Das betriebswirtschaftliche Argument...


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LeoBerlin

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AW: Das betriebswirtschaftliche Argument...

Dass Radiosender benutzt werden, um die Massen zu verdummen, ist natürlich Quatsch. Um das zu erreichen, werden dem Trinkwasser chemische Zusätze beigemischt! :wow::wow::wow:
 

Dr. Fu Man Chu

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AW: Das betriebswirtschaftliche Argument...

Nach meiner Information versucht KlassikRadio sich in diesem Segment der teureren Werbezeiten, immerhin wirbt man mit soundsoviel Prozent Entscheidern und die dort geschaltete Werbung hebt sich doch stark ab zu dem dem, was man sonst im Breitemassefunk hört.

Versuchen ist schon eine gute Beschreibung. Nur wie vertragen sich die qualitativen Zielgruppen von Klassik Radio mit dem Erwerb von Protone, einer Verkaufsagentur die Radiowerbung am Telefon aquiriert? Was da als Radiowerbung angeboten wird, ist schon sehr diskussionswürdig. Weiterhin, Preislistenpreise sagen wenig aus. Will sagen wichtig ist aufm Platz, die Rabatte, die gewährt werden, die kennen wir alle nicht. Wichtige Ballungsräume wie Rhein/Main und die Rheinschiene deckt Klassik auch nicht ab.
 

Aurelia

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Wenn man Radio nur als Hintergrundberieselung ausrichtet, läuft der Sender Gefahr, dass auch die Werbung mal eben "als Hintergrund berieselt" und somit nicht ausreichend wahrgenommen wird.

Das ist vielerseits doch genau der gewünschte Effekt! Was Du bewußt wahrnimmst, kannst Du bewerten oder Dich davon distanzieren. Was Du unbewußt aufnimmst, dem bist Du gewissermaßen ausgeliefert. Durch die Wiederholung gräbt sich das ins Gehirn und wenn Du vor dem Regal stehst, wirkt der Slogan. Wer würde Werbung schalten, wenn das nicht funktionieren würde?

Und die Menschen, die meinen, sie seien besonders wach und clever sind oft noch mehr gefährdet, WEIL sie meinen, vor Manipulation gefeit zu sein und die Tücke bereits erkannt zu haben. Die sind meistens noch einfacher zu bekommen :D
 

der beobachter

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AW: Das betriebswirtschaftliche Argument...

Anderes Umfeld (Programm) macht andere Hörer, macht höchstwahrscheinlich andere Webeformen, die es dann auch anders zu verkaufen gilt. "Nicht nur Hörer, sondern auch Zuhörer" - klingt gut. Funktioniert auch, muss aber stimmen, denn wer das sagt, muss wissen, dass sein Werbekunde sich ebenso wie der Hörer ganz anders mit dem angepriesenen Programm befassen wird. Bestätigen kann ich, dass Kunden so etwas durchaus sehr wohlwollend aufnehmen und der Geldbeutel dann auch nicht zu bleibt. Aber man braucht eben auch Geduld - und wenn ich die oben von Tweety genannten Programme anschaue, dann sind/waren nicht alle mit geduldigen Gesellschaftern gesehen. Wenn mir Geldgeber erzählen, dass sie zwei Jahre nach Sendestart ihre Kohle zurückfließen sehen wollen, dann kann man da nicht nur von fehlender Geduld reden, dann muss man mangelnde Marktkenntnis bescheinigen. Wenn Sender dann geschlossen, verkauft, umgekrempelt etc. werden, lässt das nicht den Rückschluss zu, das Konzept habe nicht funktioniert.
 

Makeitso

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Wenn mir Geldgeber erzählen, dass sie zwei Jahre nach Sendestart ihre Kohle zurückfließen sehen wollen, dann kann man da nicht nur von fehlender Geduld reden, dann muss man mangelnde Marktkenntnis bescheinigen.
Ein Satz, den man in Gold gefaßt einem gewissen Herrn Sch., seines Zeichens Geschäftsführer des Mehrheitseigners von Radio TEDDY, auf den Schreibtisch stellen möchte. :rolleyes:
 

Ludwig

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Hilf mir auf die Sprünge, Makeitso. Aber der einzige geschäftsführende Herr Sch., der mir im Zusammenhang mit Radio Teddy einfällt, ist mittlerweile eher in Richtung Süden tätig.
 

Makeitso

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Ich sprach vom Geschäftsführer des Mehrheitseigners von Radio TEDDY. Das Unternehmen ist auch bekannt als Universal Studio Tour für gaaanz Arme.
 

Ludwig

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... das geht mir dann doch ein wenig zu sehr in die Tiefe - aber man muß sie ja nicht alle kennen. :D
 

Makeitso

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Dann im Klartext: Der Hauptgesellschafter von TEDDY ist der Filmpark Babelsberg; dessen (einer) Geschäftsführer heißt Friedhelm Schatz. Und dieser sollte sich debees weiter oben getätigten Merkspruch zu Herzen nehmen. Oder besser - er hätte nehmen sollen, bevor er TEDDY zum Abschuß freigegeben hat.
 

Dr. Fu Man Chu

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Dann im Klartext: Der Hauptgesellschafter von TEDDY ist der Filmpark Babelsberg; dessen (einer) Geschäftsführer heißt Friedhelm Schatz. Und dieser sollte sich debees weiter oben getätigten Merkspruch zu Herzen nehmen. Oder besser - er hätte nehmen sollen, bevor er TEDDY zum Abschuß freigegeben hat.

Mit dem Geld anderer Menschen bzw. Unternehmen ist trefflich haushalten, oder?
 
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