aber, das ist doch zu sehr schwarzgemalt,
Das ist, zugegeben, überspitzt. Aber, ganz ehrlich, ich kann mir eine solche Entwicklung durchaus vorstellen. Wie Du schon schriebst: Es gibt noch ein paar, weniger werdende Alternativen. Aber die sogenannten "Massenprogramme"? Trostlos.
Da könnte man - jetzt schon - Sprecher weitgehend einsparen. Eine Stimme vom Band, oder eben KI, es wäre qualitativ kaum ein Unterschied. Was, nochmal, nicht an den Sprechern liegt,, sondern an den Sendeformaten.
Ich sage nicht, dass es so kommen muss. Ich hoffe immer noch, dass als Ergebnis der ganzen Reformdiskussionen am Ende vielleicht doch noch beispielsweise überall ein Landessender existiert, der Programm für sein jeweiliges Bundesland macht - und nicht ein gesichtsloser Dudelkanal, der farblose Oldieshows, Hitparaden oder Musikclubs veranstaltet.
Dass dort auch Musik stattfinden sollte, ist klar. Aber diese sollte nicht das Programm ersetzen, so wie das momentan der Fall ist. Und nein, das Wort sollte nicht abgeschoben werden auf Kultur- oder Infowellen, so wie sich das manche wünschen. Es sollte auch bei den "Landeswellen" dominieren.