Zukunft des Radios im Zeitalter von Spotify & Co.


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Border Blaster

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Ich möchte ein "neues" Thema in den Ring werfen. Anlass dafür war die Ausgabe des Radioszene-Podcasts "Die Radiomacher", Ausgabe vom Dezember 2018. Der Titel lautet eben auch "Wie geht junges Radio für die Spotify-Generation?" Im selbigen Podcast bringt es der Radio-Fachmann Viktor Worms im Interview in wenigen Sätzen auf den Punkt. Nachstehend dies nochmals (mit meinen eigenen Worten) in aller Kürze zusammengefasst: Musik kann Spotify besser, Verkehrslagebericht liefert jedes NAVI, Nachrichten und Wetter kann ich sowieso jederzeit bekommen. Daher, Zitat Viktor Worms, "müssen wir das Wort wieder entdecken. Wir müssen wieder Geschichten erzählen".
Mich persönlich schreckt es ab, wenn sich bei Radiosendern die stündlichen Nachrichten inklusive Wetter auf ca. 3 Minuten reduzieren, dafür dann aber über 5 Minuten Staus und Blitzermeldungen bringen. Letzteres wird bei manchen Regionalsendern - wie bei mir in Kärnten - sogar viertelstündlich geboten. Nun, in erster Linie geht es nun darum, wie sich Radio ändern müsste, um wieder spannender zu werden. Meiner Meinung nach sind weder stündliche Nachrichten, Wetter und Verkehrsmeldungen noch zwingend notwendig. Neben spannendere Wortbeiträge ist für mich persönlich die Musik des jeweiligen Radiosenders noch immer das wichtigste. Wie können Radiosender die Hörer wieder neugieriger machen, um eben auch wegen der Musik selbige einzuschalten und nicht immer Spotify, Deezer, etc. zu hören. Ich würde nunmehr gerne zu einer lebhaften und hoffentlich intensiven Diskussion einladen. Ich würde mich freuen, vielleicht ein tolles Thema gefunden zu haben.
 
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