websgeisti
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Also bringt man sozusagen ein Webradio auf DAB+? Moderation gibt’s wohl erstmal keine…
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Ja, tut man. Mit der Oldie-Antenne war es ursprünglich ja ganz ähnlich, und eigentlich ist diese Strategie ja auch ziemlich schlau. Im Internet kann man ja direkt sehen, wie viele Streamsessions ein Programm erreicht, und dann unter den diversen Webstreams dann die raussuchen, die besonders oft angewählt werden. Das ist gewissermaßen Marktanalyse bei laufendem Betrieb und auch nichts, was nur ABY macht. Siehe zum Beispiel FFN und seinen Bollerwagen, der schon Jahre vor der terrestrischen Abstrahlung durchs Netz zuckelte.Also bringt man sozusagen ein Webradio auf DAB+?
Ein Programmstart ohne Moderation bedeutet nicht unbedingt später eine Moderation und dauerhaftes Existieren auf DAB+.Andere Programme fingen mit Moderation an, wurden im laufe der Zeit weniger bis null, danach verschwand der Sender.
ABY als Privatsender will ggf. langfristig damit Geld verdienen und tritt nicht als Förderer für kleine unbekannte Produzenten auf...Ist es denn nicht möglich, den vielen guten kleinen, unbekannten Produzenten da draußen, welche eben nicht zum üblichen Mainstream-Stamm und den großen Labels gehören, mal eine wirkliche Bühne, abseits einer unbekannte Webradio-Station zu bieten.
Es gibt da draußen hunderte, tausende talentierter Künstler/Producer im Bereich der elektronischen Musik bei kleinen Labels, die in der Masse einfach untergehen. Gerade in den Bereichen Chillout, Ambient und vielleicht sogar noch entspannter Trance/Balearic-Style.
Nicht wirklich viel.Was hat das mit Entspannung zu tun?
ABY als Privatsender will ggf. langfristig damit Geld verdienen und tritt nicht als Förderer für kleine unbekannte Produzenten auf.
Im Gegensatz zu Beats Radio klingt das fluffiger.
Um die geht es nun mal nicht.Wie gesagt, es tut mir nur Leid um die wirklich innovativen Produzenten/Musiker da draußen, die wirklich mit Herzblut elektronische Musik machen, aber einfach in der gefeierten Mainstream-Masse untergehen und wie ein zartes Pflänzchen am Wegesrand verkümmern. Wirklich schade....
Um die geht es nun mal nicht.
Bei einem Format geht es auch nicht um irgendeinen Sänger mit so tollem Herzblut und musikalischer Innovation. Da geht es um Durchhörbarkeit. Nicht für den Sänger, sondern für die Hörer. Die sind die Kunden. Und wenn etwas nicht ins Format passt, hat das i. d. R. in einem Formatradio auch nichts verloren.
Dafür gibt es andere Sender.
Sind nicht letztendlich die Werbebuchenden die Kunden?Da geht es um Durchhörbarkeit. Nicht für den Sänger, sondern für die Hörer.
Der größte Unterschied in der Altersgruppe zeigte sich zwischen Männern und Frauen: Es herrschten sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was unter entspannter Chillout-Musik verstanden und gewünscht wird. Während viele Frauen eher melodische Dance-Sounds bevorzugen, wünschen sich Männer häufiger entspannte Deephouse-Klänge.
Nein.Sind nicht letztendlich die Werbebuchenden die Kunden?
Dann höre ich lieber 60 North Radio, wo wir schon im Web sind. Die Musik ist chilliger.Man kann ja noch auf die „Lounge Antenne „ ausweichen, zumindest im Web,
Doch. Fundamentale Sache.
Und wenn man einen Sender "Chillout" benennt, darf man erwarten, dass auch wirklich Chillout gespielt wird und keine Dancemusic.
Hat ABY mit der Oldie Antenne ja auch schon so ähnlich gemacht. Und Absolut Bella ist damals im Web auch als Schlagersender gestartet -> zum DAB+ Start hat man plötzlich auf "Oldies & Schlager" umgestellt.Man stellt also fest, ein Programm ist im Web erfolgreich, bringt es auf Antenne und ändert fast komplett die Musikauswahl?
Das glaube ich eher nicht. Normalerweise richtet kein Radiosender sein Programm an der Jahreszeit aus, außer zu Weihnachten.Abwechslungsreich finde ich die Playlist der Chillout Antenne schon. Man muss auch mal abwarten, ob es dann nicht auch etwas ruhiger wird, wenn der Sommer vorbei ist.