Gendern im Radio


count down

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Eher hat es mit der allgemeinen, fortschreitenden Spaltung innerhalb unserer Gesellschaft zu tun. Das gilt für das Thema Corona wie auch fürs Gendern.
 

Mannis Fan

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Wenn wir über Gleichberechtigung, Gleichbehandlung, Chancengleichheit und generelle Gleichheit der Geschlechter sprechen, dann gilt:
Worte und Taten müssen übereinstimmen, sonst wird es nix.
Da die Taten fehlen, versuchen es die Ungeduldigen nunmehr mit Worten. So wird es aber erst recht nix.

Gendern ist Masseneuphemismus, und alle fühlen sich gut. Nur die Frauen, die es nötig hätten, haben nichts davon.
 

Aurora1985

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"exakt" um 20:15 im mdr u.a. zum Thema "Wie das Gender-Sternchen die Gesellschaft polarisiert"

Die Nutzung des Gendersternchens polarisiert vor allem dort, wo Menschen sich angesprochen fühlen und auf ihr "Recht" bestehen, alles in Schubladen verpacken zu müssen. "Deine" Sprache ist auch "meine" Sprache, aber wenn ich gendere, triggert dich das? Wieso? Mein Sprachgebrauch ist nicht dein Sprachgebrauch und das ist ok!

In dem Sinne: Lasst euch doch nicht so einfach triggern ;)
 

thorr

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Ich bin sicher kein Befürworter des expliziten Genderns*, aber ich finde, man sollte einen konstruktiven Diskurs führen, in dem sich jeder die Argumente des anderen anhört und seine Ansichten respektvoll kundtut.

* Ich kann die Argumente für das Gendern nachvollziehen. Sie sind aber nur ein Aspekt und für mich bedeutet Gendern immer auch die Frage: Welchen Nutzen hat gendersensible Sprache (situationsabhängig) und gleicht dieser ihre Nachteile aus? Ich bin der Meinung, dass man dieser Frage am elegantesten und, ja, auch am inklusivsten aus dem Wege gehen kann durch ein Generikum. Dann stellt sich die Frage gar nicht mehr: Wen könnten wir womöglich mit unserer Formulierung ausschließen? Denn es sind schlicht alle Personen mit einer bestimmten exklusiven Eigenschaft, die das Nomen bestimmt, gemeint. Welche Form nun diese generische Funktion erfüllt, darüber kann man streiten – ich denke, die kürzeste und einfachste ist das Maskulinum. In diesem Sinne bin ich statt für mehr Gendern für eine Rückeroberung des Generischen im generischen Maskulinum.
 

Habakukk

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"Deine" Sprache ist auch "meine" Sprache, aber wenn ich gendere, triggert dich das? Wieso? Mein Sprachgebrauch ist nicht dein Sprachgebrauch und das ist ok!

In dem Sinne: Lasst euch doch nicht so einfach triggern ;)
Einfach gesagt, nur: Sprache wird ja nicht nur gesprochen, sondern auch gehört. Das versendet sich ja nicht irgendwie, sondern mag ja auch angehört werden. Geschriebenes will gelesen werden.

Und da geht das Problem für manche halt los. Vielleicht nicht mal mit dem Gendern an sich, sondern vielleicht mit der Art und Weise.

Wenn z.B. auf Dlf Nova gegendert wird und manche daraus den Schluss ziehen, das Programm deshalb nicht (mehr) anzuhören, mag das noch funktionieren. Aber je mehr das in weitere Medien und auch Alltagssprache Einzug hält, desto weniger halte ich diese einfache Sichtweise, mit der man jegliche Diskussion abwürgt, für gerechtfertigt.

Wir reden hier von Kommunikation und die hat immer mehr als einen Teilnehmer, es sei denn, du willst nur im stillen Kämmerlein vor dich hin gendern.
 

antonia-123

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Das Gendern ist im Ausland, sofern überhaupt mal angesprochen, beendet worden, auch in Deutschland wird es abgelehnt. Das ist gut so, denn wer selbstbewusst durch das Leben geht, braucht das Zeug nicht. Und unproduktiv ist der Schwachsinn so oder so ! Für den Firefox und andere gibt es Tools wie "binnen i begone", so dass dieser deutsche Blödsinn automatisch korrigiert wird.
 
Gegendert wird ja vorgeblich, um das weibliche Geschlecht (und weitere Geschlechter, die es wohl so gibt), sprachlich gerecht abzubilden.

Andererseits wird das Gendern gerade von denen befürwortet, deren Passion darin besteht, Faktengebäude, welche die Sprache ja ausdrücken und transportieren möchte, ideologiebedingt durch permanentes Wiederholen/Einhämmern falscher Begriffe sowie - im Sinne ihrer Polit-Ideologie - gezieltes Verwenden von Euphemismen oder wahlweise Dysphemismen und dem Basteln und Verkünden bemerkenswerter Statistiken in purer Absicht sturmreif zu schießen.

Also heißt es in Funk und Fernsehen, dem Schmelztiegel des Guten, "politisch korrekt":

"Migrantinnen und Migranten".

Ja, es sind auch ein paar Frauen und Kinder dabei - man weiß das als Zuschauende und Zuschauender, weil die Kameras vorrangig jenen hinterherrennen und auf jene draufhalten. Am besten, wenn die Kinder noch schluchzen und heulen.

Durch die Erstnennung des bei den Deutschen anscheinend beliebteren Geflüchteten-Geschlechts geht man also sicher, dass dieses gerecht abgebildet wird.

Noch keinem der Faktenchecker/Faktenfinder on demand scheint hierbei aufgefallen zu sein, dass es sich bei einer angesprochenen Personengruppe in aller Regel überhaupt nicht um

"Migrantinnen und Migranten"

handelt, sondern schlicht um

Immigranten.

Und das ist nicht einmal ein negativ besetzter Begriff! Sondern der korrekte Begriff: "Migranten" sind Wanderer, also Durchreisende. Immigranten kommen, um zu bleiben. - Soll uns das nicht so bewusst sein? Wieso nicht? Ist doch schön, ist doch bunt! Ganz was Tolles!

Warum also die Nebelkerzen für "schon länger hier Lebende" von denselben Leuten, die ihrerseits sogar die sichtbare sprachliche Kenntlichmachung des vorhandenen Weiblichen längst zu ihrer Ersatzreligion emporgehoben haben, die sie anderen, ganz typisch für Religionen, am liebsten aufzwingen möchten - denen man also unterstellen kann, dass sie es mit der sprachlichen Exaktheit sogar ganz besonders genau nehmen?

Einerseits also hypergenau, andererseits möglichst diffus. Anscheinend immer so wies ihnen gerade ins Konzept passt. - Schon komisch, das alles, findet ein herrlicherweise Aus-seinem-Loch-Gekrochener.
 

Zwerg#8

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Politische Agenda hin oder her, daß die verwendeten Begriffe, selbst wenn man nun genderkonform "Migrantinnen und Migranten" verwendet, die tatsächliche Situation (auch und gerade ein gewisses "Mischungsverhältnis" zwischen Frauen und Männern, welches damit ebenfalls suggeriert wird) nicht treffend beschreiben, hatten wir schon. "Migrantinnen und Migranten" wirkt einfach etwas "optimistischer" (es ist zwar schwer, aber machbar) am bundesdeutschen Abendbrottisch.


Und es ist ja nun wirklich nicht so, daß sich die Medien mit "Erfolgsgeschichten" gegenseitig überbieten und man aus dem Staunen über die gelungene Integration in die bundesdeutsche Gesellschaft gar nicht wieder herauskommt. Selbstverständlich gibt es das, keine Frage. Aber...
 
Leider nur mit einem Ohr zugehört: Ich glaube aber, heute in den SWR1-Nachrichten (R-Ton) waren Schweizer Wissenschaftlerinnen wegen irgendwas in Panik oder so. - Sind Wissenschaftlerinnen in der Schweiz denn generell schreckhafter als ihre männlichen Kollegen? Ist das u. U. nicht gefährlich - ich meine, wenn sie dabei irgendwas verschütten? Sollten sie da nicht vielmehr über eine Umschulung nachdenken? Zur Ethikrätin zum Beispiel? Als Dienst an der Gemeinschaft? - Was muss denn noch passieren?

Die eigentiche Nachricht hatte ich nicht mitbekommen, nur die "Schweizer Wissenschaftlerinnen". - Zum Teil sicherlich selbstverschuldet.
 
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Zwerg#8

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Spocht-News:
Die Erfurterin Elisabeth Pähtz, Deutschlands beste Schachspielerin, darf jetzt den Titel "Schachgroßmeister" tragen.

Und damit die Klinentel von DLF & Co wegen dem Begriff keine Schnappatmung bekommt, erklärt man das auch kurz, um dann im weiteren Verlauf von Spielenden und Forschenden zu schreiben. Nur im letzten Satz hat man gendermäßig "geschludert" ("Europameistertitel"), da wär' noch was gegangen...

 

Wombel

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Und im selben Sender: "...Ich habe mich zum Notfallsanitäter ausbilden lassen..." Eindeutig eine Frauenstimme. Oder? Offensichtlich sind die Berufsbezeichnungen einfach neutral trotz
Endung auf -er. Und daran nimmt auch keiner Anstoß. Noch nicht einmal gendersprechprotagonistischer DLF meint hier, seinen Kommentar dazu abgeben zu müssen. So in der Art "...Meine Damen und Herren, die Kollegin hat sich da vertan, es müsste natürlich heißen, zur Notfallsanitäterin..."
 
"Gott* oder Gott+: Junge Katholiken diskutieren Gott mit Gendersternchen":


Bin gespannt, wie Radio Vatikan oder der Evangeliums-Rundfunk - Gott* - on air ggf. wohl aussprechen werden: Gender-Gap am Wortende? Knifflig.

Einfacher verhält es sich hingegen mit dem alle inkludierenden Zauberwörtchen: "Ausgetretene".

Übrigens: Am 21.11. ist wieder Getötetensonntag! - Gemütlich zum Grab spazieren und hinterher lecker Kaffee & Kuchen!

"...Meine Damen und Herren, die Kollegin hat sich da vertan, es müsste natürlich heißen, zur Notfallsanitäterin..."
Zwischenzeitlich, ein aufgebrachter Hörender: "Die hat Notfallsanitäter gesagt! - Die muss weg!"
 
Zuletzt bearbeitet:
Gott+ ist ja interessant. Bekomme ich da zu einem kleinen Aufpreis wohl mehr von seiner Herrlichkeit zu sehen?
Frei nach dem Motto "Abbonieren Sie jetzt Gott+ um noch mehr Herrlichkeit und später mehr Luxus im Himmel zu erhalten". Das + steht ja oft für kostenpflichtige Zusatzangebote🤣.
 

Aurora1985

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Einfach gesagt, nur: Sprache wird ja nicht nur gesprochen, sondern auch gehört. Das versendet sich ja nicht irgendwie, sondern mag ja auch angehört werden. Geschriebenes will gelesen werden.
Das stimmt, ist aber kein Grund sich triggern zu lassen. Ich höre und lese täglich mehr Ungegendertes als Gegendertes. Trotzdem fühle ich mich nicht genötigt Hasstiraden übers Gendern zu verbreiten.

Aber je mehr das in weitere Medien und auch Alltagssprache Einzug hält
Was soll daran schlimm sein? Siehe oben: Es wird mehr Ungegendert berichtet als Gegendert. Nur weil gegendert wird, rechtfertigt das nicht diese emotionalen Ausbrüche der "Verfechter der deutschen Sprache" ;)

, desto weniger halte ich diese einfache Sichtweise, mit der man jegliche Diskussion abwürgt, für gerechtfertigt.
Wie wird denn abgewürgt?

Wir reden hier von Kommunikation und die hat immer mehr als einen Teilnehmer, es sei denn, du willst nur im stillen Kämmerlein vor dich hin gendern.
Ganz genau: Und Gendernde haben tagtäglich mit Menschen zu tun, die nicht nur im stillen Kämmerlein ungegendert ihre Meinung kundtun. Davon müssen sich Personen genau so wenig triggern lassen wie von gegenderter Sprache. Aber so rum funktioniert das irgendwie nicht. Warum?

Ich bin sicher kein Befürworter des expliziten Genderns*, aber ich finde, man sollte einen konstruktiven Diskurs führen, in dem sich jeder die Argumente des anderen anhört und seine Ansichten respektvoll kundtut.
[...]
In diesem Sinne bin ich statt für mehr Gendern für eine Rückeroberung des Generischen im generischen Maskulinum.
Bisher ist jeder Versuch eines konstruktiven Diskurs entglitten, da manche Personen das Thema lieber ins Lächerliche ziehen. Wir können es aber gerne nochmal versuchen.
Dazu meine Frage: Die generische Nutzung finde ich sinnvoll - aber warum muss es das generische Maskulinum sein? Dieses kann nicht von der männlichen Form unterschieden werden.
Das ist übrigens ein Grund, weshalb ich gerne gendersensible Sprache verwende, indem ich nicht gendere, sondern das Wort in Bezug zur "Person" ersetze. Eine Frage des Stils. Es ist möglich einen beträchtlcihen Teil des Gesprochenen nicht zu gendern, sondern durch gendersensible Formulierungen zu ersetzen. Im engeren Sinne wird also nicht gegendert :)

Das Gendern ist im Ausland, sofern überhaupt mal angesprochen, beendet worden, auch in Deutschland wird es abgelehnt.
Lass und doch bitte teilhaben an deiner umfangreichen Quellensammlung, liebe:r antonia-123. Bisher bläst du lediglich unbelegte Behauptungen raus.

Gegendert wird ja vorgeblich, um das weibliche Geschlecht (und weitere Geschlechter, die es wohl so gibt), sprachlich gerecht abzubilden.

Andererseits wird das Gendern gerade von denen befürwortet, deren Passion darin besteht, Faktengebäude, welche die Sprache ja ausdrücken und transportieren möchte, ideologiebedingt durch permanentes Wiederholen/Einhämmern falscher Begriffe sowie - im Sinne ihrer Polit-Ideologie - gezieltes Verwenden von Euphemismen oder wahlweise Dysphemismen und dem Basteln und Verkünden bemerkenswerter Statistiken in purer Absicht sturmreif zu schießen.
[...]

Warum also die Nebelkerzen für "schon länger hier Lebende" von denselben Leuten, die ihrerseits sogar die sichtbare sprachliche Kenntlichmachung des vorhandenen Weiblichen längst zu ihrer Ersatzreligion emporgehoben haben, die sie anderen, ganz typisch für Religionen, am liebsten aufzwingen möchten - denen man also unterstellen kann, dass sie es mit der sprachlichen Exaktheit sogar ganz besonders genau nehmen?

Einerseits also hypergenau, andererseits möglichst diffus. Anscheinend immer so wies ihnen gerade ins Konzept passt. - Schon komisch, das alles, findet ein herrlicherweise Aus-seinem-Loch-Gekrochener.
Du hast das Recht auf diese Meinung. Mich würde ja mal interessieren, ob du diesen Unfug (meine Meinung!) überhaupt belegen kannst :) Du scheinst ansonsten auch nicht gerade die best-infomierte Person zu sein:
Leider nur mit einem Ohr zugehört: Ich glaube aber, [...] oder so. [...] Die eigentiche Nachricht hatte ich nicht mitbekommen
Top(f) informiert!
Sind Wissenschaftlerinnen in der Schweiz denn generell schreckhafter als ihre männlichen Kollegen?
Kann sein. Kann auch sein, dass sie es nicht sind. Ich bgehe jedoch davon aus, dass du nicht in der Lage bist das zu beurteilen.
Ist das u. U. nicht gefährlich - ich meine, wenn sie dabei irgendwas verschütten?
Ich sehe, deine Kentnisse zur alltäglichen Arbeit von Wissenschaftler:innen sind mindestens genauso fundiert wie zur Sprache.

"Kurzarbeiterinnengeld" - eben im DLF (gegen 17:07) gehört. :wall:

Das "Kurzarbeitergeld" ist ein feststehender Rechtsbegriff!
Hättest du denn auch damit ein Problem, wenn eine Person, die sich als Frau definiert, den "Kaufmann" macht und sich "Kauffrau" nennt?
 
Zuletzt bearbeitet:

Aurora1985

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Eher hat es mit der allgemeinen, fortschreitenden Spaltung innerhalb unserer Gesellschaft zu tun. Das gilt für das Thema Corona wie auch fürs Gendern.
Ich sehe die Gründe für eine Spaltung - neben Corona - eher bei den Themen Nationalismus, Islamismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und beim Thema öffentlicher Raum/Verkehr.

Sprache an sich finde ich eher weniger wichtig als diese Themen (daher kann ich auch nicht verstehen, wieso es so triggert). Es sei denn, die Relevanz zum Thema Sprache speist sich aus einem oder mehreren der oben genannten Themen.
 

s.matze

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Meines Wissens ist auch der Begriff "Kaufmann" im Sinne der Ausbildung eine fest definierte Bezeichnung.
(Kaufmann im Einzelhandel, Kaufmann im Groß- und Außenhandel etc.)

Heute schöner Bericht im NDR über die erste Frau die Corvetten-Kapitän wird (sie nannte sich selbst Kapitän).
 

ndrgast

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Doofes Beispiel zur Gender-Diskussion
Hättest du denn auch damit ein Problem, wenn eine Person, die sich als Frau definiert, den "Kaufmann" macht und sich "Kauffrau" nennt?
Mit dem generischen Maskulin sind zum Beruf Kaufmänner und Kauffrauen gleichberechtigt abgebildet.
MICH 'ärgert' zum Thema Genderitis dieses ganze Gedöns mit Sternchen, Binnen-I, Doppelpunkt etc.
Natürlich schmunzle ich innerlich, wenn eine Kauffrau als ihren Beruf Kaufmann angibt. Ähnlich Journalist und Journalstin. NULL Problemo. - ABER dieses gequälte Gendern, gerade in den Medien, ist doch: "Mist!"
 

wuerstchen

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Hättest du denn auch damit ein Problem, wenn eine Person, die sich als Frau definiert, den "Kaufmann" macht und sich "Kauffrau" nennt?
Ich finde, dass diese beiden Fälle nicht zu vergleichen sind.

Bei "Kurzarbeitergeld" ist "Kurzarbeiter" eine abstrakte Bezeichnung, die keine Auskunft über das Geschlecht gibt (sondern nur über die Eigenschaft "in Kurzarbeit"), insbesondere, da es sich um eine Zusammensetzung handelt, bei dem das "Geld" im Fokus steht. Hier verbissen Geschlechter ins Wort einbringen zu wollen ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Das bietet keine zusätzlichen Informationen. Für mich ist das genauso absurd wie "Mitglieder*innen" und der alte Witz mit der "Salzstreuer*in".

Bei "Kaufmann" steckt das Geschlecht "Mann" ja eindeutig im Wort, und daher können sich konkrete weibliche Personen auch selbst als "Kauffrau" bezeichnen.
 
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