FEMOTION RADIO - Umsetzung enttäuscht auf ganzer Linie


Adolar

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Stelle es mir als nahezu unmöglich vor, aus “Max & Anna Zimt – Geschichten einer offenen Beziehung” und “Geschichten, die (k)einer braucht mit Ilka Bessin” Ausschnitte auszuwählen. Das ist doch eine brutale Entscheidungssituation, da quasi jeder Satz Gott und Gold zugleich ist. Außerdem kennen natürlich alle Hörerinnen diese Podcasts schon in- und auswendig.
 

s.matze

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so was ähnliches gibt es auch bei anderen Sendern
Das machen die nur um Gema zu sparen und den geforderten Wortanteil zu erhöhen. Das weiß doch jeder.
Genau wie diese blöden Hörspiele oder nachts das stundenlange Geschwafel bei BB Radio.

Podcast ist Podcast und Radio ist Radio.
Der Sinn von Podcast ist, dass man diese Folge für Folge zu einer Zeit seiner Wahl hören kann.

Das dient bei diesen inhaltsfreien Programmen nur dem zweck, Inhalte vorzugaukeln, wo keine sind.

Es war übrigens sogar mal ein Hörbuchradiokanal (Litera) für den 1.BM im Kanal 5C geplant. Warum man das Vorhaben kurz vorher doch gestoppt hat, wenn das so erfolgsversprechend ist, kannst du sicher erklären. Statt dessen kam dann Radio BOB.
 
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lg74

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@Wanderdüne: das war ganz und gar ernst gemeint. Das ist das, was ich erlebt habe und was ich erleben würde, hätte ich noch Kontakte zu Frauen meines Altersspektrums. Ich verzichte aber soweit wie möglich und dadurch gehts deutlich angenehmer, es bleibt wenigstens etwas Rest-Lebensqualität erhalten. Ich habe doch auch irgendwie die Verpflichtung, in einer oft so freudlosen und kulturlosen Welt mir wenigstens die guten, schönen Momente zu bewahren und nicht zu zerstören.

Dass Du vorsichtig nach einer Therapie anfragst, passt dazu und macht mich traurig und wütend zugleich. Es ist ein weiterer Beleg für die Selbstverständlichkeit, mit der in unserer Gesellschaft von Männern erwartet wird, erlittene Gewalt (auch seelische / psychische, nicht unbedingt körperliche) als "gegeben" oder gar "toll" hinzunehmen.

Mein Missbrauchs-Detektor ist nunmal sehr sensibel justiert, da kann ich nichts dafür. Das ist auch nicht der einzige Detektor, der bei mir sehr sensibel justiert ist. Das betrifft bei mir auch den "Konsequenzen bestimmter Entscheidungen oder nicht-Entscheidungen"-Detektor (sowohl im technischen als auch im gesellschaftlichen Bereich) oder den "allgemeines psychisches / soziales Klima"-Detektor. Im beruflichen Umfeld galt ich teils als das Kind in "Des Kaisers neue Kleider". Manche hassen mich dafür ("lästig", "krank"), andere schätzen mich dafür ("Problembewusstsein").

Darauf, meine entsprechenden Detektoren durch die üblichen, gesellschaftlich anerkannten Methoden (Alkohol, Drogen, Fernsehen, Shopping, "Klugsein"...) zu bedämpfen, habe ich bislang verzichtet und möchte das auch weiterhin so handhaben.


Keine Sorge - ich habe zwar nur wenige, aber sehr wertvolle, langzeitstabile und liebevolle Sozialkontakte.

Meinen besten Schulfreund kenne ich seit 33 Jahren, und wäre da nicht Covid, hätten wir regelmäßig Treffen für schöne Dinge (Wandern, im Sommer Schwimmen oder Radfahren, im Winter Sauna). Gemeinsamer Urlaub geht halt seit 20 Jahren nicht mehr - das ist ok, das habe ich zu akzeptieren und akzeptiere es auch, er hat Familie und 2 Kinder. Seine Frau verachtet mich übrigens, aber er hat sich davon seit mehr als 20 Jahren nicht von unserer Freundschaft abbringen lassen. Wir können einfach gemeinsam Leben genießen - etwas, das ich mit Frauen so gut wie nicht kenne. Da war normalerweise immer was "in der Luft": eine Intrige, eine Abwertung, der Versuch einer Manipulation, Verachtung, Ausagieren von Psychosen, ...

Und ich habe mir in jahrelanger vorsichtiger, beharrlicher Arbeit die Achtung einer wunderbaren Frau in meinem Alter erarbeitet. Seit 13 Jahren kenne ich sie. Sie lehnte mich anfangs ab, da ich Techniker war und sie Technikern kein liebevolles Wesen zuschreiben konnte. Ihr erster Sohn klebte sofort an mir wie ein Magnet. Heute schätzt sie mich sehr, der Umgang ist sehr liebevoll, aber leider hat es nicht zu einer Partnerschaft gereicht. Seit ich diese Frau kennengelernt habe, bin ich gar nicht mehr bereit, mich für weniger regelrecht wegzuwerfen.

Frauen in höherem Alter als ich achten mich teils - für Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und Qualität verrichteter Arbeiten. Mit meiner Personalvorgesetzten beim letzten großen Arbeitgeber kam ich suuuper klar - die war richtig cool. Ist nur ein Beispiel. Wenn Hass von Frauen höheren Alters kam, dann steckte da - aus zeitlicher Distanz betrachtet - oft ein Unterlegenheitsgefühl dahinter bei diesen Frauen. Oder die Empörung darüber, dass ich mir, obwohl ich ein Mann bin, das Recht herausnehme zusagen, was ich empfinde.

Im eigenen Altersspektrum galt ich bei Frauen normalerweise als obksur: angeblich ist alles "komisch" an mir: wie ich aussehe, wie ich mich bewege, wie ich spreche (Stimme, Dialekt), was ich sage, wofür ich mich interessiere (Natur, Schlichtheit, natürliche Schönheit, Struktur, Kultur, Qualität in allen Bereichen), wofür ich mich nicht interessiere (Fußball, Autos, Facebook, Tinder, Alkohol), ...

Ich könnte Geschichten darüber schreiben, wie ich in Situationen, die unausweichlich waren, von Frauen angegriffen und gedemütigt wurde. Ich könnte auch Geschichten darüber schreiben, wie Männer, die einst meinen Lebensweg beruflich oder hobby-bedingt kreuzten, von Frauen gedemütigt wurden und alle nur möglichen Methoden aufboten, es nicht wahrzunehmen oder zu erotisieren. Ich kanns aber auch einfach abkhaken und bleiben lassen.
 

Tatanael

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Das machen die nur um Gema zu sparen und den geforderten Wortanteil zu erhöhen. Das weiß doch jeder.
Femotion dürfte durch die Kooperation mit dem Podcastportal vermutlich auch einige Cents durch die Empfehlungen für die Podcasts abfallen.

Natürlich machen die anderen auch es um Gema zu sparen. Gleichzeitig erhofft man sich, dass die Hörer den gehörten und noch weitere eigene Podcasts abonniert.
 
Aber man muss sie kennen und bekommt sie nicht zufällig mit. Begegnet man denen im Radio stößt man zufällig drauf und bleibt vielleicht hängen und hört sich dann die nächste Folge on demand an.
 
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ears witness

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dann gehen ja die letzten Hörer des Programmes auch noch weg.
Anderseits muss die Podcasts ja auch irgendwie gehört werden.
Außer den wenigen die von Anfang an dabei waren, sind viele bestimmt ganz ohne Hörer im Netz.
Wie sich das ganze auf Dauer finanziert ist mir eh ein Rätsel.
 

Wanderdüne

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@Wanderdüne:
Dass Du vorsichtig nach einer Therapie anfragst, passt dazu und macht mich traurig und wütend zugleich.
Warum? Jeder von uns hat Phasen in seinem Leben mit Problemen oder Situationen, in denen er sich unwohl mit sich und der Umwelt fühlt. Völlig unabhängig von der Ursache. Deshalb ist es toll, dass es heute wie selbstverständlich Hilfe durch Coaches gibt, die einem Augen öffnen und einen w7eder oder erstmals auf die Spur eines glücklichen, zufriedenen Lebens setzen können. Deshalb ist ein Hinweis auf so etwas nichts, was einen traurig oder wütend machen sollte. Im Gegenteil! Es ist großartig! Man muss sich nicht arrangieren oder - danach klingt es in den Posts schon sehr stark - Frust schieben. Und es scheint ja schon ein wenig symptomatisch zu sein. Um so mehr wäre ich daran interessiert, der Frage auf den Grund zu gehen, woran das liegt. Und es zu ändern. Ach so, ich habe auch einmal Hilfe in Anspruch genommen. Es hat viel geklärt. Die Sichtweise darauf, was für mich wirklich wichtig im Leben ist. Und ich konnte so meinen Akku wieder aufladen und achtsamer mit mir umgehen.
 

antonia-123

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Beruflich bedingt habe ich aktuell sehr viel Zugang zu Otto-Normalos. Niemand, wirklich niemand, redet über diese sog. Sender. Es wird, wie ich selbst hören konnte, nur über die Aktionen der üblichen UKW-Sender geredet. Ich freue mich schon auf die MA, die sicher bald erscheinen wird. Dann werden wir sehen,wie es um die Neulinge steht. Dank der intensiven Werbeaktionen der neuen Festplatten dürfte in diesem Land viel durcheinander geraten sein.
 
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