Wie viel Potential hat das DAB+-Bouquet?


  • Also ab 72KB fängt der Klanggenuß bei Dab an Spaß zu machen. Ich meine jetzt mit einfachen Mono Geräten ab 50€. Richtig gut klingt es ab 96KB aufwärts. Was ich schade finde das zu viel Sender in die Muxe gepresst werden. Natürlich ist die Programmzahl gestiegen gegenüber Ukw, und sind auch Sender vertreten die es nicht auf UKW gibt. Aber es müsste doch eine gewisse Kapazität pro MUX eingehalten werden. Und ich denke da geben mir sogar Leute recht die wirklich Hifi Nutzer sind. Ich gebe hier nur meine Meinung dazu ab. Dennoch halte ich mich jetzt aus diversen Klanglichen Diskussionen raus. Ich bin dazu auch noch nicht so lange beim Thema Digitalradio dabei. Dennoch höre ich schon bei Gewissen Sendern die mir gefallen haben unterschiedlichen Klang. Und nein es ist nicht alles nur Mist. Ich werde der Technologie Dab+ eine Chance geben. Sie hat ja auch gute Seiten an sich Beispiel Slideshow.
 
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Letztlich wohl eine Frage der Nachfrage von den Programmveranstaltern. Zumindest in Hessen. Im dritten Quartal 2017 wird für 11C der Hardberg im Odenwald auf Sendung gehen und dann auch Südhessen versorgen (und so ganz nebenbei auch den Ballungsraum Ludwigshafen / Mannheim erreichen ;)). Dies war es dann erst einmal mit dem Ausbau des 11C als "Rhein-Main-Muxx".

Für Nord- und Mittelhessen sind jeweils eigene Kanäle und Muxxe vorgesehen, deren Ausschreibung aber von dem angesprochenen Interesse der Programmveranstalter abhängig ist. Würde z.B. schon mal FFH mit seinen drei Programmen für Nordhessen Interesse zeigen, würde die LPR sicherlich darüber nachdenken und die HDR mit der Planung der technischen Umsetzung beauftragen. Für Hessen gilt also wohl erst einmal der Grundsatz: keine Veranstalternachfrage = kein weiterer Ausbau nach Norden. Sicherlich schade, aber letztlich verständlich.

Wäre alles einfacher gewesen, wenn der hr der Nutzung seiner bisher auf 7C nicht verbrauchten und bis heute nicht selbstgenutzten Kapazitäten für den Privatfunk zugestimmt und damit sogar noch Geld verdient hätte - aber gegen diese Ablehnung ist Granit ein weiches Gestein :wall:
Mit ein wenig Verspätung aufgrund der Einsprüche aus Frankreich wird nunmehr zum 04. April 2018 (Dienstag nach Ostern) auch der Hardberg im Odenwald für den DABplus-Rhein-Main- / Südhessen-Muxx auf 11C aufgeschaltet. (-erste Quelle-) Vorerst aufgrund des Einspruchs nur mit reduzierter Leistung, die dann allerdings mit dem Muxx-Wechsel (wohl auf 12C) dann wieder erhöht wird. Ob dieser Wechsel allerdings noch in 2018 erfolgen kann, ist noch unklar.

Der im Dezember angekündigte und komplett neu zu belegende DABplus- Nordhessen-Muxx mit bisher geplanten vier Standorten (Kassel/Habichtswald, Hoher Meißner, Biedenkopf und Fulda - Quelle: LPR-Hessen soll dann auf K 6A zum 01. Juli 2018 auf Sendung gehen.
 
Was bedeutet, dass Hitradio FFH und die beiden Schwesterprogramme Planet und harmony einen großen Schritt in Richtung flächendeckende Verbreitung in Hessen machen werden. Damit setzt ein weiterer, marktführender Privatsender in einem bundesdeutschen Flächenland nicht mehr nur punktuell auf DAB+.

Da man in Bad Vilbel bekanntermaßen sehr genau rechnet, hat das digitale Antennenradio mittlerweile offensichtlich auch eine gewisse Relevanz für die MA, obwohl der Marktanteil unter den Radio-Nutzern nur bei ca. 7% liegt (FFH-Pressemitteilung). Ansonsten würde man sich den "jährlichen, hohen sechsstelligen Betrag" sicherlich lieber sparen und das Feld dem hr und anderen kleinen Anbietern überlassen.

Ob man DAB+ mag oder nicht. Es ist ein erneuter, kleiner Etappensieg.
 
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Da man in Bad Vilbel bekanntermaßen sehr genau rechnet, hat das digitale Antennenradio mittlerweile offensichtlich auch eine gewisse Relevanz für die MA, obwohl der Marktanteil unter den Radio-Nutzern nur bei ca. 7% liegt (FFH-Pressemitteilung).
Diese 7% werden von den DAB-Gegnern gerne als Zahl verwendet. Hierbei dreht es sich aber um den vorrangig genutzten Empfangsweg, was nicht besagt, dass die Nutzer nicht auch DAB+ hören. Die niedrige Zahl hängt damit zusammen, dass Radio am längsten am Arbeitsplatz genutzt wird, und hier stehen selten Digitalradios. Wer zu Hause nur über DAB+ hört, aber sich auf der Arbeit von UKW berieseln lässt, gehört also nicht zu den 7%. Hier liegen die Zahlen weit höher, führend ist momentan Hessen mit bereits 25%. Und genau darum kommt man bei FFH um DAB+ nicht mehr herum, um nicht massiv Hörer zu verlieren. Für harmony.fm und planet radio macht das auch Sinn, da nicht flächendeckend auf UKW verfügbar.
 
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Was bedeutet, dass Hitradio FFH und die beiden Schwesterprogramme Planet und harmony einen großen Schritt in Richtung flächendeckende Verbreitung in Hessen machen werden. Damit setzt ein weiterer, marktführender Privatsender in einem bundesdeutschen Flächenland nicht mehr nur punktuell auf DAB+.

Da man in Bad Vilbel bekanntermaßen sehr genau rechnet, hat das digitale Antennenradio mittlerweile offensichtlich auch eine gewisse Relevanz für die MA, obwohl der Marktanteil unter den Radio-Nutzern nur bei ca. 7% liegt (FFH-Pressemitteilung). Ansonsten würde man sich den "jährlichen, hohen sechsstelligen Betrag" sicherlich lieber sparen und das Feld dem hr und anderen kleinen Anbietern überlassen.

Ob man DAB+ mag oder nicht. Es ist ein erneuter, kleiner Etappensieg.
Man ist auch gezwungen auf DAB zu setzen. Ich hatte es in einem Thread schon beschrieben. Das große FFH ist an vielen UKW Standorten Nutzer einer Sendeantenne ohne Mitbewerber, das wird nicht billig werden.

Die Grundversorgung über Hoher Meissner (HR) und Gr. Feldberg (HR) ist sichergestellt. Unklar ist für die Situation am Heidelstein in der Rhön, da hier über die gemeinsame Hessenantenne gesendet wird und ich vom HR nichts in Sachen Abschaltung entnommen habe.
Aber an den Standorten Hohes Lohr, Angelburg, Driedorf, Habichtswald und Krehberg gibt es extra eine Antenne für FFH.
Am Habichtswald könnte man bei Leistungsreduzierung auf die HR Antenne wechseln, aber Krehberg --> Hardberg scheidet praktisch wegen den Einzügen der 105,0 nach Norden aus.
Es gibt zahlen, die davonausgehen, dass sich nach den bisherigen MB Tarifen, die UKW Antennen nach 15 Jahren amotesiert haben, das heisst aber auch, wenn an solchen Single Standorten ab sofort was Größeres an der Antennenanlage kaputt geht, rentiert sich betriebswirtschaftlich (ohne saftige Preiserhöhung) eine Neuanschaffung für die neuen Antenneninhaber nicht mehr.

Das sind die Gründe, warum die FFH Gruppe DAB+ focieren muss, ob sie will oder nicht.
Auch wird sicherlich mittelfristig, der eine oder andere unrentable UKW Standort abgeschaltet werden.
 
Kleiner Einwurf am Rande:http://www.radioszene.de/114916/digitalradio-saarland-dab.html
Kann sich noch jemand daran erinnern? Was sind jetzt die praktischen Konsequenzen? Bisher kann ich keine erkennen. Ein Privatmux für das Saarland ist weiterhin nicht Aussicht (von Ausschreibungsverfahren hätte man schon gehört), und neue Programme auf dem bestehenden SR-Mux, der noch freie Kapazitäten hat, gibt es auch keine. Rund ein halbes Jahr nach dem Interessensbekundungsverfahren ist alles immer noch so, als hätte es dieses nie gegeben. Sehr enttäuschend...
 
In Brandenburg ist das nicht viel anders. Trotz der vollmundigen Verkündung Anfang Februar, das sich insgesamt 15 Programme auch für eine brandenburgweite Ausstrahlung per DAB+ interessieren, ist inzwischen durchgesickert, dass der 12D wohl vorerst nur in Berlin aufgeschaltet wird. Und selbst da ist der entsprechende Zeitpunkt aktuell noch offen.
 
Kleiner Einwurf am Rande:http://www.radioszene.de/114916/digitalradio-saarland-dab.html
Kann sich noch jemand daran erinnern? Was sind jetzt die praktischen Konsequenzen? Bisher kann ich keine erkennen. Ein Privatmux für das Saarland ist weiterhin nicht Aussicht (von Ausschreibungsverfahren hätte man schon gehört), und neue Programme auf dem bestehenden SR-Mux, der noch freie Kapazitäten hat, gibt es auch keine. Rund ein halbes Jahr nach dem Interessensbekundungsverfahren ist alles immer noch so, als hätte es dieses nie gegeben. Sehr enttäuschend...
Grundsätzlich bremst der II.Bundesmux die entwicklungen in den Landesmuxen etwas ...

Aber im Saarland ist das Problem, dass man sich im Prinzip mit dem SR einigen muss, denn für Salue und andere rentiert sich eine Single Ausstrahlung vom Schoksberg nicht. Andere Option eigene Infrasturktur und die braucht zeit.
 
In Brandenburg ist das nicht viel anders. Trotz der vollmundigen Verkündung Anfang Februar, das sich insgesamt 15 Programme auch für eine brandenburgweite Ausstrahlung per DAB+ interessieren, ist inzwischen durchgesickert, dass der 12D wohl vorerst nur in Berlin aufgeschaltet wird. Und selbst da ist der entsprechende Zeitpunkt aktuell noch offen.
Irgendwo las ich, dass es für Berlin noch "bis in den Sommer hinein" dauern wird und dass Aufschaltungen in Brandenburg erst später "optional" erfolgen könnten, "wenn es sich wirtschaftlich lohnt".
Nur wofür dann überhaupt erst die Ausschreibung 2017 ?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 14 genehmigten Bewerber es sich nachträglich alle anders überlegt haben.
 
Das Verwaltungsgericht Leipzig hat am 1. Juni 2018 im Eilverfahren des bei der Lizenzvergabe um den zweiten nationalen Digitalradio-Multiplex (DAB+) unterlegenen Plattformbewerbers DABP GmbH gegen die Zuweisungsentscheidung der Gremienvorsitzendenkonferenz zugunsten von Antenne Deutschland die aufschiebende Wirkung wiederhergestellt. Damit hat das Konsortium um den ehemaligen Rennfahrer und Initiator des zweiten Bundesmux, Steffen Göpel, im einstweiligen Rechtsschutzverfahren gewonnen. Das von den Landesmedienanstalten lizenzierte Unternehmen Antenne Deutschland (Absolut Radio/Media Broadcast) darf somit bis zur Entscheidung in der Hauptsache nicht auf Sendung gehen. Ein hochrangiger Vertreter der Landesmedienanstalten rechnet damit, dass es bis zu einer endgültigen Entscheidung nun Jahre dauern könnte.

Das vorläufige Aus für den zweiten Bundesmux trifft vor allem Absolut Radio, das bis zu acht zusätzliche Hörfunkprogramme in den nationalen Multiplex einbringen wollte und hierfür bereits per Stellenanzeige Personal sucht. Der Plattformbetreiber wollte seine Räumlichkeiten in Berlin einrichten. Weitere Hörfunkveranstalter, die Interesse am Bouquet bekundet hatten, wollen bis zu einer endgültigen Entscheidung in regionalen und lokalen Multiplexen "parken". Darunter ist auch Absolut Radio mit dem Angebot "Absolut Hot". Andere Interessenten wie die "Rock Antenne" verzichten inzwischen ganz auf eine Verbreitung im zweiten nationalen Mux, da sie hier keine regionalisierten Sendungen und Werbung hätten ausstrahlen können, und engagieren sich dauerhaft in regionalen Verbreitungsgebieten.

Auch vom Vertreter der Landesmedienanstalten heißt es, dass man sich jetzt auf den Auf- und Ausbau der regionalen Multiplexe konzentrieren möchte. Wobei sich hier aver sehr schnell wieder bemerkbar machen würde, welche Länder zu DAB+ stehen und welche nicht.

Quelle: www.satellifax.de
 
Die Landesmuxe sind keinerlei Alternative zum BM 2. Zum einen gibt es in vielen Bundesländern gar keine privaten Muxe, zum anderen wäre ein Ausstrahlung in allen Landesmuxen gar nicht zu bezahlen. Somit kann man sich bestenfalls aus ein paar Ballungsräume wie Hamburg, Berlin, München, Rhein-Main konzentrieren und der Rest guckt in die Röhre. Für mich ist nach wie vor unverständlich wie eine einzelne Person so ein Projekt von übergeordnetem nationalem Interesse mit einer unbegründeten Klage zu Fall bringen kann.
 
Die Landesmuxe sind keinerlei Alternative zum BM 2.
Und ob sie das sind! Gerade, weil man dort regional passende Werbung aufschalten kann. Je kleinzelliger das geht, um so größer wird die Zahl der potentiellen Werbekunden.
Zum einen gibt es in vielen Bundesländern gar keine privaten Muxe
Das kann ja noch werden - und wird jetzt wahrscheinlich sogar schneller gehen, da mehr Sender zum Füllen der Muxe bereit stehen, nämlich die, die eigentlich in den BuMu2 rein wollten.
Somit kann man sich bestenfalls aus ein paar Ballungsräume wie Hamburg, Berlin, München, Rhein-Main konzentrieren und der Rest guckt in die Röhre.
Das könnte tatsächlich passieren, bei Göbels Bundesmux wäre das allerdings von vorneherein so gewesen.
Für mich ist nach wie vor unverständlich wie eine einzelne Person so ein Projekt von übergeordnetem nationalem Interesse mit einer unbegründeten Klage zu Fall bringen kann.
Ein nationales Interesse sehe ich nicht. Ich sehe nur diverse Interessengruppen. Ob die Klage tatsächlich unbegründet ist, wird das Gericht dann in etwa 10 Jahren festgestellt haben.
 
Das kann ja noch werden - und wird jetzt wahrscheinlich sogar schneller gehen, da mehr Sender zum Füllen der Muxe bereit stehen, nämlich die, die eigentlich in den BuMu2 rein wollten.
In zehn Jahren vielleicht. Ich sach mal NRW, Saarland oder Meck-Pomm. Da wird es vermutlich keine reinen privaten Muxe geben. NDS oder SH wird sich auch eher nicht lohnen.
 
Je kleinzelliger das geht, um so größer wird die Zahl der potentiellen Werbekunden
Das halte ich für ein Gerücht. Zum einen wird der technische Aufwand höher je kleinzelliger es wird, womit es wiederum teurer wird. Und zum anderen wird die Zahl der tatsächlichen Hörer immer kleiner, wobei eben nicht gesagt ist, dass der Sender und damit die Werbung dann auch tatsächlich gehört wird.
Abgesehen von Ballungsräumen wie Berlin, streiten sich momentan jeweils um die 10 Programme (oder weniger) um die Hörer. Bei DAB+ sind es dann aber wesentlich mehr. Neben den ÖR-Landessendern und dem landesüblichen Privatfunk, gibt es dann auch noch den Bundesmuxx. Da der geneigte Hörer aber nunmal nur ein Programm hören kann und nicht mehrere zugleich, werden die Hörerzahlen im einzelnen weniger, weil sie sich auf wesentlich mehr Programme aufteilen. Ob es sich für das eine oder andere Unternehmen dann noch lohnt Werbung zu schalten, lasse ich mal dahin gestellt... Letztlich ist das einer der Gründe, warum vor allem der Privatfunk lange Zeit sehr zurückhaltend agiert hat in Sachen DAB+.
Ausserdem behaupte ich mal, dass es dem interessierten Hörer herzlich egal sein dürfte, welche Regionalversion seines Programmes er da gerade hört, denn abgesehen von der Werbung unterscheidet sie sich ja nicht vom Rest. Somit ist auch nicht gesagt, dass die Werbung tatsächlich dort gehört wird, wo sie gehört werden soll. Und wenn im Radio irgendetwas ein ganz erheblicher Ab- und Umschaltfaktor ist, dann ist es Werbung - so wie überall sonst auch.
 
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In zehn Jahren vielleicht. Ich sach mal NRW, Saarland oder Meck-Pomm. Da wird es vermutlich keine reinen privaten Muxe geben. NDS oder SH wird sich auch eher nicht lohnen.
In zehn Jahren gibt es bestimmt auch "schon längst" den 2. Bundesmux.

Warum sollte es in NRW keine reinen privaten Muxe geben ?
Und warum sollten sich Niedersachsen und Schleswig-Holstein "nicht lohnen" ?
Wenn man schon mit so einer Denkweise da heran geht, was soll dabei raus kommen ?
Wie man in diesen Ländern bisher sieht, halt gar nix. Ein Mangel an Selbstbewusstsein lohnt sich nicht.
In Bayern, Ba-Wü und Hessen pflegt man offenbar nicht solche Zweifel. Die machen es allen vor, wie es gehen kann.
Warum macht man es denen nicht einfach nach ?

Das könnte tatsächlich passieren, bei Göbels Bundesmux wäre das allerdings von vorneherein so gewesen.
Wer behauptet denn sowas ?
Dann wäre es ja kein "Bundesmux", sondern ein "Ballungsraum-Mux".
 
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Warum sollte es in NRW keine reinen privaten Muxe geben ?
Und warum sollten sich Niedersachsen und Schleswig-Holstein "nicht lohnen" ?
Weil es politisch nicht gewollt ist. Damit würde man ja der heiligen Kuh Lokalfunk die Existenzgrundlage entziehen und zusätzlich dem WDR auch noch Hörer wegnehmen. Das darf natürlich nicht sein.
NDS und SH sind in weiten Teilen eher dünn besiedelt. Um hier eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten wäre also ein hoher wirtschaftlicher Aufwand nötig, was von privaten Stationen sicherlich nicht gewollt wird, weil zu teuer.
 
Geht ein gewaltiges Medienrauschen durch das Land? Sind unsere Zeitungen und (Hörfunk)-Nachrichten voll von Meldungen und Kommentaren zum Thema? Äußern sich Politiker aller Parteien dazu?
Nein!
Was sagt uns das über Bedeutung und Wertigkeit von Mux 1+2, von Landesmux und Bundesmux, Mux-Plus und Mux-Minus?
 
NDS und SH sind in weiten Teilen eher dünn besiedelt. Um hier eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten wäre also ein hoher wirtschaftlicher Aufwand nötig
Nicht unbedingt. Da das alles ziemlich flaches Land ist, "es wachsen keine Berge", dürften beide Bundesländer mit relativ geringem technischen Aufwand bespielt werden können. Man braucht da auf jeden Fall erheblich weniger kW als anderswo.
 
Da das alles ziemlich flaches Land ist, "es wachsen keine Berge", dürften beide Bundesländer mit relativ geringem technischen Aufwand bespielt werden können. Man braucht da auf jeden Fall erheblich weniger kW als anderswo.
Es gibt schon den Harz und das Weserbergland. Man braüchte nicht so viele Füllsender, das ist richtig, aber dafür viele ordentliche KW Brummer und das dürfte am Ende auch nicht wirklich günstig sein. SH wäre sicherlich etwas einfacher, aber die Region ist wirtschaftlich auch nicht besonders attraktiv und auch eher dünn besiedelt.

Da stellt sich schon die Frage, ob es genug Interessenten gibt die bereit sind einen sechsstelligen Betrag jährlich zu zahlen um dort präsent zu sein. Klar die großen Platzhirsche wie FFN oder RSH könnten das sicherlich stemmen, aber dahinter wirds dann schon eng. Ob z.B. Radio 21, Delta oder Radio Nordseewelle das wirtschaftlich leisten könnten und wollten, scheint mir eher fraglich.
 
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NDS und SH sind in weiten Teilen eher dünn besiedelt..
Niedersachsen hat insgesamt immerhin 7,77 Millionen Einwohner, Mecklenburg-Vorpommern hingegen hat nur 1,6 Millionen, Schleswig-Holstein 2,8 Millionen.
Der am dichtesten besiedelte Teil Niedersachsens ist der südliche Teil zwischen Hannover, Wolfsburg und Göttingen.
Die Gegend lohnt sich auf jeden Fall.
 
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