Was kommt nach dem Rotationsverbot ?


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#1
Auf Anregung im Tread "Rotationsverbot.de" habe ich mir erlaubt diese Folgediskussion anzuzetteln:


Nachdem wir nun rotationsmässig fast in ein Missverständnis gelaufen sind, lasst uns doch zumindest irgendwo in der Zeit zwischen 20 und 5 Uhr die Rotationen unterbrechen. Liebe Programmverantwortliche, schaltet zu diesem Zeitpunkt den Automaten aus oder füttert Ihn stattdessen mit vorproduzierten Spartensendungen. "Specials" nannte man sowas früher. Etwas redaktionelle Arbeit mit RockLexikon unterm Arm und unterstützender Internetrecherchersche und schon kann man Themensendungen machen.
Da werden Künstler / Musikrichtungen / alte und künftige Strömungen unter die Lupe genommen und musikalisch entsprechend begleitet. Und es gibt so vieles, was man thematisieren kann. Von der Disco-Ära über NDW, Elektronic Pop, New Wave, Internetthemen (Musikbörsen), Gruppen (wann lief das letzte Mal was zu Alan Parson, ELO oder AC/DC im Radio ?),
ach es gibt so vieles, was man machen könnte ....

Ich stelle mir sogar vor, das HÖRER Euch dabei helfen könnten.
Kurzer Aufruf übern Sender ... "Wir wollen Themensendungen machen und Ihr könnt dabei sein. Schreibt uns Eurer Storyboards/Ideen/Inhalte für solche Themennächte. Ihr seit aufgefordert mitzumachen".
Für viele ist es immer noch das Grösste 1 x bei einer Radiosendung dabei zu sein. Und vielleicht lässt man sich für den jeweiligen Themensieger auch noch eine nette zusätzliche Überraschung einfallen. Das wäre Radio zum Anfassen und Mitmachen, eine Identität !

Ach ja .. Geld. Natürlich dürft Ihr Werbung machen in der Themennacht. Ich könnte mir sogar vorstellen das dadurch zusätzliche Werbkunden erschlossen werden können, weil die Zielgruppe eine sehr enge und berechenbare ist.

Was haltet Ihr Radiomacher davon ? Und warum funktioniert es schon wieder nicht ? Nur keine Ausreden bitte .... Mit etwas Freude und Identifikation könnt auch Ihr Radioleute dem gemeinen Hörer von heute wieder einen Sinn beim RADIOHÖREN vermitteln. Ja er würde Euch auch gezielt einschalten ... und nicht nur durchzappen ... Ihr könnt es ... Ihr müsst es nur machen !

Auf gehts !
 

Tom2000

Gesperrter Benutzer
#2
Die traurige Antwort ist:
Es geht doch auch so (wie es jetzt ist).
Wozu sich dann noch anstrengen?

Antenne Bayern leistet sich übrigens noch vom Tagesprogramm deutlich abweichende mehrstündige Specials:
Mo. Talkshow (nur Wort)
Fr. Alternative (Rock)
Sa. Rhythmic Contemporary
So. Country & Folk Rock
 
#3
Mut zur Sparte

Guter Vorschlag! Ab 19:00 kann (und will) Radio sowieso nicht gegen das TV anstinken. Gute Abend- und Nachtsendungen können viel für das Image eines Senders tun. Übrigens auch außerhalb der Musik (z.B. Blue Moon Talk auf Fritz)

Außerdem ist Abends aktive Hörerbindung angesagt: Erfülle mir meinen (doch etwas speziellen) Musikwunsch und ich drehe nie wieder an Tuning.

Voraussetzung ich habe noch € 12,50 für einen lebenden Moderator...
 
#4
Spezialsendungen sind eine nette Sache. Wenn Kosten und Nutzen im richtigen Verhältnis stehen, kann man alles machen, weiß die Jasemine. Der Nutzen ist für die meisten Privatprogramme leider zu gering.
 
#5
@Jasemine, Jasmin? Jessie? Simone?

... sind das eigentlich wirklich Deine Augen? Dann e-maile doch mal direkt bitte :)

Bin mir übrigens nicht sicher, ob die Privaten mitunter nicht an der falschen Stelle sparen. Nach den fetten Jahren (parallel zum Internet-Boom) dreht sich doch die Spirale nur noch nach unten. Die einzigen die noch investieren (können) sind die ÖRs und die Hörer gehen tatsächlich dahin, wo ihr GEZ-Einzahlungsbeleg landet.
 
#6
Liebe Programmdirektoren, Redakteure & Musikjournalisten .. Habe ich euch mit meiner Frage nicht erreicht ? Oder versteckt Ihr euch im "Ausredezimmer" und sucht noch nach einer passenden Antwort ? Kaum kommt mal eine inhaltliche Anfrage, verstecken sich alle ....
 
#7
@Jasemine:

Völlig richtig, leider.

Was sich rechnet... dazu muss es erst einmal messbar sein. Und so ein vages Gut wie "Hörerbindung" ist eben nicht messbar, darum wird einfach 24 Stunden Format gefahren.

Leute, schon mal darüber nachgedacht, dass eire Stationen nicht ausschließlich dazu da sind Geld zu verdienen?

Ihr belegt mit Euren Frequenzen Allgemeingut, dass theoretisch jedem zur Verfügung stehen müsste.

Wenn ihr Diese zu Eurem Nutzen verwendet, dann ist das OK, so lange ihr dafür Vernatwortung übernehmt und nicht nur an den Profit, sondern auch an die Hörer denkt. Das sind nämlich Menschen, keine Zahlen!!!

Sie haben ein verbrieftes Recht darauf (das Grundgesetz sagt: Eigentum verpflichtet!) von Euch ernstgenommen zu werden!

Ansonsten wären Deine Totschlagargumente, liebe Jasemine, natürlich zutreffend. Zum Glück sind sie es nicht.
 
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