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Lief eben in der Reihe "Essay und Diskurs":
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Online in voller Länge von fast 40 Minuten:Kulturwandel der Öffentlichkeit
Das Radio zwischen enttäuschter Liebe und neuem Aufbruch
Von Mathias Greffrath
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in einer Legitimationskrise. Zu groß, zu behäbig, zu teuer, zu rot-grün. Zeit für eine trotzige Bestandsaufnahme.
Was können wir aus der oft ernüchternden Gegenwart der immer gleichen Radiowellen- flache Routinen, Dauerberieselung, selbstreferenzielles Gerede – lernen? Ein anderes Radio ist möglich, eines, das wie zu seinem Beginn die Welt erschließt, Bildung nicht nur für Eliten verspricht und als akustischer Marktplatz gemeinsamer Erfahrung fungiert. Dem entgegen stehen allerdings die Krisen unserer Zeit und deren mediale Folgen: Kommerzialisierung, Quotendruck und Plattformökonomie haben das Medium entkernt und die Öffentlichkeit zersplittert.
Doch gerade im Angesicht von Podcasts, Algorithmen und fragmentierter Gesellschaft lässt sich Radio neu denken: nicht als bloßer Sender, sondern als Ermöglicher von Öffentlichkeit im emphatischen Sinn – als Ort, an dem Menschen sich begegnen, streiten, denken. Die Zukunft liegt nicht im Rückgriff, sondern im Aufbruch: weniger Beschallung, mehr gelebte Öffentlichkeit.
Kulturwandel der Öffentlichkeit - Das Radio zwischen enttäuschter Liebe und neuem Aufbruch
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in einer Legitimationskrise. Zu groß, zu behäbig, zu teuer, zu rot-grün. Zeit für eine trotzige Bestandsaufnahme.
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