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Welche 70er-Songs sollten dringend im Radio laufen?


ist die Band nicht als reine Hardrockgruppe zu sehen, da die melodische Linie in allen ihren Kompositionen durchgehend vorhanden ist (Wikipedia).
Also radiotauglich, denkt der Hörer. Aber die Experten "vom Radio" haben da
scheinbar eine andere Meinung. Und so schaut sich der Musikliebhaber um,
wo er "seine" Musik finden kann. Und dann hört er halt nicht mehr Radio.
Aber das ist wohl auch schon egal. :cry:
 
Caravan - Love To Love You (And Tonight Pigs Will Fly)

Sehr atypischer Titel dieser Progressive-Rock-Kapelle aus der reichhaltigen Canterbury-Szene. Ungewöhnlich deshalb, weil die Band normalerweise sich eher in üppig arrangierten Stücken verliert. Schön instrumentiert mit Cowbell, Flöte, Gitarren und prächtigem Harmoniegesang. Der Titel wurde aus dem Album "In The Land Of Grey And Pink" ausgekoppelt.

Edgar Broughton Band - Green Lights

Sehr feines, psychodelisches Liedgut aus dem Album "Oora". Edgar Broughton Band konnten teilweise ziemlich ungestüm musizieren, aber ihre ruhigeren Balladen hatten immer sehr viel Stil und gerieten überdies auch einfach zeitlos. Leider bekommt man im Radio, wenn überhaupt, nur noch ihren "Hotel Room" zu hören.

Barclay James Harvest - Medicine Man

Sehr schöne Mischung aus folkigem Rock und sinfonischem Sound. Der Harmoniegesang zeichnet ohnehin annäherend jedes ihrer Stücke aus. Man kann gut an der Entwicklung der Band ablesen, dass sie sich in ihrer Rolle der "Moody Blues für arme Leute" sehr gut zurecht fanden. "Medicine Man" ist Bestandteil des Albums "Barclay James Harvest and Other Short Stories ".

Cockney Rebel - Death Trip

Sinfonisch ging auch die Band um Steve Harley zu Werke. Hier allerdings eher aufgebaut wie eine famose Rock-Oper. Ich bin fast geneigt zu behaupten, dass es ein Meisterwerk des Glam-Rock war, das die Band hier komponierte. Steve Harley schrieb den Titel zum Gedenken eines langjährigen Freundes, der auf tragische Weise verstorben ist. Der Long-Track befindet sich auf dem Album "The Human Menagerie".

Chi Coltrane - Let It Ride

Meines Erachtens eine völlig unterschätzte Piano-Ballade, dieser amerikanischen Künstlerin, die sich in Deutschland wenigstens einen Geheimtip-Status erspielen konnte, während sie in ihrer Heimat nahezu unbekannt blieb. Leider kann man sie im deutschen Radio nur, wenn überhaupt, mit "Thunder And Lightning" hören. Der Titel, der nicht verwandt und verschwägert mit dem gleichnamigen Bachman-Turner Overdrive-Titel ist, wurde aus dem Album "Let It Ride" ausgekoppelt. Als Flipside von "Hallelujah ".
 
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Triumph - Lay It One The Line

Diese kanadische Band servierte einen Progressive Rock, der im Vergleich zu ihren nahe stehenden Kollegen - sowohl geographisch als auch musikalisch - von Rush stets etwas geradliniger daherkam. Der Titel, der aus dem Album "Just A Game" ausgekoppelt wurde, ist schön antreibend, wofür vor allem der weitgehend unterschätzte Gitarrist der Band verantwortlich ist: Rik Emmett.

Chicken Shack - Daughter Of The Hillside

Diesbezüglich erging es Stan Webb schon etwas besser, da er gemeinhin als ein Meister an der "Wah-Wah"-Gitarre gilt. Manchmal konnte er es auch übertreiben und seinen Spieltrieb über das Gesamtresultat der Band stellen. Insbesondere auf dem Live-Sektor. Doch die Studiofassungen sind überwiegend zum "Zunge schnalzen". Das gilt auch für "Daughter Of The Hillside". Das Stück der britischen Band ist Bestandteil des Albums "Imagination Lady". Die bereits genannte Auskopplung daraus ("Poor Boy" - nicht zu verwechseln mit dem 60er-Jahre-Titel von The Lords) dürfte man natürlich auch gerne einmal wieder spielen.

Ace - Ain't Gonna Stand For This No More

Wie lange möchte uns das deutsche Radio noch in dem Wissen lassen, dass die Band, in welcher Paul Carrack seine Karriere begann, ein One-Hit-Wonder gewesen sei? Die britische Formation hatte selbstverständlich noch andere Titel im Gepäck als nur "How Long" wie die Auskopplung des Albums "Time For Another" beweist. Es ist eine entspanntere und softere Form wie obiger genannter Titel von Chicken Shack. Aber er hamoniert recht gut in einem Umfeld mit Tracks von etwa der Climax Blues Band, The Stretch oder dem frühen Eric Clapton.

Armageddon - Buzzard

Als heutiger Rausschmeißer dient mit der Long-Track aus dem selbstbetitelndem One-Wonder-Album der britischen Supergruppe, die sich aus ehemaligen Mitgliedern von The Yardbirds, Steamhammer und Captain Beyond rekrutierte. Besonders das Gitarrenspiel von Martin Pugh und das Spiel an der Harmonika von Keith Relf klingen in meinen Ohren überzeugend. Zu einem zweiten Album sollte es nicht mehr kommen, da Keith Relf während der Arbeiten bzw. Proben hierzu durch einen Stromschlag der elektrischen Gitarre in seiner Wohnung ums Leben kam. Dadurch geschockt und in tiefer Trauer, ihren Hauptkopf verloren zu haben, entschloss man sich zur Auflösung der Band.
 
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Armageddon - Buzzard

Als heutiger Rausschmeißer dient mit der Long-Track aus dem selbstbetitelndem One-Wonder-Album der britischen Supergruppe, die sich aus ehemaligen Mitgliedern von The Yardbirds, Steamhammer und Captain Beyond rekrutierte. Besonders das Gitarrenspiel von Martin Pugh und das Spiel an der Harmonika von Keith Relf klingen in meinen Ohren überzeugend. Zu einem zweiten Album sollte es nicht mehr kommen, da Keith Relf während der Arbeiten bzw. Proben hierzu durch einen Stromschlag der elektrischen Gitarre in seiner Wohnung ums Leben kam. Dadurch geschockt und in tiefer Trauer, ihren Hauptkopf verloren zu haben, entschloss man sich zur Auflösung der Band.
Dieses Lied liebe ich und habe ich früher immer auf dem Weg zur Schule gehört.
Keith Relf ist wohl anscheinend mit einer E-Gitarre Baden gegangen.
 
Hawkwind - Master Of The Universe

Ein sehr markantes repetitives Riffing an der Bassgitarre zeichnet den Track aus dem Album "In Search Of Space" aus. Dafür verantwortlich natürlich kein geringerer als Lemmy, der bei den britischen Mitbegründern des Space-Rock seine Karriere begann. Im deutschen Radio spielt die Band leider keine Rolle mehr. Nicht einmal mehr im Abendprogramm.

Status Quo - Umleitung

Sehr entspannter repetitiver Boogie der britischen Band, der Bestandteil des Albums "Dog Of Two Head" ist. Das deutsche Wort des Titels ist dabei in keiner Silbe der "Lyrics" zu finden. Lediglich die englische Aussprache des deutschen Wortes gefiel der Band so sehr, dass sie sich entschlossen, einen Track des Albums so zu benennen.

The Equals - Black Skin Blue Eyed Boys

Repetitiv ging es auch in diesem funkigem Titel der britischen Band um Eddy Grant zu. Ursprünglich wurde dieser als Non-Album-Single feilgeboten.

Keith Relf ist wohl anscheinend mit einer E-Gitarre Baden gegangen.
Das wohl eher nicht. Er war krankheitsbedingt angeschlagen und spielte bei Proben in der Wohnung mit einer ungeerdeten elektrischen Gitarre. Hier findest du dazu nähere Hintergründe.

Elkie Brooks hat heute Geburtstag ... hab' ich im Radio heute noch gar nicht gemerkt ...
Auch bezüglich Ehrentage und Gedenktage herscht schon längst im deutschen Radio eine "Formatschranke".
 
Mother's Finest - Thank You For The Love

Die amerikanische Funk-Rock-Gruppe wurde in Deutschland hauptsächlich durch den Titel "Baby Love" bekannt. Insbesondere die Live-Einspielung hierzu aus dem Album "Live" entwickelte sich zu einem Hörfunkklassiker. Doch andere Nummern gerieten demgegenüber zu kurz. "Thank You For The Love" entstammt wie im übrigen auch die Studiofassung von "Baby Love" aus dem Album "Another Mother Further" und wurde als Flipside von "Piece Of The Rock" ausgekoppelt.

Johnny "Guitar" Watson - A Real Mother For Ya

Noch etwas entspannter ertönt die Funk-Variante dieses amerikanischen Künstlers, der schon seit den 50er-Jahren im Musikgeschäft ist. Er wanderte dabei immer zwischen Rock 'N' Roll, Rhythm 'N' Blues und Surf-Musik umher, bis er letztlich seine Liebe beim Funk fand. Sein für mein Dafürhalten schönstes Album ist "A Real Mother For Ya". Der Titelsong wurde auch als Single veröffentlicht.

Frank Zappa And The Mothers Of Invention - Camarillo Brillo

Wo sich Humor, spitze Feder, satirische Gesellschaftsanalyse und ein sehr eigenständiger Musikstil trifft, dieser auch von vorzüglichen Musikern eingespielt wurde, da landet man fast zwangsweise früher oder später bei Frank Zappa. Über dessen musikalisches Schaffen könnte man ganze Berge von Büchern veröffentlichen. Ich glaube es gibt kaum einen Künstler, der eine derartige musikalische Bandbreite drauf hatte. Der genannte Titel entstammt aus dem Album "Over-Nite Sensation", wurde zu späteren Zeitpunkten aber auch immer wieder einmal als Flipside zu anderen Single-Veröffentlichungen ausgekoppelt.

Allman Brothers Band - Blue Sky

Diese sehr schöne Ballade schrieb Dickey Betts über seine damalige indianische Freundin, die er später auch heiraten sollte. Jener Dickey Betts wechselte sich beim Spiel der Lead-Gitarren mit Duane Allman ab. Eben jener Duane Allman ist letztmalig als Gitarrist der Band zu hören, da er kurz vor Fertigstellung des Albums "Eat The Peach" den Folgen eines Motorradunfalles erlag - ihm zu Ehren widmeten Lynyrd Skynyrd kurze Zeit später den Titel "Free Bird". Der Track wurde als Flipside von "Melissa" auch als Single feilgeboten.

Dan Fogelberg - Face The Fire

Diesen Titel, der Bestandteil des Albums "Phoenix" ist, spielte der amerikanische Singer/Songwriter zusammen mit Joe Walsh ein. Eine wie ich finde bezaubernde Gitarrenkomposition. Der Track wurde allerdings nicht als Single veröffentlicht. Auch sehr schön, allerdings mit Long-Track-Charakter, "Phoenix", das Titelstück der Platte.

Ron Wood - I Can Feel The Fire

Dieser britische Musiker war auch schon sehr umtriebig. So spielte er bereits bei der Jeff Beck Group, The Creation und The Faces mit. Kurz bevor er sich The Rolling Stones anschloss, spielte er das Album "I've Got My Own Album To Do" ein. Während der Arbeiten hierzu trafen sich auch wiederholt Keith Richards und Mick Jagger ein. Beide sind auch auf der genannten Auskopplung daraus zu hören.

Dave Edmunds - Girls Talk

Im Original stammt der Titel aus der Feder von Elvis Costello. Doch Dave Edmunds veredelte ihn meines Erachtens. Der britische Musiker verfügt über eine außergewöhnliche Kompositionsgabe, aus welcher immer wieder sehr schöne ohrwurmträchtige Titel entspringen. Der Track wurde aus dem Album "Repeat When Necessary" ausgekoppelt.

Cold Chisel - Khe Sanh

Diese australische Band orientierte sich sehr am britischen Pub-Rock und der genannte Titel, der aus dem Album "Cold Chisel" ausgekoppelt wurde, hätte sich auch sehr gut im Protestliederfaden gemacht. Da sich die Band um den charismatischen Jimmy Barnes kritisch mit der Schlacht um Khe Sanh auseinander setzt.

Quantum Jump - The Lone Ranger

Aus dem östlich von Australien liegenden Neuseeland stammen Quantum Jump zwar nicht, denn sie kommen aus dem Vereinigten Königreich. Doch im genannten Titel, der aus dem Album "Quantum Jump" ausgekoppelt wurde, nimmt Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu, ein bekannter neuseeländischer Hügel, eine prominente Rolle ein. Die Band um Rupert Wine spielte einen funkigen Pop-Rock-Stil.

REO Speedwagon - Back On The Road Again

In den 70er-Jahren geriet die Musik von REO Speedwagon noch wesentlich interessanter arrangiert und treibender als dies bei ihren Werken der 80er-Jahre der Fall gewesen ist. Besonders das luftige Gitarrenspiel von Gary Richrath findet mein Wohlgefangen. Der Track ist Bestandteil des Albums "Nine Lives", wurde allerdings nicht daraus ausgekoppelt. Das blieb dem ebenfalls gut spielbaren "Easy Money" vorenthalten.
 
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J. G. Watson lief noch am 1. März in ganz Europa und wird auch von anderen Stationen noch gespielt.
Gut, dann nehme ich einen Austausch vor. Auch wenn es den Flow stört, da Johnny "Guitar" Watson auch vom nachfolgenden Frank Zappa hin und wieder als Gastmusiker engagiert wurde.

Wobei das natürlich auch für den in #951 benannten Titel "Rich Girl" von Hall And Oates zutrifft.

Also der Austausch:

Sir Joe Quatermann And Free Soul - They Way To My Life

Wurde aus dem nach der Band benannten Album ausgekoppelt. Im Gegensatz zu Johnny "Guitar" Watson spielen sie allerdings einen Deep-Funk mit orchestralen Arrangements, die auch etwas an The Temptations erinnern.

Bobby Womack - Across 110th Street

In eine ähnliche Richtung geht auch Bobby Womack. Wobei hier der Deep-Funk noch etwas fiebrig-souliger erscheint. Der Titel wurde aus dem Soundtrack "Across 110th Street" ausgekoppelt.

Nein. Eine Angewohnheit von den 00er-Jahren als ich noch online komplette Interpretenabhandlungen schrieb. Ob die Angewohnheit nun gut oder schlecht ist, überlasse ich dem neutralen Beobachter.
 
Little River Band - Cool Change

Little River Band stammen aus Australien und orientierten sich etwas an der amerikanischen Westcoast-Musik jener Tage. Von jeher eine der großen Stärken war hierbei der hymnenhafte Satzgesang. Sie verstanden sich sowohl auf etwas rockigere Untertöne als auch auf eher getragenere Titel. Letzteres stellt diese schön arrangierte Auskopplung aus dem Album "First Under The Wire" unter Beweis.

The Hollies - I'm Down

Von dieser britischen Band beeindruckte mich immer wieder der Harmoniegesang. In dieser Disziplin überragten sie meiner Meinung nach sogar The Beatles. Und auch wenn sich der Sound gegenüber ihren Werken der 60er-Jahre schon etwas gewandelt hatte, sprangen immer noch überwältigende Nummern dabei heraus. Wie etwa diese Auskopplung des Albums "Another Night".

Phillip Goodhand-Tait - Silverwing

Dieser britische Künstler ist in erster Linie als Liederschreiber sowie als Produzent anderer Interpreten in Erscheinung getreten und bekannt geworden. Anfang der 70er-Jahre veröffentlichte er allerdings eine Reihe eigener Alben, von denen meiner Meinung nach "I Think I'll Write A Song" heraus ragt. Bestandteil des Albums ist dabei "Silverwing". Hierauf wurde Phillip Goodhand-Tait von Mitgliedern der britischen Camel begleitet. Gemeinsam schufen sie meines Erachtens den besten Titel von Procol Harum, der eben nicht von Procol Harum selbst stammt.

Uriah Heep - The Park

Im gleichen Jahr veröffentlichten die britischen Uriah Heep mit "Salisbury" ihr zweites Album. Darauf befindet sich mit "The Park" ihr für mein Dafürhalten impressionistisches Werk. Beim Anhören komme ich mir immer so vor, als wäre ich live bei der Einspielung der Band dabei. Sehr delikat und feinfühlig zugleich dabei insbesondere das Spiel an der akustischen Gitarre und an der Orgel.

Genesis - Firth Of Fifth

Hier passt meiner Meinung einfach alles restlos und ineinander übergreifend zusammen. Angefangen von der klassisch inspirierten Pianoeinleitung, dem unvergleichlichen Gesang von Peter Gabriel, dem Flötenpart, dem Zusammenspiel von Schlagzeug, Bass und Moog. Und dann diese Entwicklung hin zum Finale mit einem der schönsten Gitarrensoli von Steve Hackett. Der episch aufgebaute Long-Track der britischen Progressive Rock-Band ist Bestandteil des Albums "Selling England By The Pound".

Chicago - Gone Long Gone

Persönlich bevorzuge ich zwar ihre Stücke, die diese amerikanische Band gegen Ende der 60er-Jahre bis Anfang der 70er-Jahre einspielte. Doch auch vereinzelte Titel ihrer späteren Alben haben nichts von ihrem Reiz und Charme verloren. So geht es mir jedenfalls mit dem genannten Titel, der aus dem Album "Hot Streets" ausgekoppelt wurde. Feiner Harmoniegesang und passgenau für einen Stundenabschluss.
 
Montrose - Rock Candy

Zum Markenkern dieser amerikanischen Hard Rock-Formation gehört das antreibende Gitarrenspiel von Ronnie Montrose, gleichzeitig der Namensgeber und Hauptkopf der Band, das kraftvolle Spiel am Schlagzeug von Denny Carmassi und der Gesang von Sammy Hagar. Der Titel ist Bestandteil des Debutalbums "Montrose" und wurde erst in den späten 90er-Jahren als Flipside einer späteren Single-Veröffentlichung ausgekoppelt.

Mountain - Nantucket Sleighride

Mountain stammen wie Montrose aus den Vereinigten Staaten. Doch das ist die einzige Gemeinsamkeit beider Bands. Mountain klangen weitaus weniger schnörkellos. Außerdem speiste sich ihr Klanggebilde auch aus psychodelischen Klängen. Besonders beeindruckend finde ich desweiteren das Spiel an der Bassgitarre von Felix Pappalardi. Der Titel ist Bestandteil und gleichzeitig Titelstück des Albums "Nantucket Sleighride".

Blue Öyster Cult - Astronomy

Auch Blue Öyster Cult stammen aus den Vereinigten Staaten. Wie bei den obigen Mountain versprüht ihre Definition des Hard Rock auch eine Dosis von Psychodelia. Sehr gelungen finde ich die Einleitung und den Refrain, der meiner Meinung nach umwerfend vorgetragen wird. Was speziell die Gitarrenarbeit anbelangt zählen Blue Öyster Cult meinem Dafürhalten nach zu den am ökonomischsten arbeitenden Bands des Hard Rock. Der Titel gehört zum Repertoire des Albums "Secret Treaties" und wurde in den späten 90er-Jahren von Metallica gecovert.

Wishbone Ash - Persephone

Obgleich "Argus" nach wie vor zu meinen persönlichen Lieblingsalben dieser britischen Band zählt, fielen auch spätere Alben der Hard Rock-Formation äußerst geschmackvoll aus. Insbesondere "There's The Rub" sticht dabei hervor. Wegen dem darauf befindlichen "Persephone". Es ist einfach ein purer Genuss dem Zusammenspiel der beiden Lead-Gitarren zuzuhören. Da kann ich mich und die Welt um mich herum für sieben Minuten völlig vergessen. Einfach nur traumhaft schön.

Yes - And You And I

Auch bei diesem Track des Albums "Close To The Edge" von der britischen Progressive Rock-Kapelle kann ich mich und die Welt um mich herum völlig vergessen. Die folkloristische Einleitung, die später nochmals aufgegriffen und weiter gesponnen wird, der Einsatz des Keyboards von Rick Wakeman, das hier fast dem Klang eines Mellotrons nahe kommt, und der himmlische Gesang von Jon Anderson sorgen dafür, dass die zehnminütige Spielzeit wie im Fluge vergeht.
 
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Rare Earth - Hey Big Brother

Eigens für sie hat das ruhmreiche Motown-Plattenlabel seinerzeit ein nach der amerikanischen Band benanntes Unter-Label eingerichtet, um auch weißen Künstlern eine Plattform für Veröffentlichungen zu gewähren. Diesbezüglich gelten sie als die erfolgreichste Band des Mutter-Labels. Das energisch sowohl von tiefem Soul als auch psychodelisch angehauchten Klängen durchzogene Anti-Vietnamkrieg-Stück wurde aus dem Album "One World" ausgekoppelt.

R. Dean Taylor - Indiana Wants Me

Eben jenes Rare Earth-Label bot dabei unter anderem diesem kanadischen Singer/Songwriter eine musikalische Heimat. So bekam eben jener die Möglichkeit das Album "I Think, Therefore I Am" einzuspielen, aus welchem der Titel ausgekoppelt wurde. In seiner Machart bietet er soften, folkigen Rock mit sehr dezenten Soul-Arrangements.

Brian Protheroe - Pinball

Obgleich dieser britischen Künstler mehr Erfolg in der Schauspielerei hatte, die er nach seiner Musikerkarriere einschlug, sind dem Singer/Songwriter bemerkenswerte Platten gelungen. "Pinball" bildet das Titelstück des Debutalbums und wurde auch als Single veröffentlicht. Das Stück überzeugt neben dem feinen Gesang unter anderem auch durch das Saxophonspiel von Tony Coe.

Traffic - Rainmaker

Mit einer sehr schönen Gesangsleistung kann auch der Titel der britischen Traffic aufwarten. Dafür sorgt Steve Winwood höchstpersönlich. Verantwortlich für das magische Flötenspiel sowie das spätere Saxophonspiel ist hingegen Chris Wood. Und was Jim Capaldi und Rebop Kwaku Baah im Verbund als Perkussionisten abliefern spottet jeder Beschreibung. Einfach grossartig. Der Track ist Bestandteil des Albums "The Low Spark Of High Heeled Boys".

Bad Company - Simple Man

Nicht nur Lynyrd Skynyrd hatten ihren "Simple Man", auch die britische Band um Paul Rodgers schrieb einen Titel eben jenen Namens. Und ebenso wie der Titel ihrer amerikanischen Kollegen wurde auch der "Simple Man" von Bad Company nicht als Single veröffentlicht. Er gehört aber zum Repertoire des Albums "Run With The Pack" und kann durch die sehr gute Gesangsleistung von Paul Rodgers sowie das gleichsam trockene wie glasklare Spiel an der Lead-Gitarre von Mick Ralphs überzeugen.

Led Zeppelin - Ten Years Gone

Meiner bescheidenen Meinung nach gehört der Titel des Albums "Physical Graffiti" zu den meist unterschätztesten Stücken der britischen Hard-Rock-Institution. Das Zusammenspiel zwischen Jimmy Page an der Gitarre und John Paul Johnes an der Bassgitarre ist schlichtweg eine Wucht, angetrieben durch das mächtige Schlagwerk von John Bonham.
 
Blackfoot - Highway Song

Die amerikanischen Blackfoot widmeten sich dem Southern Rock. Genannter Titel ist Bestandteil des Albums "Strikes". Es gibt eine Single-Version des Titels, doch damit macht man sich und seinen Hörern keinen Gefallen. Denn nur in der Album-Version kommt das Zusammenspiel zwischen Rickey Medlocke an der Dobro und Charlie Hargrett an der Lead-Gitarre richtig zur Entfaltung und Geltung. Dabei nimmt der "Highway Song" die Züge einer Hymne ein.

Fleetwood Mac - I'm So Afraid

Speziell auf diesem Stück des Albums "Fleetwood Mac" versprüht das Gitarrenspiel von Lindsey Buckingham einen Hauch von Südstaaten-Rock. Dabei überzeugt weiterhin der Einsatz der Bassgitarre von John McVie und das Spiel am Schlagzeug von Mick Fleetwood. Lindsey Buckingham schrieb den Song, um seine aufkommende Bipolare Störung darin zu verarbeiten. Als Single wurde der Track der britisch-amerikanischen Formation indes nicht veröffentlicht.

The Kinks - Sitting In The Midday Sun

"Preservation Act I", das Album, aus welchem der Titel ausgekoppelt wurde, darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein. Doch die Auskopplungen daraus verstanden durchaus zu gefallen. Insbesondere "Sitting In The Midday Sun" fällt besonders auf und zählt meinem Dafürhalten nach auch zu den am unterschätztesten Titeln der britischen Gruppe aus ihrer 70er-Jahre-Phase. Hervorstechend sind insbesondere die akustischen Gitarren und der Flöteneinsatz.

Jane - Out In The Rain

Hannover war schon immer ein gutes Pflaster für aus Deutschland stammende Bands. Speziell in den 70er-Jahren entbrannte dabei ein wahrer Zweikampf zwischen Eloy und Jane, wer den Progressive Rock aus deutschen Landen besser präsentieren konnte. Genannter Titel ist Bestandteil des Albums "Here We Are" und kann durch das Spiel des Mellotrons von Werner Nadolny sowie einem schönen Gitarrensolo von Klaus Hess überzeugen.

David Gilmour - There's No Way Out Of Here

Als es Ende der 70er-Jahre zu ersten ernsthaften Spannungen zwischen Roger Waters und David Gilmour kam, entschloss sich letzterer ein Soloalbum zu veröffentlichen. Auf dem nach dem Künstler benannten Album sticht dabei besonders der benannte und entspannt wirkende Titel hervor, auf welchem insbesondere das Gitarrenspiel und der Einsatz der Harmonika hervorstechen.

Pink Floyd - Fearless

Blickt man vom Zeitpunkt des oben genannten Albums von David Gilmour sieben Jahre zurück, sah die Pink Floyd-Welt noch heil aus. Entsprang in dieser Phase doch das Album "Meddle", welches hauptsächlich aufgrund des darauf befindlichen "Echoes" zu einem gewissen Ruhm kam. Doch auch "Fearless" kann durchaus überzeugen. Vor allem das Spiel der folkloristisch anmutenden akustischen Gitarre von David Gilmour machen seinen Hauptreiz aus. Zum Schluss kommt auch die Fußball-Anhängerschaft von Roger Waters zum Tragen.
 
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