Die NKLs werden teilweise aus Steuergeldern finanziert, das ist richtig. Mir gehts konkret um die Offenen Kanäle. Ich würde mal beim Beispiel Berlin bleiben. Dort werden das TV- und Hörfunkprogramm Alex seit jeher direkt aus Gebührengeldern gespeist. Es finden sich auf die Schnelle allerdings keine Angaben, wieviel dafür aus dem Gebührentopf abgezweigt werden muss. Alleine die Sendekosten DAB+ belaufen sich auf knapp 40.000 € im Jahr netto (im 12D) ohne Zuführungskosten. Hinzu kommen die Kabeleinspeisungen/Streamingdienste etc., wo alleine bei den Ausspielkosten unterm Strich schon ein kleines Sümmchen zusammen kommen dürfte.
Ok wir reden dann von mir aus über 40.000 Euro DAB + sageb wir nochmal 40.000 Euro + Buffer also 100.000 Euro...
Hmmm ja das ist ein bisschen Geld von meinen Rundfunkgebühren (ich mag jetzt nicht rumrechnen ob das 10 oder 20 cent sind...)
Aber es gibt ja andere Dinge die von meinen Gebühren bezahlt werden, die richitg Geld kosten...
- Abfindungen ex-RBB Intendatin Schlesinger
- Neubau WDR
...
und wieviele Beispiele willst du noch haben WO ein paar wenige Manager unser Geld verpulvern.l
Natürlich kann man das am Ende auch alles als Peanuts abtun. Aber irgendwo macht auch Kleinvieh auf lange Sicht Mist, den man nicht verachten sollt
Doch, das machen Leute, die keine Blick auf wesentliche Dinge im Leben haben. Du verzettelst dich in klein klein...
Ok jedes Bundesland investiert vielleicht 200.000 pro Jahr -> sind 3.2 Mio pro Jahr, runden wir das mal auf 10 Mio auf, das sind gemessen am Gebührentopf nicht mehr peanuts.. das ist einfach zu langweilig sich damit zu beschäftigen...
Konkret:
Die Höhe des Rundfunkbeitrags betrug in 2024 18,36 Euro pro Monat. Davon entfielen 12,78 Euro auf die ARD, 4,69 Euro auf das ZDF und 0,54 Euro auf das Deutschlandradio. 0,35 Euro erhielten die Landesmedienanstalten.
Also 2% gehen an die Landesmedienanstalten und ein Bruchteil davon an NKLs...
In der Summe werden so 8,7 Milliarden eingesammelt und du willst wegen 10 Milionen anfangen?
Ähnliche Minderheitsprogramme wie die Kultur- und Klassikwellen mit ähnlich wenig Hörern kostet viel mehr Geld alleine für die Sendermiete...
Also dann fang mal lieber an, da Einsparpotentiale zu sammeln...
Ja die Programme finde ich teils grauslig,teilweise gibt es auch richtig guten Programme...
Trotzdem finde es nicht schlecht, wenn es solche Programme gibt, auch wenn ich die kaum höre,
Lora München hat immerhin 2.000 Hörer und das Programm ist teilweise schwer verdaulich. Manch andere Lokalsender hat kaum mehr Hörer als die.
und hier der nächste mit sehr einseitigen Ansichten..
Das Thema Bürgerbeteiligung oder Offene Kanäle ist doch eigentlich längst ein totes Pferd. Hier und da mag es zu leidlichen Erfolgen geführt haben, wenn auch in leicht abgewandelter Form, als ursprünglich angenommen - siehe Radio Ostfriesland.
Also wenn die Bürger keine Lust haben ein Angebot anzunehmen ist dann der OK da schuld? Das Interesse sich zu engagieren egal wo.. Sportverein, Kultur, NKLs nimmt einfach ab... ah und deswegen ist es ein totes Pferd?
Oder sind Wahlen auch ein totes Pferd, weil teilweise auf lokaler oder regionaler Ebene nur noch < 50% ihr Stimmrecht wahrnehmen. Sollen wir die auch abschaffen?
Ansonsten handelt es sich oft um Kleinstsender, bei denen Enthusiasten ihre Lieblingsmusik laufen lassen, und nicht viel mehr. Richtiger Bürgerfunk, oder was man sich darunter vorstellt, also mit Beteiligung unterschiedlicher Gruppen, ist das nicht unbedingt.
Falsch, du hast keine Ahnung und betreibst populistische Argumentation... es gibt genug Möglichkeiten aber viele Bürger nutzen es nicht...
Dafür kannst du die Sender nicht verantwortlich machen und teilweise gibt es da recht professionelle Sender...
Ich werde mal als positives Beispiel Radio Fips aus Göppingen, Radio Freudenstadt oder free.fm Ulm an.. die haben - auch nicht immer - aber oft richtig gute Sendungen.
Ja es sind vielleicht 5-10 Millionen, aber an anderer Stelle könnte man viel mehr Steuergelder sparen und so manche guter Moderator hat die ersten Schritte bei einem NKL oder OK gemacht.