Der Studiobilder-Thread


lg74

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Gabs Monitora schon 1982?
Die Reglerkassetten mit den versenkten Griffkappen bei SWF 3 waren Danner 4301-103V2.

Hier nochmal in XXL mit Ferdinand Keller:


Und im Vergleich die Module von DRS:

Reglerkassetten DRS.jpg

Die sind im Aufbau grundlegend anders. Die Danner haben ihren "Mitnehmer" offenbar seitlich am Rand der Bahn, die bei der DRS haben ihn mittig in der Bahn.

Noch ein paar Föteli aus der CH
Danke! Da steht am Anfang auch groß "Studer" am Pult. Das ist zwar offenbar die Regie und nicht der Selbstfahrplatz, aber die Form der Potis mit den farbigen Punkten in der Kappe ist evtl. die gleiche wie am Selbstfahrplatz. Möglicherweise ist das dann ja auch Studer gewesen...

Momentn...

Autschn!

Studer hat früher[tm] wirklich Pulte mit versenkten Fadern gebaut:


Die Fotos kann man richtig groß laden. Der Schlitz für den Mitnehmer ist hier mittig in der Bahn - sehr verdächtig. Gruselig finde ich die vielen Mini-Schieber für die anderen Funktionen. Hoffen wir mal, dass die einem Studer würdig waren. Dafür waren die Anschlüsse qualfrei ohne Molex-Stecker oder andere Löt-Notwendigkeiten. Brauchte dafür halt viel Platz.

Hier auch noch mal drin:


Ab 1968 gebaut.

Fazit: das, was wir in den Videos sehen, könnte durchaus Studer sein.
 

lg74

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12 Tapedecks mit Prozessorsteuerung
Nachtrag: die Amis hatten die Eumig FL 1000 µP mit Dolby (B natürlich), nicht die Variante mit HighCom. Das war ihnen dann wohl zu deutsch und zu exotisch.


So eine Kiste hätte ich gern mal im Neuzustand hier zum Testen. Wobei: für ein Pioneer CT-A9 hätte ich als alter Pioneer-Nutzer eine noch größere Schwäche. Unbezahlbar heute. Und jetzt bin ich off-topic. ;)
 
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Matthias

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Nur am Rande vermerkt: Die Sonifexe sind wohl eher Fidelipac Cart-Maschinen... :) Das Foto ist aber auch nicht so richtig deutlich.
Das kann ich aus meiner Erinnerung bestätigen, ich saß ja direkt daneben. Es müssten Fidelipac-Dynamax-Cartmaschinen gewesen sein. Leider sind nach über 30 Jahren die Erinnerungen stärker verblasst als die Fotos und ich kann mich beim besten Willen nicht mehr an die Modellbezeichnung erinnern. Leider ist das mein einziges Originalfoto, das ich aus der Zeit habe.

Das Schwarzweißbild mit Klaus müsste aus dem "Star*Sat Exppess" Nr. 1 von November 1998 stammen, einer Zeitschrift, die Jo und Peter damals veröffentlicht haben.
 

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Matthias

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Ja, vermutlich die Dynamax CTR 112, noch ohne die LED-Pegelanzeige in der Mitte. Habe ich als zuverlässig in Erinnerung.
Man sieht ja auf dem Bild, dass die Maschinen in ein Alu-Gestell eingebaut waren. Bei diesem gab es auf der Rückseite keine anständige Belüftung, so dass sie durch den 24-Stunden-Betrieb sehr heiß wurden.

Die Temperatur im Inneren war so groß, dass wir die Carts erst möglichst kurz vor dem Abspielen eingeschoben haben. Wenn sie zu lange im Schacht blieben, konnte es passieren, dass die Cart nicht abgespielt wurde. Denn durch die Hitze wurde das Band der Cart anscheinend klebrig und schwergängig, sodass Capstanwelle und Andruckrolle keinen Antriebszug mehr erzeugen konnten.

Wir haben dann die Cart aus dem Schacht genommen und abkühlen lassen. Dann haben wir mit den Fingern durch die Schlitze der Cart gegriffen und das Band vorsichtig gelockert. Danach ließ sich die Cart wieder in der Maschine vorspulen und konnte auch wieder abgespielt werden. Das Problem betraf vor allem Carts, die schon lange in Gebrauch waren.

Ansonsten habe ich die Maschinen als recht robust in Erinnerung.
Also habe ich mich nicht geirrt. Ich hatte das Bild mit jenem im Originalheft, das ich noch habe, verglichen. Danke für die Bestätigung.
 

DelToro

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Das alte Hitzeproblem. Ja, das hatten einige andere Hersteller auch. Ich habe noch irgendwo ein Memo mit der Anweisung, dass Carts möglichst erst kurz vor dem Einsatz eingeschoben werden dürfen. Was natürlich bissl doof ist, wenn du deinen ganzen Werbeblock von Carts feuerst und kaum mit Rausreißen und Reinstopfen nachkommst. :D
 

oneaclock

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Und dann noch die Technics-CD-Player. Bekannt und beliebt aus Tanzschulen und Discotheken. Und leider nicht für den Rundfunk gebaut. Waren on-air nicht vrriegelt, da konnte man schön die Klappe öffnen und schon war Stille auf dem Sender. Aber dafür waren sie recht günstig und somit bei sparsamen Senderchefs erste Wahl...
 

count down

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Einmal den Start des Backtimers verpasst, um dann den Track auf 60 Sekunden später vorzuspulen und startklar zu stellen, nee danke! :) Aber heutzutage ist das ja eh nicht mehr senderelevant.
 

Südfunk 3

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Das ging mit dem Kurbelrad recht gut. Ich weiß die Taste nicht mehr, aber man konnte schnell oder langsam recht komfortabel an die gewünschte Stelle hinrollern. (Was glaubst Du, wieviele Backtimer ich schon verpennt habe. Ich bin der Chefbacktimerverpenner!)


Edit: EDIT hieß sie, glaube ich. Die Taste.
 
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ADR

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Das ist, mit Verlaub, natürlich Quatsch. Diese pauschale dynamische-Mikros-taugen-nichts-Behauptung ist völlig unhaltbar. Klar sind die meisten Scheißmikrofone dynamisch. Andererseits kannst Du zum Beispiel mit einem MD 421 brillante Sprachübertragung erzielen, wie letztens im Ahrtalradio, oder, siehe weiter oben im Thread, bei StarSat Radio. Es gibt eine bärenstarke Platte vom Gerd-Michaelis-Chor (1974), alles mit MD 421 aufgenommen. Nebenbei: Ein akustisch nicht so spitzenmäßig ausstaffiertes Studio ist für ein (gutes) dynamisches Mikrofon höchst dankbar.
Ahrtalradio hat aus einer Butze im Pfarrhaus gesendet. Da war nix mit guter Akustik. Deshalb war die Mikrofonwahl auch richtig. Der Sender war temporär angelegt und Akustikarbeiten deshalb Schwachsinn. Ansonsten wählt der Herr Milling auch lieber seine U89.
 
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