• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

Gekürzte Musiktitel

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Das Ende von „Cannibals“ (Mark Knopfler) ist für meinen Geschmack auch viel zu lang. Man hätte nach wenigen Takten den Schluss vorziehen können. Hätte das damals jemand fürs Radio angepasst, wäre ich nicht mal böse gewesen.
Da fällt mir Joe Cocker ein. "Don't you love me anymore" besteht am Ende nur aus Geschrei. Da kann man auch kürzen.
 
Was mir auch hin und wieder auffällt, ist, dass nicht die Single Versionen (oder Radio Edits) in den Pools sind sondern Album-Versionen.
Das finde ich deshalb schade, weil die Songs früher im Radio eben meist nicht in dieser Version gelaufen sind.
Für mich völlig abstrus wird es dann, wenn die Album-Version vom Sender dann gekürzt wird.
 
Man sollte vielleicht mal unterscheiden nach Künstlern, die ihre Songs fürs Radio und den Kommerz schreiben und deshalb gewisse handwerkliche Regeln beachten (die wiederum ihren Song austauschbar machen), und solchen Künstlern, die ihren Song für den Song schreiben, für ihr Gefühl, ihre Empfindung, ihre künstlerische Vision. Denen ist Radio egal, Hauptsache der Song stimmt.
Und fragt mal, welche Songs ich besser finde.
 
...und solchen Künstlern, die ihren Song für den Song schreiben, für ihr Gefühl, ihre Empfindung, ihre künstlerische Vision. Denen ist Radio egal..
Dann soll ihnen auch egal sein, ob durch das Radio nicht vielleicht mehr Publikum mit dem gekürzten Song erreicht wird...

Sollen sie doch juristisch verbieten, dass Titel von Radiosendern gekürzt werden. Geht allerdings nicht.
 
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Wenn wir uns einig sind, dass es sich bei einem Song um ein künstlerisches Werk handelt, vergleichbar einem Roman (Schriftsteller), einer Skulptur (Bildhauer) oder einem Gemälde (Maler), dann verbietet sich nach meinem Empfinden jeglicher Eingriff.
Stellen wir uns hingegen auf den Standpunkt, ein Song sei lediglich Ergebnis handwerklicher Arbeit, das Zusammenfügen verschiedener Versatzstücke per Computer, dann kann man meinetwegen darin herumfuhrwerken wie man will, denn es hat dann keinen künstlerischen Wert.
 
Zwischen Schwarz und Weiß soll es ja noch diverse Grau-Töne geben. Ist beispielsweise der herumgefuhrwerkte Mix des DJs durch das Zusammenfügen verschiedener Versatzstücke per Computer keine Kunst und Frevel am künstlerischen Ur-Werk?
 
Hallo.

Bei R.SA Sachsen teilweise in der Morgensendung. Aber auch Titel werden tlw. nicht ausgespielt. Vor allem am Nachmittag mit Uwe Heuer.

VG Jens
 
Diese Kürzungen/ Schneidereien an Musikstücken...nun, meist werden ja die coolen Parts herausgeschnitten. Zumeist die Instrumentalparts, weil es ja nie und nimmer geht, das ein Song mal nur aus einem Instrumental besteht. Muss ja zwangsläufig immer Gesang dabei sein. Wie oft hörte ich -insbesondere von der holden Weiblichkeit- schon den Satz: "Das ist ja mega langweilig, da ist ja nicht mal Gesang drin..." Endete dann meist immer in einem Streitgespräch, dass Musik nicht nur aus Gesang bestehen muss.
 
Bei hr1 hat sich die Unart eingebürgert, "November rain" nach ziemlich genau vier Minuten auszublenden.

Meister des Kürzens dürfte aber nach wie vor die Kastratentruppe von Antenne Bayern sein. "Bed of roses" gekürzt auf ca. drei Minuten. Ich schreibe hier jetzt lieber nicht, was ich von sowas halte, sonst steht Nancy F. morgen früh vor meiner Tür.
 
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