WAZ: Radio EN droht das Aus


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#1
In der heutigen Ausgabe der WAZ (Seite Ruhrgebiet) ist zu lesen, dass EN zum Ende des Jahres das Aus droht, falls keine neue BG gefunden wird. Die Westfunk habe den Vertrag zum Ende des Jahres gekündigt.
 
#4
Ist auch wahrlich kein Verlust!
Dieser ganze Lokal-Schmarrn taugt nichts. Es reicht ja wohl, wenn alle paar Stunden mal Regional/Lokal-Nachrichten gebracht werden. Der Rest sollte von Profis aus einer Zentrale gemacht werden. Hoffentlich haben die in NRW endlich mal ein Einsehen und machen Radio NRW zum offiziellen Landesprivatsender.

Was die Situation in EN angeht, so ist insbesondere durch Radio Hagen (aber auch durch DO 91,2, Radio MK, Radio Neandertal u.a.) der Empfang von Radio NRW sichergestellt. Ein großes Problem von EN waren die vielen kleinen Frequenzen, die alle miteinander Schrott waren. Man kann Mitten durch den EN-Kreis über die A 43 fahren und kriegt den Sender noch nichtmal mit Hilfe von RDS/AF gescheit rein. Das soll jetzt bloß keine Aufforderung dazu sein, mit noch mehr Lokalfrequenzen den Äther weiter zu verschmutzen.

Mein Vorschlag: Die Ausblendung von Radio NRW 97,6 vom Langenberg Richtung Ost aufheben und rundstrahlen (zur Erinnerung: Die Frequenz könnte mit 100 kW rundstrahlen!).
Radio Hagen wird gerne ein paar Meldungen aus dem EN-Kreis mehr verlesen - Problem technisch und inhaltlich gelöst!
 
#5
Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben! Aber wo ich heute die Hattinger WAZ-Zeitung gelesen habe war ich richtig sprachlos... Das es so schnell enden würde hätte ich nicht gedacht! Naja... Es gibt nur noch eine Lösung: Das Antenne AC-Format
 
#6
Sooo erfolgreich scheint das Format in Aachen auch nicht zu sein. Zum Einen hält sich die Quote eher in Grenzen, zum anderen gibt's erhebliche finanzielle Probleme und die Zukunft ist ungewiss.
 
#7
wie sieht die zukunft denn aus in aachen ?????? will dornier den geldhahn zudrehen, macht antenne ac denn nicht seid der ablösung von nrw gewinn..... oder frißt 100,1 alle gewinne auf. und wie sieht die lage bei 100,5 aus hat radio salu noch geduld mit den kolegen aus eupen.


[Dieser Beitrag wurde von jeezbee am 03.07.2002 editiert.]
 
#8
Nicht zu vergessen, dass Quote das eine, die Hörerzahl das andere ist. Ein Radio Köln mit 20 % hat weitaus mehr Hörer als eine Welle Niederrhein mit 30 %. Und das zählt für die Werbung auch gewaltig. Nebenbei : Schaut euch doch einfach mal die sog. Quote von Antenne AC VOR und NACH der Zusammenarbeit von Radio NRW an.
 
#10
Was soll man dazu noch sagen?

Lösungen gibts im Prinzip nur eine:
Entweder irgend jemand gibt viel Geld aus und kauft sich ein oder die Bude wird abgeschlossen.

Für die Mitarbeiter heisst das aber in jedem Fall: Grosse Ungewissheit !!
Jobsuche ist deshalb angesagt, Leute. Aber das es dem Ende zugeht, wisst ihr ja nicht erst seit gestern.!!

Und daß freie Stellen beim Radio nicht auf der Strasse liegen, ist auch bekannt.
Ich persönlich kann deshalb nur raten:
Raus da, so schnell wie möglich und auch etwas annehmen, was nicht unbedingt mit Stimme und Antenne zu tun hat.
Wer z.B. gut schreiben kann, hat sicher auch woanders ne Chance!

Auch wenn es sich vielleicht blöd anhört:
Man sollte sich nach 10 Jahren auch mal Neuem öffnen wollen!!
 
#11
So blöd ist Deine Aussage gar nicht... 10 Jahre Zeit zeigen, das die ganze Lokalradio Sache bis auf ein paar Ausnahmen kein Geschäft sondern eine Sympathie-Geschichte ist. Finanziell halten kann sie sich im Prinzip auch nur, weil zwei, drei große Gesellschaften dahinter stecken.

Der Werbewirtschaft ghet es wahrlich nicht gut. Das wissen wir alle. Und wie man im Fall EN sieht, ist ein BG-Anteilseigner durchaus bereit die Blase platzen zu lassen.

Wenn sich die Landesregierung in Düsseldorf die Sache mal anschauen würde, müsste sie schnell feststellen dass das System nicht mehr lange halten wird. Des weiteren hat der WDR hierzulande nunmal den grössten Einfluss und langfristig auch ein besseres Angebot.

Ich habe nichts gegen private "Konkurrenz", aber in der Form wird es sie nicht mehr lange geben.

Amen.
 
#12
ich halte das zwei-säulen-modell nach wie vor für eine zukunftsfähige lösung. die rückscchlüsse hier sind wiedermal typisch: kaum steht ein sender größtenteils durch hausgemachte probleme vor dem aus, wird gleich das ganze system in frage gestellt. die schwierige situation derzeit betrifft schließlich nicht nur die nrw-lokalradios sondern die gesamte deutsche wirtschaft.

@ teenitubbi:

auf clement und seine grabbelgruppe wirst du wohl kaum setzen können. die haben im moment nichts anderes im kopf, als die wähler mit studiengebühren zu verprellen. Und was den WDR betrifft: der macht zwar im Moment ziemlich mobil - das muss man aber als herausforderung sehen. meine station jedenfalls hat den kampf aufgenommen...
 
#13
@Teenitubbi:
Es gibt ein Reihe von Locals die gute Gewinne machen.
EN ist wohl das Opfer versammelter Inkompetenz.
Eine BG ohne Konzept, ein VG ohne Konzept und die Redaktion ist offenbar eher mit Ränkespielen beschäftigt.
 
#15
@VoiceOver:

:D Ja, ganz bestimmt. Wo nix ist kann auch nix kaputtgehen. Ok, das mit Radio Olpe wollen wir mal zu den Akten legen. Aber eins ist klar, das wird nicht der letzte Kreis in NRW sein, der in Zukunft ohne Lokalradio da steht (EN auch schon rausgenommen).
 
#16
Na jetzt sollte die Stunde der RTLs, Energys, Gongs und anderen angebrochen sein: Macht es Dornier (Aachen) nach, schnappt Euch die defizitären Sender und sorgt endlich fdafür, dass es in NRW bald richtig gutes Lokalradio gibt.
 
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