schneeschmelze
Benutzer
Ich besuche die Radioforen in den letzten Monaten viel seltener als zuvor, da ich mich für Themen interessiere, zu denen ich hier leider nur noch wenig Resonanz erhalte. Kulturprogramme und internationalen Rundfunk vor allem.
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Es ist technisch praktisch unmöglich, einen gesperrten Nutzer daran zu hindern, sich ein neues Profil mit einem anderen Nutzernamen zu erstellen. Man könnte bei der Anmeldung per SMS einen Verifikationscode an eine Mobilfunknummer schicken, aber jeder kann bekanntlich so viele SIM-Karten benutzen, wie er will. Und die Antwort eines Mobilfunkanbieters auf die Frage "Hallo ich bin vom Radioforum, könntet ihr bitte bestätigen, dass es sich bei der Person mit der Nummer XY um dieselbe Person handelt, die die Nummer YZ hat?" kann man sich ja selber denken.Eigentlich ist das Problem doch ganz "einfach", um mal bei dem Beispiel Sprollywood zu bleiben. Zum einen war das nicht seine erste Identität in diesem Forum hier. Und zum anderen ist er ja nun unter anderem Namen auch wieder da. Das Problem an "Experten" wie ihm ist, das mit ihm keine ernsthaften Diskussionen zustande kommen können, weil sie von ihm gar nicht gewollt sind. Zumindest ist das eine oft gemachte Beobachtung. Entweder lenkt er ein Thema in eine andere Richtung oder reagiert gar nicht erst auf eine aufgeworfene Gegenthese. Mit einem wie auch immer gearteten Austausch von Meinungen oder Argumenten hat das nichts zu tun. Stattdessen überspitzte und in Teilen oft genug belegbar falsche Anmerkungen von ihm. Da dieser Sprollywood bekanntermaßen nicht nur hier mehrfach nach draussen befördert wurde, sondern auch anderswo, kann man das Problem solcher Trolle nur bedingt dem Admin anlasten. Die einzige halbwegs stichfeste Identifizierung wäre meiner Kenntnis nach aktuell nur über die IP möglich, wobei man allerdings auch da Abstriche machen muss. Es reichen zwei Leute, die beim selben Internetanbieter sind und in der gleichen Straße wohnen, schon haben sie sehr ähnliche IPs, womit ein Auseinanderhalten schwierig wird. Ein eingeschalteter VPN, welchen inzwischen so ziemlich alle gängigen Browser mit im Portfolio haben, machen die Identifizierung per IP noch schwieriger bis unmöglich. Erschwerend kommt ausserdem hinzu, dass die Admins jene IPs garE nicht speichern dürfen, womit ein Abgleich der jetztigen IPs des "neuen" Sprollywood mit den IPs des damaligen Sprollywood eigentlich gar nicht möglich ist. Davon ab dürfen die IP-Daten maximal für die Zeit von 10 Wochen gespeichert werden, vom Provider selbst. Und das auch nur dann, wenn es einen konkreten Anlass dafür gibt, Vorratsdatenspeicherung läßt grüßen. Da hier aber zumeist höchstens verbale "Entgleisungen" zum tragen kommen, fällt diese Möglichkeit schlichtweg raus. Also kurzum, zumindest ich kann nachvollziehen, dass das offensichtliche eher schwierig ist zu belegen. Leider!
Und selbst, wenn es eine Antwort gäbe, müsste das noch nichts heißen. Ich habe beispielsweise für gelegentliche Scherze eine zweite Handynummer. Diese läuft allerdings nicht auf mich, sondern auf einen Kumpel, der in seinem Vertrag ein ganzes Bündel an Rufnummern gratis integriert hat und mich fragte, ob ich eine davon gebrauchen könnte. Eine solche Abfrage würde in so einem Beispiel also auch nur in die Irre leiten.Und die Antwort eines Mobilfunkanbieters auf die Frage "Hallo ich bin vom Radioforum, könntet ihr bitte bestätigen, dass es sich bei der Person mit der Nummer XY um dieselbe Person handelt, die die Nummer YZ hat?" kann man sich ja selber denken.
Im Stile von "ich möchte Herrn Reinsch sprechen"?für gelegentliche Scherze
Ja, ich bin streng. Aber streng genommen auch nicht humorlos.Admins mit Humor
Das wäre freilich auch möglich, ist hier aber nochmal etwas anders gelagert. Die Nummer gehört zu einem fiktiven Charakter, den ich mir mal ausgedacht hatte. Der übermittelt Geburtstagsglückwünsche, trollt seltsame WhatsApp-Gruppen oder - und das macht vielleicht am allermeisten Spaß - er nimmt Telefonbetrüger auf die Schippe, hält sie beschäftigt und lässt sie dann auflaufen.Im Stile von "ich möchte Herrn Reinsch sprechen"?
Mach dir bitte nich so viel daraus, dann hält man es einfach besser aus. Resonanz kriegt man ohnehin meist nur, wenns um Aufregerthemen geht. Eine Diskussion oder auch nur Frage zu bestimmten Sachverhalten endet allzu oft an Befindlichkeiten oder Nichtigkeiten aus anderen Richtungen, sodass das eigentliche Anliegen schnell in den Hintergrund gerät oder der Diskussionsfaden nimmt gar nicht erst richtig Fahrt auf. Ich weiß, was du meinst. Man (selbst) denkt, dass andere sich doch zum eigenen Thema auch äußern müssten und sollten - schließlich ist es ein Forum. Aber nach Threaderöffnung wirds ziemlich oft mau, was ich auch schade finde. Aber offenbar muss wohl so langsam aber sicher akzeptiert werden, dass der Zug eines klassischen Forums abgefahren zu sein scheint. Heutzutage läuft das alles via WhatsApp und Co. Leider. Kulturprogramme und internationaler Rundfunk sind jetzt keine Felder, von denen ich großartig tiefergehende Ahnung hätte, aber ich wünsch dir, dass du hier trotzdem noch Feedback von anderen Usern bekommst, die sich diesen Themen widmen und annehmen.Ich besuche die Radioforen in den letzten Monaten viel seltener als zuvor, da ich mich für Themen interessiere, zu denen ich hier leider nur noch wenig Resonanz erhalte. Kulturprogramme und internationalen Rundfunk vor allem.
Deutsche Newsgroups kannst Du jetzt eigentlich nicht meinen, denn dort wärst Du früher (um Y2k herum) ohne Realname und anständiger (funktionierender) eMail-Adresse nicht einen Meter weit gekommen.Die Anonymität des Netzes war früher selbstverständlich und Grundlage freier Debatten. Ich vermisse die Zeit von Usenet & Newsgroups, als man diskutieren durfte, ohne gleich gläsern zu sein.
Da pflichte ich Dir bei. Allerdings halte ich es für die falsche Reaktion, daraufhin das Forum zu verlassen. Das wäre wieder eine Stimme weniger, die fehlt, wenn es gilt, aufrichtig um die Zukunft des Radios in Deutschland zu ringen und dem Chor der Weichspüler und Systemclaqueure auch mal eine kritische Position entgegenzusetzen. Wenn jedesmal der Klügere nachgibt und geht, bleiben am Ende nur noch ein paar unreflektierte Fans übrig, die maximal noch nachfragen, wo denn ihre Lieblingsmoderatoren und ihre Lieblingstitel aus den 70er, 80er und 90er Jahren geblieben sind.lächerlich, wie im Kindergarten.
Ihr könnt Meinungen und Ansichten haben,, aber wenn sie das Geschäftsmodell stören, dann veerstoßen sie gegen die Nutzungebdiengungen, und dann ist Schluss mit lustig. Der Forenbetreiber hat immer recht.
Das sind wirklich sehr starke Worte und wenn man auch nicht immer mit mir einer Meinung ist, teile ich diese zu 100%. Man spricht mir hier komplett aus der Seele.Werte Foristen,
an dieser Stelle verabschiede ich mich bis auf weiteres nach 23 Jahren und 5 Monaten.
Die Radioforen sind für mich nicht mehr lesenswert, eine Tendenz die schon vor Jahren anfing und mittlerweile unerträglich geworden ist.
Hier schreibt fast nur noch eine Handvoll Meckerer, die vor 30, manche bereits vor 40 Jahren hängengeblieben sind.
Moderne Sender werden mit dem öffentlich rechtlichen Radio von vor X Jahren verglichen, einige wünschen sich gar das verstaubte Programm von damals zurück.
Es werden abstruseste Theorien aufgestellt, wie was funktioniert - von Leuten, die niemals ein Radiofunkhaus von innen gesehen haben. Ob es jetzt Sendeabläufe oder die Musikplanung sind.
Es gab mal eine Zeit, da waren hier sogar viele Profis zugegen. Leider wurden viele Kollegen hier von den „Nostalgikern“ rausgeekelt. Indigo7, Maschi, LarsZ (die drei nur als Beispiel, fallen mir zuerst auf) haben zu jedem Thema was zu schreiben, immer im selben Tenor. Da hab ich als seit 35 Jahren im Medium Arbeitender keinen Bock mehr drauf.
Das Radio von heute ist vielfältiger als je zuvor, es gibt so viele unterschiedliche Programme. Eigentlich ein Paradies für Radio-Fans.
Aber hier wünscht man sich, dass alles auf einem einzigen Sender zu hören…
Versteht mich nicht falsch, Kritik ist fundiert geäußert völlig okay. Hier werden viele Sender pauschal als Dudler abgetan, es wird nicht mehr differenziert. Da wird ständig behauptet, alles würde der PC machen (Musik/Sendeplanung). Das kotzt mich an. Ihr „Experten“ könnt euch gar nicht vorstellen, wieviel Arbeit dahintersteckt. Und ja, auch wenn es hier immer wieder verneint wird, auch Herzblut.
Lebt weiter in eurer Radiowelt von vor 40 Jahren oder schreibt DigiAndi an, er soll euch mit Mitschnitten von damals zupflastern!
Alles Gute, auch beruflich
U87
Um das Jahr 2000 gab es zu allen Themen zahllose Internet-Foren, die genau wie das Radioforum hier funktionierten, aber keinerlei Registrierung verlangten. Ein (Nick-) Name war das einzige, was verlangt wurde. Man konnte aber auch jeden Post unter einem anderen Nickname schreiben.Deutsche Newsgroups kannst Du jetzt eigentlich nicht meinen, denn dort wärst Du früher (um Y2k herum) ohne Realname und anständiger (funktionierender) eMail-Adresse nicht einen Meter weit gekommen.
In der Tat ist seitdem der Umgangston im Internet noch rauer geworden. Aber es ging schon Anfang der 2000er los.Ich komme zu dem Schluss, dass insbesondere seit der Coronapandemie alle viel dünnhäutiger geworden sind und sich bei jedem schiefen Blick angegriffen fühlen. Das hat vieles hier vergiftet!
Daran kann ich mich aus meiner Intensiv-Gamer Zeit noch gut erinnern - dementsprechend ging es dann meistens nach relativ kurzer Zeit auch zu was Umgangston und Diskussionskultur betrifft.Um das Jahr 2000 gab es zu allen Themen zahllose Internet-Foren, die genau wie das Radioforum hier funktionierten, aber keinerlei Registrierung verlangten. Ein (Nick-) Name war das einzige, was verlangt wurde. Man konnte aber auch jeden Post unter einem anderen Nickname schreiben.
....und leider nicht nur, was den gegenseitigen Umgang in Internetforen anbelangt.Das Problem ist, dass die meisten gut austeilen aber nicht einstecken können.
Der Kollege sprach explizit von "Usenet & Newsgroups", was mit "normalen Internetforen" sehr wenig zu tun hat. Entsprechend fiel meine Antwort aus. Es war zwar nicht "verboten" mit Nickname zu posten, wurde aber - gerade in deutschsprachigen Newsgroups - nicht gern gesehen. Anonym war man dabei letztlich auch nicht, da man über einen Newsserver (z.B. vom DFN, Telekom bis zur Abschaltung der Server 2011) gehen mußte.Um das Jahr 2000 gab es zu allen Themen zahllose Internet-Foren, die genau wie das Radioforum hier funktionierten, aber keinerlei Registrierung verlangten. Ein (Nick-) Name war das einzige, was verlangt wurde. Man konnte aber auch jeden Post unter einem anderen Nickname schreiben.
Ich vermute doch.du bist wie gesagt nicht der einzige, dem es so wie du geht.
Zum Glück sind die stehengeblieben und gehen diesen Weg der sinnlosen Zeitvergeudung nicht mit. Radio was nur noch aus einer seelenlosen Hülle ohne Inhalt besteht, braucht niemand mehr.Wenn mal jemand sowas wie "Null Inhalt, sinnloses Gelaber, dazu das ständig gleiche Gedudel, schaut mal, wie der Sender in den 80ern noch war", muss ich auch immer daran denken, dass diese User irgendwann stehengeblieben sind.
Haben die noch verbliebenen Qualitätsprogramme wie der Dlf so viele Hörerzahlen wie Musikwellen (Bayern 1, SWR3, FFH...)?Radio was nur noch aus einer seelenlosen Hülle ohne Inhalt besteht, braucht niemand mehr.
Es ist eben auch viel Gewohnheit dabei, aber leider gibt es auch nicht so viele Alternativen. Bei den Privaten läuft doch meist eh nur noch Festplatte mit VT und 300 Titeln in Dauerschleife. Da wähle ich dann halt das kleinere Übel. Da gibt's dann wenigstens noch ein paar regionale Themen und lokales Wetter. Zudem bestehen die Nachrichten nicht nur aus der Aneinanderreihung von Schlagzeilen in 90 Sekunden.Klar, und die Leute hören den ganzen Tag Bayern 1 oder WDR 2, obwohl sie es hassen, weil es ja, heute noch mehr als vor 20 oder 30 Jahren, absolut keine Alternativen gibt