Der Soundprocessing-Thread

... und zum Glück nutzt die ARD Urban Optimod's (Digitalversion).
Orban Optimod, oder Omnia von Telos für heftiges, Geräte von Jünger dort, wo es natürlich klingen darf.

Von den Omnias findet man sogar die ausführlichen Handbücher im Netz, da können Interessierte schauen, was alles so prozessiert werden kann und wie das, per Blockschaltbildern dargestellt, ineinandergreift.

Machen die Privaten aber auch, auf die Einstellung kommt es an. Vernünftige (angemietete) Sendeanlagen haben die auch, es soll aber so brachial klingen, wie es mancherorts klingt.
 
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Beim hr hat man Personal, welche die Optimod's sogar so gut einstellen, dass selbst schlecht gemasterte Files brauchbar klingen - ein Plus in der Tonqualität - Danke an die Ton-Ingenieure dort!
Ich verstehe die gute Absicht dahinter; dennoch hadere ich damit.

Der Purist in mir sagt: Wenn's doof klingt, isses halt so. Ich fasse das Original-Mastering nicht an.
Und wenn ich irgendwo einen Remaster vorliegen habe, dann schaue ich, ob es noch eine Veröffentlichung des Originals gibt. Wenn dem so ist, ziehe ich das vor.

Natürlich gibt es heutzutage fantastische Möglichkeiten, den Klang so zu manipulieren, dass er wohl "schöner" tönt. Nur: Ist das wirklich die Aufgabe eines Tonis im Rundfunk?

Ich bin zwar kein Profi und bewege mich im Webradio-Bereich. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Akteuren auf diesem Sektor gibt es bei mir kein Soundprocessing (von einem Notbremslimiter™ abgesehen). Da wird die Musik so gespielt, wie sie gemastert wurde.
CD > flac > R 128 im Ausspielweg, Datei unverändert.

Wenn jetzt ein mastering engineer meint, ein Brikett veröffentlichen zu müssen, dann ist das ja nicht mein Problem.
Ist es mein Job, den Müll auf Wohlklang zu färben?

Mein Bauchgefühl sagt da: "Nein". Hat vielleicht auch mit meinem Alter zu tun; musikalisch komme ich halt so aus den 70er/80er-Jahren, also aus der Vor-CD-Zeit.
Vielleicht hat diese Prägung bis heute Spuren hinterlassen.
 
Wenn jetzt ein mastering engineer meint, ein Brikett veröffentlichen zu müssen, dann ist das ja nicht mein Problem.
Ist es mein Job, den Müll auf Wohlklang zu färben?
Mein Bauchgefühl sagt da: "Nein".
Der Aspekt, wie abgehört wird beim "Kunden", also dem Radiohörer, wird dabei noch nicht so recht beleuchtet. Die obige Betrachtungsweise hört am Ende des "Modulators" auf. In Wirklichkeit "will" der Hörer, oder die als Zielgruppe angepeilte werte Hörerschaft das so. Der Pop-Sender muss einfach bei UKW den Ratioelko zum Wappern bringen. Bässe stark betonen.

Ein "Klassik"-Sender sieht das schon ganz anders. Da darf es in der Generalpause auch einmal ein bisschen rauschen in der heimischen Stereoanlage von 1980 bei UKW/FM Stereo.
Beispiel: WDR hatte damals einen Frequenztausch auf UKW vorgenommen, um den Verkehrsfunkhörern im Auto eine bessere Empfangssituation zu ermöglichen. Hinter der Eisenbahnbrücke in der Südstadt sprang der Empfänger oft auf SWF um.
Die Hörer von WDR 3 (Klassikprogramm) wären eher in der Lage, sich eine stationäre Antennenanlage zu errichten, um die "Zwitschertöne" des SWF ausblenden zu können. Die Frequenzen wurden dementsprechend getauscht, was dem Hörer mit einfachem Transistorradio überhaupt nicht gefallen haben dürfte. Ab da "quatschte" immer SWF durch, und WDR 3-Empfang in Stereo war praktisch unmöglich mit einfacheren Geräten.

Frequenzänderung:
2. Programm 3. Programm
Bonn (92,8 MHz K19) 90.7 MHz K12 (90,7 MHz K12) 92,8 MHz K19
Köln (91,8 MHz K 16) 95,7 MHz K29 (95,7 MHz K29) 91,8 MHz K16
Langenberg (95,1 MHz K 27) 99,2 MHz K41 (99,2 MHz K 41) 95,1 MHz K27

Die Abhörsituation oder die "Reichweite" spielen eben ganz stark in das "Processing" hinein. Radio Luxemburg 97 MHz Kanal 33 sendete zum Beispiel nie in Stereo, weil das zu erwartende vermehrte Rauschen der gewünschten Reichweite entgegenstand. Also mussten möglichst mono-taugliche Abmischungen her.

Im Auto oder in sonst stärker mit Geräuschkulisse behafteter Umgebung sollte das Wesentliche ankommen. Von den Problemen mit den durch den Übertragungsweg selbst zu erwartenden Störungen und Verfälschungen einmal ganz abgesehen, wie sie bei AM und Kurzwelle früher an der Tagesordnung waren. Optimods dienten damals wohl in erster Linie zur Optimierung der Sendeleistung und gleichzeitig zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit. Heute scheint es, dient das Soundprocessing bei den Radio- und Fernsehsendern gezielt zum Aufmerksamkeitsgewinn bei Werbung und erst in zweiter Linie zur Verhinderung der Beschädigung der Sendeeinrichtung durch Overload bei Übersteuerung.

Zitat:
"...Die dramaturgisch bewusst eingesetzte Klangdynamik innerhalb eines Sendebeitrags oder eines
Werbespots bleibt als elementares Gestaltungsmerkmal davon allerdings unberührt, das heißt,
einzelne Momente oder Passagen unterschiedlicher Lautstärke wird es auch weiterhin geben.
Generell aber sorgt die lautheitsnormierte Ausstrahlung dafür, dass Lautstärkesprünge mittlerweile
weitaus seltener geworden sind..."

Zitat Ende
 

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Früher™, also: früher™, fehlten am Pult auf den Plattenspieler- und Bandmaschinenwegen jegliche Entzerrungsmöglichkeiten: "Was die Industrie abgeliefert hat, ist heilig" und durfte klanglich nicht verändert werden. Wir wissen aber, dass etliche Veröffentlichungen, vor allem auf Platte, durch fehlerhafte Überspielungen oder Presssungen weit weg vom Studio-Master hörbar miserabel klangen. Bei K-tel oder Arcade wurden z.B. Tiefen beschnitten, damit zehn Titel auf eine LP-Seite passen, all so etwas. Da hätte man gern die heutige Technik gehabt, den Klang anzugleichen. Was jedoch heute mit dem "Mastering" im Produktionsstudio ("Brikett") oder auf dem Sendeweg angerichtet wird, ist streckenweise mehr als grausam.
 
R128 ist sowieso ein Wohltat, gerade wenn man unterschiedliche Dekaden spielt. Da kann man die AGC dann auch gleich aus lassen oder seeeeehr sanft einstellen.
Früher war ich auch totaler Optimod-Fan, konnte nicht fett genug sein. Mittlerweile ist mir Krach einfach zu anstrengend. Zwischenzeitlich nutze ich StereoTool für sehr viele Projekte. Mit µMPX von dort zum Sender bekomme ich overshootfreies Audio hin und muss nicht über Lösungen aus dem Fax-Zeitalter (datenreduzierte aptX-Leitungen mit 32kHz Samplingrate oder MPEG Layer II Geraffel bei 192kBit/s) ärgern, bei der Du dann immer weiter runterschraubst, bist auch wirklich kein Overshoot mehr kommt.

Feedback zum Soundprozessing in der Eifel wäre willkommen: https://stream.eifel.radio/87komma7.mp3

1760017284297.png
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Bei den Absulut Programmen gibt es ja einen anderen Ansatz beim Soundprozessing.
Es wird nicht komprimiert. Stattdessen wird nach Lautheit normalisiert und es arbeiten in der Summe nur AGC und Limiter. Weitestgehend hat das Ausgangssignal auch die gleiche Phasenlage, wie das Eingangssignal (Phasenlinearität). Das führt dazu, das alle Details bleiben, weil sie nicht ausgelöscht werden durch Phasenschweinereien. Der Punch im Signal bleibt, weil kein Compresser die Transienten abschleift. Und es pumpt und matscht nicht. Anhebungen und Absenkungen im Frequenzspektrum wurden nicht mit dem EQ, sondern mit dem Bandmix im Omnia realisiert.
Gleiches Konzept wird seit kurzem bei Radio Salü gefahren.

Ist das mal jemandem aufgefallen und gefällt euch das im Vergleich zu den bisher bekannten Soundprozessings etablierter Sender, wie SWR 3, N Joy oder WDR 2, die Kompressorbasiert arbeiten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Fällt mir regelmäßig bei Absolut Hot auf, da mir quasi die Papptröten im Dacia aus den Türen fallen.
Über Kopfhörer klingt es einfach viel klarer.
 
Es wird nicht komprimiert. Stattdessen wird nach Lautheit normalisiert und es arbeiten in der Summe nur AGC und Limiter.
Ganz davon abgesehen, dass mir dieser weniger destruktive Ansatz gut gefällt - wenn irgendwo ein Limiter greifen muss, um auf Lautheit x zu kommen, dann ist das auch eine From der Kompression, nur mit ganz hartem „Knee“ (∞:1 bei einer Schwelle von -1 dB(r) . ;-) )
Auf -23 LUFS (wie das Fernsehen), dass eine dynamische Nachbearbeitung von Popmusik nahezu ausschließt, werden sie ja wohl nicht fahren.
 
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Bei den Absulut Programmen gibt es ja einen anderen Ansatz beim Soundprozessing.
Es wird nicht komprimiert. Stattdessen wird nach Lautheit normalisiert und es arbeiten in der Summe nur AGC und Limiter. Weitestgehend hat das Ausgangssignal auch die gleiche Phasenlage, wie das Eingangssignal (Phasenlinearität). Das führt dazu, das alle Details bleiben, weil sie nicht ausgelöscht werden durch Phasenschweinereien. Der Punch im Signal bleibt, weil kein Compresser die Transienten abschleift. Und es pumpt und matscht nicht. Anhebungen und Absenkungen im Frequenzspektrum wurden nicht mit dem EQ, sondern mit dem Bandmix im Omnia realisiert.
Gleiches Konzept wird seit kurzem bei Radio Salü gefahren.

Ist das mal jemandem aufgefallen und gefällt euch das im Vergleich zu den bisher bekannten Soundprozessings etablierter Sender, wie SWR 3, N Joy oder WDR 2, die Kompressorbasiert arbeiten?
Die Mikrofone und die Telefonie, gerade gehört, sind aber dafür so komprimiert, dass die Sprache und die Hintergrundgeräusche pumpen und schön klingen die Stimmen auch nicht, tlw. zerren. Ansonsten: Musik zu sehr höhenbetont und zuviel Tiefbass für meinen Geschmack. (Was sagt eigentlich der DAB+ Encoder zu diesen massiven Höhen?) Musik schmiert in der Lautheit gegen Moderator nach Titelstart ab, was im Selbstfahrerbetrieb halt passiert. Werbung gerade um 8h22 erster Spot -6LU unter Normpegel, Rest +3LU über Normpegel. Nachrichten 8h27 gerade -3LU unter Normpegel. Patronat für Verkehr wieder zu leise.
Und spätestens für den UKW-Zweig wird ein Clipper im Sendeweg sein, sonst wird das mit dem Spitzenhub schwierig.

Zusammengefasst:
Gehört via Webstream.
Lautheitsbasiert: Sehr gut, aber fehlerhafte Files im System
Kompressionsbefreit: Nur teilweise, mit negativem Impact.
Klangbild: Nicht mein Fall, genau so wie bei den Absolut Programmen.

Persönlich würde ich das Preset sofort wieder zurückrollen, bis das mit der Lautheit im Griff ist, für die Hörer ist das im Moment nicht schön anzuhören.
 
Das mit den Stimmen ist in der Tat ein Problem, das gefällt mir auch nicht. Da würd ich aber nicht an der Summe drehen, das muss man im Voiceprozessing regeln.
Die meisten Sender sind der Meinung, alles muss vom Summenprozessing ausgeglichen werden. Kann man machen aber dann klingt die Musik nicht mehr und die Stimmen sind aufgeblasen unnatürlich. Matsch, Mulm und Phasensauereien sind das Ergebnis.

Ich bin allerdings der Meinung, dass man dem Hörer Höhen durchaus zumuten kann, die sind ja im Original auch drin und man braucht sie als Gegenstück damit die Bässe auch klar sind.
 
Ich bin allerdings der Meinung, dass man dem Hörer Höhen durchaus zumuten kann, die sind ja im Original auch drin und man braucht sie als Gegenstück damit die Bässe auch klar sind.
Weder das eine, noch das andere sollte überbetont werden, dies wurde beim Mastering der Musik doch bereits berücksichtigt.
Weder Höhen noch Bässe, ohne das hier näher zu definieren (wann ist der „Bass“ ein „Bass“, Frequenzkriterium von x Hz bis y Hz, bei welcher Güte, bei welcher Amplitude gegenüber der gesamten Modulation? Usw.)

Ein Jünger D05 bekommt das doch auch grandios hin, ohne größerer Kollateralschäden, bei gleichzeitig dezent bearbeiteten Milrofonweg, für den es bei den üblichen Verdächtigen (Lawo, DHD, ggf. Stagetec) nicht mal outbound-Geräte braucht.
Warum müssen wir auf der einen Seite ins „dumpfe“ kippen (radioeins) oder andererseits die Höhen so sehr hervorheben, wie ein RPR der 90er?
 
Sorry, Jünger klingt für mich nach nichts. Weder die Voiceprozessoren, noch die Sendeprozessoren. Irgendwie soll Sound auch Spaß machen und Jünger macht keinen Spaß.
 
Nun, "damals" in den 1960er & 70er Jahren gab es keine App's und Sound-Prozessing.

Jahrzehntelang wurde mit Röhrentechnik produziert und gesendet, der Limiter war als solcher in der Summe, aber niemals in Kompressionsfunktion oder als "Gestaltungsmittel".

Selbst die UKW-Sender arbeiteten mit bis zu 4% Klirrfaktor und niemand hat es gestört, Opa's Musikschrank verarbeitete alles und selbst seiner Platten von Peter Alexander klangen gut aufgrund dem großen Resonanraum Musikschrank und erfreuten so Mieter unter, neben und über ihm.

Jede Vinyl wurde von Hand aufgelegt auf dem EMT 930 bis zum Startpunkt gefahren und kam frühestens nach 2 Stunden zurück ins Archiv und war somit für andere Kollegen tabu, da unterwegs oder bereits gesendet.

Einige schleppten für den O-Ton eine Nagra spazieren und schnitten das Tape mechanisch auf der alten M10 und kennzeichneten das mit dem Vorspannband als sendefertig - das war Handwerkskunst und große Meister wie Hanns Verres, Hans-Karl Schmidt (Atze), Werner Reine & Co. durften sich voll entfalten, suchten aus den Bemusterungen selbst erwählte Werke musikalischer Kunstwerke aus und oft schafften einige das sogar in die Hitparade International....

(seufz)


TU Berlin Tonregie Raum HG2053.jpg

TU Berlin Tontraegerraum_1953_T9.jpg

Bild 1 TU Berlin 1953, Bild 2 Südfunk Stuttgart.
 
Der Spaß muss schon auf dem Tonträger sein, der Rest ist technische Notwendigkeit. Oder eben individueller Gestaltungswillen.
Der Spaß kommt aber nicht raus mit den üblichen Prozessings.
Transienten weg, damit kein Punch und keine Klarheit, dazu Auslöschungen.

@ Cavemaen
Da gabs aber Analogsound. Röhren und Übertrager waren normale Bauteile, die die Dynamik ohne weiteres Dazutun beeinflussten und Obertöne erzeugten. Sowas hat man heute nicht mehr in der Sendekette.
 
Danke fürs zeigen der beiden Bilder. Das sieht genau so aus, wieviel Technik im Bunker in yurft, die von den Eifler Radiotagen noch heute verwendet wird....

Grüßle AFu
 
Ganz davon abgesehen, dass mir dieser weniger destruktive Ansatz gut gefällt - wenn irgendwo ein Limiter greifen muss, um auf Lautheit x zu kommen, dann ist das auch eine From der Kompression, nur mit ganz hartem „Knee“ (∞:1 bei einer Schwelle von -1 dB(r) . ;-) )
Auf -23 LUFS (wie das Fernsehen), dass eine dynamische Nachbearbeitung von Popmusik nahezu ausschließt, werden sie ja wohl nicht fahren.
Der Limiter ist in diesem Fall drin, um Spitzen abzufangen, nicht um auf Lautheit zu kommen. Lautheit auf heutigen Tonträgern ist bis zu - 10 Lu bei Vollaussteuerung. So laut ist kein UKW oder DAB Sender , zumal die Codecs das schon garnicht schlucken können.
 
Sorry, Jünger klingt für mich nach nichts. Weder die Voiceprozessoren, noch die Sendeprozessoren. Irgendwie soll Sound auch Spaß machen und Jünger macht keinen Spaß.
Vor sehr vielen Jahren hatte ich mal einen v02, zum Glück hatte ich ein Rückgaberecht vereinbart. Danach kamen dann die ersten ADT-Module.

Ich bin übrigens verwundert: mein letzter Stand war, dass Jünger nach Insolvenz aufgehört hat zu existieren, und einige ehemalige Mitarbeiter was Neues gegründet haben. Aber offenbar ist das Unternehmen inzwischen wieder aktiv, hat auch einen Stand auf der Tonmeistertagung in zwei Wochen.

Matthias
 
Jetzt habe ich mal einen Blick ins Impressum geworfen: Da steht "Jünger Audio – a woks audio GmbH brand". Soweit also genau der Stand von damals. Im "Corporate"-Kapitel steht allerdings "since our foundation in 1990..." – ganz lösen von der Geschichte wollte man sich dann doch nicht. Also die Geschichte behalten, aber die Verbindlichkeiten loswerden...

Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mich bei Absolut Hot als auch Brillux Radio stört, sind diese meist zu laut reinkrachenden Jingles zum Ende eines Titels. Hinsichtlich Lautstärkeangleichung ist da definitiv noch Luft nach oben.
 
Da ist aber nicht das Processing das Problem, sondern die Datenbank. Wenn man sich nicht an die Lautheit beim Einspielen hält, dann passiert das. Bei den Absolut Programmen wird auch viel von Zuhause gemacht. Unterschiedliche Mikrofone, verschiedene Vorverstärker oder nur Billiginterfaces führen dann zu Klangunterschieden oder was mir dort oft auffällt, besonders Damen haben unangenehme S Laute.
 
Feedback zum Soundprozessing in der Eifel wäre willkommen: https://stream.eifel.radio/87komma7.mp3
Frage zuvor:
Wo ist das Signal abgegriffen? Direkt ab Optimod? Digital oder Analog? Welcher Codec?

Zur Info:
Jeder Ausgang eines Optimods klingt schonmal anders. Wir haben es gemessen.
Jeder Codec verändert zudem das Signal.

Spontaner Höreindruck erstmal, es fehlen Transienten und Transparenz. Typischer Orbanbrei aber im Vergleich zu anderen Sendern durchaus nicht übertrieben und hörbar.
 
Stimmt, die "Orbane" beim hr klingen durchaus brauchbar und sogar sehr gut programmiert, im Gegensatz zum "Hessischen Hitradio", wo offensichtlich jeder dran rumspielen konnte.

Schlimm waren die 0,8 Sekunden Signalverzögerung, welche sich der EMT 266 Transienten-Limiter gönnte, bis das Signal endlich hinten rauskam.

Aber gut ausgedacht war das Gerät; das Signal wird in 4 Frequenzgruppen aufgeteilt (wie beim Telcom C4) und nur die Frequenzen begrenzt, welche es übertreiben - der Rest bleibt unberücksichtigt und so fast unhörbar.

Also weg mit dem Teil.

Digital wurde schon zu Tode kompremiert, da passiert nicht mehr viel....

R.
 
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