• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

egoFM - aktuelle Entwicklungen

Hätte sich Antenne Bayern um egoFM gekümmert, dann wäre der Sender jetzt zumindest nicht pleite und immer noch über UKW empfangbar.
Das wahrscheinlich schon, allerdings wäre dann die Frage, wie viel Ego FM dann noch in Ego FM stecken würde. Gut, das wird auch bei Finkenzeller langfristig die Frage sein müssen, wie @sebBohlsen richtig festgestellt hat. Wenn es blöd läuft, diskutieren wir hier lediglich über verschiedene Varianten des Untergangs.
Ich ging zunächst davon aus, dass es sich hierbei um eine weitere KI-generierte Persiflage vom Carlsson handelt:
Ja, es hat wirklich etwas sehr KI-haftes an sich.
Ich wollte eh schon mal anmerken, daß Carlssons unendliche Storys nur KI generiert sein können
Ich tendiere inzwischen dazu, dass es wahrscheinlich eine Mischform ist. Will heißen: Der Gute schreibt eine normale Antwort und lässt diese dann mittels KI zu den berühmt berüchtigten Ausmaßen aufblasen. Solche Muster, nach denen ein Text umgeschrieben werden soll, kann man KI sehr gut beibringen.
Konkurrenz durch [...] FM4
Naja, davon war in ernstzunehmendem Maße aber nur eine der UKW-Städte betroffen, nämlich München. Schon in Augsburg ist das für Normalhörer an sich keine Alternative, in Franken oder Stuttgart geht es in aller Regel noch nicht mal für DXer.
 
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Das wahrscheinlich schon, allerdings wäre dann die Frage, wie viel Ego FM dann noch in Ego FM stecken würde.
Wenn mehr vom initialen EgoFM im heutigen EgoFm stecken würde, gäbe es das Problem der Hörerakzeptanz nicht. Wohl aber das der Finazierbarkeit.

Naja, davon war in ernstzunehmendem Maße aber nur eine der UKW-Städte betroffen, nämlich München. Schon in Augsburg ist das für Normalhörer an sich keine Alternative, in Franken oder Stuttgart geht es in aller Regel noch nicht mal für DXer.
Wenn man so ein Programm wirklich hören mag - und Freak ist - wurde früher schon Aufwand getrieben:
Aufbau einer Sat-Schüssel auf 19,2 Grad Ost für FM4, radioeins, etc.
Der damals unoffizielle 192 kbps-Layer 3-Stream von FM4, von UKW abgenommen.
FM4 und radioeins waren auch in Brüssel mal mit wenigen Watt auf UKW ;-)

Heute gibt es dafür mehr oder weniger gute Streams, immer, überall - und wesentlich mehr Ausweichmöglichkeiten.

Will auch sagen: Beispielsweise FM4 ist beispielsweise eine „Marke“, die aktiv gesucht wird. Von EgoFM kann man das nach all den Jahren nicht sagen. Vielleicht ist‘s auch der hedonistische Name, der erstmal abschreckt. Bei „Radio meFirst“, „nur-IchFM“ oder „Radio Toilettenreinigung“ würde man auch erstmal eine gesunde Skepsis walten lassen.
 
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Fragt sich jetzt ob Finkenzeller der Antreiber der UKW-Abschaltung war oder die Katze im Sack so genommen hat und von der geplanten UKW_Abschaltung gar nichts wusste oder keine Ahnung hat, was dieser Schritt für den Sender bedeutet (Bedeutungsverlust und Herunterfahren auf regionale DAB+/Webschleuder).
 
Zeitbezug!
Als man sich das (mangels Stream) vom Sat, auf Tonunterträgern, holen musste, war DAB alt im Testbetrieb und die akustische Schmirgelveranstalrung DAB+ noch Quark im Universum. Streams gab‘s gar nicht oder in 64 kbps mit Zwitbeschränkung.

Deshalb auch die Erwähnung einer Umsetzung ortsfremder Sender in Brüssel gemäß großzügig ausgelegter Regularien der dort zuständigen Regulierungsbehörde BIPT.

Zeitlich noch davor, hat man Freunde gefragt, ob sie den Zündfunk auf Senkel mitschneiden und einem später das Band schicken könnten, wenn man aushäusig war…

Würde man für EgoFM noch einen solchen Aufwand treiben, bei dem heutigen Programm?
 
Fragt sich jetzt ob Finkenzeller der Antreiber der UKW-Abschaltung war oder die Katze im Sack so genommen hat und von der geplanten UKW_Abschaltung gar nichts wusste oder keine Ahnung hat, was dieser Schritt für den Sender bedeutet (Bedeutungsverlust und Herunterfahren auf regionale DAB+/Webschleuder).
Er hat ja rückwirkend zum 1. Juli gekauft...mal abgenommen er hätte zum 1. Juni rückwirkend gekauft, könnte Finkenzeller dann die hinweisschleife wieder durch das EGO-FM- Programm ersetzen bzw. eben die Abschaltung rückgängig machen? Da es der neue Eigentümer aber erst seit Juli die Hand drauf hat, wird wohl ein "rückgängigmachen" mit den ersatzlosen abschalteregularien der BLM kaum in Einklang bringen zu sein...?!
 
hinweisschleife wieder durch das EGO-FM- Programm ersetzen
Nicht sofort, aber ich kann es mir vorstellen, es wäre hierausnahmsweise möglich.

Ende letzten Jahres wurde die UKW-Sendelizenz eigentlich schon verlängert, da aber egoFM Insolvenz zwischenzeitlich anmeldet hatte, ist die Verlängerung nicht in Kraft getreten. So ist die Sendelizenz ist planmäßig zum 30.6.25 ausgelaufen.
Zu diesem Zeitpunkt war ursprünglich geplant, dass alle Radioprogramme in Bayern spätestens UKW verlassen müssen.
 
Dann - sag ich mal vorsichtig - hat man offensichtlich die eigentlich gesetzlich unvermeidbare UKW-Abschaltung ja quasi als "eigene geniale digitale idee" verkauft.... das wäre an ja schon eine art schönreden der Abschaltung, die sich die EGOs eben nicht mal aus finanziellen einspargründen ausgesucht hätten...
 
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Der Präsident der BLM bei der Medienratssitzung vom 17.7.2025:
egoFM

Vorgestern stand es in der Presse, der Vorstand und die betroffenen Vorsitzenden hatte ich bereits vor knapp drei Wochen darüber informiert: Auf Grundlage der Eilbefugnis des Präsidenten habe ich Ende Juni entschieden, der Medienpiraten GmbH des Münchner Unternehmers Michael Finkenzeller eine Zulassung zur Verbreitung des Radioangebots egoFM zu erteilen. Zudem habe ich die Zuweisung der (bisher Radio next generation zugeteilten) DAB+-Kapazität an die Medienpiraten GmbH für das Programm egoFM unterzeichnet, befristet bis zum 31. Dezember 2025.

Das war nötig, da der Investor nur bereit war, den Sendebetrieb im Rahmen eines sog. „Asset-Deals“ unter einer neuen Firma fortzuführen. Denn aus seiner Sicht gab es zu viele Haftungsrisiken unter der alten Firma (radio next generation). Herr Finkenzeller ist gelernter Bankkaufmann und IT-Spezialist, der nach eigenen Angaben kleine Unternehmen und Start-Ups fördert und unterstützt – ein sprichwörtlicher „Businessangel“.

Die Eilbedürftigkeit resultierte aus dem Umstand, dass sich diese Lösung zum Erhalt von egoFM erst ganz kurzfristig gefunden hatte. Anderenfalls hätte der Insolvenzverwalter den Sendebetrieb wohl zum 1. Juli einstellen müssen. Für die Belegschaft endet damit eine monatelange Ungewissheit.

Die Zulassung ist insofern eine weniger kritische Entscheidung, als die Voraussetzungen dafür unstreitig vorliegen. Die Zuweisung der DAB+-Kapazität ermöglicht es, den Sendebetrieb fortzuführen und bis Ende des Jahres eine ordentliche Ausschreibung durchzuführen. Dem Investor ist bewusst, dass im Rahmen der Ausschreibung auch andere Angebote eine Chance auf Kapazitäts-Zuteilung bekommen.

Ich freue mich, wenn Sie meine Entscheidung unterstützen, die natürlich den Medienrat für die Zukunft nicht bindet. Aber sie gewährleistet zumindest vorläufig die Fortführung von egoFM.

 
"Haftungsrisiken der alten Firma"... womit wohl klar wäre, dass die Gläubiger auf ihren unbezahlten Rechnung vorerst sitzen bleiben und Rechtsansprüche gekündigter Mitarbeiter (angeblich ja "Mütter und psychisch belastete Personen") versucht werden, auf die insolvente, alte Gesellschaft abzuwälzen. Eventuelle Rechtsstreitigkeiten dürften spannend werden, da durchaus eine Rechtsnachfolge geltend gemacht werden könnte. Das Produkt bleibt ja das Gleiche... viel Spaß (kauft schon mal Popcorn).
 
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Dass der neue Betreiber egoFM über einen Asset Deal übernommen hat, ist aus unternehmerischer Sicht vollkommen legitim – und in Anbetracht der Situation auch total nachvollziehbar. Es zeigt aber eben auch sehr deutlich: Dem alten Konstrukt der RNG hat man wirtschaftlich und strukturell schlicht nicht getraut. Zu groß war das Risiko, zu unklar die Altlasten und zu chaotisch die Bilanz der letzten Jahre.

Juristisch und faktisch handelt es sich um ein komplett neues Unternehmen – egoFM ist nur noch als Marke erhalten geblieben. Und das wird in der öffentlichen Kommunikation gerne unterschlagen: Von „gerettet“ zu sprechen klingt gut, aber in Wahrheit wurde der alte Sender abgewickelt und nur die Hülle weitergereicht. Im Klartext: Die Medienpiraten GmbH haftet nicht für die Verbindlichkeiten der alten – auch nicht gegenüber ehemaligen Mitarbeitenden, Vermarktern, freien Dienstleistern oder Geschäftspartnern.

So bitter das für viele ist: Aus Sicht von Finkenzeller war es ein kluger Move. Guter Deal, saubere Trennung, maximale Kontrolle. Chapeau dafür – und Respekt für den Mut, sich überhaupt auf dieses Abenteuer einzulassen.
Klar ist aber auch: Das Desaster der letzten Jahre fällt alleinig auf Management der RNG zurück. Da waren keine Profis am Werk – oder zumindest keine, die Verantwortung unternehmerisch dachten oder handelten. Jetzt bleibt abzuwarten, wann die nächsten Köpfe rollen. Vieles spricht dafür, dass die personellen Konsequenzen nur aufgeschoben sind. Der programmliche Neuanfang muss kommen – und der Exil-Programmchef dürfte dabei kaum mehr eine Rolle spielen.
 
Die Medienpiraten GmbH haftet nicht für die Verbindlichkeiten der alten – auch nicht gegenüber ehemaligen Mitarbeitenden, Vermarktern, freien Dienstleistern oder Geschäftspartnern.
Würde ich nicht mal sagen. Mit welchem Material senden die denn aktuell? Aus welchen Studios, mit welcher Technik? Was ist mit laufenden Verträgen, die mittelbar oder unmittelbar den Sendebetrieb betreffen? Fangen wir mal bei Strom an und hören bei der Werbung auf… Es sind Werte da, die übernommen wurden. Eigentlich hat man lediglich einen neue Gesellschaft „drübergestülbt“, nachdem man die alte Gesellschaft entsorgt hat. Sprich: Das jetzt existierende Konstrukt ist dem alten in wesentlichen Punkten baugleich, bzw. hat die Infrastruktur übernommen. Dass dir dadurch ein Richter eine de facto „Rechtsnachfolge“ bestätigt, halte ich für einen Kläger nicht für abwegig.
 
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Ach je das kommt tagtäglich vor in der Wirtschaft. Der neue Investor will nicht für die Altlasten haften und man entledigt sich so unangenehmer Verträge.
Die wurden eben übernommen, ein Dienstleister hat so einen Ansprechpartner der zahlt statt den Insolvenzverwalter oder eben den Sohn aus der SZ Dynastie, der geerbt hat und dann das Geld in den Sand setzt. Der neue Inhaber hat selber was aufgebaut und investiert, das alte hat geerbt und ohne wenig Erfahrung in egoFM investiert.
Ich denke auch unter Antenne Bayern wäre die Zukunft fraglich gewesen bei einem Verlustbringer (siehe NRW1).

Da wurden zu viele Fehler in der Vergangenheit begangen und das ist eben schwer zu kitten. UKW wäre wohl theoretisch machbar, die BLM verdient ja an den Sendeanlagen und würde die Lizenz entsprechend verlängern aber das kostet eben Geld:-( was auch verdient werden muss.

Auf Dauern wird egoFM eines der vielen Webradios mit DAB werden denen die Luft ausgeht. DAB+ only klappt nur wenn es keinen Wettbewerb auf UKW gibt (wie im Allgäu).
 
Würde ich nicht mal sagen. Mit welchem Material senden die denn aktuell? Aus welchen Studios, mit welcher Technik? Was ist mit laufenden Verträgen, die mittelbar oder unmittelbar den Sendebetrieb betreffen? Fangen wir mal bei Strom an und hören bei der Werbung auf… Es sind Werte da, die übernommen wurden. Eigentlich hat man lediglich einen neue Gesellschaft „drübergestülbt“, nachdem man die alte Gesellschaft entsorgt hat. Sprich: Das jetzt existierende Konstrukt ist dem alten in wesentlichen Punkten baugleich, bzw. hat die Infrastruktur übernommen. Dass dir dadurch ein Richter eine de facto „Rechtsnachfolge“ bestätigt, halte ich für einen Kläger nicht für abwegig.
Bei einem Asset Deal wird bewusst keine Rechtsnachfolge angetreten. Genau das ist ja der Kern dieses Konstrukts. Man kauft ausgewählte Vermögenswerte – etwa Marke, Domain, Technik, Inhalte, evtl. auch Mietverträge –, nicht aber das Unternehmen mit all seinen Verpflichtungen.
Dass nun vieles auf den ersten Blick gleich aussieht oder weiterläuft (Studios, Personal, Inhalte etc.), bedeutet rein operativ eine gewisse Kontinuität – rechtlich bleibt es dennoch ein Neustart unter neuem Dach. Selbst ein fast identisches Auftreten ändert daran nichts, solange keine vollständige Übernahme der Verbindlichkeiten und Strukturen erfolgt ist.
Natürlich ist das moralisch mindestens diskussionswürdig – aber gerade bei egoFM war man da ja schon immer äußerst flexibel. Und ja, je mehr 1:1 übernommen wird, desto eher könnte ein Gericht in einem Streitfall von „wirtschaftlicher Identität“ sprechen. Aber dafür müssten schon viele Faktoren gleichzeitig erfüllt sein – was hier (auch durch den baldigen Umzug z.B.) eher nicht der Fall ist.
 
Ich denke auch unter Antenne Bayern wäre die Zukunft fraglich gewesen bei einem Verlustbringer (siehe NRW1).
Bei egoFM wäre ABY ohne nörgelnde Braut Radio NRW bei NRW1 allein gewesen.
Und gefühlt hätte ABY die UKW-Frequenzen nicht abbestellt.
Außerdem hätte ABY sogar über die Hintertür eine UKW-Frequenz in Baden-Württemberg geerbt.
Auf Dauern wird egoFM eines der vielen Webradios mit DAB werden denen die Luft ausgeht.
Wahrscheinlich ja.
Gut, wenn es mit UKW, DAB+ und Web nicht funktioniert hat, wird es mit DAB+ und Web only garantiert "besser" funktionieren.
Eine Abschaffung von diesen Zeitungsautomaten am Gehweg ("war nie unser Ding") als "analoger Verbreitungsweg" steigert bekanntlich auch die verkaufte Zeitungsauflage auf Papier insgesamt enorm.
 
Bei egoFM wäre ABY ohne nörgelnde Braut Radio NRW bei NRW1 allein gewesen.
Und gefühlt hätte ABY die UKW-Frequenzen nicht abbestellt.
Außerdem hätte ABY sogar über die Hintertür eine UKW-Frequenz in Baden-Württemberg geerbt.
Immerhin können Sie sich von nun an nen Parkplatz teilen ...
Münchner Str. 101c 85737 Ismaning ;)
 
Münchner Str. 101c 85737 Ismaning ;)
:oops:
Oh, das ist neu: den letzten drei Wochen stand da, auch mit Medienpiraten statt Radio Next Generation, noch die Leopoldstraße 254 in München drin

Bonus: Im Handelsregister findet sich noch eine dritte Adresse, die Karl-Gayer-Straße 13 d, 80997 München.
 

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In der Karl-Gayer-Straße sitzt die Beteilungsgesellschaft F-Invest von Stefan Finkenzeller.

Das egoFM sich einen anderen günstigeren Standort für seinen Radiosender suchen wollte, das hatte man schon vor einiger Zeit angekündigt.
 
Die große Frage ist nun: wird egoFM reiner Untermieter bei Antenne Bayern, mit Mitnutzung der Technik, oder passiert da mehr? Zumindest die Vermarktung abzugeben, liegt ja nahe.
 
Strategisch gedacht, wäre es für Antenne Bayern der perfekte Schachzug neben dem Hauptprogramm Aby und der Oldie Antenne einen "Jugendsender" in der Flotte zu haben, zumal das der BR ja nicht richtig auf die Reihe gebracht hat. Somit würde man nahezu alles abdecken.
 
MEGARADIO (Der mittelwellenversuch mit Jochen bendel zb in der morningshow) hatte ja auch ein Büro/Studio im Antenne Bayern Funkhaus. Vielleicht ist das ja frei...
 
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