Wie macht man Quote?


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#1
Ernstgemeinte Frage!
Chefreds und Experten an die Front:
Welche Themen? Was für Lokales?
Morning Show eher Unterhaltung oder informativ im WDR Stil? Uhrzeit! Wieviel Service? Uhrzeit.
Was für Mods? Was ist gut, was schlecht. Wieviel Format. Was für Format? Eben alles, was dazu gehört. Lasst uns hier mal einen gemeinsamen Quotenrenner produzieren. Vielleicht probierts einer aus und sagt dann, was es gebracht hat.
 
#2
Ich würde Infos und Comedy bzw. Service mischen!
Gut ist es, wenn es bestimmte Personen gibt, die abwechselnd die Morningshow machen (siehe Radio Kiepenkerl). Diese sollten sowohl gute Laune verbreiten können, aber auch sachlich und informativ sein.
Ich würde niemals festlegen, wann Service laufen soll, wann Comedy und wann Infos.
Da sollte man immer flexibel sein; einige Rubriken kann man aber auch ruhig zu einem festen Zeitpunkt ausstrahlen.
 
#5
Ich finde in erster Linie wollen die Leute morgens was zum Lachen haben. Dazu Basics in Sachen Information, schließlich will man ja wissen, ob die weite und die lokale Welt noch steht. Dazu Service im 15 Min-Takt: Wetter/Verkehr. Wenn ein BmO das Kriterium "Da werden die Leute auf der Arbeit drüber sprechen" nicht erfüllt, kann man den sofort in die Tonne kloppen. Dann doch lieber Musik. Einen Beitrag wird niemand vermissen.
 
#8
@ backfisch.
"das übliche halt". klingt aber wohl eher negativ. Immerhin haben die Locals auch einen "Auftrag". Sie sind keine Hitradios - auch wenn sich das viele (junge) Mitarbeiter im Lokalfunk wünschen. Nichtsdestotrotz gibt es in NRW einen Unterschied zwischen Himmel und Hölle in Sachen Morningshow (wenn man das Wort mal verwenden darf :)
 
#11
@ Keule

"Radio NRW muss weg!
Die Locals müssen 24 Stunden eigenes Programm machen!"

Meinst Du, dass z.B. Radio rur oder Welle West ein 24-Stunden-Programm machen kann, das sich besser anhört als NRW? Mit aktuellen News, durchmoderiertem Nachtprogramm, großen EMA-Aktionen, und schlußendlich Werbeeinnahmen, die höher liegen, als die Ausschüttungen durch NRW?
Klar kann man theoretisch ein 24-Stunden-Programm fahren - das wird dann aber wirklich ein Hitradio. Und noch ist eben NRW kein Hitradio, sondern hat eben Beiträge und Korri-Talks, Expertengespräche, und Special-Interest-Sendungen. Aachen ist ne Ausnahme - der Radiomarkt in Grenzgebieten erfordert eben andere Maßnahmen, als das durch einen Rahmenanbieter geboten werden kann. Vielleicht ist die Lösung da wirtschaftlicher - ob's vom Programm aber "besser" als NRW ist bezweifle ich.
 
#12
Bei allem Gemecker über Radio NRW...finanziell ist ein 24 Stunden Programm für einen Lokalsender nicht zu leisten.
Im Gegensatz zum (von mir sehr geschätzen Uni-Radio...war ich ja selbst mal bei) kostet ein Lokalsender Geld...Mitarbeiter wollen bezahlt werden (und für 24 Stunden bräuchte man die dreifache Menge an Leuten)...Equipment kostet Geld, ein Sounddesign auch, Musik kostet auch Gebühren etc.
Wenn ich mir angucke, wieviel Geld wir durch Werbung erwirtschaften, sieht es da nicht gut aus. Leider gehen die Werbeeinnahmen im Lokalfunk auch drastisch zurück. Die Kunden merken, wie wenig Resonanz sie erzielen...bei sinkenden Quoten kann man dann kaum noch was an neue Kunden verkaufen...nur die etablierten bleiben und sperren sich, gegen Neuerungen. Unser beste Kunde verlangt seit 10 Jahren nach der selben Sponsorverpackung...und so klingt es dann auch. Grauenvoll. Aber wer das meiste Geld mitbringt, wird nicht vergrault.
Würde man ein 24 Stunden Programm machen, bekämen die Werbekunden noch mehr Einfluss. Weil sie noch wichtiger wären.
Es gibt noch tausend Gründe, warum nicht jeder Lokalsender in der Lage wäre, ein 24 Stunden Programm zu machen.
Von Radio Hamm mal abgesehen...?!?
 
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