• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

ANTENNE BAYERN - aktuelle Entwicklungen

Die Lokalsender decken die Bandbreite zwischen Jung und [alt] gut ab und nerven nicht so wie Antenne Bayern.
"Die Lokalsender" ... aha ... Welche denn? Alle? Welche Region? Ich denke, du merkst selbst, dass diese Aussage flächendeckend keine Substanz hat. Selbst wenn es in dem ein oder anderen Ballungszentrum gute "Allrounder" gibt, ist die Reichweite z.B. auf dem Land oft zu gering bzw. der Empfang zu schlecht. Im städtischen Bereich kann es natürlich häufiger Lokalsender als "Arbeitsbeschallung" geben. Und natürlich gibt es auch Firmen bzw. Teams in denen man sich auf Genre-Radios einigt, wie Rock- oder Schlagersender... (Wenn wir hier immer noch über "Radio am Arbeitsplatz" reden.)

Im Zweifel wird man aber bei uns in Bayern meist zwischen ABY, BR3 oder an dritter Stelle BR1 wählen. Wie wir alle wissen, spielt BR1 viele Oldies und ist deshalb für jüngeres Publikum eher uncool und BR3 tendiert zu sehr moderner Musik, daher für das ältere Semester nervig. Es tut mir sehr leid für alle die Antenne Bayern schlimm finden, aber es ist aktuell das massentauglichste Programm in Bayern und unterm Strich für die meisten (auch unfreiwilligen) Hörer "erträglich".
 
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Kurzzusammenfassung: BLR zieht ins Antenne Bayern Funkhaus und wird nach dem aktuellen Testlauf in der Nacht ab 2026 noch enger mit ABY zusammenarbeiten.

Mal schauen, ob diese Zusammenarbeit nur redaktionell ist oder ob wir vermehrt (auch tagsüber) neue Nachrichtenstimmen auf ABY oder gar altbekannte Antenne-Sprecher in Lokalradios hören werden?!
 
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Womit sich das bestätigt, was ich hier bereits vor einem halben Jahr geschrieben habe. Übrigens: Die Lokalsender wurden nicht gefragt! Da kann man sich jetzt auch seinen Teil denken warum. Immerhin zahlen die Lokalsender ja dann über die Beiträge in Zukunft die Miete für die BLR beim großen Konkurrenten Antenne Bayern. Kannst du dir nicht ausdenken.

Was als Nächstes kommt? Antenne Bayern will über kurz oder lang Zugriff auf die Inhalte aus den Redaktionen der Lokalsender, die ihre Inhalte der BLR bisher zur Verfügung stellten bei Bedarf. Wenn diese (die Lokalsender) sich überflüssig machen wollen, machen sie das Spielchen mit.

Die BLM als Aufsichtsbehörde versteht überhaupt nicht, auf was das hinausläuft und ruft „Hurra“, rühmt sich ihrer Audiostrategie, die ja inzwischen einige Stationen auf dem Gewissen hat. Redaktionelle Vielfalt in den Nachrichten? Braucht doch kein Mensch! Scheiß drauf, kommt halt alles aus Ismanning! Antenne Bayern wird das schon gut machen ;) . Warum das Antenne gut machen wird und nicht „Antenne und BLR“? Ganz einfach: In spätestens 2 Jahren ist von der BLR nichts mehr übrig (eine Prognose, auf die ich mich in zwei Jahren gerne festnageln lasse).

Fazit: Valerie Webers Träume sind wahr geworden. Ich hab euch ja nach den Lokalrundfunktagen in Nürnberg einen heißen Radio-Herbst in Bayern versprochen.
 
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Wir schauen mal in die Zukunft...:-)

 ## gemeinsame Presseerklärtung Antenne Bayern und BLM ##

Antenne Bayern hat heute alle Anteile an der BLR für einen symbolischen Preis von 1 € übernommen.
Schwierige Zeiten und Kostendruck ...
(hier belangloses blabla gelöscht).....

Die Antennegroup als starker Partner freut sich nun alle Dienstleistungen aus einer Hand anbieten zu können. Mit unserem KI Projekt welches wir bei egoFM erfolgreich eingesetzt haben (nach der Übernahme :-) sind wir in der Lage dem Medienstandort Bayern die nötigen und zukunftsweisenden Impulse zu bieten.
Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Übernahme der bmt besprochen, da sich der BR aus Minderheitsbeteilgungen zurück zieht war dies für die BLR die Gelegenheit auch dieses nicht immer kostendeckende Projekt zu übernehmen.

Die Antennegroup bietet damir ein maßgeschneidertes....
(hier wieder blangloses Werbe-bla bla wir sind die besten und preiswertesten .. gelöscht)....

Im Zuge der Nachfolgeregelung wechselt der bisherige BLM Präsident zur Antenne Bayerngroup als externer Berater. Damit ist eine kontinierliche Übergabe von know-how (und politischen Kontakten) nahtlos gwährleistet.


Achtung: dies ist Satire - jede Ähnlichkeit mit lebenden oder bald nicht mehr existierenden Organisationen oder Personen ist rein zufällig...
 
Im Zuge der Nachfolgeregelung…
Apropos Nachfolge: Wenn ich mich nicht irre (Kresseköpfe gibt ja ne Menge her an Infos) ist der Geschäftsführer der BLR Sebastian Steinmayr 63 Jahre alt. Dass er aufhören will hab ich schon öfter gehört. So könnte man sich mit der Antenne (wenn man die Geschichte weiterspinnt) hier eine Nachfolge auch gleich sparen, oder sie kommt von der Antenne selber (macht man halt so nebenbei mit). Es gibt schon Zufälle…
 
Also ich bin auch mal gespannt welche Auswirkungen es auf Antenne Bayern gibt, wenn die BLR nach Ismaning zieht. Hoffentlich bleiben die Nachrichtensprecher/innen von Antenne Bayern erhalten.
 
Also ich bin auch mal gespannt welche Auswirkungen es auf Antenne Bayern gibt, wenn die BLR nach Ismaning zieht. Hoffentlich bleiben die Nachrichtensprecher/innen von Antenne Bayern erhalten.
Für Antenne dürfte es programmlich nur darum gehen eigene Lücken zum Beispiel Nachts zu füllen. Und wenn überhaupt wechseln irgendwann BLR-Sprecher (die guten eben) fest zur Antenne. Und der Rest? Ich gebe der BLR so noch 2 Jahre… dann ist das ein Unterbaustein der Antenne.
 
Wie findet das eigentlich der Lokalfunk, wenn der landesweite Konkurrent die eigenen Nachrichten stellt? Gibt's da schon Feedback?
Das geile ist ja, dass es einige erst erfuhren, als sie die BLR-Nachrichtensprecher Nachts bei Antenne und umgekehrt Antenne-Sprecher bei ihren Lokalsendern hörten. Bei der BLR erfuhr man das nur auf Nachfrage… allein deswegen (zusammenfassend): „Not amused!“
 
Eigentlich müsste man nun konsequent 'ausländische sender' ais österreich. Südtirol. Baden-Württemberg hören... (mach ich eh scho)...mir tun - wenn ich das alles hier richtig auf den punkt bring - nur die lokalsender leid, die das ohne rückendeckung so hinnehmen müssen. Und der Ottonormalhörer wird wieder mal "keine Veränderung" feststellen. Bravo!
 
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Ich finde die Betrachtung und Beobachtung hier schon sehr einseitig. Habt ihr Euch mal umgehört, wie es momentan in den Kassen der Lokalen in Bayern aussieht? Den Sender, der zur Zeit "gutes Geld" verdient, könnt ihr dann direkt hier nennen. Ich nenne Euch mal ein Szenario, das denkbar wäre, ohne diese Zusammenarbeit.
Einnahmen schrumpfen weiter
Sender müssen sparen. An Moderation und letztlich auch an Nachrichten.
Reicht das alles nicht mehr, stellt sich natürlich die Frage, wie viel Sinn das noch ergibt. Dann kann man den Stecker ziehen, so wie das bei RSA passiert ist, oder man stellt einfach um auf einen DAB/Internetstream ohne Moderation, ohne Nachrichten ohne Regionales.
Was ist jetzt besser? Über die Zusammenarbeit Synergien finden oder das RSA-Modell?
 
Ich finde die Betrachtung und Beobachtung hier schon sehr einseitig. Habt ihr Euch mal umgehört, wie es momentan in den Kassen der Lokalen in Bayern aussieht?
Das hat nichts damit zu tun! Du zahlst als Lokalsender ja weiter an die BLR, es gibt 0,0% Spareffekt für die Lokalsender bei dieser Lösung. Nur zahlt man jetzt als Lokalsender indirekt an den Konkurrenten Nummer 1.
Die Antenne hat jetzt ihren Fuß in der Tür und wird diese immer weiter aufmachen, bis von der BLR nichts übrig bleibt. Man wird redaktionellen Input über die BLR-Struktur von den Lokalsendern bekommen und die bekommen als „Dankeschön“ die Weltnachrichten als Abfallprodukt von Antenne. Und dann will die Antenne auch irgendwann ihr Stück vom lokalen Kuchen bei der Vermarktung als Gegenleistung für ihren „Dienst an der Vielfalt“ abhaben. Sie wildert ja jetzt schon mit ihren Streams im lokalen Werbemarkt.
Wer spart jetzt also etwas? Ich kann es dir sagen: Die Antenne sich Personal für die Nachtnachrichten zu Zeiten, die eh keiner machen will. Die wirklich großen Gesellschafter dahinter sparen sich was (schau mal auf die Beteiligungen dahinter).
Was auf der Strecke bleibt ist die Vielfalt und es konzentriert sich immer mehr auf Ismaning, die Lokalsender werden weniger und fusionieren maximal noch zu Regionalprogrammen. Das war dann die tolle Audiostrategie der bayerischen Landeszentrale für neue Medien…
 
Aber das ehemalige dreisäulenmodell fällt langsam in sich zusammen (und alle klatschen). Der BLM ist offensichtlich gar nicht bewusst, was hier gerade passiert.... antenne bayern kann doch gar kein interesse daran haben, dass die lokalen gut dastehen.... das widerspricht einfach marktwirtschaftlichem denken...und ein "geht dem anderen gut geht's mir auch gut" bringt der antenne auch nix... ich schließ mich einem Vorredner an. Schlachtabfälle kann man auch verfüttern und irgendwann sperrt man die Hunde aus, bellen von draußen hilft dann auch nix mehr. Daher wäre jetzt ein zähnezeigen erforderlich, vielleicht ist es ja noch nicht zu spät. Dass der Nachrichtenteil der BLR anscheinend so schlecht dasteht, dass man sich angeblich für 1 Euro kaufen ließ, ist unbegreiflich. Schließlich übernimmt eigentlich jeder lokalender in Bayern "wortprodukte" der BLR...entweder als echten audioinhalt oder zumindest die redaktionelle textvorlage
 
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