzbar, Leitungen wieder herzustellen dürfte ungefähr diese 10 Tage in Anspruch nehmen.
Leitungen wiederherzustellen braucht ein paar Tage. Aber in den meisten Fällen könnten die auch umgangen werden; der europäische Stromverbund funktioniert in mehreren Richtungen.
 
#44
Leitungen wiederherzustellen braucht ein paar Tage. Aber in den meisten Fällen könnten die auch umgangen werden; der europäische Stromverbund funktioniert in mehreren Richtungen.
Wenn er dann noch funktioniert. In meinem Szenario würden die Masten nicht nur an einer Stelle gezielt gefällt, sondern genau dort, wo es die größtmöglichen Auswirkungen hat (auf den europäischen Stromverbund) und wo es am längsten dauert, sie wiederherzustellen. Also z.B. eine Flussquerung über die Ems...
 
#45
BTW: Das TAB hat in der Zwischenzeit weitere, überaus interessante, Publikationen herausgebracht, die mit Sicherheit lesenswert sind. Die beraten immerhin die Abgeordneten des Bundestags. Und es ist (für uns als ktitische Beobachter des Geschehens um uns herum) sicher kein Fehler, all diese Positionen (auch) zu kennen...
Ähm - ich mußte den Bericht zum Thema "Sommerzeit" (das ist ein Thema, welches mich bekanntlich überaus interessiert) etwa nach der Hälfte erstmal beenden. Nicht, weil ich nichts verstanden habe, sondern weil das Lesen einfach zu lange dauert und die Zeit wegrennt. Das sind etliche Seiten...

Bevor die Zeit wegrennt - es (für heute) einfach zu spät ist, wechsle ich einfach mal das Thema.

Ich zeige euch mal was aus einem anderen Bericht - passend zur Energieversorgung. Darin geht es um die neuen Stromtrassen und deren (allgemeine) Akzeptanz. Ich hab den Bericht gelesen.

Was mir beim Lesen aufgestoßen ist *rülps*, ist daß sich die Gruppe (Stakeholder) der Medien (dazu gehören Rado, TV) mit rund 65% Zustimmung für "gut informiert" zum Thema halten. Schön. Sehr schön!

Und nun? Schaut euch den Rest an... Entschuldigung - wer ist für die Verbreitung von Meinungen/Wissen zuständig?

Hier stinkt doch was! Ich hoffe Ihr merkt das...

https://www.tab-beim-bundestag.de/de/aktuelles/20160412.html



EDIT: Wenn man mich mit gut geschriebenen (sehr neutral gehaltenen!) und überaus interessanten Artikeln "lockt", dann bin ich auch gern bereit etwas Werbung zu machen:..

Interessenten, die sich als Mitglied des Stakeholder Panel TA registrieren möchten, melden sich unter folgendem Link an: www.stakeholderpanel.de. Das IZT freut sich über weitere Mitglieder! Bitte weisen Sie auch in Ihren jeweiligen Fachkreisen auf das neue Dialogangebot hin.
Was ich hiermit getan habe...
 

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#46
Heute morgen ist vermutlich ein B52 (?) Bomber über unser Grundstück am Niederrhein geflogen. Konnte leider aufgrund der Wolkendecke und Dunkelheit nichts richtiges erkennen, aber hat höllisch gedröhnt und gebrummt. Ich hab von Militär keine Ahnung, muss aber was ziemlich grosses gewesen sein. War jedenfalls ein sehr komisches Gefühl und hat mich schon etwas besorgt.
 
#47
Da Du Dir nicht ganz sicher bist ob es eine B-52 gewesen ist und der Niederrhein ja schon fast an der Nordsee gelegen ist:
Könnte es vielleicht auch TU-160 oder eine TU-22mr gewesen sein, die sich auf dem Rückflug von Syrien "minimal" verflogen hatten? Vielleicht war ja auch das Navi defekt oder veraltet. ;)

2Stain
 
#48
Ich hab keine Ahnung. Ich weiss nur , dass es definitiv keine Passagiermaschine war, die hören sich ganz anders an. Nach einer Internetrecherche könnte es sich auch um eine Antonov gehandelt haben. Das Flugzeug ist auch gefühlt extrem langsam geflogen. Ich habe das Geräusch auch vor kurzem schon mal gegen 3 Uhr nachts gehört und bin davon auch sogar wach geworden, weil es so dermassen laut war. Dabei ist es weniger das Triebwerk, sondern ein ganz extremes Dröhen auf einer sehr tiefen Frequenz, was extrem unangenehm ist. Falls jemand ne Idee hat, ich bin für alle Theorien aufgeschlossen. So ähnlich wie ein Zeppelin nur viel lauter.
 
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#49
Mach Dir mal keinen Kopf, so lange es brummt, dann passt es schon. Wenn es pfeift und Du hörst das noch, dann kann es zu spät sein.
Mal ernstlich:
Transall, Hercules, nur Propellermaschinen können in die engere Wahl kommen.
Ein Manöver mit Fallschirmspringern, Soldaten werden nach Litauen verlegt, pah, alles drin.
Die Konserven, Nudeln und die 20kg Reis kannst Du zurück bringen.

Solltest Du aber einige Kisten mit 5.1% gebunkert haben, bis Weihnachten schaffst Du das schon.

2Stain
 
#50
Es brummt je nach Region immer mal was "fettes" drüber, auch propellerbetrieben. Wenns wieder mal fies brummt, einfach hoffen, daß die Maschine sich mittels Funktransponder zu erkennen gibt und unverzüglich https://www.flightradar24.com oder eine vergleichbare Seite aufrufen und schauen, was da bei Dir gerade drüberfliegt. Rechts gibt es ein Uhrensymbol, da kann man einen älteren Zeitraum darstellen lassen. Mit etwas Glück findest Du sie noch im Archiv. Dann aufs Flugzeug klicken und Du bekommst die weiteren Infos zu Start und Ziel und Fluggesellschaft. Schau doch mal nach und berichte, was es war.

Über Kleve flog z.B. gegen 5:24 Uhr eine kleine (!) Propellermaschine Antonov AN-12, Cavok Air CVK7052, aber in 6,4 km Höhe. Wohl eher nicht diese.

Gegen 5:46 Uhr kam südlich von Geldern eine Bombardier Dash 8 Q400 vorbei, mit 2 Propellern. Das war ein Flug Düsseldorf - Birmingham von Flybe.

Die gegen 7:10 südlich von Geldern vorveigeflogene einmotorige Privatmaschine vom Typ Piper PA-28-181 Archer 3 wars wohl eher auch nicht. :D
 
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