DAB+ nur Brückentechnologie?

Wieso muss sich das eigentlich ausschließen? Warum kann die Zukunft nicht in beidem liegen, in Internet und DAB+?
Weil sonst hätte man DAB+ ja gar nicht erst entwickeln, das Internet war bereits vor über 10 Jahren allgegenwärtig.
 
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Wieso muss sich das eigentlich ausschließen? Warum kann die Zukunft nicht in beidem liegen, in UKW und DAB+?
Terrestrisch muss sich das nicht ausschließen. Wo ich wohne, hab ich alle Wellen, die ich möchte, stabil auf UKW, inklusive Sparten wie Rock (in diesem Falle Star FM oder Schlager (Schlager Radio); die hätte ich auch auf DAB+, in minderer technischer Qualität.
 
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@Ukulele
Na ja, wenn UKW zugunsten von DAB+ zwangsabgeschaltet wird (Siehe hier https://www.netzwelt.de/news/232960-ukw-abschaltung-deutschland-muesst-wissen-1202.html), obwohl dieser Ausstrahlungsweg seit Jahrzehnten bestens funktioniert, dann ist das für mich schon eine Form der Zwangsförderung.
Danke für die Aufklärung. Die erfolgte großflächige Abschaltung muss bislang an mir vorbeigegangen sein - an den Autoren des verlinkten Artikels aber auch. Daraus:
  • Es gibt aktuell keinen deutschlandweit einheitlichen Plan für die Abschaltung des UKW-Rundfunks.
 
Daraus auch das:
  • Die Abschaltung ist Ländersache. Bislang hat nur Schleswig-Holstein hierfür einen Zeitplan vorgelegt. Im nördlichsten Bundesland wird die Verbreitung des Radioprogramms über UKW bis 2031 eingestellt.
  • Allerdings werden auch in anderen Ländern in einigen Regionen bereits UKW-Frequenzen abgeschaltet.
Wir können jetzt gegenseitig die uns passenden Rosinen herauspicken. Aber es ist doch unbestritten, dass eine UKW Abschaltung (wann auch immer) das Ziel ist. Ich will DAB+gar nicht schlechtreden. Ich weise lediglich darauf hin, dass es die großartige Erfolgsstory trotz des Supports, der ihm zuteil wird, noch immer nicht geworden ist.
 
Wir können jetzt gegenseitig die uns passenden Rosinen herauspicken.
Ich muss mit überhaupt nichts rauspicken. Die von dir erfundene „Zwangsförderung“, von der du sagst, dass sie seit 15 Jahren stattfinden würde, hat es also noch gar nicht gegeben. Ich verrate dir was, Roland: Im Gegenteil wurden eigentlich fixierte Abschalttermine für UKW immer und immer wieder großzügig aufgeschoben und in einigen Ländern schließlich gar nicht mehr fest terminiert.
 
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Ja was denn nun? Genau diesen Erfolg würde man mit ner fixen UKW-Abschaltung aber beschleunigen können. Einfach mal ins kalte Wasser springen und das durchziehen.
 
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Ja was denn nun? Genau diesen Erfolg würde man mit ner fixen UKW-Abschaltung aber beschleunigen können. Einfach mal ins kalte Wasser springen und das durchziehen.
Ist aber in Deutschland viel schwieriger als in der Schweiz, UKW ist deutlich verbreiteter als DAB+. Würde mir Gedanken machen, wenn man es bald umfangreich abschalten würde.
 
Wurde gemacht. Tut zwar einmal kurz "weh", das ergibt sich aber mut der Zeit.
Oder hört in Norwegen niemand mehr Radio?
 
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UKW ist aber immer noch die Nummer 1 Fast alle Handytarife haben nur ein bestimmtes Datenvolumen, das ist ein Killer beim Radio hören.
Unterwegs ohne Auto (Bus, Bahn, zu Fuß) haben die meisten aber auch kein UKW-Radio mit, hatte ich früher selber höchstens mal wenn man die Bundesliga nicht verpassen wollte.

Fürs Auto mag das durchaus zutreffen, daheim wiederum dürfte doch praktisch jeder Webnutzer WLAN haben.
 
Unterwegs ohne Auto (Bus, Bahn, zu Fuß) haben die meisten aber auch kein UKW-Radio mit, hatte ich früher selber höchstens mal wenn man die Bundesliga nicht verpassen wollte.
Jedes Handy hat doch ein UKW Empfangsteil eingebaut. Allerdings greife ich dann auch lieber auf das Webradio zu, da der Empfang meist hundsmiserabel ist und es rauscht und zischelt wie Sau.
 
Blöd nur das man das Datenvolumen natürlich nicht nur fürs Radiohören nutzt.
Wir stehen doch ganz kurz davor, dass es überall Flatrates für mobile Daten gibt. Mittlerweile werden 30 GB im 5G-Netz der Telekom für € 9,99/Monat (monatlich kündbar) über Drittanbieter angeboten. Da braucht man wirklich nicht mehr überlegen, wofür man sein monatliches Datenvolumen nutzt...
 
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