• Diese Kategorie ist für Diskussionen rund um die Programminhalte der Sender gedacht. Über Frequenzen und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden.

Hit Radio FFH

Ganz schön viele Veränderungen inzwischen seit August 2024. Bin mal gespannt was sonst noch alles kommt. Man führt den alten Staupilot Jingle ein, jetzt reaktiviert man alte Sendungen. Mich würde es nicht wundern, wenn es demnächst ein neues Jinglepaket On Air geben würde. Vielleicht holt man auch noch die alte Melodie zurück, man scheint sehr auf Retro zu gehen.
 
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Hallo zusammen,

mal eine kleine Zusammenfassung zum Aufbau der heutigen "Jetzt" Sendung:

-- 18 Uhr --
2 Songs
2 Minuten Wortbeitrag zum Thema Bundestagswahl
2 Songs
"Jetzt geschmunzelt": 1 Minute Wortbeitrag zum Thema Finanzämter in Hessen
2 Songs
Halb: Meldung aus den Regionalstudios + Update vom Verkehrsservice
4 Songs
1 Minute Wortbeitrag zum Unwort des Jahres
2 Songs
-- 19 Uhr --
2 Songs
2 Minuten Sportupdate
2 Songs
"Jetzt gezählt": 1 Minute Wortbeitrag zu kuriosem LKW-Unfall auf der A3
4 Songs
Halb: Update vom Verkehrsservice
4 Songs
"Jetzt gefreut": 2 Minuten Wortbeitrag zur Lage in den Skigebieten in Hessen
3 Songs
-- 20 Uhr --

Fazit: Ziemlich viel Musik und zu wenig Wort für eine Infosendung. Im Vergleich zur bisherigen "60 Minuten" Ausgabe jetzt erstmals Sendestrecken mit vier Songs hintereinander. Der Wortanteil ist m.E. gleich geblieben, allerdings nun auf zwei Stunden gestreckt.

In meinen Augen könnte es sinnvoll sein die 60 Minuten zweimal am Tag zu senden (z.B. 12-13 und 18-19 Uhr). Wurde, wenn ich mich nicht täusche, in der Vergangenheit auch schon mal so gemacht.
 
Meine Vermutung: In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation nicht bezahlbar. Hat ja Gründe, warum bei FFH passiert, was passiert.
Warum sollte FFH sich das nicht leisten können wenn es sich das fast alle anderen größeren und auch kleineren Sender in Deutschland leisten können? Da dürfte ja die wirtschaftliche Situation ähnlich sein.
 
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Das FFH Nachtleben ab sofort komplett unmoderiert, richtig? Auch zum ersten Mal überhaupt seit 1989….

Nun, das Nachtleben war zuletzt nicht unbedingt dicht moderiert. Das waren gefühlt maximal 2 kurze Beiträge eines Moderators pro Stunde, die aufgezeichnet waren. Kein Vergleich zur ARD/SWR3-Popnacht o.ä.

Deine These "ab sofort" scheint übrigens zu stimmen. Ich meine, noch vor 2 oder 3 Tagen auf der Seite beim "Nachtleben" noch einen Namen gelesen zu haben. Der ist jetzt aktuell weg.
 
Da stand bisher immer noch ein Name, Moderationen gab es aber schon seit Wochen nicht mehr, auch keine aufgezeichneten.

Und auch die KI ist nicht gerade zuverlässig. Kommt es doch immer wieder vor, dass keine Verkehrsmeldungen vorgelesen werden. Würde mich bei FFH in der Nacht nicht drauf verlassen, dass ein Falschfahrer gemeldet wird.
Bevor die KI eingesetzt wurde war wenigstens noch jemand aus den News im Funkhaus, der das machen konnte….dann doch lieber auf andere Sender ausweichen.
 
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Gäbe es die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit mehreren privaten Veranstaltern für ein gemeinsames Nachtprogramm? Einfach bis auf die Musik und Nachrichten alles herunterzufahren ist ja eigentlich kein akzeptabler Zustand.
 
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Gäbe es die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit mehreren privaten Veranstaltern für ein gemeinsames Nachtprogramm?
Das gab es früher im Norden.
Wer sollte heitzutage plötzlich daran ein Interesse haben, wenn man nun schon viele, viele Jahre auf Inhalte und Moderationen überall in Deutschland bei den Privatradios verzichtet. Es gibt allein nur noch die Rahmenprogramme von radio NRW, und das Rahmenprogramm der BLR, wobei letzteres auch immer weniger übernehmen. Ich sehe da leider Weg zurück zu alten Zeiten.
 
Macht das denn finanziell so viel aus, nachts einen Moderator vors Mikro zu setzen? Irgendwie finde ich das etwas armselig. Na klar kann man mit weniger Personalkosten mehr Gewinn machen, aber das sollte für ein Radiomacher nicht der alleinige Anspruch sein.
 
Wenn du da jemanden hinsetzt, der das Moderieren halbwegs kann, kostet das im Jahr einen deutlich sechsstelligen Betrag. Für die inzwischen wirklich sehr sehr sehr geringe Reichweite nachts bei gleichzeitig nahezu null Werbeeinnahmen ist das rausgeworfenes Geld.
 
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Das verstehe ich, aber trotzdem sehr schade. Gerade nachts könnte man doch ein bisschen mehr experimentieren und verrücktere Formate senden. Ich bin auch öfter im Nachtdienst und könnte mich dafür begeistern, Aber na ja die liebe Kohle....
 
Gäbe es die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit mehreren privaten Veranstaltern für ein gemeinsames Nachtprogramm?
Gab es in den 90ern und um die Jahrtausendwende auch in BaWü. Die Schiene nannte sich "Nightlife" und wurde von Antenne 1, Radio 7 und mehreren Locals übernommen. Regenbogen hatte eigenes (moderiertes) Nachprogramm.
ABER: Das ist jetzt bald ein Vierteljahrhundert her und die Mediennutzung hat sich seither grundlegend geändert. Man kann heute in der Tat froh sein, wenn im Privatfunk wenigstens in der Daytime live moderiert wird.
FFH war unter Hillmoth stets Privatradio der "alten Schule", nach dessen Ausscheiden 2020 war klar, dass es so nicht weitergehen würde. Immerhin wird bislang nur in den Randzeiten gespart, so kriegt es bislang kaum jemand mit.
 
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Macht das denn finanziell so viel aus, nachts einen Moderator vors Mikro zu setzen? Irgendwie finde ich das etwas armselig. Na klar kann man mit weniger Personalkosten mehr Gewinn machen, aber das sollte für ein Radiomacher nicht der alleinige Anspruch sein.
Macht es soviel aus, eine dauerhaft besetzte Nachrichtenredaktion zu haben? Macht es so viel aus, den Abend zu moderieren? Das Wochenende? Etc. etc.

Die Sender treffen solche Entscheidungen ja nicht, weil sie sich selbst ins Knie schießen wollen. Viele, und nicht nur die kleinen, stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Wir sehen ja, dass nicht mehr nur "Nice to haves" gestrichen werden, sondern auch die Substanz angegriffen wird. Und Nachtmoderation ist leider wirklich maximal ein "Nice to have".
 
Zumal man da niemals als großer Sender irgendwen hinsetzen kann. Keiner will, dass sich jemand nachts um halb drei die öööhhs und ääähs raushaspelt. Auch für solche Schienen braucht man fähige Leute. Und bevor jemand schlecht moderiert, moderiert lieber niemand. Die Talentierten sind eben nicht für 14 Euro die Stunde zu haben. Und somit kommt da auf 365 Tage doch ein schönes Sümmchen zusammen.
 
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Das gab es früher im Norden.
Wer sollte heitzutage plötzlich daran ein Interesse haben, wenn man nun schon viele, viele Jahre auf Inhalte und Moderationen überall in Deutschland bei den Privatradios verzichtet. Es gibt allein nur noch die Rahmenprogramme von radio NRW, und das Rahmenprogramm der BLR, wobei letzteres auch immer weniger übernehmen. Ich sehe da leider Weg zurück zu alten Zeiten.

Ich würde eigentlich erwarten, dass die lizenzgebenden Landesmedienanstalten da etwas mehr Druck machen. Denn schließlich ist FFH ja nicht einfach so ein Wald- und Wiesensender, sondern immerhin das wichtigste Privatradioprogramm in Hessen in direkter Konkurrenz zum HR. Durch die Zuweisung der Lizenz, die u.a. auch die Verbreitung über das immer noch attraktiv erscheinende UKW-Netz vorsieht, hat man etliche Privilegien bekommen, nach der sich so mancher Mitbewerber die Finger leckt. Da kann man auch etwas mehr Engagement erwarten.

Meiner Erfahrung nach sind die Landesmedienanstalten da aber eher zahm.

Wenn man es schon nicht mehr schafft, ein einigermaßen attraktives Nachtprogramm zu gestalten, und sich andere große Privatsender in einer ähnlichen Lage sehen, dann sollte man wirklich mal darüber nachdenken, nach dem Vorbild der ARD ein gemeinsames Nachtprogramm zu gestalten. Ist immerhin besser als Musik nonstop, allenfalls unterbrochen durch das Wirken einer KI.
 
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