Ich schäme mich für die ARD


Tweety

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Da bin ich ja froh, dass ich den rbb retten darf. Sie strahlten nämlich einen Film zum Tod von Jean-Paul Belmondo aus.
Da ist immerhin etwas, aber zu früh würde ich jetzt nicht sagen, immerhin ist seit dem Tod schon fast eine Woche vergangen. Die Mühlen der ARD mahlen da ja bekanntlich etwas länger. Verstehe zwar auch nicht warum man die Filme immer im Nachtprogramm verstecken muss, aber die Mediathek hat ja zum Glück rund um die Uhr geöffnet.
 

Radiokult

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Da die Belmondo-Filme alle schon etwas älter sind, bestünde die Möglichkeit das man aktuell an keinem seiner Werke die Ausstrahlungsrechte hat. Und sich selbige zu Besorgen, dauert dann halt doch ein paar Tage. Das wäre eine der möglichen Erklärungen.
 

claudia_do

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Da die Belmondo-Filme alle schon etwas älter sind, bestünde die Möglichkeit das man aktuell an keinem seiner Werke die Ausstrahlungsrechte hat. Und sich selbige zu Besorgen, dauert dann halt doch ein paar Tage. Das wäre eine der möglichen Erklärungen.

Genau danach hatte ich - aus Anlass Eurer Meckerei ;) - in einer Gremiensitzung letzte Woche gefragt. Tatsächlich scheint das ein relevanter Grund zu sein, weshalb das "einfach mal kurzfristig ins Programm nehmen" nicht so einfach ist.
 
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Radiokult

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Sagt die Grünen-Kandidatin zum Moderatoren-Duo: Ich will nur mal darauf hinweisen, dass die Uhr von Herrn Scholz noch läuft. Und drei Sätze später merkt der Moderator, dass die Uhr von Scholz tatsächlich immer noch läuft... :D

Nun ja, wehe wenn mal einer nachrechnet...

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freiwild

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Und wer meint, dass das Triell letzten Sonntag peinlich war, der sollte sich mal das im verlinkten Artikel eingefügte Video vom SWR-Duell vom März anschauen. Fremdscham!
 

s.matze

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Ich habe auch noch eine interessante Statistik zu unseren angeblich "unabhängigen" Sendern gefunden, bitte vor allem die starke Diskrepanz bei den SPD-Balken beachten:

"Politikerinnen und Politiker der SPD hatten einen Anteil von 34,7 Prozent an Auftritten von Politikern in den Talkshows von ARD und ZDF. Derweil liegt der Sitzanteil der Partei im Deutschen Bundestag bei 21,7 Prozent."


Auch die Sicht von Außen könnte den Blick auf die vermeintliche Neutralität schärfen:

"Journalistische Standards werden dabei oft missachtet, an Ausgewogenheit fehlt es ganz."

"Format «Muss das so?» von «SWR Aktuell», das speziell für Erstwähler und politisch Desinteressierte konzipiert wurde.
Mittlerweile scheint das Format den politischen Fokus etwas aus den Augen verloren zu haben und veröffentlicht Anleitungen zum Gendern"

"Mit dem Hang zum politisch Korrekten steht der Kanal von «SWR Aktuell» nicht allein da.
Meinungen und Gefühle von Fakten zu unterscheiden, scheint den Instagram-Redakteuren von Funk schwerzufallen.
Sachinformationen verschwinden lassen, weil sich Nutzer verletzt fühlen?"

"davon zeugen auch die zahlreichen Verhaltensregeln, die auf den Instagram-Kanälen aufgestellt werden. Funk etwa klärt darüber auf, wie man über Transpersonen sprechen soll.

Als übergriffig gilt es dort schon, jemandem ein Kompliment für seine Figur zu machen.
Überhaupt ist Männlichkeit auf den Jugend-Kanälen des öffentlichrechtlichen Rundfunks nicht wohlgelitten."

"Auch viele der Funk-Beiträge über Sexualität lassen Zweifel aufkommen, ob man sich wirklich, wie im Medienstaatsvertrag vorgegeben, an der Lebenswirklichkeit und den Interessen 14- bis 29-Jähriger orientiert."

"Noch irritierender als die Einseitigkeit vieler öffentlichrechtlicher Jugend-Kanäle ist, wie unverhohlen diese dort verbreitet wird. Entweder sind sich die Redakteure ihrer Parteinahme nicht bewusst – oder sie fühlen sich dem Auftrag zu Ausgewogenheit nicht mehr verpflichtet."



Fazit: Rot-grüner Gängelfunk vom Feinsten, der sich an gewissen politischen Kreisen anzubiedern versucht.
 
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Radiokult

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Ich bekomme hier gleich einen Lachkrampf! Die NZZ zerreißt genüßlich Funk und setzt direkt unten drunter einen Link zu einem Lobpreisungs-Artikel auf die Instagram-Dokureihe "Ich bin Sophie Scholl". Natürlich findet darin keine Erwähnung, das jene Dokureihe ebenfalls von Funk, konkret von SWR und BR, produziert wird. Klassisches Eigentor würde ich mal sagen!
 

s.matze

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Nunja, so ungewöhnlich ist das nicht. Ich habe auch schon mal BahnCard-Werbung in der Printpresse gesehen und rechts am Rand war ein Artikel zu gestiegenen Verspätungen.

Trotzdem muss man ja die Art und Weise, wie die ARD unterschwellig die Zuschauer bevormundet oder gar mittels "Meinungsmache" zu manipulieren versucht, nicht gut heißen.

Die Kommentare habt ihr sicher auch gelesen, diesen hier finde ich sehr aufschlussreich:
 

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s.matze

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Ist für mich glaubwürdiger als vieles von dem, was die ARD so den lieben langen Tag lang verkündet. Und offensichtlich geht es immer mehr Menschen so, sonst würde nicht die Abneigung gegenüber dem Zwangsbeitrag (und den widerlich-scheinheiligen, beschämend-peinlichen Jubelarien der ARD-Verantwortlichen über die unverschämt-maßlose Beitragserhöhung!) weiter zunehmen bei gleichzeitigem rasanten Anstieg der Nutzungszahlen von Onlineportalen, Streamingdiensten usw.
 

Spaceman

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Ach ja, die maßlose Beitragserhöhung...
Ich wäre froh, würden alle Preise so lächerlich steigen wie der Rundfunkbeitrag. Wie steigen denn die Beiträge der von dir hochgelobten Streamingportale?
Den Beitrag würde ich allein für arte gerne bezahlen, dazu bekomme ich noch viele andere sehenswerte Programme, auch im Hörfunk.
Ganz ehrlich, langsam könnte man diesen Thread mal zumachen, dieses permanente Hetzen nervt schon gewaltig.
 

RadioBrB

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@s.matze offensichtlich geht es nur dir so. Höre bitte auf, von dir auf andere zu schließen. Wer einem anonymen Kommentar mehr glauben schenkt als dem ö.r. Rundfunk ist eh verloren. Geh mal raus und genieße das Leben.
 

thorr

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Nunja, so ungewöhnlich ist das nicht. Ich habe auch schon mal BahnCard-Werbung in der Printpresse gesehen und rechts am Rand war ein Artikel zu gestiegenen Verspätungen.
Das ist etwas anderes als verlinkte redaktionelle Inhalte – wie in dem Fall oben. Darauf haben die Lektoren/Autoren/Content Manager nämlich theoretisch Einfluss.
 

s.matze

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Wie steigen denn die Beiträge der von dir hochgelobten Streamingportale?
Niemand ist gezwungen, dort ein Abo abzuschließen, wenn er es nicht nutzen möchte.
Im gegensatz zur nimmersatten ARD und dem gebührenfinanzierten Privatkanal ZDF.

Ich habe auch nie die Streamingportale gelobt, im Gegenteil. Ich finde es traurig und erbärmlich, dass ARD und Co. den Webangeboten die Zielgruppe 12 bis 39 komplett überlässt, und das lineare TV ausbluten lässt.

Den Beitrag würde ich allein für arte gerne bezahlen
Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, wenn jeder das bezahlt, was er nutzen möchte!
Nur stellt sich die Realität so dar, dass immer weniger Deutsche das öffentlich-rechtliche Angebot nutzen (möchten) und daher demzufolge nicht länger bereit sind, für eine nicht erbrachte Dienstleistung (qualitatives Hörfunkangebot) oder eine nicht in Anspruch genommene Gegenleistung zahlen zu müssen - unabhängig von Nutzungsdauer, Art der Nutzung usw.

Müssen die Franzosen eigentlich auch für Arte bezahlen?
 
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Zwerg#8

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Warum wird hier auf der NZZ rumgehackt? Passt Euch was nicht? Ist ein Artikel schlicht falsch oder bellen (wieder mal) nur getroffene Hunde?

Lupenreine Demokraten, so wie wir, sollten doch eigentlich richtig froh darüber sein, daß in einer Zeitung ÖRR-Bashing und Lob für eine ÖR-Produktion so nah beieinander stehen können! Das sollte also erstmal nicht zu einem Lachanfall oder einem abfälligen "NZZ? Mmm." führen.

Daß einige Forenuser durch den übermäßigen Konsum des ÖRR zumindest etwas "verpeilt" wirken, habe ich letztens schon angemerkt. Möglicherweise sind auch einige User mehr oder weniger "beruflich" hier, um den ÖRR im Forum schnell und unbürokratisch wieder "ins rechte Licht" (:oops:) zu rücken, falls eine Kritik zu harsch erscheint. Insofern kann ich das NZZ-Bashing durchaus nachvollziehen. Eine solche Sicht auf die Welt, aus einer gefilterten Informationsblase heraus, hilft aber nicht weiter.

Ich will deutlicher werden: In der Schweiz schaut man mit Argusaugen auf alles, was in der EU und v.a. in Deutschland passiert. Das liegt einfach daran, weil Deutschland ein ganz wichtiger Handelspartner der Schweiz ist.


Geht es dem "großen Kanton" gut, geht es auch der Schweiz gut. Man kann sich daher in der Schweiz keinen "rosaroten", "linkgrünen" oder anderweitig gefärbten oder gefilterten Blick auf die Welt erlauben. Darum zählen nur (ökonomische) Fakten, denn diese sind für das Überleben der Schweiz wichtig. Und so wird das auch in den schweizer Medien kommuniziert - ohne Rücksicht auf Proporz, Rundfunkräte, Parteibücher von Chefredakteuren, machtgeilen Landesfürsten oder anderer Befindlichkeiten. Bekanntes Beispiel: Als Merkel "Wir schaffen das!" verkündete, hat man in der Schweiz die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Und? Jahre später haben wir praktisch gar nichts geschafft, wenn man ehrlich ist. Eigentlich hat sich nur der Druck "von unten" auf den ohnehin schon viel zu großen Niedriglohnsektor (gerade im Osten) erhöht, falls die Flüchtlinge von damals heute überhaupt arbeiten dürfen. Damit schürt man letztendlich nationalistische Tendenzen. Wundern muß sich also niemand über das Erstarken der AfD. Aber das ist ein anderes Thema.

BTW: Seit wann sind in der ZDF-Mediathek eigentlich internationale Spielfilme auch aus Österreich und der Schweiz abrufbar? Damit kann man sich dort also irgendwelche Proxy-Spielereien sparen. Ist das "neu", oder ist mir das bisher nur nicht aufgefallen?
 
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