Aufnehmen von BBC-Radio-Sendungen mit Audiorecorder-Software

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Einfaches, günstiges „class compliant“ Audiointerface per USB anschließen, sowas wird von Windows sofort erkannt. Dann muss man dort nur noch den richtigen „Ausgang“ anwählen, und schon sprudeln die Klänge
Obwohl Werbung hier eigentlich verboten ist, zeige ich es hier, ich bin mit diesem Gerät sehr zufrieden. Denn Das Notebook hat keine "echte" Soundkarte. Der Kophöreranschluss hat einen 4-poligen (statt dreipoligen) Stecker. Und ist digital, nicht analog, so dass nur Lenovo-Headsets anschließbar sind.
Zum Aufnehmen nehme ich irgendein Audiorecorderprogramm. Eventuell funktioniert auch der Windows-eigene Recorder, den ich aber nicht ausprobiert habe. Audacity ist für mich recht komfortabel,(habe es oben ja schon vorgestellt.)

Fragen lassen sich besser beantworten, wenn @Petra2 das zu kaufende Notebook typmäßig angibt.
Dafür gibt es dann auch ein Handbuch online, aus dem man dann zitieren kann.
Wichtig ist eben, was für Anschlüsse das neu zu erwerbende Notebook aufweist.
Also meins hat mindestens 3 USB-Anschlüsse. Da ich mit der Maus arbeite, fällt schon einmal ein USB-Anschluss für weitere Geräte weg. Der Soundkartenersatz UA-0099 von Logitech kommt an einen USB-Anschluss. Darüber bekommt er auch Strom und modelt Eingangsignale zum Aufnehmen in digitales Format um, so dass das Audioaufnahmeprogramm, hier angenommen einmal Audacity, etwas anfangen kann. Dann wird da auch der Kopfhörer angeschlossen. Der bekommt die digitalen Signale vom Rechner bei Wiedergabe wieder analog gewandelt zur Verfügung.
Um einen kleinen Eindruck von den Einstellmöglichkeiten per Bildschirmmenü aufzuzeigen, das Bildchen unten angefügt.
So habe ich zum Beispiel das gegen Rundfunkstörungen, die vom Notebook selber auf dem Wellenbereich abgegeben werden können, gerade im Netzteilbetrieb, sehr empfindliche Programm der BBC World Service auf 3995 kHz in Digital Radio Mondiale Verfahren mit dem dafür geeigneten Radiogerät aufgenommen. Einmal Mikrofon, dann an die Ausgangsbuchse des Radios an den Line In des UA-0099.
Die anderen Recorder haben zum Teil alle ein HF-Störspektrum, was mir die Aufnahmen unter Umständen vermasselt. Nur so ging es.
 

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Hallo @Petra2, alles ok, ich nutze meine zeit schon so, wie ich das will und wenn ich mich dabei gesundheitlich ruinieren will, dann mach ich das auch. ;)

Dir auch ein schönes Wochenende! Und "theoretisiere" bitte wegen des Computers im Voraus nicht mehr als nötig. Ich mache das auch schon genug (und bin dafür gehasst und gemieden worden), aber bei Dir fällts mir schon als "heftig" auf, also muss es wirklich heftig sein. ;)

Ist nicht nötig. Lass es auf Dich zukommen, Du betreibst schon weit mehr theoretische Vorsorge als 90% der anderen Menschen.

Weiterhin sollte die Schnittstelle am Notebook USB sein, was selten der Fall sei. Doch wie erhält man am Notebook eine USB-Schnittstelle, wenn diese dort werksmäßig nicht vorhanden ist?
Jedes Laptop sollte mehrere USB-Anschlüsse haben. An einen davon schließt man z.B. eine externe Maus an, falls man damit arbeitet. An eine andere eine Tastatur - oder man schließt einen billigen USB-Hub (aktiver USB-Verteiler, könnte so aussehen) an einen USB-Anschluss des Laptops an und daran hängt man z.B. Tastatur, Maus, Drucker etc. Damit steckt man nur eine Verbindung anstatt mehrerer, wenn man das Laptop zu Hause in Betrieb nimmt.

Es gibt diese USB-Hubs auch mit eigenem Netzteil. Das braucht man, wenn man nicht nur "Kleinkram" (Maus, Tastatur) und reine Datenschnittstellen (Drucker, der hat ja für seinen Betrieb eigene Stromversorgung und empfängt/sendet via USB nur die Daten) anschließen will, sondern z.B. externe Festplatten, CD-Brenner oder auch manche USB-Audiointerfaces, die sich komplett aus der Stromversorgung des USB-Anschlusses versorgen und kein eigenes Netzteil haben.

Ich habe am von meinen Berliner Nachbarn geschenkt bekommenen alten Acer-Laptop, das ich bei meiner Mutter als Rechner für Drucker/Scanner/Diascanner und Mutters Emails (die ich aber ziehen muss, sie kann nicht mit Rechnern umgehen) aufgestellt habe, einen USB-Hub dran, der versorgt Tastatur und Maus und braucht sein eigentlich vorhandenes Netzteil dafür nicht, weil beides Mini-Verbraucher sind. Den Drucker/Scanner habe ich da an eine andere USB-Schnittstelle des Laptops angeschlossen. Und es sind immr noch 2 USB-Ports am Laptop frei.

Und an einen USB-Anschluss kann man auch ein Audio-Interface stecken, also eine externe Soundkarte. Die gibt es von billig (20 EUR) bis sehr teuer (450 EUR), von "einfach nur stereo analog rein/raus" bis "komplettes Highend-Studio in einer Box". Neben der Ausstattung mit Anschlüssen und "Schaltmöglichkeiten" in der Software skaliert freilich auch die Audioqualität entsprechend von "reicht zum einfachen Musikhören" bis "reicht für höchstwertige Klassik-Aufnahmen".

Das USB-Audiointerface kam nur ins Spiel, weil Laptops oft keine allzu dolle analoge Audio-Ausgabe haben. Reicht vielleicht zur "Anwesenheitskontrolle" des Tons, aber nicht, wenn man das wieder extern auf einen autarken Recorder aufnehmen möchte.

Mein Lenovo Thinkpad T420 (Baujahr wohl Ende 2011, ich habe es gebraucht gekauft seit 2015 als einzigen "aktuellen" Rechner in Nutzung, damit mache ich letztlich fast alles außer paar Spezialsachen, für die sogar noch ein Windows-98-PC in Grabsteingröße bereitsteht) hat noch einen 3-poligen Miniklinke-Kopfhörerausgang. Mit installiertem Lenovo-Audiotreiber knackt dieser Ausgang immer bei Start und Stop der Wiedergabe. Mit Standard-Windows-Treiber knackt er nicht. Also läuft der Standard-Windows-Treiber.

Außerdem macht Windows 7 (ja, läuft hier immer noch) bei Soundkarteneinstellung 44,1 kHz wimmernde Geräusche im Audio, wenn man Audio mit 48 kHz Samplerate abspielt- und bei Soundkarteneinstellung 48 kHz macht es wimmernde Geräusche, wenn man Audio mit 44,1 kHz Samplerate abspielt. Also habe ich den Soundtreiber auf 192 kHz gesetzt, da wimmert nichts. Mir reicht dieser Anschluss tatsächlich zum Musikhören, einen halbwegs lauten Kopfhörer (Beyerdynamic DT 531, uraltes Schätzchen, liebe diesen Kopfhörer sehr, viel mehr als die aktuellen Boliden DT 770, 880 oder 990, mit denen ich nichts anfangen kann) vorausgesetzt.

Da ich weiterhin davon ausgehe, dass die Lösung mit dem VLC Deine Wünsche befriedigen wird, brauchst Du fürs erste aber weder einen externen Recorder noch eine bessere Audioausgabe am Rechner. Wir schauen erstmal, dass Du die BBC via VLC abgespielt und aufgenommen bekommst. Damit erhieltest Du auch die bestmögliche Audioqualität in sinnvollem, kompaktmöglichsten Dateiformat.

Übrigens hat es Reinhard Meynen, der für den RBB lange Zeit den Nachtexpress gemacht hat (also damit in mehreren ARD-Anstalten nachts auf Sendung war) fertig gebracht, aus seinem privaten Laptop (mit entsprechend riesiger Musikbibliothek) zu senden. Die Übergabe an das Studiomischpult beim RBB in Potsdam erfolgte über eine spottbillige USB-Soundkarte. Nein, kein Profiteil für viele 100 EUR, sondern was ganz einfaches. Und das hat niemand bemerkt aufgrund irgendwie schlechter Qualität. Das hat einfach funktioniert. Hier gleich am Beginn des Videos siehst Du, wie er das Kabel da reinsteckt:


Bei 0:04 kommt der Klinkenstecker in das Vollplast-Interface. Die Qualität war für diese Sendezwecke völlig ausreichend. "Studiotechnik" ist an dieser Stelle nicht unbedingt nötig, wenn der Consumer-Kram nicht gerade ausgesprochen mies ist oder echte technische Fehler hat, zieht er qualitativ ausreichend gleich. Dafür haben es andere mit Studiotechnik ("Voiceprocessor aus der Hölle") geschafft, hochoffiziell Datenmurks im Funkhaus zu fabrizieren. War beim MDR der Fall in Thüringen, alle Wortwege waren technisch vermurkst, ein Sample Versatz zwischen beiden Kanälen. Musste der Hersteller des Voiceprozessors ein Softwareupdate liefern. Man ist also auch in der vermeintlich "gehobenen Klasse" nicht vor solchen Überraschungen sicher.

Im Haus des Rundfunks bei 88acht hat es Reinhard Meynen soweit ich mich erinnere zu Zeiten von Jürgen Jürgens fertig gebracht, aus nem stationären PC mittels einfacher Soundkarte zu senden - mit Winamp als Ausspielsoftware. Auch das hatte den kritischen "reicht dazu"-Test der Vorgesetzten bestanden - und war bei Musikwünschen weit schneller, als ins Archiv zu rennen.

Nach der Aufnahme und vor dem eigentlichen Speichern muss die Speicherkarte "ausgelesen" werden (Ich kannte den Begriff nicht wirklich: Sichtbarmachen des Inhalts eines Speichermediums, hier der Speicherkarte, hier speziell Inhalt = Audiodaten). Weshalb? Wenn ich auf meinen USB-Stick (angeschlossen am Rechner der von mir kontaktierten öffentlichen Bibliothek) etwas aufnehme, habe ich wissentlich noch nie etwas "ausgelesen". Und was sind das für Audiodaten, die "ausgelesen" werden?
Es ging um einen externen Recorder, über den man den vom Laptop ausgegebenen Ton wieder neu aufnimmt und damit wieder digitalisiert. Dann hat man auf dem eingebauten Speicher des Recorders (bei meinem Olympus LS-11 sind da gleich 8 GByte drin) oder auf einer in den Recorder eingesteckten Speicherkarte die Tondatei(en) als MP3 oder als WAV. Und die müssen dann ja in den Laptop zurück kopiert werden, wenn Du sie dort verarbeiten oder archivieren möchtest.

Eine SD-Karte könnte man aus dem Recorder nehmen und z.B. in einen im Laptop eingebauten Kartenleser stecken. Oder man steckt sie in einen kleinen externen Kartenleser und den steckt man via USB ans Laptop, es wird ein neues Laufwerk erkannt (wie ein USB-Stick) und man kopiert die Dateien rüber aufs Laptop.

Wenn der Recorder selbst eine USB-Schnittstelle hat, die sich als USB-Speicher meldet, sieht das für den Laptop aus wie ein oder zwei (interner Speicher des Recorders, zusätzliche SD-Karte im Recorder) USB-Sticks. Man steckt den Recorder an den Laptop und bekommt Laufwerksbuchstabe(n) zugewiesen und kann auf die Dateien des Recorders zugreifen.

Es gibt auch Recorder, die man von Erkennung als "USB-Speicher" auf Erkennung als "USB-Soundkarte" umschalten kann. Damit kann man dann z.B. über den Recorder als externe Soundkarte direkt in den Laptop aufnehmen, halt über die meist deutlich bessere Elektronik des Recorders.

Die von @Ralle_Köln erwähnte „class compliant“ eines externen Audiointerface wäre für die externe USB-Soundkarte zum Ausspielen interessant. Dann erkennt ein aktuelles Windows die USB-Soundkarte ohne Notwendigkeit, Treiber zu installieren, als Audiokarte und zeigt sie als Audiogerät im System an.
 

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Hallo Wombel,

mein herzlicher Dank für Deine Ausführungen, Wombel; Du hast Dir wieder sehr viel Zeit genommen (und dazu noch für ein Thema, dass eigentlich nicht direkt zu dieser Beitragsserie passt) , Deine Erklärungen sind für mich auch nachvollziehbar (die für mich fehlende Verständlichkeit war mein Problem mit Kalles Beitrag) , und Deine Anhänge sind hervorragend, allein damit ist mir sehr geholfen, da sehr anschaulich.

Du hasst auch recht, wenn Du erwähnst, ich solle das Notebook exakt benennen, denn dann würde man ja die Schnittstellen erkennen. Leider lief bei meiner Bestellung dieses Notebooks dermaßen viel und auf erschreckende Weise schief, dass ich den beabsichtigten Kauf stornierte (ich hatte dazu kurz in einem vorherigen Beitrag an Ig74 geschrieben; ich erwarte natürlich nicht, dass Du all meine Kommentare liest, dies ist hier also keine versteckte Kritik). Das Notebook (refurbished, also gebraucht, jedoch vom Anbieter getestet), was ich gern gehabt hätte, war: Fujitsu Lifebook E 449.

Ich wünsche Dir ein angenehmes Wochenende.

Viele Grüße
Petra2

wenn ich mich dabei gesundheitlich ruinieren will, dann mach ich das auch.
Hallo Ig74,

mir fällt es jetzt etwas schwer, mich für Deine Zeilen zu bedanken, denn Du erinnerst mich etwas an eine Person, die ich sehr gut kannte, sehr hilfsbereit und hochintelligent war - und viel zu früh verstarb. Ich gehe auf diese Person nicht näher ein, doch ich bin bei Dir alarmiert. Ich habe ja auch 1 Beitrag von Dir aus einer anderen Beitragsserie gelesen, und es verdichten sich für mich die Anzeichen, dass Du ein ähnliches Schicksal haben könntest. Ich kann unmöglich einen Menschen ändern, was mir ja auch nicht zusteht, und ich kenne ja auch viele Deiner sonstigen Eigenschaften nicht, aber es ist für mich eine Zumutung, hier einfach nichts zu tun. Natürlich respektiere ich Deine Meinung, ich werde nun nichts mehr dazu erwähnen, doch ich werde meine Anfragen reduzieren.
Und "theoretisiere" bitte wegen des Computers im Voraus nicht mehr als nötig
Da hast Du vollkommen recht. Eine Erklärung dürfte sein, dass ich aufgrund meiner finanziellen Situation viele Dinge nicht erwerben kann, das an sich ist für mich kein Problem; ich vermute, dass ich durch das "Theoretisieren" zum Teil das Nicht-erwerben-können ersetze durch: "Ich habe es nicht materiell, jedoch gedanklich". Wichtiger: mein Vater war sehr theoretisch in seinem Beruf, ich dürfte hinsichtlich Einstellung einiges von ihm mitbekommen haben. Und schließlich lerne ich sehr gern. Allein letzteres sorgt immer wieder für Irritationen, bis hin zur Häme (sinngemäß: ist was für Kinder, aber nicht für Erwachsene). Ich wollte mal Lehrerin werden, ging dann nicht wegen Stimmband-Problemen. Allerdings würde ich in der heutigen Zeit nicht mehr Lehrerin sein wollen: die Kinder und Jugendlichen sind aufgrund gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu krank und aggressiv, das würde ich wahrscheinlich nur Tage aushalten, danach wäre ich "erledigt".

Du hast wieder didaktisch hervorragende Anmerkungen geschrieben, diesmal zu meinen Anfragen an Kalle. Dein bereitgestellter Link ("ARD Nachtexpress") ist wieder sehr hilfreich. Für beides auch diesmal mein herzlicher Dank, Ig74, jedoch sehe ich nun auch Deine damit verbundene erhebliche Belastung (siehe oben) weit deutlicher. Es war nicht mein Anliegen, dass Du für Kalle antwortest.

Du bist sehr gut vernetzt in der Radio-Szene in Deutschland, kennst selbst viele Radio-Moderatoren. Für mich ist Radio-hören eine der schönsten Beschäftigungen; allerdings muss der Radiosender auch mir gefallen, und da scheiden fast alle privaten raus (außer "Klassik Radio"). TV-Sehen mag ich nicht, habe nicht mal Anschluss für irgendeinen TV-Sender, nur einen tragbaren TV-Apparat von 2000, für das Sehen von DVDs mit englischen Filmen (englische Sprache und Kultur; auch hier hat die BBC oft Hervorragendes produziert).

Hinsichtlich Aufnehmen von BBC-Radio-Sendungen bleibe ich bei Deinem Vorschlag: über VLC-Spieler; ich werde auf keinen Fall z. B. einen Speicherkarten-Recorder verwenden, auch wenn mich dessen Technik interessiert. Das hat auch viel mit der Beziehungsebene zu tun: ich bin verärgert, dass meine Kommunikation mit Kalle hinsichtlich dieser Aufnahme-Variante für mich belastend geworden ist. Ich betone aber auch: dafür bin allein ich verantwortlich, denn ich stellte die Fragen - nicht andere, und ich interpretiere die Reaktionen - nicht andere.

Ich wiederhole: ich wünsche Dir und Deiner Mutter ein angenehmes Wochenende.

Viele Grüße
Petra2
 
ich bin verärgert, dass meine Kommunikation mit Kalle hinsichtlich dieser Aufnahme-Variante für mich belastend geworden ist.
Wieso denn das? @Ralle_Köln kam hier genauso helfen wollend (und aus meiner Sicht auch tatsächlich hilfreich) mit einer Idee, Aufnahmen "ganz anders" zu machen, nämlich letztlich wie früher: Recorder ans Radio anschließen und aufnehmen. Nur dass der Recorder heute ein Digitalrecorder ist (und um Lichtjahre bessere Qualität liefert als ein normaler Kassettenrecorder, obwohl er viel kleiner und leichter als dieser ist und keine teuren Kassetten braucht). Und dass das "Radio" heute halt digital arbeitet und am Internet hängt.

"Tracking" etc. bezog sich vermutlich auf Deine weiter oben geäußerten Bedenken, irgendwas "illegales" zu tun, wenn Du digitale Datenströme, deren Anbieter sie ungern aufgezeichnet wissen will, dann doch direkt mitschneidest. So habe ich es jedenfalls in Erinnerung, ich quäle mich jetzt nicht nochmal durch die 4 Seiten.

Ok, wenn Du etwas Belastendes siehst, dann muss ich das nicht auch so sehen, aber auch bei @Ralle_Köln kann ich hier nur eines sehen: es soll hilfreich und leicht und leicht verständlich sein. Also einfach nur eine weitere angebotene Option.

So ein Recorder ist eine feine Sache für viele Dinge. U.a. für mal-bei-jemandem-schnell-eine-seiner-Schallplatten-digitalisieren, für (erlaubte!) Konferenzmitschnitte, für Interviews etc. Aber für den BBC-Mitschnitt sehe ich bislang aus meiner Sicht keine Notwendigkeit dafür.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hier die Kommandozeile schon eingeführt wurde, könnte ich noch das geniale Tool "get_iplayer" empfehlen, mit dem sowohl das Liveprogramm als auch die archivierten Sendungen heruntergeladen werden können.


In der einfachsten Anwendung tippt man einfach get_iplayer [url zu einer bestimmten Sendung] in die Kommandozeile. Man kann aber auch alle Ausgaben einer bestimmten Sendung herunterladen. Das Tool verfügt wohl auch über die Möglichkeit, zeitgesteuert aufzunehmen. Das habe ich aber noch nie ausprobiert. Das Programm lädt standardmäßig die beste verfügbare Audioqualität herunter. Auch ohne VPN bekam man da schon 320 kbps.
 
War jetzt wieder sehr technisch erklärt, aber ich glaube, Du ließt Dich da sehr schnell rein. Sollte es eine Option sein, schaue ich gerne mal nach günstigen Rekordern, die keine Vollkatastrophe sind.
Hallo Kalle,

ich habe geahnt, das früher oder genau diese Situation eintreffen wird; deshalb sind Soziale-Web-Plattformen für mich nicht geeignet, denn nun wird auch noch Gruppendruck gegen mich entstehen, da viele LeserInnen meine Reaktion nicht nachvollziehen können und wollen.

So meldet sich "legasthenix", um per "like" Ig74 beizupflichten, der wiederum - und dies akzeptiere ich ohne Einschränkung, weil es seine persönliche Sicht ist und er mir schon sehr oft geholfen hat (deshalb ist bei ihm subtil-boshaftes Verhalten mir gegenüber bis jetzt ausgeschlossen)- meine Verärgerung nicht nachvollziehen kann. Meines Wissens hat jedoch "legasthenix" sich mir gegenüber bei meinem Anliegen (Aufnehmen BBC-Radio-Sendungen) nicht zu Wort gemeldet. Ihm ist es also wichtiger, sein Unverständnis über meine Reaktion Dir gegenüber auszudrücken - also für Dich Partei zu ergreifen, damit entsteht per simplem Mausklick sofort eine 3er Gruppe - als mir seine Meinung zum eigentlichen Problem, des Aufnehmens von BBC Radio-Sendungen, mitzuteilen.

Ich hatte vor einiger Zeit begründet, weshalb ich die "Likes" nicht mag, und damals hatte ich den für mich wesentlichen Grund nicht einmal genannt, um nicht "aufzufallen": ich kenne unzählige Beispiele, wie gegen Andersartige massiver Gruppendruck aufgebaut wird; das geht bis hin zur Vernichtung. Die Mehrheit, die sich zu Gruppen gegen einen Einzelnen als "äußeren Feind" gruppiert, sind fast immer die "Normalen", Angepassten der Gesellschaft. Offiziell REDEN/SCHREIBEN diese "Normalen" sehr gern über Ihr Verständnis für andere, Ihre Toleranz, etc, während tatsächlich auf subtile Weise wieder und wieder intrtigant- gehässige Angriffe gegen den "Fremdkörper" stattfinden. Likes, und damit implizit Dislikes, sind ein hervorragendes Mittel, auf bequeme Weise dieses Spiel zu spielen.

Nun zu meinem Ärger mit Deinem Beitrag:

Was mir bei Deiner Antwort "gefiel", war Deine formale Hilfsbereitschaft, die Zeit, die Du dafür aufgewendet hast und der konkrete Lösungsvorschlag. Dafür hatte ich mich auch explizit bedankt, obwohl es mir schwer fiel. Auffäligerweise hat keiner der sich hierzu Äußernden letzteres erwähnt - auch dies typisch für "Normale", die Andersartige systematisch ausgrenzen wollen: sie denken im Schwarz-Weiß-Modus: das "Unannehmbare" im anderen wird aufgebauscht, um vor sich selbst und anderen das Ausgrenzen zu rechtfertigen.

Was mir an Deiner Antwort nicht gefiel, war die Art und Weise, wie Du mit mir kommuniziert hast: obwohl Du weist, dass ich hinsichtlich Rechner nur einige Grundkenntnisse habe, wirfst Du mir in einem relativ kurzen Text und in betont lockerem Schreibstil gleich mehrere Fachbegriffe inklusive Fremdwörter vor die Füße, um dann zu schreiben, "Du ließt Dich da sehr schnell rein". Ich reagiere bei solche einem Widerspruch zwischen formaler Freundlichkeit ud tatsächlicher subtiler Agression verbunden mit überzogener Selbstdarstellung (ich selbst verwende z. B. im Deutschen englische Begriffe nur selten , obwohl ich die englische Sprache sehr mag) sehr heftig, da ich dieses Spiel nur zu gut kenne; ich werde hier nicht näher darauf eingehen.

Die Didaktik hat mich stets fasziniert, da hier Fachwissen und Empathie - und mit letzterem verbunden Bescheidenheit, Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem und Selbstkritikfähigkeit - zusammenkommen. Fehlende Empathie ist der wesentliche Grund, weshalb die meisten LehrerInnen für ihren Beruf ungeeignet sind, ja eine regelrechte Gefahr für die Lernenden darstellen. Wenn ich einem Menschen helfen kann, dann tue ich dies fast immer sehr gern, da ich mich dem anderen dann sehr verbunden fühle- ich möchte, dass es ihr/ihm gut geht; ich würde mich schämen, in diesem Machtgefälle zwischen "LehrerIn und SchülerIn" es dem Schwächeren absichtlich schwer zu machen.

Ich akzeptiere, dass praktisch alle anderen Leser dieser Beitragsserie Dir beistehen und mir gegenüber Unveständnis zeigen werden; bereits Ig74 und der aus dem Hintergrund agierende "legasthenix" machten dies deutlich. Selbskritik habe ich in meinem Leben nur von 1 anderen Person erlebt, und diese war u. a. auch dadurch nicht gesellschaftsfähig.

Ich werde diese Plattform nicht mehr kontaktieren, da ich mich schützen muss. Ich bedanke mich bei allen, die mir hinsichtlich meines Anliegens "Aufnehmen BBC-Radio-Sendungen" tatsächlich geholfen haben, vor allem Ig74, Cha, Wombel.

Abschließend 2 Zitate:

"Auch die intrigante Gehässigkeit und die meist zynisch-arroganten und indirekt-feindseligen Angriffe, mit der irgendein „Andersartiger“ in der Gruppe als Opfer für die eigene Verunsicherung herhalten mußte, gehört zu unseren bitteren Erfahrungen. Die „Verfolgung der Juden“ war als möglicher Abwehr- und Projektionsmechanismus ungetrübt vorhanden und zwar so tief „eingefleischt“ und mit solcher Inbrunst vollzogen, daß Aufklärung überhaupt keine Wirkung hatte. Deutungen wurden zwar angehört aber fünf Minuten später wurde das gleiche „Verfolgungsspiel“ fortgesetzt. Diese Situation war sehr gefährlich, weil Sündenböcke ausgesondert, seelisch und moralisch „vernichtet“ werden konnten."

"Auch dies gehört zu unseren Erfahrungen, dass Verfolgung und Verleumdung zunehmen, je ehrlicher und wahrhaftiger die Aussagen von Menschen werden."

Petra2
 
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