"ARD-Zukunftsdialog"


Nordi207

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Bei what’s app gehe ich gar nicht mehr ran. Der Gesprächsabbruch ist nur ne Frage des wann. Verstehe ohnehin nicht, was dass soll. Die Qualität zwischen zwei iPhones zB ist hingegen herausragend.
 

Morningshow

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Das langjährige €DU-Mitglied Christine Strobl, Tochter des Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble (€DU) und Ehefrau des €DU-Landesvorsitzen und stellvertretenen Vorsitzenden der €DU Deutschlands, Thomas Strobl, bezieht in ihrer Eigenschaft als neue Programmchefin der ARD Stellung zum anstehenden Umbau des Senders, zu lesen in der neuesten Ausgabe der Hörzu (33/2021).

Die ARD habe noch keine richtige Antwort auf die Frage, wie jüngere Zuschauer erreicht werden können.

Die Dokus am Montag beschäftigen sich (neu?) auch mit religiösen Themen.

"RTL Direkt", zeitgleich zu den "Tagesthemen" programmiert, würde die ARD nachahmen. Das sei ein Zeichen, daß die ARD ein paar Dinge richtig gemacht hat. Die Zuschauer blieben in Zukunft bei den "Tagesthemen", weil es dort seriöse Informationen, Einordnungen und hintergründige Berichterstattung gäbe.


RTL hatte sich in der Fachpresse inhaltlich und beim Ablauf der Sendung eindeutig anders positioniert. Die Unterstellung Strobls, nur bei der ARD gäbe es seriöse Infos und Hintergründe, sind anmaßend und lächerlich.

Weniger investigative, politische Magazine, dafür Dokus für die Mediathek, produziert von den bestehenden Magazin-Redaktionen, beklagen 80 Autoren. Die Anzahl der Magazinsendungen solle von 90 auf 66 zugunsten von internetfähigen Dokus gesenkt werden, die Doku "Story im Ersten" abgeschafft werden.

Dies sei so nicht richtig, sagt Strobl. Richtig hingen sei, daß die Sendeplätze der politischen Magazine weiterhin durchgängig von den Magazinredaktionen bespielt würden. Die "Story im Ersten" würde weiterentwickelt.

Das hört sich nach einem im Nachgang einkassierten Dementi an.

Überlegungen, den "Weltspiegel" zukünftig am Montag in der "Todeszone" auszustrahlen, seien nicht vom Tisch.
 

s.matze

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Die ARD habe noch keine richtige Antwort auf die Frage, wie jüngere Zuschauer erreicht werden können.
Das ist ein Ding. Wozu dann der ganze Online only-Quatsch, wozu die ständigen Nerv-Einblendungen für Mediatheken, wozu der Zwang zur Nutzung von externen Datenkraken wie Youtube, Facebook, Twitter, Whatsapp, Google Play Store, Apple oder Instagram, um mit den Programmachern in Kontakt zu treten? Wozu die Abkehr vom linearen TV bei gleichzeitig sträflichster Vernachlässigung der Musikspezialsendungen im Hörfunk? Ist das sowas wie Learning by doing?
Strategie oder Zielgruppenanalyse scheint man wohl keine zu haben, wenn ich sehe, dass man sich die Rechte an beliebten skandinavischen Serien sichert, um diese dann werktags zwischen 23 und 4 Uhr alle Folgen am Stück zu versenden!

Das Problem ist übrigens nicht neu:

(daraus: "Der Altersdurchschnitt der Nutzer von ARD-Angeboten ist inzwischen über 60 geklettert. Tendenz seit Jahren steigend. ").

Das war 2008. Was hat sich seitdem getan?


(daraus: " Dieser "Verjüngungs-Effekt" sei genauso wichtig wie das inhaltliche Angebot selbst, mit dem ARD und ZDF die jüngere Zielgruppe besser erreichen wollten ")

Wie sind hier die Quoten?


(daraus: " Bilanz bisher: Das Niveau ist bescheiden, die Abrufzahlen auch. ")

Immerhin hat jeder Bundesbürger schon einmal reingeklickt:


(daraus: "Das Angebot hat inzwischen 80 Millionen Aufrufe erreicht. " - man misst den Erfolg also tatsächlich nur in Klicks)

Was sind 718.000 Abonnenten? Der buchstäbliche "Fliegenschiss"! Die beliebtesten deutschen Youtube-Kanäle haben 10 bis 20 Mio. Abonnenten! Kein einziger unter den Top 50 ist von FUNK:


Fazit: Die ARD versagt seit mehr als 10 Jahren sehr erfolgreich auf ganzer Linie darin, junge Zuschauer anzusprechen. Alles was man dahingehend verjüngt hat, kann als gescheitert angesehen werden.
 
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ndrgast

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@s.matze : "Kleine Anfrage!" - Bist DU 'echt', oder posten hier unter deinem Label eine Schar von Trollen?
Zum ARD-Diskurs:
Wozu die Abkehr vom linearen TV bei gleichzeitig sträflichster Vernachlässigung der Musikspezialsendungen im Hörfunk?
Du postest viele Fakten, aber auch Fake-News.
In deinen Buchstabensalaten - "Plural!" - finden sich aber auch gute Gedanken. 'Steil' dein:
" Wozu die Abkehr vom linearen TV bei gleichzeitig sträflichster Vernachlässigung der Musikspezialsendungen im Hörfunk?"
TV? - Hörfunk?
HIER im Radio-Forum geht es primär um die Zukunft des Hörfunks: "WAS bleibt linear?"
 
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Morningshow

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Werfen wir einen Blick auf den Hörfunk. RTL kauft die ursprüngliche Hörspiel- und Radiofigur "Pumuckl" des BR und macht daraus endgültig einen Fernsehstar. Gratulation RTL!
 

freiwild

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Respekt, Matze. Du schaffst es FUNK, innerhalb des selben Beitrags erst - fälschlicherweise - vorzuhalten, dass es ihnen nur um Klicks gehe, um ihnen direkt danach - wieder fälschlicherweise - vorzuhalten, dass sie nicht genug Klicks generierten.
 
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